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Dos-Spiele-Rechner

  • DarkSoul
  • 18. April 2003 um 14:19
  • Mafiosi2000
    Erleuchteter
    Beiträge
    15.491
    • 21. April 2003 um 20:20
    • #21

    Zum Thema Prozessoren 95/96 von Intel:
    Quelle: http://www.glossar.de/glossar/z_prozessor.htm


    1995: PENTIUM 133 und PENTIUM PRO sowie Nx586 180 und Cyris 6x86 "M1
    Auf der CeBIT stellt Intel eine 120-MHz-Version des Pentium vor. Im Juni präsentiert Cyrix den 32-Bit-Prozessor 5x86/100 - einen - 486er mit 100 MHz internem Takt (kurz darauf auch mit 120 und 133MHz) und 16 KB Cache, der dem 75MHz-Pentium Paroli bieten soll. Er ähnelt in seiner Architektur zwar eher einem 486DX4, beherrscht aber moderne Techniken wie Branch Prediction. Der Systemtakt beträgt 33 MHz. Gute Chancen hat der 5x86 vor allem im Notebook-Bereich, da er bei höherer Leistung weniger Strom verbraucht als der Pentium.
    Der Pentium taktet nun mit 133 MHz. - Nexgen liefert erste Modelle des Nx586 mit 120 MHz aus. Die Show stiehlt Nexgen den anderen CPU-Herstellern jedoch mit einem neuen Chip: der Nx686 kommt mit 48 KB internem Cache (32 KB Daten / 16 KB Befehle) und einem internen Takt von 180 MHz. Eine weitere Besonderheit sind die Multimedia-Befehle, die auf einer speziellen Einheit integriert sind. Allerdings ist der Nexgen-Prozessor nicht kompatibel zum Pentium und Pentium Pro. Die Firma AMD, die mit der Entwicklung eines eigenen Microcodes nicht weiterkommt, übernimmt Nexgen.
    Im November ist es soweit: auf der CeBIT hatte man bereits erste Prototypen hinter vorgehaltener Hand begutachten können: der Pentium Pro wird offiziell vorgestellt. Den Intel-Prozessor der sechsten Generation gibt es mit 150, 166, 180 und 200 MHz interner Taktrate. Die Zahl der Transistoren beträgt 5,5 Millionen. Hohe Datentransferraten erzielt der Pentium Pro aufgrund seiner DIB-Architektur, die Nexgen zum ersten Mal beim Nx586 eingesetzt hat. Sie besteht aus zwei voneinander unabhängigen Bus-Systemen, mit denen sich die Datenübertragungsrate auf das Dreifache erhöhen laßt. Der Second-Level-Cache ist in die CPU integriert. Der Pentium Pro ist abwärtskompatibel zu allen vorherigen Intel-CPUs. Unter Windows 95 ist er seinem Pentium-Pendant - also seinem Vorgänger - jedoch klar unterlegen. Der Grund: Der neue Prozessortyp ist auf 32-Bit-Operationen optimiert - WINDOWS 95 arbeitet jedoch zum Großteil noch mit 16-Bit-Befehlsfolgen. Der Pentium PRO wird erst in Verbindung mit reinrassigen 32-Bit-Betriebssystemen wie beispielsweise WINDOWS NT richtig schnell.
    Cyrix stellt zusammen mit IBM und SGS Thomson seine sechste Prozessorengeneration vor. Der 6x86 - Codename M1 - ist Pin-kompatibel zum Pentium (Sockel 7). Der 6x86 PR120 taktet intern mit 100 MHz (extern mit 50 MHz). Er besitzt 16 KB internen Cache, arbeitet in 3,3-Volt-Technik und liefert erstaunliche Testergebnisse: Unter bestimmten Bedingungen arbeitet der 6x86 mindestens so schnell wie ein Pentium 100, zum Teil ist er sogar schneller als der Pentium 133 und der Pentium Pro. Mit dem 6x86 hat Cyrix erstmals einen Prozessor entwickelt, der den Pentium in der Leistung leicht übertrifft und dabei ein gutes Stück billiger ist. Allerdings benötigt der neue Cyrix-Prozessor ein angepaßtes BIOS, um seine volle Leistung zu entfalten. Außerdem ist er im Fließkommabereich nicht so stark wie der Pentium.


    1996: PENTIUM 200, AMD K5 und Cyrix 6x86 PR200+
    INTELs Pentium taktet jetzt mit 150 und 166 MHz. Gleichzeitig senkt Intel die Preise für 133-MHz-Pentium-CPUs. Intel und AMD einigen sich über den Nachbau von Intel-Prozessoren: Ab sofort darf AMD für seine 586-CPU und nachfolgende Chip-Serien lediglich den Intel-Befehlssatz verwenden - die Microcode-Technik muß AMD selbst entwickeln.
    Intel reagiert auf die Clones von AMD und Cyrix mit Preissenkungen für den 100er und 120er Pentium um bis zu 40 Prozent.
    IBM/Cyrix bringen den 6x86 (M1) als PR133+ (100/50 MHz), PR150+ (120/60 MHz) und als PR166+ (133/66 MHz) auf den Markt. Laut Tests sind die Clones trotz geringerer Taktraten schneller als die Intel-Originale Pentium 100, 120 und 133. Der Zusatz "PR" bezieht sich auf das sogenannte P(entium)-Rating. Aus Marketing-Gründen versehen IBM/Cyrix die CPU-Bezeichnungen zusätzlich mit einem Plus. AMD präsentiert den K5 PR75 (75 MHz). Ihm folgt kurze Zeit später der K5 PR100 mit 100 MHz internem Takt. Er besitzt 16 KB internen Cache, ist bei Integer-Berechnungen schneller als ein Pentium mit 75 MHz und eignet sich gleichermaßen für 16- und 32-Bit-Anwendungen. Für aufrüstwillige Anwender ist der Sockel-7-kompatible Prozessor genau das richtige. Und nicht zuletzt sein im Vergleich zum Pentium günstiger Preis (etwa 180 Mark) verhilft dem K5 zu großer Popularität.
    Im Juni kommt der Pentium 200 auf den Markt. Die neue Intel-CPU taktet mit 200 MHz.
    Im September bringen Cyrix/IBM ihre neue 6x86-Version, den 6x86 PR200+ (bei IBM heißt er P200), auf den Markt, der mit 150 MHz taktet, sich aber als leistungsfähiger als der Pentium 200 erweist. Da er jedoch extern mit 75 MHz taktet, benötigt er eine spezielle Hauptplatine. Außerdem gilt der Leistungsvorsprung nicht für den Fließkommabereich - hier liegt der Pentium vorn


    Fazit: Schau noch mal nach....irgendwas kann da nicht stimmen. 1995 war ein 133 Mhz Pentium das Maß aller Dinge und danach kamen nur noch 150 Mhz und 166 Mhz (allerdings schon 1996), aber kein 155 Mhz.
    Hab aber im Netz einen 155 Mhz MMX Pentium für Notebooks gefunden. Die kamen 1997.

    -.-

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