Nachdem der letzte Thread hierzu ausgeufert ist, und nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Thema zu tun hatte, wird jetzt ein eigener Thread geöffnet.
Für alle, die später einsteigen hier die Vorgeschichte.
Als erstes möchte ich jetzt mal für alle, die hier gerne behaupten, es gäbe Benchmarks, die ihre Behauptungen verifizieren würden, klarstellen, das ich auch gerne einen Link auf diese Tests oder Benchmarks hätte.
Für alle, die gerne einen fachlichen und objektiven Test lesen möchten, empfehle ich diesen hier auf THG: AMD Athlon 64 3400+ gegen Intels P4 3,2 GHz
ZitatAlles anzeigenOriginal von Crazytype
Sorry aber das mit den 89 Watt stimmt so nicht, denn:- Ist das ein Maximalwert der nie erreicht wird
- Gilt der Wert für die GESAMMTE K8 Linie, also auch zukünftiger erscheinene Prozessoren (Opteron- Athlon 64/FX)
- Gab es Messungen, wo er nur auf 45-55 Watt kam
- Verbraucht selbst ein Dualcore weniger als 100 WattBeim Intel zählst du die neuen Technologien im Mainboardbereich mit und bei AMD zählt das 64 Bit Argument nicht?
Was bringt DDR-II? Hat höhere Latenzen als DDR-I und ist um ein vielfaches teuer, sogar langsamer beim gleichen Takt.
Zudem brauch ein Athlon 64 kein DDR II, noch nicht.
Gründe sind der integrierte Speicherkontroller.
Ein negativer Aspekt, denn man bräuchte auch einen Athlon 64 der DDR-II unterstützt, aber aufgrund der schon genannten Gründe wird AMD jenes wohl erst dann implementieren, wenn es höher getaktet- und somit geringere Latenzen bieten kann.(90 nm Prozess)Okaj noch gibt es nicht viele PCI-Express Mainboards im AMD Bereicht, aber das Dual-PCI-Express Mainboard von Nvidia sieht ganz nett aus.( Nforce 4 mit Sound Storm 2)
BTX brauch eh niemand
64 Bit:
Linux unterstützt es zum Teil schon, und es läuft 20 Prozent schneller.
Microsoft brauch wohl augrund des Win XP SP 2 und der Implementierung des Intels Antikompatiblemen "Ich habe keinen Bock, dass sich 64 Bit durchsetzt" Standart.Win XP 64 soll jetzt aber noch dieses Jahr erscheinen, leider aber OEM only, vielleicht um den Kunden nicht zu verwirren.
Zum Thema Sockelwechsel:
Der Sockel 754 wird noch lange von AMD unterstütz, auch von der Sempron-Linie.
Bei Intel sieht es mit der Zukunftsaussiecht düster aus, da es keinen Nachfolger mit der P4-Architektur geben wird, wohl daher auch nicht mit der selben Pinzahl.
Der Prescott und auch der Northwood haben einen Sockelwechsel hinter sich, also AMD einen Vorwurf zu machen ist meines erachtens echt lächerlich, da der Athlon Jahre den selben Sockel hatte, und auch beim Athlon 64 die Sockel weiter unterstützt werden.
Cool&Quiet ist nicht nur für den Idle Betrieb, lässt sich alles Einstellen, ideal für 2D Anwendungen.
So jetzt nochmal zu den Benchmarks:
Guck dir mal aktuelle Benchmarks an, AMD ist auch schon teilweise im Multimedia Bereich schneller als ein Intel mit HT, liegt vielleicht an der besseren Skalierbarkeit.
Ich habe fertig.
Ok. Nun dazu:
Natürlcih ist die TDP ein Maximalwert. Leider wird dieser jedoch auch von Intels P4 Prozessoren nur unter Vollast erreicht, und nicht im Idle-Betrieb. Hierauf bin ich schon eingegangen, und halte das Thema Verlustleistung für erschöpft.
Ja, der P4, v.a. Prescott, hat eine höhere Leistungsaufnahme bei gleicher Endleistung. Interessiert das irgendeinen die Bohne, der diese Leistung braucht? Natürlich nicht. Und der Unterschied im Vollast Betrieb beträgt gerade mal 20 W, und ist somit nicht gerade extrem.
Du redest von Cool&Quiet, welches (laut deiner Aussage) nicht für den Idle Betrieb ist, und dann schwadronierst du weiter über 2-D Betrieb. Eine Prozessorauslastung von wenigen Prozentpunkten entspricht für mich nicht dem Anwedungszeck eines A64 Prozessors neuester Generation, wie sie bei typischen 2-D Anwendungen (Office, DVD, etc.) auftritt.
Intel arbeitet an dem Nachfoger zur P4 Linie, der wohl voraussichtlich auf dem Pentium-M basieren wird. Na und? Du hast doch selber gesagt, das AMD Mainboards, die die neuen Technologien benützen, erst noch erscheinen. ALso ist es ja wohl egal, ob ich einen P4 oder A64 besitze, wenn ich ich 1-2 Jahren umrüsten möchte, brauche ich ein neues Mainboard (bei AMD wegen RAM/PCI-Express, bei Intel wegen einer neuen CPU).
ZitatOriginal von Crazytype
BTX brauch eh niemand
da redet einer, der anscheinend kaum Ahnung hat. Selbst die modernsten AMD mit ihrer von die so hochgelobten Cool&Quiet Technolgie, die unter Volllast rein gar nichts bringt, haben dank ATX Standard schon Probleme mit der Abwärme. Der BTX Standard setzt nicht nur die Weichen für zukünftige Technolgien wie z.B. PCI-Express, er sorgt auch für eine sinnvolle Anordnung und Trennung der Thermalzonen im Gehäuse. Mit BTX läßt sich ein Gehäuse und die in im befindlichen Komponenten viel einfacher und mit weniger Aufwand kühlen als mit ATX Layout. Oder ist dir noch nie aufgefallen, das Lüfter der Grafikkarte logisch verkehrt im Gehäuse hängen, da sie die Abwärme nach unten blasen. Und was macht warme Luft? Sie steigt auf. Somit bildet sich eine lokale Wärmetasche um einen der Hauptwärmeproduzenten. Mal ganz davon abgesehen, dass diese hängende Konstruktion für einen Lüfter schlecht ist und seine Lebensdauer drastisch verkürzt. Die Trennung der Thermalzonen ist ein Prinzip was von Apple schon seit Jahren praktiziert wird, und das mit Erfolg.
ZitatOriginal von Crazytype
64 Bit:
Linux unterstützt es zum Teil schon, und es läuft 20 Prozent schneller.
Wieder mal ein Paradebeispiel für Teilwissen. Die Erweiterung auf 64bit bringt zum Beispiel in FloatingPoint Operationen gar nichts, da diese schon seit Jahren sowohl bei AMD als auchbei Intel intern mit 64bit arbeiten.
Dank MMX und SSE2 sind sogar schon einfache Befehle den Prozessoren von heute als 64-bit Integer Operationen bekannt.
Die Erweiterung auf 64bit macht nur dann Sinn, wenn du auch die zusätzlichen 64 bittigen Datentypen auch benötigt. Da jedoch alle Datentypen mit dem Umstieg auf 64bit 64bittig sind, können selbst einfache Befehle aufgrund der schieren Datenlänge länger dauern als mit 32 bit.
So wurde z.B. von c't mit einem einfachem Programm bewiesen, das 64bit nicht immer Sinn macht. Die Software eNAvigator wurde unter 32bit und unter 64bit Betrieb getestet, und siehe da:
die 64 bit version benötigte 88% mehr Arbeitsspeicher, und lief 15% langsamer als die 32 bit Version
Wenn du es genau wissen willst, lies mal die c't 20/2003, da sind auch die verschiedenen Rechnerarchitekturen genauestens erklärt. Da musst du dich dann allerdings durch 20 kleingedruckte Seiten durchlesen.
Natürlich bringt der Umstieg auf 64bit auch definitve Vorteile, wie z.B. die Fähigkeit, mehr als 4GB RAM zu verwalten. Jedoch sollte man sich auch im klaren darüber sein, worüber man eigentlich redet, wenn man das ach so magische Wort 64 Bit in den Mund nimmt.
Und den besten Prozessor gibt es eh nicht, nur einen, der für den gesuchten Anwendungszweck am geeignetsten ist.
Jetzt habe ich auch fertig