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Saturday, August 13th 2005, 5:26pm

Studie findet keine erhöhte Aggression bei Spielern

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Studie findet keine erhöhte Aggression bei Spielern

Gewaltspiele werden immer wieder verdächtigt, Menschen in der realen Welt aggressiver zu machen. In einer einmonatigen Studie mit dem Rollenspiel "Asheron´s Call 2" konnten US-Forscher einen solchen Zusammenhang jedoch nicht nachweisen.

Spieler müssen mit allerlei Vorurteilen kämpfen: Sie hätten keine Freunde, würden sich aus dem Leben zurückziehen und die Schule vernachlässigen. Obendrein soll in jedem von ihnen ein potentieller Gewalttäter stecken - kein Wunder, bei dem brutalen Zeug, das sie jeden Tag auf ihrem Rechner treiben.

Dmitri Williams, Medienforscher an der University of Illinois, hat nun in einer der ersten Langzeitstudien nach einem Zusammenhang zwischen gewalttätigen Spielen und Aggressionen im Alltag gesucht - und keinen gefunden.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung hätten Menschen, die sich intensiv einem hochgradig gewalttätigen Game widmen, sich keinen Deut aggressiver verhalten als andere. Williams hatte für seine Studie 75 Freiwillige ausgesucht, die sich im Zeitraum eines Monats durchschnittlich 56 Stunden lang am Multiplayer-Rollenspiel "Asheron's Call 2" versuchten. Die Testpersonen hatten das Game, in dem verschiedenste Nahkampftechniken und Waffen zum Einsatz kommen, zuvor noch nie gespielt.

Eine zweite Gruppe, die aus 138 Personen bestehende Kontrollgruppe, verordnete sich während des einmonatigen Tests eine Gaming-Abstinenz. Die Testpersonen waren zwischen 14 und 68 Jahren alt.

Vor und nach dem Spielmonat wurden die Freiwilligen befragt; unter anderem mussten sie berichten, wie oft es in der vergangen Zeit zu Streit mit Freunden oder dem Lebenspartner gekommen war. Williams ermittelte über einen speziellen Test auch, ob sich die Vorstellungen von Aggression im Laufe der Zeit verändert hatten.

Er habe keinen evidenten Zusammenhang zwischen dem Spiel und Aggressionen der Spieler gefunden, schreibt Williams in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts "Communication Monographs". Es habe keine statistischen Unterschiede zwischen Gamern und Nicht-Gamern gegeben. Aus der Tatsache, dass jemand "Asheron's Call 2" spiele, könnten keinerlei Rückschlüsse auf späteres aggressives Verhalten gezogen werden.

"Ich sage nicht, dass Spiele nicht Aggressionen auslösen können, aber ich sage, dass es noch keine Daten gibt, die das belegen." Solange es nicht noch mehr Langzeitstudien gebe, betonte Williams, solle man auch keine harten Aussagen über mögliche Folgen von Gewaltspielen treffen.

Williams kritisierte den gegenwärtigen Stand der Spieleforschung. Häufig würden Untersuchungen im Labor oder als Feldstudie durchgeführt; solche Methoden vernachlässigten jedoch das soziale Umfeld des Spielens. Bei seiner Studie hätten die Teilnehmer dort gespielt, wo sie es normalerweise auch tun würden: zu Hause.

Der Medienforscher sagte, die von ihm und seinen Kollegen durchgeführte Studie sei die erste Langzeituntersuchung, bei der versucht worden sei, einen Zusammenhang zwischen Gewaltspielen und aggressiverem Verhalten zu finden. Bisherige Studien hätten sich auf Kurzzeiteffekte bei Kindern und Jugendlichen beschränkt.

Gleichzeitig warnte er davor, die Ergebnisse zu verallgemeinern: "In diesem Spiel geht es um Gewalt in einer Fantasy-Welt, bei anderen Games, die in der Zukunft oder einer Großstadt spielen, sind andere Ergebnisse möglich."

Williams wies darauf hin, dass Spiele durchaus positive Effekte haben können; dies komme in der laufenden Debatte zu kurz. Unter Umständen würden sowohl die Gegner als auch die Verteidiger von Spielen mit pauschalen Argumenten hantieren, weil ihnen fundierte Erkenntnisse fehlten.

Spielen kann nach Erkenntnissen Williams' soziale Grenzen überwinden, weil es viele Leute zusammenbringt. "Das ist sehr wichtig in einer Gesellschaft, in der die Menschen mehr und mehr voneinander isoliert sind."

Auch Teamwork, das Führen von Menschen und das Lösen von Problemen ließen sich beim Spielen erlernen. "Wie oft kann jemand eine Gruppe von acht bis 40 Menschen sonst leiten, um eine komplexe Aufgabe zu lösen, wie in diesen Rollenspielen?"

Quelle: GMX.de

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Saturday, August 13th 2005, 5:29pm

Ob man auch im ZDF von der Studie erfährt??

eXeiZ

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3

Saturday, August 13th 2005, 5:56pm

Ne,sicher nicht die behaupten bestimmt immernoch das gegenteil obwohl es hier Schwarz auf Weiss steht :lol1:

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4

Saturday, August 13th 2005, 6:23pm

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Original von KingBlizzard
Ne,sicher nicht die behaupten bestimmt immernoch das gegenteil obwohl es hier Schwarz auf Weiss steht :lol1:
ZDF ist halt immer noch der Rentnersender, der das bringt, was die Rentner über die bösen bösen Videospiele hören wollen und dabei die Fakten nicht berücksichtigt oder falsch darstellt.

5

Saturday, August 13th 2005, 6:50pm

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Original von KingBlizzard
Ne,sicher nicht die behaupten bestimmt immernoch das gegenteil obwohl es hier Schwarz auf Weiss steht :lol1:


Dann gibts einfach ne Studie, die das Gegenteil beweist. Studien sind immer so ne Sache..
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6

Saturday, August 13th 2005, 7:00pm

gestern hab ich auf gmx gelesen wie
osama in 7 stufen die welt einnehmen wird

:doof:

ich bin zwar nicht der meinung das computerspiele die aggression der jugendlichen steigert

aber ich kann mir gut vorstellen, das man von täglichen killen, arme abhacken etc doch mit der zeit etwas abstumpfen kann!

die diskussion über dieses thema (vA wenn welche amok laufen) sind aber meiner meinung nach ziemlicher schwachsinn

auch wenn die spiele der auslöser oder zumindest der wegbereiter solcher kranken aktionen sind,

es sind einzelfälle unter millionen menschen

wenn man das mit der anzahl der toten vergleich die jährlich in deutschland wegen obdachlosigkeit erfrieren

oder mit der anzahl der toten die auf der autobahn sterben, und trotzdem gibt keine geschwindigkeitsbegrenzung

da find ich es echt traurig, das solche geschichten wie erfurt die öffentlichkeit dann dermaßen berührt, aber beim alltäglichen übel wird

weggeschaut!


ich bin ehrlichgesagt diese diskussionen leid,

games beeinflussen bestimmt die psyche und den charakter, genauso wie sport, bücher oder sonstige hobbys

aber wenn ein kind schon so labil ist das es zB wegen eines "manhunts" oder "mortal kombat" zum mörder wird, dann wars mit dem kind eh schon viel zu spät...


ein sinnvolles thema wär allgemeine gewalt verherrlichung unserer gesellschaft und der medien
Die Kirche hat einen guten Magen,
Hat ganze Länder aufgefressen
Und doch noch nie sich übergessen.

7

Saturday, August 13th 2005, 7:21pm

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Original von Eppe
aber ich kann mir gut vorstellen, das man von täglichen killen, arme abhacken etc doch mit der zeit etwas abstumpfen kann!


Nunja, ich habe in meinem Leben schon Milliarden (virtuelle) Leben ausgelöscht und auf die grausamsten Arten abgeschlachtet. Bei Spielen macht es mir eigentlich nichts aus und manhunt und Co empfinde ich bei weitem nicht so schlimm wie alle immer tun.
Aber sobald echte Menschen oder Tiere irgendwo zerstümmelt werden muß ich fast :kotz:
( Am schlimmsten sind diese TV Magazine ala Sam, Spiegel usw wo man während dem Essen Riesentumore, 300Kilo Menschen und Brust OPs, Fettabsaugen usw in Nahaufnahme sieht :toxic: )
Sowas hat einfach eine ganz andere Wirkung als Spiele und ich denke nicht das Splatter usw in Spielen einen in dieser Richtung abstumpfen lassen kann. Ich denke das einzige was einen Menschen soweit bringt sind Gefühle wie Hass und Gleichgültigkeit ausgelößt durch Erfahrungen mit anderen Menschen.
Frieden ist eine Lüge
Es gibt nur Leidenschaft
Durch Leidenschaft erlange ich Kraft
Durch Kraft erlange ich Macht
Durch Macht erlange ich den Sieg
Der Sieg zerbricht meine Ketten


This post has been edited 2 times, last edit by "Black Sun" (Aug 13th 2005, 7:24pm)


8

Tuesday, August 16th 2005, 2:31am

abschlachten die Schweine kkkkkillen
ZDF :rocketlauncher:
:roffel:

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9

Tuesday, August 16th 2005, 2:58am

nicht doch gleich aggresiv werden :sonic:


@blacksun

ja mir gehts eigendlich genauso

aber nie von sich auf andere schliessen...
deshalb is alles im konjuktiv geschrieben *G*
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This post has been edited 1 times, last edit by "Eppe*" (Aug 16th 2005, 3:08am)


eXeiZ

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Tuesday, August 16th 2005, 8:55am

Ich finde Manhunt von der atmoshpäre her schlimm.........Und die Tötungszenen!

Eppe*

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11

Wednesday, August 17th 2005, 3:33am

irgendwie is manhunt mir etwas zu stupide :kopf:
die atmosphäre is recht geil aber das wars auch schon was mich an dem game fasziniert
Die Kirche hat einen guten Magen,
Hat ganze Länder aufgefressen
Und doch noch nie sich übergessen.

12

Wednesday, August 17th 2005, 5:43am

Das Spiel hat mich nie angemacht. Fand' es total langweilig.