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21

Sunday, August 2nd 2009, 12:14am

Quoted

Original von Tronpheus

@Black Sun:
In fast allen sind Kondensatoren in irgendeiner Art verbaut.
Im Gameboy Classic ist es z.B. nur einer. Im Game Gear knapp 20!


Also das mit dem GB kann nicht stimmen. Denn Kondensatoren sind elementare Bestandteile der meisten elektronischen Schaltungen. Schon allein für die Spannungsversorgung, Sound und das Display müßten mehrere verbaut sein. Wenn ich mir im Netz die Bilder der GB Platine anschaue, sehe ich auch auf anhieb unzählige Kondensatoren. Mir ist es absolut ein Rätsel wie du darauf kommst das nur 1 verbaut sein soll.
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22

Sunday, August 2nd 2009, 12:21am

die kondensatorsäure auch dielektrikum genannt, läuft bei unsachgemäßer handhabung aus. schlechte lagerung und seltene inberiebnahme übernehmen den job und lassen das kondensatorgehäuße rosten (bröckeln) was das rauslaufen des dielektrikums zur ursache hat. habe noch nie ein kondensator gesehen der einfach eine zeitbegrenzung haben sollte oder sowas!

edit: im gb und in allen andere elektrischen geräten gibt es eine unzahl an kondensatoren. man könnte fast sagen das ein elekt. gerät besteht aus kupfer aus widerständen (graphit) sowie kondensatoren (kapazitäten) und spulen (induktionen).
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23

Sunday, August 2nd 2009, 12:30am

Ich selbst bin ebenfalls kein Techniker, ich kann nur sagen das mein Freund Tiido, ein begabter und erfahrener Konsolen-Modder ebenfalls gesagt hat, daß das Problem früher oder später jeden GG betrifft; und es tritt tatsächlich beim GG geballter auf als bei anderen Handhelds.

Also würde ich einfach mal meinen, daß die Kondensatoren die Sega da verbaut hat von besonders minderwertiger Qualität sind, oder das sie an sensiblen Stellen liegen wo die auslaufende Säure besonders problematisch ist.

Irgendwo muß ja der Grund dafür liegen, daß es so überwältigend viele Game Gears betrifft.
Ein unbekannter weiser Mann sagte einst: Ich hab immer schon ein "Atari-Feeling" beim Lynx gehabt, wie beim Jaguar, ein bisschen wie Perlentauchen in der Jauchegrube.

24

Sunday, August 2nd 2009, 12:34am

Wobei man sagen muß, dass das Dielektikum zwar Säure als Bestandteil hat, diese aber so stark im Material gebunden ist, das man selten wirklich von Auslaufen reden kann. Denn es ist im Gegensatz zu einer Batterie nicht wirklich flüssig und auch vergleichsweise schwach in der Konzentration.. Es dürfte sich zwar eventuell durchfressen, aber nur geringen Schaden verursachen. Der eigentliche Fehler ist der nicht mehr funktionsfähige Kondensator. Was da eventuell an Säure auf der Platine selbst zu sehen ist, ist lediglich eine sekundäre Erscheinung, bedingt durch den Ausfall des Kondensators.

Quoted

. habe noch nie ein kondensator gesehen der einfach eine zeitbegrenzung haben sollte


Ist aber so ;)
Hersteller von Kondensatoren geben im Datenblatt eine mindestlebenszeit an, welche sich auf die Kapazität in Bezug auf maximale Abweichung bei bestimmten Umwelt Bedingungen bezieht. Auf Deutsch, Hersteller X sagt das ihr Kondensator bei Betrieb auf zB 90% der Nennspannung und einer Temperatur von 30°C nach 10 Jahren noch 75% der Kapazität hat.



Quoted

man könnte fast sagen das ein elekt. gerät aus kupfer aus widerständen (graphit) sowie kondensatoren (kapazitäten) und spulen (induktionen) besteht.


Man kann es nicht nur "fast" sagen, es ist so. Nehm noch ein paar Halbleiter Bauteile hinzu und du hast die Basis aller modernen Elektronik.



Auch interessant.....

Quoted

Mit der Erwärmung kommt auch die Alterung. Das Elektrolyt ist flüchtig, diffundiert durch die Gehäuseabdichtung mit den Jahren (auch bei der Lagerung) und im Betrieb unter externer Wärmeeinwirkung und Selbsterwärmung im Netzteil durch Lade-/Entladeströme (Ripple). Dadurch geht die Kapazität etwas zurück und der Innenwiderstand nimmt zu. Der sog. Epoxidverschluß, eine Versiegelung des Kondensators, ist sehr aufwändig und für die Massenproduktion kaum geeignet. Dieses Verfahren wird auch weniger zur Lebensdauersteigerung, vielmehr zum Schutz der Folien vor Halogeniden angewandt.
Bei der "Relaxation", also dem Lagern in entladenem Zustand baut sich wieder typisch 10% der Nennspannung auf, zurückzuführen auf die dielektrische Absorption.
In der Praxis sind Elektrolytkondensatoren recht empfindlich gegenüber externen Vibrationen (Mikrofonie), Umgebungstemperatur, hohen Wechselströmen und der damit verbundenen Eigenerwärmung.

Elektrolyt und Aluminiumfolie verbinden sich zu einem kompakten Kondensator, elektrochemische Effekte bestimmen sein Verhalten. Elektrolyt ist als verdünnte Säure in Form einer leitfähigen Paste auf einem Papierträger zwischen die Aluminiumfolien gewickelt. Das eigentliche Dielektrikum ist die Aluminiumoxidschicht, die sich mit der Säure an der Oberfläche der Aluminiumfolie bildet. Damit die Oberfläche besonders groß wird, wird sie durch Ätzen zerklüftet und vielfach größer als eine glatte Oberfläche sonst wäre. Auch wenn die Oxidschichten im Betrieb durchschlagen, heilen sie durch den chemischen Prozess sofort wieder nach. Die zweite Folie dient zur Kontaktierung des Elektrolyts. Sie ist erheblich dünner, mit Luftsauerstoff oxidiert, und soll nicht als Dielektrikum dienen, sondern als stabile Kontaktschicht zum pastösen Elektrolyt. Die dünnere Schicht bricht schon bei kleinen Spannungen durch, sie ist nicht Dielektrikum, sondern praktisch die parallele Ableitung nach außen aller Ströme, die durch das Elektrolyt fließen.


und auch

Quoted

Alterung [Bearbeiten]

Die elektrischen Eigenschaften einiger Kondensatorfamilien sind Alterungsprozessen unterworfen, sie sind zeitabhängig.

Keramische Klasse-2-Kondensatoren mit Dielektrika aus ferroelektrischen Materialien zeigen eine ferroelektrische Curietemperatur. Oberhalb von etwa 120 °C, der Curietemperatur von Bariumtitanat, ist die Keramik nicht mehr ferroelektrisch. Da diese Temperatur beim Löten von SMD-Kondensatoren deutlich überschritten wird, werden die dielektrischen Domänen parallel ausgerichteter dielektrischer Dipole erst beim Abkühlen des Materials neu gebildet. Diese Bereiche zerfallen aufgrund mangelnder Stabilität der Domänen jedoch im Laufe der Zeit, die Dielektrizitätszahl verringert sich und damit sinkt die Kapazität des Kondensators, der Kondensator altert. Die Alterung folgt einem logarithmischem Gesetz. Dieses definiert die Alterungskonstante als Kapazitätsabnahme in Prozent während einer Zeitdekade, z. B. in der Zeit von 1 h auf 10 h. [19]

Aluminium-Elektrolytkondensatoren mit flüssigem Elektrolyten altern infolge der langsamen, temperaturabhängigen Austrocknung des Elektrolyten im Laufe der Zeit. Dabei verändert sich zunächst die Leitfähigkeit des Elektrolyten, die ohmschen Verluste (ESR) des Kondensators steigen an. Später sinkt dann auch der Benetzungsgrad der porigen Anodenstrukturen wodurch die Kapazität absinkt. Sofern keine anderen chemischen Prozesse im Kondensator auftreten, kann die Alterung von „Elkos“ mit dem sog. „10-Grad-Gesetz“ beschrieben werden. Die Lebensdauer dieser Kondensatoren halbiert sich, wenn die auf den Kondensator einwirkende Temperatur um 10 °C ansteigt.

Auch Doppelschichtkondensatoren sind einem Alterungsprozess durch Verdunstung des Elektrolyten unterworfen. Die damit verbundene Erhöhung des ESR begrenzt die mögliche Anzahl von Ladezyklen des Kondensators.
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This post has been edited 5 times, last edit by "Black Sun" (Aug 2nd 2009, 11:38am)


25

Sunday, August 2nd 2009, 12:38am

es ist schon erstaunlich das der gg sehr anfällig ist, jedoch hat das mehr mit seiner bauart mit seinem alter und der aufbewahrung als mit einem elekt. bauelemet dem kondensator zu tun. nach der aussage dürfte eine ps3 zb nicht sehr lange leben genauso ein tft screen oder was auch immer ans netz gehängt werden muss. in den geräten sind doppelt und dreifach so viele kondensatoren drinn wie in einem gg.


@black sun: die lebensdauer einer kapazität ist zwar allg. niedriger als der einer induktion oder eines widerstandes jedoch kann man seine lebenszeit nicht festlegen. auch in den datenblätter werden nur "dauertests" berücksichtigt welche dann eigentlich eher ein ideales als reales ergebnis zur folge haben. insgesammt kann man davon ausgehen das in einer elekt. schaltung alle elemente hinsichtlich ihrer belastung so angeordenet sind das sie nie wirklich abgenutzt oder so belastet werden das sie kaputt gehen können. man darf ein einzelnes element nie als eigenständiges system wahrnehmen daher auch ist die lebensdauer eines kondensators oder eines widerstandes nicht wirklich vorhersehbar. kann sein das er mehrere jahrzehnte funktioniert oder auch schon gleich bei der ersten inbetriebnahme flöten geht. ein produkt eines systems ist wie wir alles leider wissen nicht einfach eines einzelnen problems sondern eines des ganzen systems.
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This post has been edited 3 times, last edit by "Seth" (Aug 2nd 2009, 12:57am)


26

Sunday, August 2nd 2009, 12:46am

Quoted

Original von Seth
es ist schon erstaunlich das der gg sehr anfällig ist, jedoch hat das mehr mit seiner bauart mit seinem alter und der aufbewahrung als mit einem elekt. bauelemet dem kondensator zu tun.


Es stimmt beides. Technisch gesehen haben Kondensatoren ein Verfallsdatum. Je nach Typ des Kondensators ( es gibt unterschiedliche Technologien ) haben wir unterschiedliche Dimensionen.

Und es sind äußere Bedingungen wie eben die Temperatur, sowie die Belastung des Kondensators, welche die Lebenszeit unterschiedlich stark einschränken. Siehe obriges Datenblatt als Beispiel. Auch eine PS3 wird sich irgendwann einmal diesem Problem stellen müssen. Das der GG aber so stark betroffen ist, liegt offensichtlich ein einem unglücklichen Design der Hardware, oder sehr empfindlichen Kondensatoren. Vielleicht auch beides zusammen....

Quoted

black sun: die lebensdauer einer kapazität ist zwar allg. niedriger als der einer induktion oder eines widerstandes jedoch kann man seine lebenszeit nicht festlegen. auch in den datenblätter werden nur "dauertests" berücksichtigt welche dann eigentlich eher ein ideales als reales ergebnis zur folge haben. insgesammt kann man davon ausgehen das in einer elekt. schaltung alle elemente hinsichtlich ihrer belastung so angeordenet sind das sie nie wirklich abgenutzt oder so belastet werden das sie kaputt gehen können.


Es gibt hier einen elementaren Unterschied. Spulen und Widerstände sind ...äh..... ja... sagen wir, rein physikalische Elemente. Eine Spule arbeitet zB aufgrund des Prinzips des Elektromagnetismus und der Induktion. Es gibt keine Abnutzung, solange der Strom nicht zu hoch ist um die Kupferwicklungen zu beschädigen und die Oxidation verhindert wird. Ein Kondensator ist aber chemisch ( ganz ganz wichtig ). Es gibt eine ununterbrochene Reaktion der Stoffe im inneren des Gehäuses. Genau wie bei einer Batterie. Eine Spule die 50 Jahre im Karton liegt funktioniert danach noch immer. Sie ist vielleicht etwas oxidiert und verstaubt, aber die eigentliche Funktion besteht weiter. Der Elektrolyt Kondensator aber nicht. Denn die chemischen Stoffe im inneren sind nicht mehr funktionsfähig, und damit auch die elektrische Eigenschaft des Kondensators. Der Grund wird im obrigen Zitat erklärt. Genauso wie man eben eine Batterie nicht unbegrenzt lagern kann.

Die Angaben auf den Datenblättern sind daher natürlich keine zuverlässigen Angaben auf die Sekunde, aber sie sind eine gültige Richtlinie, nach der man sich orientiert. Das beispiel oben zeigt sehr gut wie sich die Lebenserwartung bei höherer Temperatur drastisch verringert. Diese tendenz ist vorhanden und meßbar. Der Rest richtet sich dann anch den realen bedingungen vor Ort. Du schreibst das man die Bauteile entsprechend abstimmt, damit man ein zuverlässiges und langjähriges Produkt bekommt. Und genau dabei nimmt man eben die Datenblätter als Bezug. Anders geht es garnicht.

Die reale Praxis spricht dafür. Ich habe zB erst vor 2 Wochen mehrere Platinen aus einem Industrie Sensor ausgebaut. Baujahr 1986. 70% Der Elektrolyt Kondensatoren waren komplett unbrauchbar. Nicht ausgelaufen oder von einer Säure zerfressen, sondern schlicht ausgetrocknet. Allein bedingt durch die hohe Umgebungstemperatur, die am Ort der Lagerung vorhanden ist.

Quoted

man darf ein einzelnes element nie als eigenständiges system wahrnehmen daher auch ist die lebensdauer eines kondensators oder eines widerstandes nicht wirklich vorhersehbar.
kann sein das er mehrere jahrzehnte funktioniert oder auch schon gleich bei der ersten inbetriebnahme flöten geht.


Kann man so sagen, es bleibt aber dennoch die Tatsache das einzelne Komponenten dieses Systems unterschiedlich anfällig auf bestimmte Bedingungen reagieren. Das ist einfach eine physikalische Tatsache, und die kannst du auch nicht verhindern indem du besonders geeignete Bauteile auswählst. Ein Kondensator wird immer andere Gefahren mit sich bringen als ein Widerstand. Und danach richten sich dann auch bestimmte Fehler. Genau deshalb ist es ja so typisch das bestimmte Fehler immer wieder bei bestimmten Geräten auftauchen.

Beim Game Gear ist es zB das bekannte Sound Problem, weil das dafür zuständige Bauteil einfach besonders anfällig für bestimmte Faktoren ist. Das kannst du drehen wie du willst, es bleibt letztlich dabei. Ganzes System hin oder her, dieses Bauteil ist das Problem. Man kann jetzt nur noch versuchen herauszufinden, ob dieser Faktor, der für den Defekt verantwortlich ist, bei dem Bauteil selbst zu suchen ist, da es möglicherweise minderwertig ist ( auch im Sinne von falsch ausgewählt ), oder ob ein anderer Fehler in der Schaltung dieses Bauteil einfach stärker belastet als es eigentlich sein dürfte.
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Tronpheus

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27

Sunday, August 2nd 2009, 10:39am

Ich glaube die Bauart/Qualität der damals verbauten Kondensatoren ist einfach minderwertig. WEnn die Geräte nicht mal großartig benutzt worden sind und trotzdem die Säure ausläuft, dann ist das nicht normal.
Normale Elektrolyt Kondensatoren bäulen nach oben auf, wenn sie defekt sind.
Das geht bei den im Game Gear verbauten bauartbedingt nicht. Da kann die Säure nur nach unten raus.
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28

Sunday, August 2nd 2009, 11:33am

wobei diese Beulen aber eine andere Ursache haben. Sie entstehen ja durch Überdruck aufgrund zu starker Erhitzung und durchschlagen. Das ist ja der eigentliche Fehler, der den Kondensator zerstört. Das bischen was da an Säure drin ist führt eigentlich nicht von alleine zum aufplatzen oder "auslaufen". Von daher ist es doch imo garnicht so wichtig ob sich der Kondensator aufbeulen kann oder nicht. Klar, so kann man das austreten des Elektrolyt begrenzen, aber defekt ist der Kondensator ja schon vorher.
Ursache und Wirkung sollte nicht vertauscht werden.

Beim Game Gear ist der Schaden ja auch nicht durch Säure entstanden, die dann ausläuft und andere Bauteile beschädigt. Sondern der Kondensator selbst ist eben der Defekt, und so läßt sich der GG auch leicht reparieren wenn man den betroffenen Kondensator austauscht. Ansionsten könnte man viele pauschal Anleitungen im Netz gleich in den Müll werfen ;)


Imo, meine Theorie...

1. Die verbauten Kondensatoren sind tatsächlich qualitativ recht bescheiden, in Bezug auf das Anwendungsgebiet im GG ( also nicht generell schlecht ). Bedingt durch die hohe Hitze der Hintergrundbeleuchtung des GG, sowie dem Alter von mitlerweile über 15 Jahren, trocknet das Elektrolyt aus, die Kapazität sinkt langsam und der Innenwiderstand verändert sich. Dies wurde damals nicht bedacht, oder man empfand es als unwichtig, aufgrund der großen Zeitspanne. Der Kondensator verliert also langsam seine Funktion, die Schaltung fällt daher irgendwann aus. Der GG funktioniert ( teilweise ) nicht mehr....
In einigen Fällen kommt dann noch dazu, dass die Zersetzung bedingt durch die hohe Belastung beschleunigt wird. Kümmert man sich länger nicht um den defekten GG, bzw der Fehler bleibt unbemerkt, dann ist die Korrosion so weit fortgeschritten, dass es wie ein auslaufen aussieht. Ich sage deshalb "aussieht", weil das Zeug im normalfall garnicht richtig flüssig ist. Man kann es ehr mit einer zähen Masse vergleichen, die zwischen den einzelnen Schichten aufgetragen ist. Vergleichbar mit Knete. Es "läuft aus" weil der Innendruck als Folge von Fehler und Alterrung es eben nach außen drückt. Es nimmt den Weg des geringsten Widerstandes, und das wäre zB die Seite, wo die Beinchen sind.

Lösung: Moderne Kondensatoren + alternative LED Hintergrundbeleuchtung um die Hitze und Stromverbrauch zu verringern.
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29

Sunday, August 2nd 2009, 1:48pm

Ein Nachteil des Auslaufens ist, dass die Platine beschädigt wird. Die Kontakte lassen schlecht bis fast gar nicht mehr löten. Kommt drauf an, wie lange die Säure den Kontakt/Platine schon "bearbeiten" konnte.
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Thursday, September 10th 2009, 7:29am

Wer macht solche umbauten (alternative led beleuchtung usw.) ? Hab einen gamegear in 1a zustand erstanden (majesco, keine ton- od. Bildprobleme). Ich bin technisch ne niete und schraub das ding sicher nicht auf. Mir ist nur aufgefallen der screen ist sehr verschmutzt aber anscheinend wäre es ja ratsam die kondensatoren vorsorglich zu tauschen und bei der gelegenheit gleich einen tv ausgang dranmachen.

31

Thursday, September 10th 2009, 9:16am

Frag doch mal den netten Poster ueber Dir. ;)