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Athlon 64 vs. Intel P4

  • Br!ngfr!ede
  • 2. Juli 2004 um 13:49
  • Br!ngfr!ede
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    1.357
    • 4. Juli 2004 um 20:05
    • #21

    Z.B ne GF 6800 mit ner Radeopn 9800 XT vergleicht

    ???

    Toms Hardware

    Computerbase

    3D Center

    Hardwareluxx

    Machen das nicht alle, um so einen Überblick zu bekommen, ob die neue Grafikkarte überhaupt das Geld wert ist?

    zu deinen BTX Argumenten sage ich jetzt mal, warte ich zitiere:
    ...Firmen wie Avance Electronics oder Lian Li bereiten unterdessen auch ATX Gehäuse vor, die Details des BTX Konzeptes durch eine andere Einbaulage des Mainboards umsetzen. c't 10/2004

    Komisch das ihnen das erst bei der Einführung des BTX Formats auffällt. Anscheinend ist da doch ne Menge gutes dran!

    ...Die ATX12V-/CFX12V/SFX12V- und TFX12V- Netzteile sollen künftiger effizienter arbeiten, ume lektrische Verluste und Ventilatorengeräusche zu mindern. Zwar hat Intel die Vorschrift für den maximalen Wirkungsgrad nahe Volllast um zewi Prozentpunkte von 68 auf 70 prozent erhöht, empfuiehlt aber jetzt einen Höchst-Wirkungsgrad von 80 Prozent (Anm. welcher bei ATX Netzteilen ein Traum wäre). Noch mehr Strom und Abwärme reduktion können die Empfehlungen für die Teillast-Effizienz bringen, denn in diesem Bereich arbeiten PC-Netzteile meistens. Hier hat Intel die Mindestanforderungen sehr deutlich heraufgesetzt, nämlich um fünf bzw. zehn Prozentpunkte auf 70 Prozent bei halber und und voller LAst und um zehn Punkte auf 60 Prozent bei leichter Belastung. der empfohlene Wirkungsgrad stieg sogar von läppischen 50 Prozent um mehr als ein Drittel auf 68 Prozent c't 10/2004

    Im Sinne einer Stromersparnis muß ich hierzu sagen, das ich dem BTX Formfaktor wohlgesonnen entgegenblicke. Zwar wird es mind. noch ein Jahr dauern, bis entsprechende Gehäuse und Netzteile vielfältig am Markt verfügbar sind, doch in Zeiten, in denen 400W, 500W Netzteile keine Seltenheit mehr sind, sind 10-20% effizientere Netzteile eine Wohltat für jede Stromrechnung.
    Interessanterweise geht dein Review oder was das auch ist erst gar nicht auf diesen (meiner Meinung nach) sehr wichtigen Bestandteil des BTX Standards ein. Ebensowenig geht es auf die Trennung der Thermalzonen, und v.a. auf die geplante mechanische Entkopplung von CPU Fassung und Kühlung, die einen Einsatz von noch größeren (und damit v.a. leiseren Lüftern) möglich macht. Das dies natürlich auch im Hinblick auf die P4 CPUs zu sehen ist, ist mir schon klar, doch sehe ich keinen Grund dies als negativ zu bewerten, schließlich hilft es AMD ja genauso. Des weiteren werden zukünftige Prozessoren immer heißer werden, und somit wird, auch bei AMD, eine größere und effizientere Kühlung immer wichtiger. Das das im BTX Standard festgelegte Thermal Module, welches für die Kühlung der CPU verantwortlich ist, gar keinen eigenen Lüfter braucht, sondern über hinreichend große oder leistungsstarke Gehäuselüfter gekühlt werden kann, wird ebenfalls nicht erwähnt.

    Insgesamt muss ich sagen, das dieser 3-seitige Verriss des BTX Standards um einiges schlimmer ist, als das, was ich bisher an Fehlern auf THG entdeckt habe, umsomehr, da er noch nicht einmal mehr einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

    zum (leidigen) Thema Dual-Cores:
    Über DualCore zu streiten ist eh Blödsinn, da diese frühestens in über einem Jahr erscheinen werden. Wenn es dir die Dual-Core CPUs aber so angetan haben, wirst du jetzt wohl auch nicht mehr drumrumkommen, HT als definitiven Vorteil für Intel zu akzeptieren. Schließlcih handelt es sich hierbei merh oder weniger um einen vorgetäuschten Dual-Core. Ob ein Dual-Core, reall oder über HT nun in einem Desktop- bzw. Gamer-PC Sinn macht, ist wieder eine ganz andere Frage.

    Do your best, expect the worst.

    Einmal editiert, zuletzt von Br!ngfr!ede (4. Juli 2004 um 23:15)

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  • Crazytype
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    5.193
    • 5. Juli 2004 um 04:31
    • #22

    HT ist nur dazu da, den Prozessor optimal auszulasten, eine Erfindung von Intel ist es nicht. Der Name HT ist nur Marketing.

    Wie ich bereits sagte:

    In BTX Standart wurde die GPU nicht mit berücksichtigt.

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  • Br!ngfr!ede
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    1.357
    • 5. Juli 2004 um 17:20
    • #23
    Zitat

    Original von Crazytype
    HT ist nur dazu da, den Prozessor optimal auszulasten, eine Erfindung von Intel ist es nicht. Der Name HT ist nur Marketing.

    Ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht. Nur weil der P4 über eine 20stufige Pipeline verfügt, und nicht wie der Athlon 64 über 12 soll HT jetzt auf einmal schlecht sein? Dann könntest du genausogut die Sprungvorhersage für moderne CPUs kritisieren, schließlich dienen sie ja auch nur dem gleichen Zweck, nämlich die CPU besser auszulasten und effizienter arbeiten zu lassen.
    Schließlich ist die lange Pipeline das Herzstück und die große Stärke der P4 CPUs, da sie die hohen Taktraten erst ermöglicht. Das der P4 aufgrrund von internen Schwächen bei vielen Operationen die gleichen Latenzzeiten aufweist wie ein deutlich niedrigerer getakteter A64 steht da wieder auf einem ganz anderen Blatt.

    Und der Name Hyperthreading ist kein Marketinggewäsch, sondern bezeichnet eigentlich ziemlich zutreffend das, was auch gemeint ist, die Abarbeitung von mehreren parallel laufenden Threads (nicht zu Verwechseln mit der gleichzeitigen Abarbeitung mehrerer Threads, wie sie unter Dual Systemen möglich ist).
    http://www.tecchannel.de/hardware/840/1.html

    Do your best, expect the worst.

    Einmal editiert, zuletzt von Br!ngfr!ede (5. Juli 2004 um 17:21)

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  • Crazytype
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    5.193
    • 5. Juli 2004 um 19:38
    • #24

    Habe ich doch garnicht gesagt, du willst es einfach nicht verstehen.

    Wenn die Sprungvorhersage fehlschlägt müssen alle Daten in der Pipelinge gelöscht werden, bei einer langen Pipeline hat es viel mehr Folgen, als bei einer kürzeren.

    Beim Athlon ist das anders, die Ausführeinheiten haben fast immer was zu tun, das ist auch der Grund, warum SMT nichts bringen würde, hast du es jetzt verstanden?

    Mehr MHz aber weniger Operationen besser als weniger MHz und mehr Operationen? Merkst selber, oder?

    Du scheinst mich irgentwie immer falsch zu verstehen(wollen):

    HT ist ein Marketingname für SMT, welches keine Erfindung von Intel ist.
    Ich weiß auch, wie es funktioniert, und grade deshalb ist es wohl auch nur für eine P4 Architektur ratsam, sonst hätte AMD es wohl auch implementiert. ( Lizenstauschabkommen zwischen Intel und AMD usw.)

    Wie gesagt, die lange Pipeline nur als Stärke zu sehen ist Schwachsinn, da sie auch die größte Schwäche ist.
    Außerdem ist es Imo der falsche Weg, man muss immer als erstes DIEs "shrinken" und neue Technologien verwenden, um die Verlustleistung zu senken und die hohen Taktraten zu erreichen, leider gibt es immer ein physisches Maximum.

    • Zitieren
  • Br!ngfr!ede
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    1.357
    • 5. Juli 2004 um 21:22
    • #25
    Zitat

    Original von Crazytype
    Außerdem ist es Imo der falsche Weg, man muss immer als erstes DIEs "shrinken" und neue Technologien verwenden, um die Verlustleistung zu senken und die hohen Taktraten zu erreichen, leider gibt es immer ein physisches Maximum.

    Naja, ich hab die c't mit dem wirklich erstklassigen Artikel leider vor ein paar Wochen im Altpapier entsorgt, aber ich schau mal das ich evtl nochmal an ein Exemplar rankomme.

    Zum Thema Verlustleistung/Verkleinerung der Strukturen/Leckströme:

    http://www.heise.de/ct/03/05/018/

    http://www.tecchannel.de/hardware/1306/0.html

    Für die Techniker oder Ingenieure unter uns:

    http://www.imt.fb12.uni-siegen.de/he/lehre/vorle…effekte_mos.pdf

    http://www-md.e-technik.uni-rostock.de/veroeff/Sill%2…sium%202004.pdf

    Ich denke ich muss wohl nicht mehr hinzufügen, das die Verkleinerung der Strukturen definitiv nicht der einzig richtige Weg ist, um hohe Taktraten zu erreichen, auch wenn es im Moment kaum alternative Möglichkeiten gibt (z.B. Umstieg auf RISC CPUs, da diese von Haus aus effizienter arbeiten, was Apple schon seit Jahren eindrucksvoll vorführt).

    Do your best, expect the worst.

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  • Crazytype
    Erleuchteter
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    5.193
    • 5. Juli 2004 um 23:05
    • #26
    Zitat

    Original von Br!ngfr!ede

    Naja, ich hab die c't mit dem wirklich erstklassigen Artikel leider vor ein paar Wochen im Altpapier entsorgt, aber ich schau mal das ich evtl nochmal an ein Exemplar rankomme.

    Zum Thema Verlustleistung/Verkleinerung der Strukturen/Leckströme:

    http://www.heise.de/ct/03/05/018/

    http://www.tecchannel.de/hardware/1306/0.html

    Für die Techniker oder Ingenieure unter uns:

    http://www.imt.fb12.uni-siegen.de/he/lehre/vorle…effekte_mos.pdf

    http://www-md.e-technik.uni-rostock.de/veroeff/Sill%2…sium%202004.pdf

    Ich denke ich muss wohl nicht mehr hinzufügen, das die Verkleinerung der Strukturen definitiv nicht der einzig richtige Weg ist, um hohe Taktraten zu erreichen, auch wenn es im Moment kaum alternative Möglichkeiten gibt (z.B. Umstieg auf RISC CPUs, da diese von Haus aus effizienter arbeiten, was Apple schon seit Jahren eindrucksvoll vorführt).

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    Ich hab nicht nur von der Verkleinerung der Strukturgrößen geredet, SOI ist ja schon eine Maßname. Aber generell ist der Weg zu einer effizienteren Nutzung, höhere IPC Leistung doch schon zu sehen.

    Warum willst du überhaupt hohe Taktraten?
    Du gehst irgentwie schon wieder nicht so richtig auf mein Posting ein.

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  • Eagleeye22
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    1.085
    • 5. Juli 2004 um 23:15
    • #27
    Zitat

    Original von Crazytype

    Du gehst irgentwie schon wieder nicht so richtig auf mein Posting ein.

    Solltest Du jemanden suchen der auf dich eingeht such mal nen Psychiater auf!

    Computer sind da, um Probleme zu lösen die wir ohne sie nicht hätten.
    :work: :sniper:

    Habe soviel über die negativen Auswirkungen von Rauchen, Trinken und Sex gelesen,
    dass ich beschlossen habe mit dem Lesen aufzuhören!

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  • Br!ngfr!ede
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    1.357
    • 7. Juli 2004 um 23:35
    • #28
    Zitat

    Original von Crazytype
    Der Prescott und auch der Northwood haben einen Sockelwechsel hinter sich, also AMD einen Vorwurf zu machen ist meines erachtens echt lächerlich, da der Athlon Jahre den selben Sockel hatte, und auch beim Athlon 64 die Sockel weiter unterstützt werden.

    Ich ahbe dazu bisher noch nichts gesagt. weil ich noch keinen bericht dazu hatte.
    Ich wusste allerdings das es vor über einem Jahr mal einen gab...
    ich habe ihn ausgegraben:
    http://www.computerbase.de/artikel/hardwa…barton_probleme

    Soviel zur Zukunftssicherheit von AMD Mainboards....
    natürlcih hat man wenn man entsprechend geld ausgibt und ein MAinboard eines ernsthaften MB Herstellers kauft, eine gute Zukunftssicherheit.
    Aber ob neuere CPUs dann auch wirklich darin laufen, ist wieder ein ganz anderes Thema.
    Natürlich ist ein Sockelwechsel als erstes erst mal ärgerlich.....
    aber wenn man dem Gedanken folgen würde wären alle AMD Athlon CPUs Slot-basierend. Und in alte Sockel-A Mainboards mit FSB133 passen zwar neuere CPUs rein, laufen dann aber auch halb so schnell, da der CPU FSB (2x133) nicht unterstützt wird. Bei so einem Fall ist dann eh ein MB-Wechsel nötig. Und ältere MBs mit FSB sind vom elektrischen STandpunkt her schon gar nicht für einen FSB400 geeignet, da braucht man bessere und leistungsfähigere Spannungswandler.

    Insofern finde ich, das das Argument "kein Sockelwechsel" bei AMD ziemlich entkräftet wird. Aber immerhin war das Gros der besseren Sockel-A Boards mit FSB333 Unterstützung auch in der Lage, FSB400 CPUs stabil zu betreiben, was man von Intels Umstieg von FSB533 auf FSB800 nicht gerade behaupten kann.

    Do your best, expect the worst.

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