Alles ist scheiße!!!

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    • Dnacloud wrote:

      Du kannst hier auch gerne Drogen durch Nachhilfe, Sonderkurse, etc. ersetzen. Der Leistungsdruck ist einfach enorm und mit einem 0815 Standardabschluss kommst du heute leider nicht mehr weit.
      Wenn man sich die letzten 10-20 Jahre anschaut, hat sich das Studentenleben bzw. die Anforderungen an die Studenten enorm gewandelt.
      Kann ich nicht nachvollziehen. Ich finanziere mir aktuell ein Studium vollständig selbst durch einen 20 Stunden Job neben dem Studium. Drogen habe ich bisher noch keine gebraucht und aktuell habe ich einen 1er Schnitt. Was mich aber wirklich wundert sind Kommilitonen, die gerade mal 20-25 ects im Semster schaffen, aber komplett finanziert werden. Die Jugend von heute ist einfach nicht mehr belastbar :opi: .
    • Ignorama wrote:

      Das is auch wahr. Wir zahlen hier 690€ für Wohnung (66qm) inklusive Nebenkosten und Internet. Und dabei sparen wir monatlich 20 oder 30€ sowieso und zahlen eh schon etwa 40€ mehr an die Stadtwerke als nötig, weil wir uns nie haben runterstufen lassen und eher die Rückzahlung nehmen.

      In München müssten wir mindestens 100€ drauflegen für die Kaltmiete ^^
      100€ drauf wird dir hier in München auch für die Kaltmiete kaum reichen... :D

      Ich ziehe in drei Wochen in eine kleine 33qm 1 Zi Wohnung und zahle 680€ warm + Strom + Internet. Und der Preis der Wohnung, vor allem auch für die Lage, ist mega. Haben schon etliche Leute gefragt, wie ich bitte daran gekommen bin. :lol:

      Ich darf nur nicht drüber nachdenken, dass mein Vater selber Wohnungen in meiner Heimatstadt vermietet: jeweils 107qm, 3 - 4 Zi, teils mit Balkon für etwa 700€ warm. :alk:


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      Foulon is going abroad
    • Ignorama wrote:

      Generell wäre Schichtdienst für mich nichtmal das riesige Problem, aber 9 to 5 wäre mir schon lieber ehrlich gesagt, gerade weil ich ja jetzt merke wie sehr mir die Work Life Balance fehlt.
      Wenn du 9 to 5 bevorzugst, bist du als Speditionskaufmann aber falsch, die machen nämlich 3-Schicht-Betrieb. Dafür ist das allerdings auch einer der Jobs, wo du aktuell garkeine so schlechte Perspektive hast, das ist nämlich mit der erste kaufmännische Beruf, der den Umschwung bemerkt, die haben in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig ausgebildet. Aktuell gehen die Babyboomer-Generationen in Rente, was man halt im Handwerk schon viel merkt, was aber auch in den nächsten 10 Jahren im kaufmännischen Bereich durchschlagen dürfte.

      Ignorama wrote:

      Handwerkliche Berufe wären da schon interessanter als technische, ABER auch hier muss man sehr realistisch sein, denn ich kann sie jetzt ausüben und in 10 Jahren, aber wie sieht es in 30 Jahren aus? Genau hier liegt der große Vorteil eines Bürojobs, man muss sich nicht in die Rente kaputtarbeiten.
      Das ist auch in vielen Handwerksberufen heutzutage auch schon deutlich anders, da hat sich in den letzten 20 Jahren durch neue Technologien dermaßen viel gewandelt, dass sich die Leute bis auf einige Ausnahmeberufe (Gerüstbauer oder Fliesenleger zum Beispiel) inzwischen auch nicht mehr körperlich kaputtmachen.
      Mein Kopf ist wie mein Browser. 15 Tabs offen, davon sind drei eingefroren und ich hab keine Ahnung, wo die Musik herkommt.
    • Ignorama wrote:

      Is schon pervers und ich verstehe eines nicht: Auch in München gibt es doch Mindestlohn-Jobber in der Innenstadt, wie bitte geht das? Denn auch pendeln is in dem Segment ja finanziell tough.
      Das Problem hast du doch in Kassel auch schon, wenn nicht so extrem wie in den hippen Großstädten. Vor 5 Jahren (!) dort auf Wohnungssuche gewesen. Nord Holland, eine 20m Dachgeschoss Wohnung über einem Metzger, die zu 90% nur aus Schrägen und Stützbalken bestand, und es den ganzen Tag nach toten Tieren im Treppenhaus stank= 450€ kalt.
      Rothenditmold, eine total versiffte 40m Wohnung. Es Stank nach Urin, alle Wände mit Graffiti übelster Assi Stufe, Holz Fenster, Heizung und Strom wie aus der Steinzeit, Fußboden als wäre eine Leiche darauf verrottet ( wenn es nicht sogar so war ) = 600€ kalt.
      Nach etlichen Wochen, von Niederzwehren über Bettenhausen bis Harleshausen, habe ich Kassel aufgegeben. Vielleicht sind meine Ansprüche wirklich zu hoch gewesen, oder aber viele Menschen die alltäglich dort leben merken es schon garnicht mehr, aber ich fand 80% der bezahlbaren Wohnungen die ich dort gesehen für ekelhafte Drecklöcher. Ein paar 17-20m Wohnungen waren ganz gepflegt, auch schon 500€ kalt, aber man will ja nicht sein ganzes Leben im "Kinderzimmer" verbringen.

      Größere Wohnungen gehen dann schon ehr. So die typische 60-70m Kategorie, die wird schlagartig billiger auf die m übertragen.
      ABER, wenn du single bist und niemanden zum Miete teilen hast, ist das völlig egal ob die 700-900€ günstig sind. Du kannst es dir schlicht nicht leisten. Und dann musst du doch wieder auf die überteuerten "Löcher" zurückgreifen.

      Um daher auf deine Frage zurück zu kommen, ich denke das klappt nur mit den ganze mini jobbern, weil sie alle nicht alleine Leben, oder gar vom Amt Wohngeld dazu bekommen. Ironischerweise wollen trotzdem alle in die großen Städte, wegen "Arbeit". Am Ende leben sie dann schlechter als in einem 200 Leute Kaff.

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    • Keine Ahnung was du falsch gemacht hast, aber deine Preise sind weit weg von jeder Realität. Also entweder erinnerst du dich falsch, oder hast da gerade sehr unglückliche Angebote erwischt.

      Kannst ja auf Immowelt und Co sofort prüfen. Es ist auch jetzt problemlos möglich ne 60qm Wohnung für unter 400 kalt zu kriegen. Einzelzimmer 200-300, ziemlich mittig.

      Edit: Und wenn das 20qm Zimmer 400 kostet, dann nimmste halt für 400 eine der zahlreichen 3 Zimmer Buden :D

      The post was edited 1 time, last by Ignorama ().

    • Ignorama wrote:

      Is schon pervers und ich verstehe eines nicht: Auch in München gibt es doch Mindestlohn-Jobber in der Innenstadt, wie bitte geht das? Denn auch pendeln is in dem Segment ja finanziell tough.
      Es gibt keine Mietpreisbremse hier. Auch würde ich behaupten, dass die Mindestlohn Jobber größtenteils aus der unmittelbaren Innenstadt verdrängt wurden. Auf der anderen Seite geht man hier sonst einfach deutlich größere Kompromisse ein als in anderen Städten/außerhalb. Hier wohnt das Pärchen mit zwei Mindestlohn Gehältern dann eben nicht in einer passenden 75qm 3 Zi Wohnung für 800€ warm, sondern eher auf max. 50qm mit 2 Zi für 800 - 1000€ warm. Als Single sind es oft 20 - 30qm für 650€ warm +- 50€.
      Pendeln ist daneben auch immer deutlicher überflüssig, weil die umliegenden Landkreise kaum günstiger sind. 50km raus aus München und man spart in der Miete etwa 200€, das frisst das Monatsticket und/oder Spritkosten sowie die verlorenen Zeit aber locker wieder auf. Da muss man abwägen, ob einem eine größere Wohnung/ruhigere Gegend oder vll ein Garten o.ä. der Mehraufwand wert ist (macht für Familien natürlich Sinn, da mehr Platz für Kinder einfach unersetzlich ist).

      Die Stadt baut aber derzeit vermehrt "günstigen" Wohnraum. Deutlich unter dem Mietpreisspiegel. Für private Vermieter oder Gesellschaften hat das aber nahezu keine Auswirkung. Eine Wohnung mit einer "erschwinglichen" Miete hat innerhalb von zwei Stunden 100+ Bewerber, zur Besichtigung werden dann wiederum oftmals 30+ Personen eingeladen.
      Auch ganz beliebt hier: Die Staffelmiete. :D Jedes Jahr 50€ Mieterhöhung o.ä. ;)

      Ich hatte mir mit meiner (Ex-?)Freundin auch Wohnungen außerhalb Münchens angeschaut. Kriterien waren 3 Zi, Lage zwischen München - Freising und gute ÖPNV Anbindung. Da haben wir uns mehrere Wohnungen angeschaut. Alle um die 80qm (+- 10qm), die unsere wenigen Kriterien ansonsten auch erfüllt haben. Preis lag in der Regel bei 1100 - 1300€ warm (1300€ warm war unsere Grenze, darüber gab es aber noch dutzende andere).

      München ist vor allem für aktuelle und kommende Zugezogene nur noch mit entsprechendem Gehalt zumutbar.


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      Foulon is going abroad
    • Ignorama wrote:

      Keine Ahnung was du falsch gemacht hast, aber deine Preise sind weit weg von jeder Realität. Also entweder erinnerst du dich falsch, oder hast da gerade sehr unglückliche Angebote erwischt.

      Kannst ja auf Immowelt und Co sofort prüfen. Es ist auch jetzt problemlos möglich ne 60qm Wohnung für unter 400 kalt zu kriegen. Einzelzimmer 200-300, ziemlich mittig.

      Edit: Und wenn das 20qm Zimmer 400 kostet, dann nimmste halt für 400 eine der zahlreichen 3 Zimmer Buden
      Dann hätte es sich in den letzten 5 Jahren sehr verbessert, was ich mir aber gerade nur schwer vorstellen kann. Und ja ich erinnere mich richtig an die Preise. Ich war damals ja auch nicht allein auf der Suche. Auch beim Thema Sozialwohnung war damals nichts mehr zu finden, und der Mitarbeiter sagte wir sollten in 1 Jahr nochmal vorbei kommen.

      Ich weiß auch nicht, aber gerade die kleinen Wohnungen waren übelst teuer. Vielleicht auch wegen typischer Studenten Wohnung und einem Zeitraum, wo viele neu angefangen haben. Aber einen Großteil der Wohnungen, auch der etwas teureren und größeren, würde ich nur mit Kneifzange anfassen. Kassel ist in vielen vielen Ecken ja schon wirklich keine schöne Stadt, aber was ich da an Wohnungen gesehen habe, ließ mich wirklich an den Menschen zweifeln.

      Und wie "freaky" oben schon angesprochen hat, bei Besichtigung standen dann gleich noch 20 andere Leute mit dabei. Nicht selten sogar mit wett bieten wer mehr miete für die Wohnung zahlen soll.

      Und ja, Immowelt und Co. Sieht heute wie auch damals auf dem ersten Blick sehr gut aus. Aber ich persönlich traue dem nicht mehr. Mit Fotos kann man vieles gut verstecken, was man dann erst vor Ort richtig sieht. So bin ich ja auch damals an die Katastrophen Wohnungen gekommen. Da war auf Immo nicht absehbar wie kaputt alles bei genauerer Betrachtung ist, oder das mal eben noch 300€ Nebenkosten dazu kommen ( die nicht angegeben waren ).

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    • Ich wohne seit 2008 in Kassel und habe mehrfach die Wohnung gewechselt. Seit 2014 wohne ich in dieser hier zu oben genannten Konditionen und den aktuellen Stand kannst du prüfen, da musst du dir nichts vorstellen ^^

      Was du damals gefunden hast, habe ich nie gehabt. Es mag solche Wohnungen geben, allerdings gibts gerade in Nord Holland auch viele billige Wohnungen. Wobei dort die Uninähe sicherlich die Schäbigkeit der Gegend aufpoliert und Preise in gewissem Maß unverhältnismäßig macht.
    • Man muss aber auch bedenken, dass Wohnungen um die 20qm immer klar teurer sind im Verhältnis, als Wohnungen über 50qm. Die Zielgruppe sind da ja Studenten und vor allem Wochenendpendler. Selbst Sozialwohnungen mit WBS dürfen für eine Nase 45-50qm groß sein. Die aktuellen Grenwerte für Wohnkosten bei Hartz4 in Kassel liegen bei einer Person pi mal Daumen 400 Euro auf 50qm. Die Ermittlung ist von 2017; ich denke es wird auch Wohnungen zu dem Kurs geben. Sonst hätte kein Hartz4-Empfänger ein Dach überm Kopf.
      We don't call it spam exactly,
      it's more like "tactical addition to our post counters !"
    • ChaosQu33n wrote:

      Man muss aber auch bedenken, dass Wohnungen um die 20qm immer klar teurer sind im Verhältnis, als Wohnungen über 50qm. Die Zielgruppe sind da ja Studenten und vor allem Wochenendpendler. Selbst Sozialwohnungen mit WBS dürfen für eine Nase 45-50qm groß sein. Die aktuellen Grenwerte für Wohnkosten bei Hartz4 in Kassel liegen bei einer Person pi mal Daumen 400 Euro auf 50qm. Die Ermittlung ist von 2017; ich denke es wird auch Wohnungen zu dem Kurs geben. Sonst hätte kein Hartz4-Empfänger ein Dach überm Kopf.
      Ich bezweifle ja nicht das es solche Wohnungen gibt, aber das der H4 Satz mittlerweile unrealistisch ist, dürfte auch nicht zur Diskussion gestellt sein. Da gibt es ja schon seit Jahren einen Aufschrei. Vor allem auch, weil die wenigen Wohnungen, welche in diesen Preislichen Rahmen fallen, eben viel zu wenige sind für die Masse der H4 und Geringverdiener. Und somit sehr sehr viele Menschen deutlich teure Wohnungen mieten müssen, und vom Staat da auch komplett alleine gelassen werden. Warum ist denn das Thema Wohnungsbau so groß in der Politik? Nahezu alle H4 Empfänger die ich kannte, mussten von der Grundsicherung extra Geld für die Wohnung nehmen, oder haben teilweise hinten rum von den Eltern nochmal 300€/Monat bekommen, weil sonst die Miete nicht mehr zu bezahlen war. Wohlgemerkt auf Singles bezogen. Familien haben einen enorm größeren Spielraum, wodurch sie unterm Strich garnicht so extrem eingeschränkt sind, während man solo oft jeden cent 3 mal umdrehen muss.

      Und sicher, ich, bzw wir, haben damals ja auch günstige Wohnungen in Kassel besichtigt. Geben tut es sowas schon. Nur waren die meisten in einem, meiner Ansicht nach, fast unzumutbaren Zustand/Lage.

      Und klar, ich schrieb ja selbst, die größeren Wohnungen sind in Relation oft erheblich günstiger. Die Relation ist dann aber nicht hilfreich, wenn unterm Strich dennoch eine Summe dabei heraus kommt, die für einen single mit 1500 netto grenzwertig ist.
      Ignoramas positive Einstellung zur Wohnungssuche in Kassel kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen nach dem was ich dort erlebt habe. Ich selbst lebe zwar nicht dort, habe aber schon immer Verwandtschaft in der Stadt, die ebenfalls nur zur Miete wohnen. Unterm Strich würde ich sagen, dass bei der damaligen Suche für eine 60m Wohnung mit Balkon, in halbwegs ordentlicher Umgebung ( und mal ernsthaft, Nord Holland ist ein Drecksloch, Uni hin oder her ) ehr so 750€ Warmmiete fällig wurden. In besseren Teilen der Stadt sogar mehr. Selbst in unserer kleinen 30K Einwohner Kreisstadt südlich von Kassel kosten solche Wohnungen gerne 700€. Was bei der damaligen Suche aber aufgefallen ist, es gab damals sehr viele große Renovierungen und Komplettsanierungen bei den Mietshäusern. Wenn sich das fortgesetzt hat, hat sich die Lage womöglich etwas entspannt. Kann ich jetzt für 2019 nicht mehr beurteilen.

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    • Regza wrote:

      ...oder aber viele Menschen die alltäglich dort leben merken es schon garnicht mehr, aber ich fand 80% der bezahlbaren Wohnungen die ich dort gesehen für ekelhafte Drecklöcher.

      Ignorama wrote:

      Ich wohne seit 2008 in Kassel und habe mehrfach die Wohnung gewechselt....
      So spontan würde ich fast vermuten: "die Menschen die alltäglich dort leben merken es schon gar nicht mehr." :P

      Nein, ernsthaft: Natürlich hängt es auch davon ab was man gewohnt ist, bzw. aus welcher Position heraus man guckt. Und was ebenfalls menschlich ist: Die eigene Position ist oftmals fast das Minimum für denjenigen. Wenn Igno schreibt dass er in Kassel noch keine überteuerten Dreckslöcher gesehen hat, mag das ja durchaus so sein, aber wer weiss welchen Lebensstandard Regza hat und was daher für ihn ein Drecksloch wäre)
      Für manche Leute entscheidet ja schon die Art der Fenster oder die Farbe der Türrahmen darüber ob die Wohnung schön oder schäbig ist....
      "Wer weiss was wirklich in unseren Köpfen steckt. Haben sie schon einmal ihr Pelzhirn gesehen?"
      - Major Mewtoko Katzanagi, Section 9 / Cat in the Shell
    • Moin,

      vermutlich ist es leider vergebene Liebesmüh - aber vielleicht hatte ja hier schon jemand das Problem.


      Folgendes:

      Meine Freundin hatte im Juli vergangenen Jahres einen Unfall. Sie war schuld und es ist sowohl ein Schaden beim Unfallgegner, als auch bei ihr entstanden. Überhaupt nichts wildes und eigentlich kein Problem.

      Jedenfalls hat sie der Versicherung von Anfang klargemacht, dass sie den Schaden an ihrer alten Möhre nicht reparieren lassen wird (leider hat sie den Schaden dennoch gemeldet). Die Intention dabei war dementsprechend später in der Vollkaskoversicherung nicht hochgestuft zu werden. Dennoch hat die Versicherung darauf bestanden einen Gutachter zu schicken der den Schaden an ihrem Auto begutachten sollte.


      So zogen die Monate ins lang und im vergangenen November hat sie dann eine Nachricht von der Versicherung bekommen. Aus dieser Mitteilung ging sowohl eine Hochstufung in der Haftpflicht (korrekt!), als auch in der Kaskoversicherung hervor. Letztere Hochstufung hat sie naturgemäß stutzig gemacht, schließlich hatte sie den Schaden ja gerade nicht reparieren. Auf telefonische Nachfrage im besagten November hat die Versicherung dann die pauschale Aussage getroffen: "wenn Sie nichts machen lassen, dann werden sie (in der Teilkasko) auch nicht hochgestuft".

      Meine Freundin hat sich mit dieser Aussage dann zufriedengegeben und nicht weiter nachgebohrt warum dennoch eine Hochstufung ausgewiesen wurde. Im Nachhinein ein wohl ein Fehler, denn:

      Seit dem 01.01 bei einer neuen Versicherung. Der Vertragsabschluss bezog sich dabei auf die SfK-10 in der Vollkasko Versicherung, da sie eben davon ausging nicht hochgestuft zu werden hat sie entsprechend ihre alte SFK beim neuen Versicherer angegeben.

      Inzwischen (wo alle Fristen in Bezug auf einen möglichen Rückkauf zur Vermeidung einer Hochstufung abgelaufen sind....) hat die alte Versicherung dem neuen Versicherer Daten übermittelt. Aus jenen Daten geht Rückstufung in SFK4 hervor, so dass der neue Versicherer jetzt dementsprechend fast den doppelten Jahresbeitrag für die Vollkaskoversicherung in Rechnung stellt im Vergleich zu SFK10...

      Wohl gemerkt: es wurde nie ein Vollkaskoschaden mit der alten Versicherung abgerechnet und das dies auch nicht passieren würde wurde der alten Versicherung mehrmals telefonisch mitgeteilt... Wir können uns die Hochstufung nur damit erklären, dass die alte Versicherung den Gutachter (auf den die Versicherung selbst bestanden hat!) ja bezahlt hat und die Bezahlung des Gutachters den alleinigen Grund für die Rückstufung darstellt.



      Habt hier vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und weiß ob man sich jetzt irgendwie noch gegen diese Rückstufung zur Wehr setzen kann? Meine Freundin wäre sogar bereit den Gutachter selbst zu bezahlen (den sie nicht gebraucht, nicht bestellt und nicht gewollt hat...)


      Irgendwie muss man da doch noch was machen können ;( X(
      (>^.^)> life is beautiful - la vita è bella - la vida es bella - la vie est belle - das Leben ist schön - het leven is mooi - livet er smukt <(^.^<)

      Ich kann dem Tod gelassen ins Auge sehen, ich bin älter als Kurt Cobain
    • Ich kann mir denken das die reine Meldung eines Schadens zur Hochstufung ausreicht, da die Versicherung nun von einer anderen Unfall Statistik für die Person ausgehen muss. Und es dabei ehr nebensächlich ist, ob der Schaden danach dann repariert wurde oder nicht. Für die Versicherung ist das Risiko gestiegen, und daher die Hochstufung.

      Aber wirklich helfen kann da wohl nur ein Experte. Eventuell stehen in der Police auch die Bedingungen für eine Hochstufung, so dass man sich da schonmal schlau machen kann.


      Passend zum Thema Kaffee Vollautomat ist Schrott ;( kein Kaffee mehr :heul:



      sYntiq wrote:

      Für manche Leute entscheidet ja schon die Art der Fenster oder die Farbe der Türrahmen darüber ob die Wohnung schön oder schäbig ist....

      Na so eine Diva bin ich bestimmt nicht. Was ich darunter verstehe, habe ich schon zu anfang geschrieben, denke ich. Siehe den Beitrag mit dem nach Urin stinkenden Graffiti Teil.

      Generell ist Kassel eine Stadt, wo man manchmal nur 100m laufen muss, um von Top zu Ghetto zu kommen. Es gibt dort etliche große Mietshäuser, direkt an vielspurigen Hauptstraßen, mit bröckelnder Fassade, uralten Holz Fenstern, überall Müll, vergammelten Hinterhöfen zwischen den Mietshäusern. Installationen von 1945. Und wenn man rein geht, hat man den Eindruck das alles gleich auseinander fällt.
      Gegenden, die ehr durch Assi, Müll und Zerfall geprägt sind. Das geht schon beim Zentrum los. Der obere Teil der Königsstraße, mit Rathaus, Kino, Theater etlichen Einkaufszentren usw ist optisch top. Wenn auch mit Drogen und Banden Problem am Königsplatz. Geht man die Straße weiter hinab, und biegt noch in ein paar Seitenstraßen ab, meint man im russischen Ghetto angekommen zu sein. Unweit des Zentrum gibt es sogar ein sehr berüchtigtes großes Mietshaus, in das sich zeitweise nichtmal mehr die Polizei hinein getraut hat. Und das sich nur ein paar Minuten Fußweg, abseits der bunten schönen Einkaufsstraße die netten in Leder gekleideten Frauen am Straßenrand sammeln, und den armen Männern ihre herzergreifende Hilfe anbieten, juckt da schon keinen mehr. Und Nord Holland ist dazu noch so ein echtes Problemviertel mit gefühlt 50% Migration, starker Punk Szene und etlichen H4.
      Ehemalige gute Mittelständische Arbeiter Gegenden wie Rothenditmold, kämpfen gegen den Zerfall an, mit zig leerstehenden kleinen Geschäften/Betrieben, obwohl eigentlich in keiner schlechten Lage. Man sieht diesen Gegenden an, das es den Menschen dort mal gut ging, aber jetzt nur noch "erhalten wird", was aber oft nicht klappt, und es an jeder Ecke "rostet". Mich erinnert das immer an viele Thüringische Städte, wie sie in den 90ern und teilweise noch heute ausgesehen haben. Dort fand man oberflächlich massig schöne Gebäude, aber schaute man genau hin, war alles kurz vorm zerfallen mit riesigen Baumängeln. So als wenn sich über Jahrzehnte keiner mehr darum kümmern konnte und investiert hat.

      Freilich gibt es in Kassel auch sehr schöne Ecken dank der Barocken Geschichte. Und am Randgebiet sogar richtig schöne, fast dörfliche Mittelstand Gegenden. Die dann aber auch wieder entsprechend kosten. Aber ich persönlich kenne einfach niemanden, der Kassel wirklich als schöne Stadt bezeichnen würde. Schon vor über hundert Jahren wusste man in der Lyrik... in Kassel da stinkst.

      Natürlich, Kassel ist jetzt die einzige Großstadt in Nord Hessen, danach kommt bis Frankfurt runter erstmal nichts. Aber gerade deshalb ist der Kontrast so groß, denn die meisten kleineren Städte südlich von Kassel, liefern ein erheblich gepflegteres und homogeneres Bild. Das was in den kleinen Kreisstädte wie Bad Hersfeld, Homberg, Fritzlar, .... in Marbug als weitere "Uni" Stadt... oder ganz besonders im Raum Fulda / Hünfeld als Ghetto gilt, wirkt im Vergleich zu den Kassler Zuständen fast wie gehobene Mittelschicht oder gar Villenviertel ( Hünfeld ). Natürlich, das sind alles kleine Städte, die nicht so erdrückend sind und mit anderen Problemen zu kämpfen hat. Aber wenn man eben aus diesem Raum kommt ( was ja nunmal nicht schwer ist, denn wir erinnern uns... einzige Großstadt Nordhessen ) und auf Kassel schaut, dann kann man dort nur noch massive Probleme sehen.

      The post was edited 4 times, last by Regza ().

    • Steinschlag, scheisse genug, aber nicht weiter dramatisch. Kam aber auf die Idee kleben zu lassen, als ich heute morgen an einem Kackglas vorbeifuhr. Spontan vorbei, macht mal. Teilkasko zahlt. Jaaa, genial, statt Reparatur, Frontscheibe eingerissen. Jetzt muss ich sie komplett tauschen. Eines habe ich daraus nun gelernt - keine Klebeversuche, wenn nicht unbedingt notwendig! Am Ende kostet's mich 150€ Selbstbeteiligung und eine Menge Zeitverschwendung.