Ich hab die freien Tage auch mal genutzt, um noch ein bisschen was durchzuspielen:
Shadow of the Tomb Raider (PS4)
Hat mir an sich schon gut gefallen, besonders wegen dem Dschungelsetting. Gerade der Beginn war schön angenehm ruhig und hat sich die richtige Zeit genommen, die notwendig war. Ich mochte, dass der Stealth-Aspekt teilweise doch stark im Vordergrund war, bzw. auch die Erkundung nicht zu knapp kam. Allerdings haben gerade die Storywriter da deutlich gepennt - so dass besonders Lara selbst einfach nur furchtbar austauschbar ist.
Spaß hatte ich trotzdem damit und hab auch direkt alles gesammelt, sowie alle Gräber erledigt. Zweiter Durchgang für Platin ist auch schon gestartet und wird "so nebenher" immer wieder weitergemacht.
Astro Bot Rescue Mission (PS VR)
Es ist so toll! Wunderbares Spiel, das unglaublich liebevoll gemacht ist und mit jede Menge fantastischer Ideen punkten kann. Besonders wie man ins Spiel auch selbst eingebunden ist, tolle Gadgets und einfach das wunderbare Artdesign machen das Spiel für mich auch zu einem absoluten GOTY-Kandidaten. Ich war, besonders was Plattformer angeht, doch sehr skeptisch in VR. Aber Astro Bot zeigt einfach, wie wunderbar das funktionieren kann.
Ein bisschen schade ist nur, dass viele Ideen lediglich für ein einziges Level verwendet wurden und dann gar nicht mehr auftauchen. Aber da kann ein eventueller Nachfolger ja noch ein bisschen nachlegen. Hier noch zwei Herausforderungen schaffen (die letzten beiden Bosse ohne Sterben), dann hab ich auch hier Platin ![]()
Late Shift - Your Decisions Are You (PS4)
Weniger Spiel, eher wirklich ein Film mit Wahlmöglichkeiten. Relativ kurzer Film über einen Studenten, der durch eine Verkettung von Ereignissen kurzerhand an einem Millionenraub teilnimmt.
Das "Spiel" beschränkt sich dabei auf verschiedene Einblendungen, von denen man sich für eine entscheiden muss, ganz im Stile der "Choose-Your-Own-Adventure"-Bücher. Die Geschichte war an sich recht solide und hat unterhalten - besonders gefallen hat mir, dass die Einblendungen nahtlos eingefügt wurden und die Zeit dabei nicht extra angehalten hat. An sich werde ich es wohl nochmal spielen / ansehen, einfach um zu sehen, inwieweit die Entscheidungen wirklich Auswirkungen haben. Sieben Enden sollen es sein, was ja eigentlich nicht SO viel ist. Aber einfach mal gucken.
That Dragon, Cancer (PC)
Ein Spiel, das ein Elternpaar als Bewältigungstherapie über ihren an Krebs verstorbenen fünfjährigen Sohn gemacht haben.
Hrm. Ich weiß nicht. Ist an sich schon schwerere Kost... die mich aber irgendwie total kalt gelassen hat. Es gab lediglich eine einzige Szene, die mich ein wenig berührt hat. Sehr schade.