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Original von Tronpheus
@Black Sun:
In fast allen sind Kondensatoren in irgendeiner Art verbaut.
Im Gameboy Classic ist es z.B. nur einer. Im Game Gear knapp 20!
This post has been edited 3 times, last edit by "Seth" (Aug 2nd 2009, 12:33am)
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. habe noch nie ein kondensator gesehen der einfach eine zeitbegrenzung haben sollte


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man könnte fast sagen das ein elekt. gerät aus kupfer aus widerständen (graphit) sowie kondensatoren (kapazitäten) und spulen (induktionen) besteht.
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Mit der Erwärmung kommt auch die Alterung. Das Elektrolyt ist flüchtig, diffundiert durch die Gehäuseabdichtung mit den Jahren (auch bei der Lagerung) und im Betrieb unter externer Wärmeeinwirkung und Selbsterwärmung im Netzteil durch Lade-/Entladeströme (Ripple). Dadurch geht die Kapazität etwas zurück und der Innenwiderstand nimmt zu. Der sog. Epoxidverschluß, eine Versiegelung des Kondensators, ist sehr aufwändig und für die Massenproduktion kaum geeignet. Dieses Verfahren wird auch weniger zur Lebensdauersteigerung, vielmehr zum Schutz der Folien vor Halogeniden angewandt.
Bei der "Relaxation", also dem Lagern in entladenem Zustand baut sich wieder typisch 10% der Nennspannung auf, zurückzuführen auf die dielektrische Absorption.
In der Praxis sind Elektrolytkondensatoren recht empfindlich gegenüber externen Vibrationen (Mikrofonie), Umgebungstemperatur, hohen Wechselströmen und der damit verbundenen Eigenerwärmung.
Elektrolyt und Aluminiumfolie verbinden sich zu einem kompakten Kondensator, elektrochemische Effekte bestimmen sein Verhalten. Elektrolyt ist als verdünnte Säure in Form einer leitfähigen Paste auf einem Papierträger zwischen die Aluminiumfolien gewickelt. Das eigentliche Dielektrikum ist die Aluminiumoxidschicht, die sich mit der Säure an der Oberfläche der Aluminiumfolie bildet. Damit die Oberfläche besonders groß wird, wird sie durch Ätzen zerklüftet und vielfach größer als eine glatte Oberfläche sonst wäre. Auch wenn die Oxidschichten im Betrieb durchschlagen, heilen sie durch den chemischen Prozess sofort wieder nach. Die zweite Folie dient zur Kontaktierung des Elektrolyts. Sie ist erheblich dünner, mit Luftsauerstoff oxidiert, und soll nicht als Dielektrikum dienen, sondern als stabile Kontaktschicht zum pastösen Elektrolyt. Die dünnere Schicht bricht schon bei kleinen Spannungen durch, sie ist nicht Dielektrikum, sondern praktisch die parallele Ableitung nach außen aller Ströme, die durch das Elektrolyt fließen.
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Alterung [Bearbeiten]
Die elektrischen Eigenschaften einiger Kondensatorfamilien sind Alterungsprozessen unterworfen, sie sind zeitabhängig.
Keramische Klasse-2-Kondensatoren mit Dielektrika aus ferroelektrischen Materialien zeigen eine ferroelektrische Curietemperatur. Oberhalb von etwa 120 °C, der Curietemperatur von Bariumtitanat, ist die Keramik nicht mehr ferroelektrisch. Da diese Temperatur beim Löten von SMD-Kondensatoren deutlich überschritten wird, werden die dielektrischen Domänen parallel ausgerichteter dielektrischer Dipole erst beim Abkühlen des Materials neu gebildet. Diese Bereiche zerfallen aufgrund mangelnder Stabilität der Domänen jedoch im Laufe der Zeit, die Dielektrizitätszahl verringert sich und damit sinkt die Kapazität des Kondensators, der Kondensator altert. Die Alterung folgt einem logarithmischem Gesetz. Dieses definiert die Alterungskonstante als Kapazitätsabnahme in Prozent während einer Zeitdekade, z. B. in der Zeit von 1 h auf 10 h. [19]
Aluminium-Elektrolytkondensatoren mit flüssigem Elektrolyten altern infolge der langsamen, temperaturabhängigen Austrocknung des Elektrolyten im Laufe der Zeit. Dabei verändert sich zunächst die Leitfähigkeit des Elektrolyten, die ohmschen Verluste (ESR) des Kondensators steigen an. Später sinkt dann auch der Benetzungsgrad der porigen Anodenstrukturen wodurch die Kapazität absinkt. Sofern keine anderen chemischen Prozesse im Kondensator auftreten, kann die Alterung von „Elkos“ mit dem sog. „10-Grad-Gesetz“ beschrieben werden. Die Lebensdauer dieser Kondensatoren halbiert sich, wenn die auf den Kondensator einwirkende Temperatur um 10 °C ansteigt.
Auch Doppelschichtkondensatoren sind einem Alterungsprozess durch Verdunstung des Elektrolyten unterworfen. Die damit verbundene Erhöhung des ESR begrenzt die mögliche Anzahl von Ladezyklen des Kondensators.
This post has been edited 5 times, last edit by "Black Sun" (Aug 2nd 2009, 11:38am)
This post has been edited 3 times, last edit by "Seth" (Aug 2nd 2009, 12:57am)
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Original von Seth
es ist schon erstaunlich das der gg sehr anfällig ist, jedoch hat das mehr mit seiner bauart mit seinem alter und der aufbewahrung als mit einem elekt. bauelemet dem kondensator zu tun.
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black sun: die lebensdauer einer kapazität ist zwar allg. niedriger als der einer induktion oder eines widerstandes jedoch kann man seine lebenszeit nicht festlegen. auch in den datenblätter werden nur "dauertests" berücksichtigt welche dann eigentlich eher ein ideales als reales ergebnis zur folge haben. insgesammt kann man davon ausgehen das in einer elekt. schaltung alle elemente hinsichtlich ihrer belastung so angeordenet sind das sie nie wirklich abgenutzt oder so belastet werden das sie kaputt gehen können.
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man darf ein einzelnes element nie als eigenständiges system wahrnehmen daher auch ist die lebensdauer eines kondensators oder eines widerstandes nicht wirklich vorhersehbar.
kann sein das er mehrere jahrzehnte funktioniert oder auch schon gleich bei der ersten inbetriebnahme flöten geht.
This post has been edited 6 times, last edit by "Black Sun" (Aug 2nd 2009, 10:11am)

This post has been edited 4 times, last edit by "Black Sun" (Aug 2nd 2009, 11:45am)
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