So, ich muß einfach einen Thread zum "Zwan"-Debüt eröffnen, einige Pumpkins-Fans gibt`s hier doch sicherlich (;) ZerO u. Cosma). Habe die CD heute bekommen...und bin ehrlich begeistert! "Zwan" klingen wie die Pumpkins in ihren besten Indie-Tagen, sehr leidenschaftlich. Nach den beiden letzten eher müden u. lustlosen Pumpkins-Veröffentlichungen hat Billy offensichtlich wieder Spaß an der Musik. Werde am 17. wohl auf`s Konzert gehen (Hamburg).



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Homepage: http://www.zwan.com (sehr stylish)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Zwan existieren gerade einmal seit 2002, das Line-up liest sich dagegen wie das einer gestandenen Supergroup. Billy Corgan und Jimmy Chamberlin kommen von den aufgelösten Smashing Pumpkins, David Pajo (Ex-Slint, Papa M) wird von Anhängern feinfühliger Gitarrenmusik verehrt, Matt Sweeney war bei Chavez, und Paz Lenchantin zupft den Bass bei A Perfect Circle. Zusammen bilden sie ein harmonisches Quintett, das die Gitarren aufheulen lässt, als wollten sie die Geister von Dinosaur Jr., Hüsker Dü, Soundgarden oder den Screaming Trees heraufbeschwören. Trotz der immensen Präsenz von Billy Corgan und seiner prägnanten Stimme sind Zwan eine Indie-Band mit einem Indie-Sound. Die Idee, etwas zusammen zu machen, hatten Corgan und Sweeney schon lange. Aber dann hoben die Pumpkins ab wie eine Rakete -- und die beiden sahen sich fünf Jahre nicht. Nun hat es doch noch funktioniert, und Corgan sagte über Zwan: "Wir beide wollten immer in einer Band spielen, in der kein Mitglied austauschbar und das Gesamte größer als die Einzelteile ist."
14 Stücke enthält das Erstwerk Mary Star Of The Sea -- und alle werden von der Gitarre und natürlich Corgans Gesang dominiert. "Lyric" klingt kraftvoll und vielschichtig, das melodiöse "Settle Down" hält trotz permanenter Pegelausschläge das Midtempo. "Declarations Of Faith" ist eine Gitarren-Kakofonie mit wuchtigen Bässen. Nach diesen Breitseiten bringt "Honestly" erste Ruhe und "El Sol" Relaxtheit. Auf "Of A Broken Heart", einer melancholischen Ballade mit Streichern und Pianos, kommt endlich David Pajos Feinsinn zur Geltung.
"Ride A Black Swan" (bei T. Rex war der Schwan noch weiß) türmt Soundwände auf und "Baby Let's Rock" rockt wirklich. Schön, dass "Desire" seinen Titel zu Recht trägt, denn die Saiteninstrumente rücken ins zweite Glied. "Jesus, I, Mary Star Of The Sea" entwickelt sich zu einem 14-minütigen Epos und den einzigen klassischen Song haben sich Zwan bis zum Finale aufgehoben. "Come With Me" verzückt durch sein Mundharmonikaspiel, einen wippenden Beat und akustische Gitarren. Mit Mary Star Of The Sea ist Zwan ein gutes Debüt gelungen, aber da kommt bei dem Potenzial bestimmt noch mehr! --Sven Niechziol

