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SSD mit XP

  • kyoshiro
  • 26. September 2012 um 13:13
1. offizieller Beitrag
  • kyoshiro
    Profi
    Beiträge
    1.029
    • 26. September 2012 um 13:13
    • #1

    Ich habe mich nun endgültig gegen HDDs und für eine SSD entschieden. Leider musste ich bei der Recherche feststellen, dass einige SSD schon nach kurzer Zeit ausfallen. Deshalb könnte mir hier jemand einen Tip geben oder von meinem Vorschlag abraten. Dies ist mein Favorit:

    Mystery hat mir schon einige Tipps gegeben
    Euer PC

    Unter XP muss ich folgende Punkte beachten (bitte korrigieren, wenn etwas falsch oder fehlt):
    -Defrag deaktivieren
    -Superfetch und Prefetch deaktivieren
    -Trimtool runterladen (wenn der Hersteller dies anbietet)


    Werde mich heute Abend noch schlau machen:
    http://extreme.pcgameshardware.de/ssd-hdd-laufwe…dows.html#supre

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  • Mystery
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    Beiträge
    1.675
    • 26. September 2012 um 16:07
    • #2

    Einige SSDs haben in der Firmware bzw. dem Controller eine sog. Garbage Collection eingebaut die selbständig ab und an einen Trim-ähnlichen Vorgang durchführt und so die SSD auch unter nicht-trim-fähigen Betriebssystemen fit hält.

    Die Crucial SSDs sind auf jeden Fall zusammen mit Samsung und Intel die zuverlässigsten die man momentan kaufen kann.


    Nochmal eine Zusammenfassung:
    -defrag deaktivieren
    -prefetch deaktivieren (superfetch gibts erst ab vista)
    -immer großzügig Platz auf der Platte lassen, damit wear leveling möglichst effektiv arbeiten kann. Ich mache die Partition gerne auch 10-20% kleiner als die SSD tatsächlich ist, wenn es ein "kritisches" OS wie XP ist, damit garantiert immer Platz ist
    -indexing auf Platten abstellen bzw. auch gleich den indexing dienst mit abstellen
    -timestamp etc. der dateien abstellen
    -generell die schreibzyklen so weit wie möglich runterfahren. evtl. auch system restore deaktivieren und ein eigenes backup programm nehmen welches dann auf ein anderes Laufwerk sichert (hdd, netzwerk, usb etc.)
    -zur Überwachung und zum automatischen Anpassen vieler OS einstellungen empfehle ich die Tools SSD Life (free) und SSD Tweaker
    -auslagerungsdatei deaktivieren kann funktionieren, je nach dem welche Programme verwendet werden. einfach testen
    -wenn möglich die Platte vorher als zweitlaufwerk anklemmen und, falls verfügbar, die aktuellste firmware vom hersteller aufspielen. kann auch oft später noch erledigt werden, aber sollte was schiefgehen gehen wenigstens keine daten verloren

    Bei XP ganz wichtig: Vorher die SSD mit korrektem Alignment partitionieren und formatieren. Kann man hinterher auch bequem mit AS SSD testen ob alles richtig gemacht wurde. Geht bequem mit der Vista recovery CD

    Ich habe mehrere alte Betriebssysteme (DOS, Win98, Win2k, 2x XP) mit SSD bzw. CF-"SSD" laufen und bisher keine Probleme gehabt.


    Die Hälfte habe ich bestimmt im anderen Thread schon erwähnt, aber zusammengefasst im eigenen Topic ists sicher nicht verkehrt ;)

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  • knacht
    Erleuchteter
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    3.136
    • 26. September 2012 um 16:49
    • Offizieller Beitrag
    • #3

    Was kostet den die Cruzial m4 zurzeit?


    Hast eigentlich recht. Macht keinen Sinn, sich über einen Haufen wertloser Bronze Trophies zu freuen.
    Da könnte man ebenso gut voller Stolz Liste führen, an welchen Orten man schon onaniert hat.

    • Zitieren
  • master030
    Fortgeschrittener
    Beiträge
    461
    • 26. September 2012 um 18:43
    • #4

    128 GB um die 90-100€

    Würde aber ne Samsung 830 oder gleich die neue 840 kaufen

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  • Cyrez
    Meister
    Beiträge
    2.611
    • 27. September 2012 um 09:13
    • #5

    Muss man unter Vista/Win7 einen ähnlichen Aufwand betreiben bzw. ähnlich viel beachten wenn man eine SSD kauft?

    edit: Und wie schauts mit Mac OS X aus? Hat da schon jemand Erfahrungen gesammelt?

    aka 8) DesMan 8)

    Einmal editiert, zuletzt von Cyrez (27. September 2012 um 09:28)

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  • Mystery
    Profi
    Beiträge
    1.675
    • 27. September 2012 um 10:33
    • #6

    Vista ist schon etwas SSD freundlicher. Bei der Installation wird auf korrektes Alignment geachtet, was der Performance sehr zugute kommt.
    Defrag ~müsste~ sich auch automatisch abstellen, bei Vista bin ich mir allerdings nicht 100%ig sicher.
    TRIM wird in Vista allerdings auch nicht unterstützt, womit Vista bis auf ein paar Bequemlichkeiten nicht wirklich besser ist als XP für eine SSD.

    Windows 7 ist von Haus aus ziemlich SSD tauglich, korrektes Alignment, Defrag etc. wird alles automatisch erledigt und TRIM wird auch vom OS unterstützt.
    Aber auch bei Win7 kann man mit Superfetch, Prefetch, Indexing, Timestamp etc. pp. noch einige Einstellungen vornehmen (oder mit SSD Tweaker automatisch ändern) um die Schreibzyklen zu verringern.

    Firmware patchen sollte man in jedem Fall unabhängig vom OS vorher machen.


    All das ist nicht "unbedingt" notwendig, aber je weiter man die Schreibzyklen reduziert, desdo länger hält die SSD natürlich.

    Was ich persönlich für Blödsinn halte ist alles was temporäre Dateien, Cache, Swap etc. anbelangt von der SSD runterzupacken und evtl. sogar Programme nicht auf der SSD zu installieren. Da geht dann nämlich der eigentliche Sinn und Zweck der SSD flöten und man hat von der Geschwindigkeit nichts mehr. Kann man natürlich machen, aber dann braucht man eigentlich gar nicht erst eine SSD kaufen wenn man eh nichts damit macht, aus Angst es könnte was kaputt gehen. Am besten gar nicht erst einbauen, dann gibts auch keine Schreibzyklen *g*

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  • kyoshiro
    Profi
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    1.029
    • 27. September 2012 um 11:22
    • #7
    Zitat von Mystery

    Einige SSDs haben in der Firmware bzw. dem Controller eine sog. Garbage Collection eingebaut die selbständig ab und an einen Trim-ähnlichen Vorgang durchführt und so die SSD auch unter nicht-trim-fähigen Betriebssystemen fit hält.

    Die Crucial SSDs sind auf jeden Fall zusammen mit Samsung und Intel die zuverlässigsten die man momentan kaufen kann.


    Nochmal eine Zusammenfassung:
    -defrag deaktivieren
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    -timestamp etc. der dateien abstellen
    -generell die schreibzyklen so weit wie möglich runterfahren. evtl. auch system restore deaktivieren und ein eigenes backup programm nehmen welches dann auf ein anderes Laufwerk sichert (hdd, netzwerk, usb etc.)
    -zur Überwachung und zum automatischen Anpassen vieler OS einstellungen empfehle ich die Tools SSD Life (free) und SSD Tweaker
    -auslagerungsdatei deaktivieren kann funktionieren, je nach dem welche Programme verwendet werden. einfach testen
    -wenn möglich die Platte vorher als zweitlaufwerk anklemmen und, falls verfügbar, die aktuellste firmware vom hersteller aufspielen. kann auch oft später noch erledigt werden, aber sollte was schiefgehen gehen wenigstens keine daten verloren

    Bei XP ganz wichtig: Vorher die SSD mit korrektem Alignment partitionieren und formatieren. Kann man hinterher auch bequem mit AS SSD testen ob alles richtig gemacht wurde. Geht bequem mit der Vista recovery CD

    Ich habe mehrere alte Betriebssysteme (DOS, Win98, Win2k, 2x XP) mit SSD bzw. CF-"SSD" laufen und bisher keine Probleme gehabt.


    Die Hälfte habe ich bestimmt im anderen Thread schon erwähnt, aber zusammengefasst im eigenen Topic ists sicher nicht verkehrt ;)

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    Das artet ja richtig in Arbeit aus. Wäre einfacher W7 zu installieren, wenn nicht gewisse Games Probleme mit W7 haben.

    Ich werd wohl Intel 330 kaufen und diese mit einer W7 DVD partitionieren.

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  • Mystery
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    1.675
    • 27. September 2012 um 14:59
    • #8

    Naja das ist schon die extreme vollständige Liste aller Änderungen die man vornehmen kann/sollte.

    Und die "Arbeit" ist zum einen nur eine einmalige Aktion und zum anderen lohnt es sich.

    Weiterhin sind fast -alle- der Tipps die ich aufgelistet habe auch unter Windows 7 gültig.
    Das einzige was dir Win7 abnimmt ist:
    -partitionieren mit korrektem alignment
    -defragmentierung abstellen

    Und man hat TRIM Support unter Win7. Alles andere in meiner Liste ist auch für Win7 weiterhin gültig. Das sind Sachen die man nicht machen MUSS, aber für die Langlebigkeit der SSD machen kann bzw. sollte.

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  • Black Sun
    Gast
    • 27. September 2012 um 15:11
    • #9
    Zitat

    Was ich persönlich für Blödsinn halte ist alles was temporäre Dateien, Cache, Swap etc. anbelangt von der SSD runterzupacken

    Das ist allerdings das, was ich persönlich für sehr sinnvoll halte. Eben weil das Daten sind, die teilweise sehr sehr viele Schreib und Lese Zugriffe verlangen. Ich gehe aber konform das es wenig Sinn macht die dann auf eine Hdd zu schleppen, weil gerade die vielen kleinen Cache und Temp Files ja oft stark ausbremsen. Wenn möglich würde ich hier einfach eine Ram Disk nehmen. Keine Schreibzugriffe und trotzdem hohe Geschwindigkeit. Wenn Cache Files beim runterfahren verloren gehen, dürfte das auch nicht wirklich tragisch sein.

    • Zitieren
  • Mystery
    Profi
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    1.675
    • 27. September 2012 um 15:58
    • #10

    Man reduziert ja durch die oben gelisteten Schritte unnötige Schreibzugriffe.

    RAM Disk ist natürlich prädestiniert für sowas, aber das ist auch wieder sehr System- und Anwendungsabhängig.
    Nicht jeder hat genug RAM um die temporären/cache/swap Dateien dort auslagern zu können und vor allem gibt es auch Anwendungen die den RAM vollhauen und dann weiter cachen müssen, da sitzt man mit einer RAM Disk auf dem Trockenen.

    Gerade weil temp/cache/swap Files oft sehr viele Lesezugriffe (die einer SSD nicht schaden) verlangen sollten sie auf der SSD liegen (oder im RAMdrive, falls technisch möglich und sinnvoll). Aber auf keinen Fall auf eine HDD.
    Die Schreibzugriffe sind bei den Dateien absolut im Rahmen. Sind die bei unnötigen Aktionen wie ich sie oben gelistet habe auch, aber man will die SSD ja nicht -unnötig- belasten. Die Belastung durch t/c/s Dateien macht allerdings durchaus Sinn für die Systemperformance.

    Ich stimme dir absolut zu, dass die Vermeidung von Schreibzyklen durch Auslagerung der entsprechenden Files in ein RAMDrive besser ist als sie auf der SSD zu belassen.

    Allerdings auch nicht bei allen Dateien. Beim Browsercache macht es z.B. weniger Sinn, da er sich am Ende wieder aus dem RAM verflüchtigt und bei der nächsten Session wieder frisch aufgebaut werden muss und sich der Geschwindigkeitsvorteil, wenn überhaupt, erst später einstellt (bis der Rechner wieder ausgestellt wird).
    Der Browsercache profitiert ja davon, dass der Content der regelmäßig besuchten Seiten direkt abrufbereit ist und nicht erst geladen werden muss. Daraus ergibt sich wieder ein Vorteil für die SSD.
    Je nach Anwendung gilt das auch für die Auslagerungsdatei, wobei diese im normalen Desktopbetrieb nicht mehr soo große Relevanz hat.

    Irgendwelche temporären Verzeichnisse machen im RAMdrive in der Regel am meisten Sinn. Aber auch hier gibt es Anwendungen die z.B. bei der Installation etc. ein paar Gigabyte ins Temp kopieren und es am Ende wieder entleeren.

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