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  3. Sturmgeist

Beiträge von Sturmgeist

  • Oscars 2016 - Mad Max räumte ab, und Leo hat ihn endlich bekommen! Yeah!

    • Sturmgeist
    • 2. März 2016 um 11:56

    Über den Sinn der Oscars kann man immer streiten, ich gucke mir die Verleihung dennoch immer gerne an. Den Rassismus-Diskurs finde ich auch sehr wichtig und das Hauptproblem, nämlich dass Fairness beim Rollenangebot herrschen sollte, wurde ja auch angesprochen.

    Ich hätte Mad Max alle Oscars gegönnt :D Ist natürlich sehr subjektiv, aber er wurde ja auch von der seriösen Presse fast durchweg gut bewertet. Ich denke, sein ganzes Produktionsdesign ist einzigartig und hebt sich so von der guten, aber konventionellen Konkurrenz ab (Star Wars z.B.). Ex Machina gönne ich wiederum den Effekte-Oscar, auch er hat sich positiv von der Masse abgehoben.

    Und natürlich freut es mich für die Mexikaner :D Lubezkis Hattrick (für Tree of Life und Children of Men hätte er ihn eigentlich auch verdient gehabt) und der Regie-Hattrick von Iñárritu und Cuarón.

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 17. Februar 2016 um 02:51

    The Hateful 8
    Für mich einer der schwächeren Tarantino-Filme. Charaktere und Dialoge haben mir teils gar nicht gefallen.

    Spoiler anzeigen

    Ich frag mich was die Leute im Kino daran lustig fanden, dass Daisy Domergue ständig was ins Gesicht geschlagen/geworfen bekommt. Tim Roth' Charakter hätte genauso gut wieder von Christoph Waltz gespielt werden können, den fand ich doch recht einfallslos. Und auch Samuel L. Jackson macht das, was man erwartet. Insgesamt hat mich der Film im Mittelteil gepackt (Kapitel 3+4), der Rest war mir aber zu zäh und teilweise auch zu platt

  • Zuletzt gekaufte DVD / HD-DVD / Blu-ray

    • Sturmgeist
    • 3. Februar 2016 um 02:23

    The Imitation Game - Lustig, spannend, traurig - Wunderbarer Film mit schönem Soundtrack!

    American Hustle - Großartig besetzt und tolles Produktionsdesign, aber teilweise leider etwas zäh und konfus erzählt.

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 2. Februar 2016 um 16:50
    Zitat von trikerider

    Bitte? Cage IST ein einziges Overacting.Ich fand das Remake eben wegen Cage unerträglich...

    https://www.youtube.com/watch?v=AN88tGvlwcU

    :D

    Ich finde ihn großartig

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 30. Januar 2016 um 12:13
    Zitat von Azazel

    Sturmgeist:
    Klingt ja eins zu eins wie die Story von "Unknown User".

    Ist der gleiche Film ;) Cybernatural ist der Originaltitel, wurde dann zu Unfriended umbenannt. In Deutschland heisst er Unknown User.

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 29. Januar 2016 um 11:46

    Cybernatural - Der Geist eines Mädels das sich nach einem erniedrigenden Video selbst umgebracht hat rächt sich via Skype, Facebook etc. an den Peinigern. Der ganze Film erzählt sich über das, was man auf dem PC-Bildschirm sieht, wie Skype-Unterhaltungen oder Chats. Das könnte für viele sicherlich ein Kritikpunkt sein, mir hat er aber gut gefallen. Ein origineller und auf seine Art spannender Horrorfilm

    Spoiler anzeigen

    wenn nur die allerletzte Szene nicht wäre: der Film hätte damit aufhören sollen, dass Laura sagt, das Video würde nun für immer zu sehen sein und Blaire müsse damit leben

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 14. Januar 2016 um 00:38

    Human Centipede 1+2
    Die Idee der Filme ist so unglaublich krank, aber die Ausführung doch besser als Gedacht

    Spoiler anzeigen

    bis auf die selten dämlichen Opfer

    . Dieter Lasers Leistung im ersten Teil hat mich echt beeindruckt. Und auch der Täter aus Teil 2 ist auf seine Art faszinierend. Allerdings wird es dort wirklich so krass und ekelhaft, dass ich die Lust verloren habe, mir auch noch den dritten Teil anzuschauen.

    Frozen
    Nicht der Disneyfilm, sondern der Horrorfilm mit dem Skilift. Hat mir sehr gut gefallen!

    Whiplash
    In meinen Augen ein Meisterwerk: hervorragend gespielt und grandios geschnitten. Absolut elektrisierend!

  • Star Wars Episode 7-9 ist in der Mache

    • Sturmgeist
    • 3. Januar 2016 um 20:44
    Zitat von pseudogilgamesh

    Dann hat sich allerdings jedwede medienwissenschaftliche Diskussion ever to come schon im Voraus erledigt, wenn man dieses "Absolutsetzen" des "subjektiven Empfindens" dergestalt ins Feld führt, wie Du es tust; es ist insofern ein "Totschlagargument", imo.

    Wenn es um den Geschmack geht, ja. Da gibt es für mich keine Diskussion. Aber man kann immer noch über die Qualität von Kamera, Regie, Schnitt,
    Drehbuch etc. diskutieren - alles bis zu einem gewissen Punkt objektive Kriterien. Aber ein handwerklich gut gemachter Film gefällt eben noch immer nicht jedem.

    Zitat

    Ich kann sagen, daß Tarantino der bessere Filmemacher als Boll ist,
    und kann das auch plausibel anhand des Erscheinungsbildes beider
    Werkkataloge begründen.
    Andersherum geht das nicht.
    Läge alles nur im Auge des Betrachters, wäre alles irgendwo gleichwertig, wenn man es "zu Ende denkt" :ray2:

    Es gibt sicherlich Leute die das andersrum begründen können, würde ich mir gerne anhören :D Einem Uwe Boll-Fan, der Tarantino hasst, wird es egal sein ob Tarantino der objektiv bessere Regisseur ist. Wieder geht es darum wessen Filme ihm besser gefallen. Die Gründe sind ebenso subjektiv wie objektiv.


    Zitat

    edit: (Vielleicht ja queres) Bsp Alk: Ich kann subjektiv die 2 Euro Synthetik-Plörre viel-viel geiler, als den weltweit feinsten 500 Euro-Stoff finden (Bsp: letzterer ist mir einfach zu trocken); die erleseneren Zutaten und die bessere Komposition hat (högschtwahrscheinlich) dennoch der nunmal bessere, weil z.B. sulfitfreie u aufwändig Eichenfassgereifte Stoff.

    Das Beispiel geht ja wieder um die Frage des objektiv Besseren. Natürlich gibt es da eindeutige Kriterien. Aber vielen schmeckt eine 2€-Plörre eben auch genauso gut wie 500€-Gourmetzeug. Ich bleibe dabei, über Geschmack lässt sich für mich nicht streiten.

    Zitat

    Dennoch möcht ich dir die Freude an den Filmen nicht böswillig vermiesen, wollte auf einen medienwissenschaftlichen Diskurs hinaus, welcher vielleicht ja die von 108 skizzierten "Aha-Momente" (und seien es auch "shattered glass"-Momente/Epiphanien, welche dir aber dann ja tatsächlich den Genuß der kritisierten Medien verhageln könnten) bedingen könnte, bzw für Erkenntnisgewinn über den eigenen bisherigen Horizont (so "weit" der auch schon sein mag, siehe TV-Expertise) hinaus sorgen könnte.

    Frage: Hast Du dir die (überhaupt nicht hämischen, sondern traurigen) red-letter-media Videos mal spaßeshalber angeschaut? Oder die half-in-the-bag-Sachen? Dann verstehst Du vielleicht die Stoßrichtung der Kritik, welche überhaupt nicht missionarischen, sondern im besten Sinne "aufklärenden" Ursprungs ist, imo.

    Und nochmal, wenn ich Episode I-III sehe, habe ich zahlreiche Dinge die mich immer wieder aufregen. Shattered glass-Momente habe ich da selber schon genug gehabt als ich sie das erste Mal gesehen habe. Aber nicht alles Glas ist zerbrochen, weswegen ich mir die Filme immer noch angucken kann und unterhalten werde.

    Ich habe angefangen das RLM-Review zu Episode I zu gucken, hab aber ausgemacht, als er meinte, dass jemand, der Episode I gegenüber V bevorzugt, ein Idiot ist. Das ist genau das was mich aufregt: eine Arroganz zu denken, man habe Makel in einem Film gesehen, die andere nicht gesehen haben und zu meinen, andere darauf aufmerksam zu machen und überzeugen zu müssen. Es ist möglich einen Film trotz objektiver Schwächen zu mögen.
    Wenn ich einen Film sehen will, meide ich vorher jegliche Besprechung/Kritik/Empfehlung (auch von Freunden). Ich will mir immer meine eigene, unvoreingenommene Meinung bilden. Und die habe ich noch nie aufgrund von einer anderen Meinung verändert.
    Du kannst dich mit mir jederzeit tiefgehend über Stilmittel von Regisseuren, Komponisten, Dehbuchautoren etc. unterhalten, Fehler aufzeigen usw., wenn es um das finale Urteil/den Geschmack geht, endet für mich die Diskussion.

  • Star Wars Episode 7-9 ist in der Mache

    • Sturmgeist
    • 2. Januar 2016 um 23:55
    Zitat von pseudogilgamesh

    *Unterschreib*

    Spoiler anzeigen

    Nichts liegt mir ferner, als hier irgendjemanden "missionieren" zu wollen; "mit Argumenten überzeugen" wäre passender.

    Ab einem gewissen Faktengrad isses eben nicht mehr immer schön subjektive "Geschmackssache", ob ein Kulturprodukt/Kunstwerk funktioniert oder nicht. Da kann man schon drüber argumentieren, warum denn ein Film funzt, oder warum denn nun nicht. (Bsp: Man kann darlegen, warum Wolle Mozart einfach die "besseren" Kulturprodukte anfertigte, als Salieri und dessen generischer, harmloser Kram ganz ohne Ecken u Kanten).
    Genauso kann ich beispielsweise ziemlich schlüssig darlegen, warum Dalis Frühwerk sehr viel wilder, interessanter, weniger formelhaft u vorhersehbar ist, als sein "erwachsenes" Spätwerk voller Selbstzitate.
    108 hat das sehr schön auf den Punkt gebracht, daß man da manchmal selbst erstaunt drüber ist, wie Jemand das Problem lokalisiert und genau beschreibt, wo einem als Zuschauer nur "irgendwas fehlte", man aber ad hoc nicht den Finger drauflegen konnte.

    (Kultur-)Wissenschaft kann durchaus nützlich/erkenntnisgewinnbringend sein, dazu ist sie da.

    Spoiler anzeigen

    Will btw allen leidenschaftlichen Fans der CGi-SW-Dinger gegenüber Folgendes zum Ausdruck bringen:


    ;)


    edit@Sturmgeist: Du führst doch selbst das Drehbuch als "Problempunkt" an und das ist absolut richtig. Das geschriebene Drehbuch ist nunmal das Fundament, das Blut u die Knochen eines Films. Wenn das abkackt, kann man schonmal garnichts mehr retten ;(

    Alles anzeigen

    Filmgeschichte war Teil meiner Ausbildung, ebenso wie etliche Filmanalysen etc. Auch habe ich Berufserfahrung in der Film-/TV-Branche. Also ich habe schon auch mein Hintergrundwissen wenn ich einen Film beurteile ;) Und doch bin ich der Meinung, dass es immer eine subjektive Geschmackssache bleiben wird. Jeder Film, selbst Uwe Boll-Filme, hat seine Fans. Müssen die überzeugt werden? Es geht im Grunde nur darum was man von einem Werk erwartet, ob es funktioniert liegt in der Erfüllung der Erwartungen - also immer subjektiv. Wenn du über formale Aspekte reden willst, kann man sicherlich viel und teifgründig diskutieren, immer mit der Gefahr einen Film kaputtzureden. Jurassic Park z.B. ist voller Continuity-Fehler, wenn ich mich auf die konzentriere, hab ich auch keinen Spaß mehr an dem Film. Es gibt wie gesagt kaum einen Film der frei von formalen Fehlern ist. Das Drehbuch ist in meinen Augen in keinem Star Wars-Film perfekt. Dennoch gibt es genug, was es für mich eben doch rettet. Und wie gesagt, ich würde mir wünschen, dass vieles in I-III anders/besser wäre, und sie kommen für mich niemals an die alte Trilogie heran. Doch ist da immer noch ein großer Sprung sie als Mist zu bezeichnen - aber auch das kann man tun, wenn man seine Meinung differenziert, das habt ihr ja auch getan. Und wenn jemand Episode I besser als Episode V findet, dann lasse ich auch demjenigen seine Meinung. Jemanden mit Argumenten überzeugen ist für mich in diesem Fall nichts anderes als missionieren. Was hat man denn vom Überzeugen in einer Geschmacksfrage?

  • Star Wars Episode 7-9 ist in der Mache

    • Sturmgeist
    • 2. Januar 2016 um 19:34
    Zitat von pseudogilgamesh


    Ich (u 108 sicherlich auch) möchte dir abermals die unterhaltsamen Videos von redlettermedia/half in the bag ans Herz legen, welche medienwissenschaftlich haarklein durchdeklinieren, warum die Epsioden 1-3 totaler Müll u nicht mehr als eine blutleere, aber hochglänzende Sequenz polierter CGis sind, und zwar von A bis Z.

    Da können Zico, Du und ne versprengte Hundertschaft anderer Fans laut aufheulen, es ist einfach so :tooth:

    Man kann fast jeden Film auseinandernehmen, sich auf Fehlersuche begeben und ihn dann runtermachen. Wenn man die Meinung anderer braucht um sich eine eigene zu bilden ist das jedem selbst überlassen, für mich hat das Missionierungscharakter. Bis auf meine genannten Kritikpunkte funktionieren Episode I-III für mich. Die Hauptstory der ganzen Saga ist in meinen Augen das Schicksal von Anakin und später Darth Vader, alles andere ist nur der Rahmen. Letztendlich hat jeder Star Wars-Fan das Recht, die Episoden I-III als Müll zu bezeichnen, mich wird es weiterhin wundern: auch wenn ich die alte Trilogie immer bevorzuge, haben beide ähnliche Schwächen und Stärken.

  • Star Wars Episode 7-9 ist in der Mache

    • Sturmgeist
    • 1. Januar 2016 um 20:28
    Zitat von Azazel

    Sturmgeist:

    Du schreibst "ich verstehe das rumgehackt auf den prequels nicht" und legt dann gleich damit los das dir die Drehbücher und ein (großer) Teil des Casts nicht passt?
    JarJar Binks passt dir nicht, Christensen sei ne krasse Fehlbesetzung (DIE Hauptrolle in Teil 2 & 3), Jackson (größere Nebenrolle) passe nicht in Star Wars und die Zeitsprünge seien zu groß?
    Ich wiederspreche dir da in meinem Punkt, habe ja selbst noch wesentlich mehr Kritikpunkte, nur frage ich mich wie du dann das rumgehacke
    NICHT verstehen kannst.


    Ich habe aber auch geschrieben, dass die Prequels für mich unterhaltsam sind ;) Oft lese ich nur undifferenzierte Kommentare wie I-III sind totaler Mist etc. Das kann natürlich eines jeden Meinung sein, aber objektiv betrachtet haben die Filme für mich doch recht viel zu bieten. Wäre Jar Jar Binks nicht, hätte ich an Episode I nicht viel auszusetzen. Was Hayden Christensen betrifft, bin ich vielleicht auch zu kritisch, aber er ist mir einfach zu glatt. Böse gucken kann er super, auch arrogant wirkt er, aber mir fehlt der Tiefgang der für die Charakterwandlung nötig ist. Wobei das natürlich zum Teil auch wieder ein Problem des Drehbuchs ist. Wärs ein anderer Charakter würde es mich nicht stören, aber da es die Hauptfigur ist, hätte ich mir eine andere Besetzung gewünscht. Dennoch sind II und III immer noch Filme die mir Spaß machen, und das ist für mich die Hauptsache. Im Endeffekt sind alles nur Filme und es endet bei der Frage des Geschmacks, oder was man erwartet/sich erhofft hat.

  • Star Wars Episode 7-9 ist in der Mache

    • Sturmgeist
    • 1. Januar 2016 um 02:14

    Hier ein Artikel über George Lucas Gedanken zum neuen Teil:
    http://www.rollingstone.com/movies/news/ge…proach-20151230

    Ich verstehe das rumgehacke auf den Prequels nicht so ganz, hab sie mir jetzt alle nochmal angeguckt. Das größte Problem sind für mich (neben dem unausstehlichen Jar Jar Binks) die Drehbücher und zum Teil der Cast. Samuel L. Jackson passt für mich einfach nicht in Star Wars, Anakin ist wohl die schwerwiegendste Fehlbesetzung. Außerdem werden mir zu große Zeitsprünge gemacht, vor allem bei der Charakterentwicklung von Anakin. Ich würde mir diesbezüglich eine Umsetzung als Serie wünschen. Doch insgesamt sind die Filme unterhaltsam. Und in meinen Augen haben die heiligen Episoden IV-VI ebenfalls mit Drehbuchschwächen und zum Teil nervigen Charakteren zu kämpfen.

    Ich glaube es ist fast unmöglich eingefleischte Star Wars-Fans zufrieden zu stellen. Aus Angst sich etwas neues zu trauen gibt man ihnen lieber was sie schon kennen. Ich fand Episode VII sehr unterhaltsam, aber mir fehlt schon das Alleinstellungsmerkmal. Und wie andere schon schrieben stört mich wirklich

    Spoiler anzeigen

    dass die Rebellen nicht einen Teil der Regierung bilden und keiner gemerkt hat, dass ein Riesentodesstern gebaut wurde. Außerdem wird mir zu wenig zu Snoke erzählt, der kommt irgendwie aus dem Nichts.

    Alles in Allem kann man den Film aber wohl auch erst im Gesamtzusammenhang der neuen Trilogie objektiv bewerten...

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 22. Dezember 2015 um 20:20

    Nightcrawler will ich auch noch unbedingt sehen!

    The Royal Tenenbaums - Einer der wenigen Wes Anderson-Filme die ich noch nicht gesehen hatte. Der Look, die Charaktere, die Musik etc. sind mal wieder unverkennbar für seinen Stil, ebenso wie der Großteil der Besetzung. Das ist aber ein bisschen das Problem, das ich mit Anderson habe: die Charaktere sind filmübergreifend eigentlich immer gleich. Und irgendwie geht dem Erzählschwung zu Beginn anschließend etwas die Puste aus. Ich liebe den Charme den Anderson-Filme ausstrahlen, aber es fehlt immer etwas um mich vollends zu überzeugen. Mein Favorit ist auf jeden Fall Moonrise Kingdom.

    Jiro Dreams of Sushi - Doku über den Sushi-Meister Jiro, sein Restauran in Tokyo, sein Werdegang, seine Familie etc. Sehr schön erzählt, musikalisch und optisch ein Genuss. Für Sushi-Fans auf jeden Fall empfehlenswert! Allerdings sollte man voher Sushi gegessen haben, oder es während des Films tun, denn sonst könnte es echt grausam werden bei dem was man zu sehen bekommt :D

    Gone Girl - Hat mir super gefallen. Überraschend und durchweg spannend. Nur Neil Patrick Harris hat mich nicht so überzeugt, vielleicht aber auch weil ich grad erst How I met your mother fertig geguckt hab.

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 19. Dezember 2015 um 20:37
    Zitat von Darkshine

    Wo gibt es denn so ein "4D" Kino?

    In Deutschland gibt es 4D-Kinos meines Wissens nach nur in Freizeitparks für spezielle Filme. In einigen Ländern gibt es die für normale Blockbuster. Ich bin zur Zeit in Mexiko Stadt, dort gibt es eins. War jetzt das zweite Mal dass ich das ausprobiert hab, das erste Mal war Prometheus. Im Grunde ist es Spielerei. Aber dass sich die Sitze bewegen und dem Geschehen anpassen und man bei Laserschüssen Stöße und Luftzüge spürt hat bei Star Wars echt gut gepasst.

    Die 3D Effekte fand ich aber auch nicht so berrauschend...im Grunde hat mich diesbezüglich bisher nur Avatar wirklich überzeugt.

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 19. Dezember 2015 um 06:31

    Nachdem wir die Nachtvorstellung am Premierentag sprichwörtlich verpennt hatten, waren wir heute auch in Star Wars :D Er hat mir sehr gut gefallen, hab mich teils wieder wie ein Kind gefühlt - auch unterstützt durch das 4D-Kino. Das gerüttel, gepuste etc. haben bei dem Film echt Spaß gemacht und einen Mehrwert dargestellt.

    Meine Kritik

    Spoiler anzeigen

    So gut mir der Film gefallen hat, originell ist er meiner Meinung nach nicht. Auch wenn es schon länger her ist, dass ich Episode IV gesehen hab, hatte ich den Eindruck dass er eine Art Blaupause für Episode VII war. Story, diverse Charaktere und bestimmte Szenen wirken nahezu identisch. Damit ist J.J. Abrams einen sicheren Weg gegangen um die Fans nicht zu enttäuschen. Man bekommt was man erwartet aber eben nichts unerwartetes. Die neuen Charaktere fand ich alle gut, nur Kylo Ren hat mich nicht so ganz überzeugt.

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 15. Dezember 2015 um 23:14

    Ravenous ist mein Highlight unter den Kannibalenfilmen :love:

    Auf The Revenant freue ich mich auch schon sehr! Auch wegen der Besetzung, vor allem aber wegen Iñárritu, dem Regisseur.

    Topic:

    Krampus - hat mir sehr gut gefallen! Überraschend, schön gruseliges “Monster“-Design und kurzweilig.

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 14. Dezember 2015 um 23:12

    Green Inferno - Kannibalenfilm von Eli Roth mit vielen Referenzen zu Cannibal Holocaust, ohne dessen Tierbrutalität. Einige Szenen sind schon sehr heftig, meine Freundin hat sich fast übergeben. Andere wiederum sind sehr albern und platt und ziehen den Film bisweilen ins lächerliche. Insgesamt gefiel er mir aber soweit ganz gut.

    In the Heart of the Sea - Die Geschichte hinter dem Buch "Moby Dick". Für Fans von Abenteuerfilmen sicherlich empfehlenswert. Gut besetzt, guter Soundtrack, und schöne Aufnahmen. Für ein wirkliches Highlight hat aber dann doch etwas gefehlt.

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 7. Dezember 2015 um 21:24
    Zitat von Vit

    Brutal? Physische oder psychische Gewalt? Da fand ich Requiem für a Dream definitiv krasser...

    Physische Gewalt. Wie schon erwähnt wurde gibts eine berüchtigte Szene mit einer Ratte. Und ich erinnere mich an eine die mit einer Bohrmaschine anfängt, die fand ich eigentlich noch schlimmer. Das Buch hat eher eine Holzhammer-Methode: Die Gewalt wird schonungslos und nüchtern beschrieben, ebenso wie Essen, Musik, Kleidung. Das alles mit einer Redundanz die es etwas zäh zu lesen macht, aber in meinen Augen eben diese Sinnleere in seinem Leben perfekt wiedergibt.
    Ich dachte immer, man könnte das Buch in der Form nicht verfilmen, andererseits wurden ähnliche Szenen auch schon in anderen Filmen gezeigt.

    Requiem for a Dream hat mich psychisch auch wesentlich mehr mitgenommen, vielleicht wie überhaupt kein anderer Film. Er ist auch schonungslos aber eben auch realistisch. American Psycho sehe ich eher als Satire und wirkt deshalb auf einer anderen Ebene.

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 7. Dezember 2015 um 02:45
    Zitat von Vit

    American Psycho
    Echt ein schräger und teils auch tiefgründiger Film, der die Oberflächlichkeit einer hedonistisch ausgerichteten Welt widerspiegelt. Tolle Leistung von Christian Bale.

    Haben wir gestern auch nochmal gesehen, meine Freundin kannte ihn noch nicht. Wirklich eine gute Verfilmung! Jedem der den Film mag kann ich Buch auch sehr empfehlen, da es die Oberflächlichkeit und den Wahnsinn noch viel mehr auf die Spitze treibt. Allerdings hat es auch echt abartig brutale Passagen.

  • Zuletzt gesehener Film

    • Sturmgeist
    • 4. Dezember 2015 um 00:57

    Inside Out
    Einfach grandios! Für mich ein perfekter Film der alles hat!

    Arlo & Spot
    Unterhaltsam ist er schon, aber die Story hat man schon zu oft gesehen und das Design der Dinos hat mir auch gar nicht gefallen.

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