Indianapolis - Für Ralf Schumacher hat sein erneuter Unfall im Freien Training auf der Strecke von Indianapolis Folgen.
Der Toyota-Pilot muss einen Tag nach dem Crash auf einen Start beim Großen Preis der USA verzichten.
Wenige Stunden vor dem Freien Training und der Qualifikation für das Rennen am Sonntag versagte Gary Hartstein, Arzt des Automobil-Weltverbandes FIA, dem 29-Jährigen nach einer Untersuchung die Startfreigabe.
"Das Risiko ist zu groß"
"Ich hätte vielleicht fahren können. Aber der Arzt sagte, das Risiko sei zu groß, falls noch einmal so ein Unfall passieren sollte", erklärte Schumacher.
Am Freitag war er gegen die Begrenzungsmauer geprallt, nachdem er wegen eines pötzlichen Druckverlustes im linken Hinterreifen bei Tempo 300 die Kontrolle über seinen Toyota verloren hatte.
Schumacher stieg aber selbst aus dem schwer beschädigten Boliden aus. Eine rund dreieinhalbstündige Untersuchung im Indianapolis Methodist Hospital war anschließend noch positiv für Schumacher verlaufen.
Unfall an identischer Stelle
Fast genau ein Jahr zuvor hatte Schumacher im Rennen in Indianapolis einen ähnlichen Unfall.
Damals erlitt er zwei Wirbelbrüche und musste sechs Rennen pausieren.
Im September 2003 hatte er einmal wegen der Nachwirkungen eines Trainigsunfalls in der Woche zuvor auf den Start beim Großen Preis von Italien in Monza verzichtet.
quelle sport1