nicht falsch verstehen, eigentlich mag ich Ubuntu sehr. Bei der aktuellen Version 9 wurden auch gleich alle Treiber erkannt.
Ich wollte für das netbook ein simples, unkompliziertes und schlankes OS. An einem Arbeitsrechner ist ein Linuxsystem für einen Normalo aus Kompatibilitätsgründen weniger geeignet. Ein netbook ist dafür genial. Ubuntu ist weniger überfüllt, sieht frischer aus und alle wichtigen Applikationen sind bereits eingebettet. Messenger? Mit 2 Klicks gestartet, nur noch IM-Nummer einzugeben. FTP Client... 2 Klicks. Wohl gemerkt ohne Links auf dem Desktop.
XP ist auch ein klasse OS, imo aus Kompromisssicht (Design, Usability, Performance, Kompatibilität) derzeit noch das beste. Nur für ein netbook sind diese Kriterien anders gewichtet als bei einem Desktop-PC.
Was mich gestern nur mal wieder ärgerte: wenn ein Treiber existiert, warum kann nicht einfach eine automatische Installationsroutine gestartet werden? Stattdessen muss ich wie 1985 haufenweise Kommandozeilen in die Eingabeaufforderungen tippen. Nicht das ich es mit etwas google Recherche nicht schaffen würde. Vielmehr ist das eine Frage unzureichender Benutzerfreundlichkeit von Linux-Systemen. Denn ubuntu nimmt 98% der gewöhnlichen Linux-Arbeit ab, fehlt aber doch mal ein Treiber muss man sich auch hier an komplizierten Linux-Methoden bedienen.
