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  5. Sports

Heynckes gefeuert

  • David Pratt
  • 15. September 2004 um 12:26
1. offizieller Beitrag
  • David Pratt
    Schüler
    Beiträge
    149
    • 15. September 2004 um 12:26
    • #1

    omg Schalke sage ich da nur, nach gerade einmal 4 Spielen, ist die erste Trainerentlassung perfekt.Heynckes - damit hätten wohl die wenigsten gerechnet...
    Das Verhältnis zwischen Heynckes und Mannschaft sei zerrüttet gewesen und so muss Schalke sich jetzt erstmal nach einem neuen Trainer umsehen.

    Ich finde die Reaktion zu übereilt, man hätte besser noch versuchen sollen das Verhältnis zwischen Team und Trainer zu bereinigen, denn einen besseren Trainer als Heynckes sollen die erstmal finden ...

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  • Mafiosi2000
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    • 15. September 2004 um 12:48
    • #2

    Das ging ja fix....hätte gedacht, dass sie zumindest noch das Uefa-Cup-Spiel am Do. abwarten.

    -.-

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  • xmq
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    3.264
    • 15. September 2004 um 13:00
    • #3

    Super! Dann kann Bayern endlich Magath rausschmeißen und Heynkes holen, dann gehts auch wieder aufwärts.

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  • Maddrax
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    • 15. September 2004 um 14:03
    • #4

    Es ist schön zu sehen, dass man auch an Chaos hoch 4 sieht, dass Geld doch keine Tore schießt und man Erfolg nicht kaufen kann.

    Schalke wird diese Saison wieder nicht in einen internationalen Wettbewerb kommen und dann sehe ich für die Lizenz nächstes Jahr ganz schwarz!

    Tja, Marcelo, du hättest es auch besser haben können. Aber für dich gilt das gleiche wie für deinen Ex-Trainer: "Wer dem Geld statt dem Erfolg hinther rennt, bekommt was er verdient!"

    Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Zimmer und Appartements in Istrien
    http://www.istrien.info

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  • bbstevieb
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    30.345
    • 15. September 2004 um 14:08
    • #5
    Zitat

    Tja, Marcelo, du hättest es auch besser haben können. Aber für dich gilt das gleiche wie für deinen Ex-Trainer: "Wer dem Geld statt dem Erfolg hinther rennt, bekommt was er verdient!"

    :nice: Jepp genau meine Meinung....gleiches gilt für Ailton.

    Hank von Helvete: "The ass is the most beautiful part of the human body, but still there is a lot of shit coming out of it"

    XBL Gamertag: bbstevieb

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  • MadMaks
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    • 15. September 2004 um 14:15
    • #6

    naja, Assauer brauchte doch nen Sündenbock um nicht selber in die Kritik wegen seiner einkäufe zu kommen. Hatte aber ehrlich gesagt nicht damit gerechnet...

    [size=10]currently playing: Little Big Planet[/size], Burnout Paradise

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  • Mistercinema
    Five Times most Wanted
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    • 15. September 2004 um 14:47
    • Offizieller Beitrag
    • #7

    Schalke ist doch über den Umweg jetzt im internationalen Feld tätig :???:

    Ich als Schalke Fan hätte vor der Verpflichtung Heynkes lieber wieder auf den damals freien Stevens gesetzt. Nu is der hier bei mir vor der Haustüre in Köln :(

    Allerdings muss ich bei Aussagen der Spieler, daß man mit dem Trainer nicht mehr zurecht kam und daher die letzten Spiele mit Absicht beschissen gespielt hat fast kotzen.
    Was bilden die sich eigentlich ein. Die werden vom Verein bezahlt und nicht vom Trainer. Rudi sollte denen nach dieser Aussage allen mal gewalltig eine Abmahnung schicken und einen großen Teil ihres Geldes für 3 Monate einbehalten. Es ist echt schade im Fußball, daß der Trainer immer auf der Abschußliste steht und nicht die Millionärsspieler, die in der freien Wirtschaft bei solchen Leistungen schon längst die fristlose bekommen hätten.


    M.C.

    -- M.C´s DVD Sammlung -

    Der beste Grund auf einen Berg zu steigen ist..... weil er da ist!

    James T. Kirk

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  • Maddrax
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    • 15. September 2004 um 15:02
    • #8

    Tja, das Problem hatten wir beim VfB auch jahrelang. Da gab es einen Sonnengott, zu dem sind die Spieler hingerannt, haben sich ausgeheult und kurz drauf flog der Trainer.

    Wobei die Schalker Mannschaft mit Ihrer Ansammlung an Fußball-Söldnern sicher auch einfach nicht besser ist als sie jetzt da steht?

    Bordon? Der war in Stuttgart auch so stark, weil der mit Meira einen gleichstarklen Partner in der IV hatte, mit dem er sich blind verstand.

    Das gleiche gilt für Kristajic.

    Ailton? Dem fehlen die Zuspiele eine Johann Micoud. Zudem spielt Schalke nicht "sein" System.

    Lincoln? Der kam von Fast-Absteiger aus Lautern und soll in Gelsenkirchen der Micoud für Ailton sein und zudem Spielmacher für das ganze Team. Mit dem Unterschied dass ihm zu erstgenannten mindestens zwei Klassen fehlen!

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  • MadMaks
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    • 15. September 2004 um 15:59
    • #9
    Zitat

    Original von Mistercinema
    Allerdings muss ich bei Aussagen der Spieler, daß man mit dem Trainer nicht mehr zurecht kam und daher die letzten Spiele mit Absicht beschissen gespielt hat fast kotzen.

    WAS??? Das ist echt krass!! "Fussballspieler" die solch eine Mentalität aufweisen sollten schleunigst überlegen ob sie den richtigen Beruf gewählt haben...

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  • Sega Gangbang
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    • 15. September 2004 um 18:35
    • #10

    Schalke muss am Ende der saison Ihr Stadion verkaufen..und dann gehen sie den gleichen Weg wie Dortmund..in den Untergang :D

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  • DeEcOs
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    • 15. September 2004 um 19:01
    • #11
    Zitat

    Original von MadMaks

    WAS??? Das ist echt krass!! "Fussballspieler" die solch eine Mentalität aufweisen sollten schleunigst überlegen ob sie den richtigen Beruf gewählt haben...

    Och, als ob das das erste Mal wäre. Ich erinnere mich da auch an ein Interview das Beckenbauer während der EM, glaub ich, gegeben hatte. Er meinte darin das es damals ein Fehler war Rehagel zu holen, da die Spieler von Anfang an gegen ihn waren. Auf eine Art sitzen die Spieler am längeren Hebel, da eher der Trainer anstatt der Spieler gefeuert wird und das wissen die Spieler halt....

    XBL: DeEcOs84
    PSN: DeEcOs84

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  • [striker]
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    • 15. September 2004 um 19:42
    • #12

    Welche renommierten Übungsleiter stünden denn jetzt überhaupt zur Verfügung? Naja, ein Interimscoach Eddy Achterberger samt Co Oliver Reck hört sich als Trainergespann doch auch nicht schlecht an. Vielleicht wird der Eddy der Juri Schlünz von Schalke :D.

    Wie auch immer, unter dem neuen Coach sollten insbesondere einige Neuzugänge merken, dass ihre Leistung aus der vergangenen Saison nicht mit einem Freibrief für einen Stammplatz gleichzusetzen ist. Dann wird eben Fußball gearbeitet und irgendwann darf man auch auf Schalke wieder :wave:!

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  • Fixel
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    • 15. September 2004 um 19:47
    • #13

    Mein Gott, Schalke, da brennt ja der Baum...

    Ging jetzt aber verdammt schnell. Vor ein paar Jahren mit viel Schwung gestartet, und das wars schon? Toll Rudi.

    Ich als BVB-Fan freu mich! :lol2:

    Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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  • Maddrax
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    • 16. September 2004 um 12:17
    • #14

    War Heynckes zu stur für Schalke?

    München - Nur einen Tag vor dem Uefa-Cup-Hinspiel gegen Metalurgs Liepaja (ab 18 Uhr LIVE oder als SMS) eskalierte auf Schalke die Situation.

    Trainer Jupp Heynckes wurde nach einem Gespräch mit Manager Rudi Assauer entlassen.

    "Hilfestellung für den Trainer"

    Dabei begann der Mittwochmorgen wie so viele andere auf Schalke. Assauer bat Heynckes zum Gespräch. An sich nichts Ungewöhnliches. Auf der Agenda diesmal: "Hilfestellung für den Trainer", wie es Assauer im Nachhinein beschrieb.

    "Unser Ziel war, mit dem Trainer weiterzuarbeiten. Wir wollten ihn davon überzeugen, dass man gewisse grundsätzliche Dinge anders handhaben muss, um Erfolg zu haben. Aber dazu war Jupp Heynckes nicht bereit. Er wird an seinem Stil nichts verändern", verkündete der allmächtige Manager des blau-weißen Revier-Riesen.

    Oder zu gut fußball-deutsch: Der FC Schalke 04 trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Jupp Heynckes. "Wir haben in vielen Gesprächen mit allen Beteiligten den Eindruck gewonnen, dass das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft nicht so intakt war, um auf absehbare Zeit Besserung herbeizuführen", sagte Assauer auf der Pressekonferenz.

    Nicht intaktes Verhältnis und fehlende Hierarchie

    Hauptvorwurf aus dem Kreis der Mannschaft: Es fehle auch nach 14 Monaten unter Heynckes noch immer eine funktionierende Hierarchie. Dabei hatte der Champions-League-Sieger von 1998 bei seinem Amtsantritt noch verkündet: "Wer im modernen Fußball Erfolg haben will, für den ist eine klare Hierarchie unabdingbar."

    Für die Verantwortlichen waren zwei Dinge besonders frappierend: zum einen die sportliche Entwicklung. Tabellenplatz 16 mit drei Pleiten aus vier Spielen war nach den namhaften Verpflichtungen nicht eingeplant.


    Spieler verstanden Heynckes nicht

    Zum anderen wurden Heynckes immer wieder Defizite in punkto Menschenführung attestiert. Heynckes protegiere junge, überforderte Spieler und habe ein halbes Dutzend erfahrene Führungsspieler rasiert.

    "Wir haben den Trainer manchmal nicht verstanden", gab Hamit Altintop in "Bundesliga Aktuell" im DSF unumwunden zu. "Der Trainer hat viel rotiert, manchmal vier, fünf Mann rausgenommen. Damit kam der eine oder andere nicht klar. Oder besser: Die gesamte Mannschaft kam damit nicht klar."

    So kam es am Dienstag zur Aussprache zwischen dem kompletten Schalke-Kader und der Führungsetage um Assauer und Finanzvorstand Josef Schnusenberg.

    Große Unzufriedenheit im Kader

    "Wenn Frank Rost fordert, die hochbezahlten Herren müssten jetzt endlich einschreiten, ist das eine klare Kampfansage an den Trainer", interpretierte Udo Lattek im DSF.

    Assauer verhehlt die Differenzen zwischen Trainer und Spielern nicht. "Nicht ein Spieler war zufrieden mit der Situation, im Gegenteil", sagt er im "kicker"-Interview.

    Die Entscheidung zur Trennung von Heynckes fiel dann im Gespräch am Mittwochmorgen, was vorab nicht geplant war.

    "Die Kluft war zu groß"

    "Die Kluft zwischen dem, was erreichbar ist, und dem, was erreicht wurde, war zu groß", blickte Assauer auf die sportliche Talfahrt, machte aber sofort deutlich: "Es ging nicht um die Punkte. Es ging um grundsätzliche Dinge, die er glaubte, nicht umsetzen zu müssen."

    Mit "er" war natürlich Heynckes gemeint, dessen fehlende Kompromissbereitschaft letztlich zu seiner Entlassung führten.

    Bei seinem Amtsantritt im Juni 2003 klang Heynckes noch ganz anders: "Für mich ist das eine Sache der Flexibilität und Qualifikation, der Kategorie, die ein Trainer hat. Ich bin so flexibel, dass ich mich bei Schalke integrieren kann und werde alles versuchen, das Team zum Erfolg zu führen."

    Vierergespann kann sich bewähren

    Vorerst werden sich Co-Trainer Eddy Achterberg und Torwart-Trainer Olli Reck um die Trainingsarbeit kümmern. Team-Manager Andreas Müller und Rudi Assauer werden sich auch ins sportliche Geschehen einbringen.

    "Wir haben nun eine Art Vierergespann", erklärte Assauer die Situation und führte an: "Von Jupp Heynckes habe ich die Aufstellung vorher nie erfahren - jetzt entscheide ich wieder mit. Denn ich stehe hier in der Verantwortung. Es ist noch nicht so weit, um die Brocken hinzuschmeißen."

    Dazu gibt er diesem Gespann Zeit, sich zu beweisen: "Wir warten die nächsten drei Spiele ab und kontaktieren vorher keinen Trainer." Bei Erfolg würden Achterberg und Reck im Amt bleiben.

    Lange Kandidatenliste

    Dennoch häufen sich Gerüchte um einen Nachfolger für Heynckes. Erster Kandidat ist Kölns Trainer Huub Stevens, der angeblich eine Ausstiegsklausel für Schalke in seinem Vertrag hat. "Wenn Assauer anruft, lege ich nicht auf. Es wäre reizvoll", fütterte Assauer die Gerüchteküche.

    Weitere kursierende Namen sind der ehemalige Wolfsburg Coach Jürgen Röber und Olaf Thon, der im Oktober seinen Trainerschein machen wird.

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