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Beiträge von Antiheld

  • Grand Theft Auto 6

    • Antiheld
    • 4. September 2026 um 14:30

    Dem würde ich nicht widersprechen, dass es den Spagat gut macht. Ich glaube aber, dass der große Zulauf woanders herkommt.

    Die Popularität mit von GTA kommt meiner Meinung nach daher, dass sie auch sehr lange Pionier und alleinstehend waren. Vor allem ab dem dritten Teil. Es gibt schon nicht so viele Spiele, die in unserer Welt spielen. Sprich in einer modernen normalen (westlichen) Stadt, wo es auch Passanten und eine Simulation von normalem Leben abseits des Spielers gibt. Das ganze dann in einer Open World, die man sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß frei erkunden kann, das gab es vor GTA 3 nicht. Und selbst die GTA 3 Klone haben da während der PS2-Ära oft Abstriche gemacht. Beispielsweise war es dann keine Open World, sie war nicht offen begehbar, sie war leer oder wie bei GTA konnte man nicht wirklich mit Passanten und der Welt interagieren.

    Sich sowohl zu Fuß als auch im Auto frei in einer Welt, die der unseren nachempfunden ist, in der man gerade als Amerikaner in der Theorie auch selbst wohnen könnte, zu bewegen hat halt an sich schon seinen Reiz. Selbst nachdem GTA das popularisiert hat, muss man sagen, dass viele Klone und Nachamer diese Grundformel (Open World, modernes Setting in der "realen Welt", frei zu Fuß und mit Fahrzeugen erkundbar, Passanten bzw. Simulation von Leben und Alltag der Passanten mit denen man aber trotzdem interagieren kann). Auch ein Spiel wie Yakuza macht das nicht, weil beispielsweise die Kämpfe in einem separaten Modus stattfinden. Das ist halt bei GTA nicht, das ist da aus einem Guss.

    Da gibt es nicht sehr viele Spiele, die zu der Formel passen und das obwohl GTA so erfolgreich ist. Sehr viele Imitate haben dann doch irgendwie Abstriche gemacht. Weil es halt aufwändig ist das zu realisieren. Das ging bei vor allem GTA 3 dadurch, dass es ein massives Bugfest und dafür an anderen Stellen ein total ungeschliffenes Spiel war. Vice City profitierte davon, dass es auf der gleichen Engine läuft und generell das gleiche technische Fundament hat, wofür man bei gleichbleibendem Budget viel mehr an Feinschliff machen konnte. San Andreas basiert auch noch auf der Engine und hatte ein doppelt so hohes Budget für die Entwicklung.

    Und ab GTA IV wo der Feinschliff ein Quantensprung war, konnte man Budgets aufrufen, die niemand hätte für einen GTA Klon aufbringen können. Von daher liegt der Erfolg von GTA in meinen Augen einerseits dadurch begründet, dass man Pionier war, diese Aspekte in eine Formel zu packen. Zuerst gab es keine Klone und als es die gab, konnten die nicht mithalten. Ohne Feinschliff bzw. weniger Feinschliff als GTA hverzeiht man nem Newcomer nicht, dann spielt man das Original. Und mit Feinschliff hättte halt so viel gekostet, dass es nicht realisierbar ist. Von daher gab es in meinen Augen noch nie ein Spiel, was die GTA-Formel in einem realistischen 3D Setting mit allen relevanten Aspekten auf dem jeweiligen Niveau des aktuellen GTAs ebenfalls beinhaltet hat.

  • Grand Theft Auto 6

    • Antiheld
    • 4. September 2026 um 12:29

    Da stimme ich dir 100% zu. Von daher ist es relavanter und auch wichtiger, dass man kritische Gedanken hier einbringt. Da sind wir einer Meinung.

    Ich habe Spiele wie Manhunt ja nicht eingeworfen um zu sagen, andere Titel sind noch schlimmer und daher sollte man darauf schauen. Sondern ich habe gesagt, dass wenn GTA nur aufgrund der eigentlich verstörenden Art wie bzw. auch an wem Gewal ausgeübt wird so erfolgreich wäre, denn würden ja andere Titel, die da noch expliziter sind ja auch weitmaus mehr davon profitieren. Aber dass alleine reicht halt nicht aus, ein Spiel muss schon mehr bieten, damit es so erfolgreich wird und das ist bei GTA auch so. Von daher kann man den Erfolg von GTA eben nicht unikausal an die Möglichkeit Gewalt in einem realen Setting auszuüben zurückführen. Es ist sicherlich ein Baustein. Genauso wie das freie bewegen in solch einer Open World auch abseits der Gewalt ebenfalls einer ist, denn auch da ist GTA sowohl in 2D als auch in 3D zuerst Pionier gewesen mit wenig wirklich vergleichbarem und dann später sind sie halt mit Abstand unerreicht wie stark detailreich die Welt ist. Sowohl technisch als auch inhaltlich.

    Manhunt habe ich nie bei dem Thema ob man da kritisch eingestellt sein kann bzw. sollte aufgeführt. Da sehe ich GTA Auch relevanter an, weil es eben so erfolgreich ist.

  • Grand Theft Auto 6

    • Antiheld
    • 4. September 2026 um 11:37
    Zitat von Ignorama

    Ich schere keineswegs alle über einen Kamm. Aber wir reden hier von einem Spiel das in Sachen Popularität beinahe religiösen Status inne hat und das eben weil es sehr viele anlockt, die einfach nur geil auf die fast grenzenlosen Gewaltexzesse sind. Und das eben nicht in einem klar fiktiven Szenario, sondern einem möglichst realistischen.

    Zitat von Ignorama

    Aber konkret bei GTA: Wenn ich normale Passanten mit einer Waffe bedrohe, kauern sie sich am Boden zusammen und ich kann komplett entspannt hinter sie gehen und einen Kopfschuss ansetzen. Wenn ich mir in GTA Vice City eine Prostituierte hole und die nach dem sie mir einen geblasen hat umbringe, bekomme ich mehr Geld als wenn ich sie davor umgebracht habe. Das sind zwei ganz simple Beispiele. Und jetzt erklärt mir bitte, wie ihr das Leuten die diese Materie nicht kennen erklärt, es dann noch als wohl bestes/krassestes Spiel bezeichnet und dabei nicht völlig geisteskrank wirkt. GTA ist durchaus etwas, was man sehr star kritisieren kann. Auch weil der Teil mit der Prostituierten ja sehr gut zeigt, dass das keine kranken Auswüchse als Nebenprodukt sind, sondern dass genau dieses Verhalten eingeplant und mit einem Easter Egg belohnt wird.

    Ich finde du sprichst hier sehr viele richtige Dinge an. Jedoch finde ich, dass die Kritik ja nicht nur GTA trifft. Denn wir haben generell in Videospielen und auch in anderen Medien eine sehr starke Repräsentanz von Gewalt und anderen Inhalten, die in der realen Welt aus guten Gründen illegal und geächtet sind. Und auch abseits von GTA ist es so, dass Medien, die sowas explizit beinhalten, kommerziell eher von der Darstellung profitieren als das es ihnen schadet. Auch gibt es sehr viele Medien, die sich nur auf die Darstellung fokussieren. Man denke an das Horror-Filmgenre. Selbst subtilerer und phsychologischer Horror bedient sich meist mit abgründigen Inhalten. Und grafischer Horrorfilme eben mit der Darstellung. Und man sieht ja bei sowas wie SAW, dass der erste Teil kaum was zeigt und es danach nur noch von Film zu Film in einer Splatterorgie abdriftet. Bei Videospielen gibt es das auch Zuhauf. Mortal Kombat.

    Von daher ist es auch abseits von Videospielen so, dass solche Dinge eben oft auch mit kommerziellem Erfolg einhergehen. Das ist daher nicht auf GTA-Fans bzw. Videospieler generell reduziert und zieht wohl viele Menschen an.

    Man wird wohl ewig erläutern können, warum das so ist. Wird dann sehr philosophisch und psychologisch. Gerade dass es was zeigt, was in der Realität so schlimm ist hat wohl seinen Reiz daher hat es wie du richtig schreibst seinen besonderen Reiz, dass GTA eben in einem realistischen Setting stattfindet. Das ist nicht zufällig so, auch ich denke, dass das mit ein Grund für den Erfolg ist. Das kann man nicht in Abrede stellen.

    Zitat von Ignorama

    Statt das so völlig unreflektiert lustig zu finden, wäre vielleicht doch auch mal sinnvoll zu hinterfragen wieso ausgerechnet dieses Spiel mit ausgerechnet diesen Optionen einen Gottstatus in der Gamingwelt erhalten hat. Denn allein die technische Seite ist es eben nicht.

    Natürlich wird alleine die technische Seite der Grund sein. Vor allem da GTA zwar in der PS2-Ära noch nicht den Stellenwert hatte wie heute, aber dennoch war es damals schon ein sehr großes Phänomen und da war die technische Seite von GTA bisweilen durchwachsen. Dennoch wird der technischen Aspekte mit ein Grund sein, warum das Spiel heute so groß ist. Genauso wie andere Dinge wie die satirische Darstellung der Welt und andere inhaltliche Aspekte abseits des Amoklaufs-Simulators.

    Und es gibt ja auch andere Spiele, die noch viel mehr Gewalt darstellen als GTA und auch viel extremer in abgründigen Darstellungen sind. Man nehme Manhunt oder Postal. Und da reden wir noch gar nicht von irgendwelchen kommerziell unbeachteten Amoklauf- und Vergewaltigungssimulatoren, die es heutzutage auch gibt. Würde der Erfolg von GTA primär an der Gewalt liegen, würden Spiele, die sich primär darauf fokussieren, ja auch weitaus besser vorkommen.

    Ich kann es auch ganz konkret machen, Ich würde mich als sehr empathischen und sozialen Menschen bezeichnen. Für mancher ein linker Gutmensch. Seitdem ich Vater bin, habe ich darüber hinaus weitaus mehr Probleme Gewalt in Medien auszuhalten. Genauso wie reale Gewalt in Nachrichten geht mir das weitaus näher. Meine Frau ist sogar Psychiaterin. Wir beide zocken GTA. Ich zocke die Story genauso wie, dass es mir Spaß macht einfach nur in der Welt als riesengroßer Sandkasten rumzulaufen. Jetzt ist es nicht so, als würde ich die ganze Zeit aus der Ego-Perspektive kauernde Passenten mit Kopfschüssen niederstrecken oder Prostituierte nach nem Blowjob ermorden. Es wäre aber auch gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich das im Spiel nicht mache. Und dennoch kaufe ich GTA nicht deswegen, dennoch freue ich mich nicht deswegen auf das Spiel und dennoch sehe ich mich nicht als schlechteren Menschen, wenn ich sowas in dem Spiel mache.

    Ich bin da ein großer Fan der Ambivalenz. Denn ich bin auch hier ambivalent. Ich finde es sehr gut, dass du die Kritik gegenüber GTA und den Inhalten anbringst, obwohl ich das Spiel genieße. Denn ich sehe dennoch, dass solche Darstellungen und Inhalte schon nicht ganz unproblematisch sind.

  • Allgemeiner Pokemon-Thread

    • Antiheld
    • 17. August 2026 um 15:05
    Zitat von dsf

    Sehr schade, hatte irgendwie noch gehofft das die Bank erhalten bleibt. Damit gibts dann ab dem 26.02. nur noch die Möglichkeit über Umwege Pokémon aus den alten Spielen zu übertragen. Schade.

    Wie lauten denn die Umwege?

  • Allgemeiner Pokemon-Thread

    • Antiheld
    • 17. August 2026 um 13:29
    Zitat von Ignorama

    Ja, bin mit der generellen Preispolitik auch nie warm geworden. Die Zeiten in denen man ohne diese Dienste spielen kann kommen aber wohl nie wieder. Und ich sag mal so, ich finde Nintendos Preise da durchaus okay. Finde zwar auch, dass es grad bei Multi-Abo-Diensten vlt nochmal ein günstigeres "all in one" Paket geben könnte. Aber unterm Strich kosten meine beiden Dienste zusammen "nur" 36€ im Jahr, das sind glaube 3 Monate PS+? Auf jeden Fall wäre das wesentlich teurer.

    "Zwangs"-Abos sind immer blöde. Von daher ist es immer blöde, wenn man zum reinen Online-Zocken ein Abo abschließen muss und dann Goodies bekommt, die man gar nicht will, die man aber mitbezahlt, weil sie den Preis rechtfertigen. Von daher will ich PS+ nicht verteidigen, denn ich finds kacke, dass deren günstigstes Abo so teuer ist. Da finde ich Nintendo besser, wenn ich nur online zocken will zahle ich da mehr. That being said natürlich bekommst du bei PS+ dennoch mehr als bei Nintendo.

    Und meine Kritik an Nintendo ist da bei dem Pokémon-Beispiel noch Nichtmal der Preis. Sondern wie das ausgestaltet ist. In einer idealen Welt wäre es am besten man könnte wählen zwischen Abo und Einzelzahlung für Spiele und so und Services sind in der Basis-Variante kostenlos. Das mal außen vorgelassen finde ich es einfach nicht so gut, wenn ich für alles überall einzeln zahlen muss und es gar kein Komfortpaket gibt. Wenn ich in einen Vergnügungspark gehe oder so nervt es auch, wenn man dauernd nochmal extra zahlt. Da ist es auch bequemer mehr als Eintritt zu zahlen und dann die Ruhe zu haben.

    Und so sehe ich das da auch. Ich wäre froh, wenn es ein Rundum-Paket gäbe wo alles mit drin ist.

  • Allgemeiner Pokemon-Thread

    • Antiheld
    • 14. August 2026 um 15:38

    Danke für die Info.

    Okay das mit dem Cloud-Save ist schon ein Argument. Dennoch finde ich es echt blöd, dass die neuen Spiele nicht alle Pokemon beinhalten. Dass manche Verbindungen one way sind ist okay. Aber ich würde mir wünschen, dass zwischen Home und der jeweils aktuellen Current Gen alle Pokemon in beide Richtungen beliebig hin und her getauscht werden können.

    Der Preis geht. Was mich mehr stört ist ja, dass ich um die aktuelle Current-Gen spielen zu können ja für online das NSO-Abo brauche. Das heißt man zahlt zwei Dienste. Wenn man Bank nutzt drei ( zumindest früher).

    Wer das NSO plus hat um beispielsweise Mystery Dungeon spielen zu können und Bank hatte, zahlte somit drei Dienste. Und dann dennoch Feuerrot/Blattgrün einzeln.

    Wenn man die Dienste ohne NSO-Abo separat hatbgehen die Preise. Aber gerade NSO-Kunden mit Erweiterungspass sollten meiner Meinung nach Home Premium, Pokemon Bank oder auch die Releases VPN Feuerrot/Blattgrün inklusive haben.

  • Allgemeiner Pokemon-Thread

    • Antiheld
    • 14. August 2026 um 15:00

    Sehe ich ähnlich. Es war nur ne Frage der Zeit, weil klar war, dass die Online-Struktur und Anbindung an das aktuelle Switch-Ökosysem generell nach und nach komplett getrennt wird.

    Dennoch endet hier nun eine Ära. An der Politik hinter Pokémon Home und Pokemon Bank hatte ich auch meine Kritik. Vor allem an der Preispolitik. Aber dass das möglich war so weit in die Vergangenheit kompatibel zu sein, dass war eines der Dinge, die wirklich herausragend toll waren und für die Nintendo nicht ansatzweise genug Lob bekommen hat.

    Nun habe ich dazu noch ein paar Fragen an die Experten:

    Ich habe in den X und Mond sowie wahrscheinlich noch in der Pokémon Bank noch einige Pokémon. Bei X hatte ich einen Living Dex inklusive all den mysteriösen Pokémon die ich damals Mitte der 10er Jahre alle durch die Code-Verteilungsaktionen bekommen habe. Hinzu kommen natürlich noch so das ein oder andere Shiny-Pokémon und die ganzen Legendären.

    Ich habe die ganzen Pokémon nicht alle in Pokémon Home übertragen, weil Schwert und Schild es damals nicht ermöglichsten alle Pokémon zu erhalten und ich nicht wollte, dass gewisse Pokémon in Home gefangen sind, weil sie in kein Spiel aktiv transferiert werden können. Das ist auch der Grund warum ich auch nie Pokémon von Go zu Home übertragen habe, obwohl ich da jede Menge Shiny-Pokémon habe.

    Wie ist denn da der aktuelle Stand? Also in schwert und Schild wird man wahrscheinlich immer noch nicht alle Pokémon übertragen können, oder?

    Andere Versionen habe ich nicht. Aber zuünftigt werde ich die haben. Ich will nicht dass meine "wertvollen" Pokémon in der Bank und/oder den 3DS-Spielen selbst abgeschnitten sind. Gleichzeitig möchte ich sie von Home aus aber auch transferieren können und finds schade, wenn sie dann in Home versauern.

    Wie ist denn da der aktuelle Stand was geht?

  • Pokemon Feuerrot & Blattgrün

    • Antiheld
    • 13. April 2026 um 13:12

    Erst einmal könnte ich dir eine ganze Reihe von Beispielen nennen, bei denen ich es selbst gerechtfertigt finde, dass Nintendo einschreitet oder bei denen ich zumindest nachvollziehen kann, warum sie das tun. Zum Beispiel gehen sie besonders häufig gegen Seiten vor, die ROMs hosten – auch von alten Nintendo-Spielen. Ebenso kann man verstehen, dass sie gegen ein Projekt wie AM2R vorgegangen sind, weil sie parallel an einem eigenen Metroid-2-Remake gearbeitet haben.

    Trotzdem fällt Nintendo stärker als viele andere Firmen dadurch auf, wie konsequent sie Abmahnungen verschicken oder rechtliche Schritte einleiten. Da fällt ihr Namen am meisten.

    Und dann gibt es die Fälle, in denen Nintendo besonders negativ auffällt. Das ist keine vollständige Liste, aber einige Beispiele:

    • 2016 ist Nintendo nicht nur gegen AM2R vorgegangen, sondern hat über 500 Fan-Spiele, die auf Game Jolt gehostet wurden, durch eine einzige Abmahnung entfernen lassen. Darunter waren hunderte Projekte, die weder kommerziell waren noch aktuelle Spiele wirtschaftlich beeinflusst haben.
    • 2021 hat Nintendo erneut 379 Fan-Spiele von Game Jolt entfernen lassen.
    • Nintendo ist – wie viele andere Firmen der Branche – Mitglied in der ESA. Diese Lobbyorganisation setzt ihr millionenschweres Funding unter anderem dafür ein, dass Bibliotheken und Archive keine Kopien physischer Videospiele in ihre Kataloge aufnehmen dürfen. Das führt dazu, dass es kaum legale Möglichkeiten gibt, Spiele zu Forschungs- und Archivzwecken zugänglich zu machen, die längst nicht mehr verkauft werden.
      Nintendo steht damit nicht alleine da, fällt für mich aber besonders negativ auf, weil sie selbst viele ihrer eigenen Spiele problemlos wieder verfügbar machen könnten. Sowohl bei der Virtual Console als auch bei NSO könnten sie eine große Menge relevanter First-Party-Spiele anbieten, ohne Lizenzprobleme zu haben – tun es aber oft lückenhaft. Gleichzeitig wurden die digitalen Stores von DS, 3DS, Wii und Wii U geschlossen. Für viele Titel existiert dadurch heute schlicht kein legaler Zugang mehr. Parallel dazu weiterhin Geld in Lobbyarbeit zu investieren, die Archivierung erschwert, wirkt widersprüchlich.
    • Die Pokémon Company und/oder Nintendo sind auch gegen Projekte wie PokeMMO, Pokémon Uranium oder den Hack Pokémon Prism vorgegangen. Beim Prism-Projekt erhielt der Entwickler wenige Tage vor Release eine Abmahnung und musste nicht nur das neue Projekt stoppen, sondern auch ältere, seit Jahren veröffentlichte Hacks entfernen.
    • Nintendo hat zudem dafür gesorgt, dass AM2R und Pokémon Uranium bei den Game Awards aus der Kategorie „Best Fan Creation“ entfernt wurden. Die Kategorie besteht ausschließlich aus Fan-Projekten; ein vergleichbares Vorgehen anderer Firmen ist in dieser Form nicht bekannt geworden.
    • Nintendo hat einen Claim gegen die Produzenten von Garry’s Mod eingereicht, weil im Steam Workshop Fan-Mods mit Nintendo-Charakteren verfügbar waren.
    • Darüber hinaus wurden mehrere Fan-Remakes bekannter Spiele wie Super Mario Bros., A Link to the Past, Ocarina of Time oder Super Mario 64 abgemahnt.
    • Nintendo ist außerdem gegen Online-eSport-Turniere vorgegangen, die modifizierte Versionen von Super Smash Bros. Melee genutzt haben – und das zu einer Zeit, in der diese Versionen keine aktuellen Smash-Spiele mehr beeinflusst haben.
    • Auch bei Let’s Plays und Streams hatte Nintendo lange sehr strenge Vorgaben und hat Monetarisierung früher teilweise komplett untersagt.

    Ein weiteres Beispiel ist 8BitDo, einer der bekanntesten Hersteller von Third-Party-Controllern. Mit dem SN30 Pro produzieren sie einen Wireless-Controller, der stark an den SNES-Controller erinnert. Auffällig ist aber, dass er nicht in den klassischen SNES-Farben erhältlich ist. Früher hatte 8BitDo Controller im NES- und SNES-Look im Sortiment. Als das Unternehmen größer wurde und offiziell im Westen vertrieben hat, wurden diese Varianten eingestellt – vermutlich, um rechtliche Konflikte mit Nintendo zu vermeiden.
    Zwar gibt es weiterhin zahlreiche Controller im NES- oder SNES-Layout mit ähnlicher Optik, aber diese stammen meist von No-Name-Herstellern oder Firmen wie RetroFlag, die hauptsächlich in China produzieren und keinen offiziellen westlichen Vertrieb haben. Gegen solche Anbieter ist es deutlich schwieriger vorzugehen.

    Ähnlich verhält es sich bei Romhacks. Ein Patch selbst ist in der Regel legal, weil er kein urheberrechtlich geschütztes Material enthält. Illegal wird es erst, wenn bereits gepatchte ROMs angeboten werden oder wenn Nintendo-Assets direkt verbreitet werden. Außerdem treten viele Romhacker unter Pseudonym auf. Das bedeutet: Romhacks sind nicht automatisch illegal, und selbst wenn Grenzen überschritten werden, ist es oft schwierig, die Verantwortlichen rechtlich zu verfolgen.

    Unterm Strich ist die konsequente Durchsetzung von Copyright ein Kampf gegen Windmühlen. Für mich entsteht der Eindruck, dass Nintendo vor allem dort aktiv wird, wo es einfach ist – also bei den „Low Hanging Fruits“. In vielen anderen Fällen läuft es entweder unter dem Radar, bewegt sich in rechtlichen Grauzonen oder liegt auf Servern in Regionen, in denen rechtliche Schritte schwer umzusetzen sind. Ich denke sehr viel, was nicht weggeclaimt wird fällt unter diese Kategorien.

    Auch bei Twitch-Streams gilt, dass Nintendo eigene Monetarisierungsrichtlinien für Inhalte mit ihren Spielen hat. Hacks sind grundsätzlich untersagt, und Nintendo behält sich vor, jederzeit Strikes zu verteilen. Damit erklärt man sich automatisch einverstanden, wenn man Nintendo-Spiele kommerzialisiert streamt. Für Streamer bedeutet das letztlich, darauf hoffen zu müssen, entweder nicht den Copyright-Abteilungen aufzufallen, zu klein zu sein – oder groß genug, dass Nintendo wegen eines einzelnen Romhacks eines alten Spiels keinen Imageschaden oder Reichweitenverlust riskieren möchte.

    Hinzu kommt, dass auch das nicht bei weitem alles abdeckt und Nintendo im Gegensatz zu vielen anderen Firmen der Branche halt überhaupt keinen positiven Bezug zu Fan-Content hat.

  • Pokemon Feuerrot & Blattgrün

    • Antiheld
    • 10. April 2026 um 13:15
    Zitat von Ignorama

    Wir haben da verschiedene Ansichten zu. Denke dabei können wir es belassen

    Wir werden sicherlich unterschiedliche Einschätzungen darüber haben, welcher Anteil der Interessenten/Käufer von FR/LG sowieso schon das Abo im Erweiterungspass hat und damit doppelt zur Kasse geboten wird und wie viele das nicht haben und gleichzeitig das Spiel so langfristig spielen, dass sie es mehrere Jahre aktiv nutzen und unterm Strich mit dem Einzelkauf daher günstiger sind.

    Beim Rest frage ich mich, ob du es wirklich anders siehst, dass es besonders blöd ist einen Teil ins Abo zu packen und einen anderen nicht sodass man für das Pokémon Gesamtpaket Abo UND Einzelkauf zahlen muss.

  • Pokemon Feuerrot & Blattgrün

    • Antiheld
    • 10. April 2026 um 13:02
    Zitat von CoBaYe

    I mean, das ging schon zu Wii Zeiten los und wurde seitdem nur schlechter.

    Du wirst auch vorher schon Dinge finden, die ebenfalls nicht besonders kundenfreundlich waren aber auch danach noch an anderen Stellen Dinge, die es wiederum doch sind. Von daher finde ich es immer schwer zu sagen, ab Punkt X ging es bergab und ab da waren sie nicht kundenfreundlich. Nintendo hat viele wertvolle Marken und ist eher in einer Position wie Disney wo der IP-Schutz wichtiger ist wie für andere Firmen und hinzu kommt, eben diese konservative japanische Mentalität. Das ist ne schlechte Kombi. Schon immer. Aber es ist halt dennoch nie schwarz/weiß gewesen und auch gab es nie ne Zeit, die rein positiv war.

    Zitat von Ignorama

    Also die Mär, dass Nintendo und/oder Game Freak alles wegklagt was nicht bei 3 auf den Bäumen ist kann man sehr eindeutig widerlegen.

    Die Grenze ist mMn immer da, wenn du aktuelle Spiele kommerziell nutzt und dann an deren Copyright rumpfuscht.

    Da hast du schon einen Punkt, dass es ne Mär ist, dass Nintendo und/oder Game Freak alles wegklagt. Die Darstellung ist viel zu schwarz/weiß. Es stimmt aber auch nicht, dass die Grenze nur da ist wo man aktuelle Spiele kommerziell nutzt und "rumpfuschen am Copyright" ist sehr schwammig. Nintendo sticht schon dadurch hervor, dass sie schon überaus restriktiv sind und das auch an Stellen, wo es nicht so krass sein müsste und andere Firmen in der Branche da deutlich lockerer sind.

  • Pokemon Feuerrot & Blattgrün

    • Antiheld
    • 10. April 2026 um 12:08
    Zitat von Ignorama

    Ihr habt da vmtl einen anderen Zugang/Anspruch an das Spiel als viele die Pokemon ernsthaft grinden. Ich denke nicht, dass sich großartig Gelegenheitsspieler diese altbackenen Games antun, is schon eher für Core-Zocker und zielt ja auch ganz klar auf Home ab.

    Gen 1 kam in der 3DS Virtual Console Ende Februar 2016 heraus. Laut den Nintendo-Quartalszahlen haben sich die Spiele bis Ende März 2016 also gerade einmal nach einem Monat über 1,5 Millionen Mal verkauft. Endgültig werden die Zahlen daher nochmal etwas höher gewesen sein. Hinzu kommt, dass Gen 3 sowie die Gen 1 Remakes in der Gen 3 Optik weitaus beliebter und weniger altbacken sind als die Gen 1 noch heutzutage. Weiterhin hat die Switch mehr als doppelt so viel verkaufte Einheiten. Von daher kann man davon ausgehen, dass sich das Spiel auch mehr verkaufen wird als 1,5 Millionen Mal. Deutlich mehr. Das ist daher mehr als so manches Pokémon Spin-Off oder anderer Release eines neuen Titels von Nintendo aus der B- und C-Riege.

    Zitat von Ignorama

    Daher sind diese Downloads jetzt auf unbestimmte Zeit Nutzung ausgelegt, also eben nicht nur mal fix durchzocken und dann vergessen, sondern viele, viele Jahre nutzen. Da ist 20€ einmalig der wesentlich bessere Deal als es ins teurere Online-Abo zu packen. Ehrlich gesagt wäre das mMn die viel größere Ahzocke an genau der Pokemon-Community.

    Da hast du schon einen Punkt, aber dennoch kann man das nicht os ganz stehen lassen. Erst einmal hat so gut wie jeder, der die Spiele dafür nutzt, um dauerhaft Zugriff auf Gen 3 zu haben, zumindest das Basispaket vom NSO um wirklich online zu tauschen und Pokémon Home nutzen zu können. Das ist jetzt kein Gegenargument, weil du mir hier sicherlich zustimmst. Es ist eigentlich unverschämt, dass das NSO 2 Preispakete hat. So krass sind alle GC-, GBA-Spiele nicht, dass es sich jetzt wirklich lohnt dafür einen Erweiterungspass anzubieten. Das sollte alles im Basispaket drin sein, dann hätten die Leute die Spiele quasi einfach so.

    Aber dass 20 Euro der bessere Deal ist, kommt eben auf die individuelle Situation an. Wer NSO im Erweiterungspass in einer Familiengruppe nutzt, hat zwischen Basisvariante und Erweiterungspass eine Preisdifferenz von 5€ pro Person pro Jahr. Das heißt, erst nach fünf Jahren wäre der Erweiterungspass die teurere Variante. Bei vier Jahren ist beides gleich und vorher wäre das Abo günstiger. Will man beide Editionen haben dann ist man erst nach 8 Jahren beim gleichen Preis. Hinzu kommt eben auch die Einschränkung. Meine Frau und ich haben beide ne Switch und sind in einer Familiengruppe. Auch gibt es Familien wo mehrere Geschwister in einer Familiengruppe sind. Wenn das Spiel im NSO drin ist, dann kann jede Person beide Spiele zocken. Bei nem einzelnen Verkauf muss man sich aufteilen und einschränken wer welches Spiel in seinem Account registriert, um nicht 40 Euro pro Person zu zahlen.

    Vor allem wiegt aber folgendes: Gerade die Hardcore Pokémon-Fans werden oft sowieso schon den Erweiterungspass haben. Einerseits weil es jetzt schon einige Pokémon Titel (Stadium, XD, Mystery Dungeon) nur digital spielbar gibt, wenn man den Erweiterungspass hat. Andererseits sind das auch ohnehin Retro- und Nintendo-affine Leute, die sowieso auch unabhängig von den konkreten Pokémon-Titeln den Erweiterungspass haben. Und alle die Leute die Zahlen den Erweiterungspass und eben zusätzlich die 20 Euro pro Spiel.

    Zitat von Ignorama

    Natürlich ist es unstrittig: Beide Optionen wäre Königsweg. Aber wenn man entweder/oder macht, ist das was gewählt wurde für die Zielgruppe, die primär angesprochen wird, die kundenfreundlichere Variante. Ich sage nicht kundenfreundlich, weil einfach zu teuer und vmtl völlig ohne QoL. Auch das mit der Sprache ist ne Frechheit. Aber eben kundenfreundlicher als es einfach nur ins Abo zu packen und Spieler damit zwingen jährlich dafür zu zahlen.

    Das sehe ich eben anders. Alleine schon aufgrund meines letzten oben genannten Punktes. Andere Pokémon-Spiele gibt es nur in diesem Abo. Und von daher sagt Nintendo automatisch, dass jeder Pokémon-Fan der alle Pokémon-Spiele zugänglich haben muss so nun das Abo und die Einzelzahlung ausgeben muss.

    Was für die Gesamtheit der Spieler günstiger ist, kommt darauf an, wie viele der Käufer das NSO sowieso schon haben und wie viele kein NSO haben und wollen und mit den 20 Euro pro Spiel besser beraten sind. Genauso auch wie viele Leute schon in das NSO in der Basisvariante haben und in einer Familiengruppe sind, für die es daher nur ein Update bedeuten würde, was sich erst nach vier bzw. acht Jahren rechnet. Ist alles quantifizierbar und objektiv messbar. Leider sind die Zahlen nicht offen zugänglich. Was daher öfter zutrifft, ob die Leute kein Abo haben und daher mit 20 Euro besser bedient sind, oder ob sie nun doppelt zahlen müssen, das wissen wir beide nicht. Daran würde sich aber rein objektiv festmachen was rein vom Preis unterm Strich günstiger ist.

    Für mich als Einzelkunden ist es aber schon ne Frechheit einen Teil von Pokémon ins Abo zu packen und einen anderen Teil nicht. Das bedeutet automatisch, dass man entweder beides zahlen muss oder nicht alles haben kann. Das ist in meinen Augen für mich nicht kundenfreundlich, im Gegenteil.

    Der Königsweg wären beide Optionen. Bei dem Einzelkauf einen besseren Preis für den Einzelverkauf und alle Sprachvarianten. Beim Abo sollte Nintendo genertell alle First und Second Party-Titel direkt ins Abo packen, statt stückweise zu veröffentlichen. Auch ist da der Preis recht hoch, vor allem sollte es keine Differenz zwischen Erweiterungspass und normal geben. Und mehr QoL sollten beide Editionen haben. Von daher habe ich sehr viel Kritik an Einzelrelease und Abo und bei vielem werden wir uns einig sein. Und auch wünschen wir uns beide sicherlich beide Optionen.

    Ich bleibe aber dabei, dass ich es gerade bei so nem Franchise nicht kundenfreundlich finde, wenn ich einen Teil ins Abo packe und einen Teil einzeln verkaufe und die Fans für das Komplettpaket zu beidem zwinge.

  • Anbernic & Co.: Retro- und Emu-Handhelds allgemein

    • Antiheld
    • 10. April 2026 um 11:11

    https://www.reddit.com/r/RG351/commen…attery_in_2025/ In dem Thread hatte auch jemand nach Austauschakkus gefragt. Links zu konkreten Produkten sind meist schon tot, weil Reddit-Posts, YouTube-Anleitungen... meist schon ein paar Jahre alt sind. Man findet aber bei Aliexpress konkrete Batterien, wenn man RG351 Battery sucht. Auch scheint es gemäß dieses RGC-Videos so zu sein, dass Odroid Go Advance Akkus ebenfalls passen.

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    1. Mit Versand scheint wirst du wohl zwischen 15 und 20 Euro landen. Wenn du mit deinem Handheld sonst zufireden bist, wirst du daher preislich mit nem Austausch am günstigsten wegkommen.
    2. Welchen RG351 hast du denn? Der V ist vertikal wie ein alter Gameboy und hat einen 4:3 Screen. Der MP hat auch 4:3. Der 351P und 351M haben einen 3:2 Screen, welcher die GBA Aspect Ratio hat. Von daher wäre es gut zu wissen, ob du 4:3 oder 3:2 möchtest bzw. welche Palttformen du damit ma meisten emulieren möchtest. Auch ob vertikal oder horizontal eher deine Favoriten sind. Ansonsten eben was dein Budget ist und was du alles damit spielen möchtest.
    3. Ich glaube nicht, dass man es pauschal sagen kann, würde aber davon ausgehen, dass man sie weiter nutzen kann.

  • Pokemon Feuerrot & Blattgrün

    • Antiheld
    • 20. Februar 2026 um 12:18
    Zitat von Ignorama

    Jein. 20 sind zu viel. 15 wären okay, 10 gut. Aber finde es hinter dem teureren Online-Abo verstecken jetzt auch nur bedingt kundenfreundliche. GBA ist ja nicht im billigen Switch Online, sondern im teureren Upgrade und dann zahlste halt jährlich dafür im Abo, während du hier einmalig zahlst und es dann halt hast.

    Ich bin mit dem Preis und der Art des Vertriebs absolut nicht fein, aber es Abzocke zu nennen, weils nicht im Abo-Service landet, fühl ich nich

    Ich finds schon Abzocke. Also der Preis an sich ist in meinen Augen sowieso schon viel zu hoch. Aber dass es nicht im Abo ist, ist in meinen Augen voll die Abzocke. Ob Abo oder Einzelkauf wie bei der VC jetzt teurer oder günstiger ist, dass kommt ja umterm Strich darauf an wie viel Spiele man kauft und spielt. Bei Vielkäufern ist das Abo günstiger und für einzelne Käufe wäre das Abo teurer.

    Das Problem ist aber, dass man ein Abo und dann sogar das im Erweiterungspass hat und dann mit die wichtigsten Titel exkludiert und einzeln verkauft.

    Der Goldstandard wäre es, wenn Nintendo generell die Option bieten würde Abo oder Einzelkauf zu machen. Wenn sie sie sich aber für ein Abomodell entscheiden, dann finde ich es totale Abzocke gewisse Titel zu exkludieren und dann einzeln zu verkaufen.

    Zitat von Phill XVII

    Hätten ja die neue etwas erweiterte Version verkaufen und die Originale ins Abo packen können.

    Welche Anpassungen?

    Man spielt die GBA-Rom in einem GBA-Emulator. Die Rom hat die Sevii-Island Zusatzinhalte, das sind aber keine krassen Erweiterungen, die waren halt damals nur mit dem Ticket blockiert sind aber immer in der Rom mit drin.

    Darüber hinaus gibt es entweder die Möglichkeit lokal im Multiplayer zu tauschen und zu kämpfen und eben zu einem späteren Zeitpunkt die Integration in Pokémon Home. Und da wird man für die Integraiton für Retro-Spiele sicherlich das kostenpflchtige Home-Abo benötigen.

    Selbst wenn es mit dem kostenlosen Home-Modell geht die Pokémon zu integrieren rechtfertigt das in meinen Augen nicht den einzelnen Vertrieb und erst Recht nicht zu dem Preis. Aber es wird sicherlich das Abo benötigen.

  • Anbernic & Co.: Retro- und Emu-Handhelds allgemein

    • Antiheld
    • 18. Februar 2026 um 11:27

    Ja du hast links und rechts 20px, weil 40px insgesamt übrig bleiben. Wenn du im Foto von Bluntmann oben schaust (das mit dem Ingame-Screenshot aus Pokémon) erkennst du es, wenn du ganz genau hinschaust. Da der AMOLED aber so gute Schwarz-Werte hat, merkt man das kaum, da der Übergang zwischen Screen und schwarzem Rahmen kaum sichtbar ist.

  • Nintendo Switch 2

    • Antiheld
    • 17. Februar 2026 um 16:41

    Die Einbußen bei Resident Evil 2 sind ja notwendig gewesen, um den Port überhaupt realisieren zu können. Das dass möglich war schon ne krasse Leistung, auch wenn die Kompression sichtbar war. Anders hätte es das nicht geben können und dass es das so überhaupt gegeben hat, ist echt ein Lob wert.

    Bei der Switch 2 sieht es finde ich anders aus. Auf der einen Seite stimmt es natürlich, dass es nicht sauber ist Dateien unnötig aufgeblasen zu lassen. Aber andererseits kann eine Kompression, die nicht gut sauber ist eben auch mit nem Qualitätverlust einhergehen und im Gegensatz zu Resident Evil 2 auf dem N64 auch mit einem größeren als er nötig wäre. Und da Requiem ja sowieso als GKC kommt, gibt es ja keine Obergrenze, die man beim Speicherplatz erfüllen muss. Von daher wäre es ja auch auf der Switch 2 mit über 70GB möglich gewesen.

    Und wenn das sauber komprimiert ist und man keine Verluste hat, die man nicht sowieso schon hat, weil die Performance der Switch 2 halt geringer ist, dann ist das natürlich top. Wobei man sich auch da fragen kann, ob man es hätte nicht auch auf der PS5 schon ohne Verluste komprimieren können und ob da die über 70GB notwendig waren. Wenn es aber weitere Verluste gibt, hätte man vielleicht nicht dennoch mehr Speicherplatz belegen sollen.

  • Steam Machine von Valve / Die perfekte Wohnzimmerbox?

    • Antiheld
    • 17. Februar 2026 um 08:10

    Windows ist multifunktionales Betriebssystem. Da jede Version von Windows gleich ist, hat sie ja automatisch mehr overhead als ein Betriebssystem, was spezifisch für bestimmte Usecases ausgelegt ist und daher beim Rest abgespeckter in den standardmäßig laufenden Prozessen ist. Das ist ja schon ein Grundproblem von Windows.

    Hinzu kommt, dass eben mit Werbung, Telemetrie halt auch einfach ein Teil der Performance für vom User ungewollten scheiß draufgeht. Dann ist auch noch Copilot mit integriert. All dieser Shit summiert sich eben.

    Wenn Microsoft sich entscheiden würde, zeitnah und aktiv mit Fokus eine ausgedünnte Windows-Gaming-Variante ihres Betriebssystems zu pushen, könnten sie SteamOS in meinen Augen sehr schnell zur Eintagsfliege machen. Immerhin ist es so, dass die Gaming-Performance bei Linux eben sehr von der Hardware abhängig ist. Im Bestfall AMD CPU und GPU. Hat man schon ne Nvidia GPU ist die Performance bei Windows doch noch deutlich besser als bei Linux. Das kann bei Linux zwar aufgeholt werden, aber würde Microsoft schneller ne abgespeckte Gaming-Variante ihres OS herausbringen, dann würden weniger Leute zu SteamOS wechseln.

    Wie es aussieht, hat Microsoft das entweder nicht verstanden, braucht zu lange, um diese Erkenntnis umzusetzen oder hat einfach andere Prioritäten, dass sie das ignorieren.

    Für mich ist das zum Glück so. Denn ich bin ja unabhängig vom Gaming-Faktor sowieso seit Jahren Linux-Nutzer und finde, dass wir gerade in der aktuellen Zeit sowieso mehr digitale Souveränität brauchen und mehr auf Open Source setzen sollten und bin daher selbst unabhängig vom Gaming froh, wenn immer mehr in Richtung Linux geht. Und als Linux-Nutzer bin ich doppelt froh auch zum Zocken nicht mehr auf Windows zurückgreifen zu müssen und dass der jetzt schon sehr gute Status Quo immer und immer besser wird.

  • Steam Machine von Valve / Die perfekte Wohnzimmerbox?

    • Antiheld
    • 16. Februar 2026 um 15:41

    Genau das sehe ich auch passieren. Eben alle drei Mööglichkeiten eines SteamOS-Geräts:
    1. Valves Steam Machine
    2. Fertig konfigurierte PCs mit SteamOS sprich das was du mit powered SteamOS beschreibst bzw. das was die früheren Steam Machines waren, die es mal gab.
    3. Man baut sich selbst nen PC zusammen und installiert SteamOS.

    Der Unterschied zwischen Version 1 und 2 ist eben auch, dass es im Marketing einfacher ist, wenn das als ein Gerät vom Hersteller direkt gepushed wird. Daher hat das Steam Deck auch Erfolg und das frühere Steam Machine-Konzept aus den 10er Jahren nicht. Das war damals auch schon gut. Es war aber einerseits für viele Kunden unbekannt und unter dem Radar. Auch haben viele User, die gar nichts mit PCs anfangen können dennoch nicht zugeschlagen, weil sie Angst hatten, dass es im Vergleich zur Konsole dennoch zu komplex ist. Und wer sich selbst nen PC zusammenbaut, der hat eben bei ner DIY-Lösung mehr Optionen.

    Aber wenn das Konzept und das Betriebssystem sich erstmal etableirt haben, wo das Steam Deck jetzt gute Arbeit geleistet hat. Dann werden wir alles drei parallel sehen. Und unterm Strich wird Valve sich nicht ärgern, wenn Leute sich nen SteamOS PC von Asus oder so kaufen oder gar ein Eigenbau-Gerät anstatt ner Steam Machine. Denn selbst wenn sie die HArdware mit Gewinn verkaufen (was beim Steam Deck der Fall war) geht es ihnen darum das Betriebssystem zu etablieren und von Windows unabhängiger zu werden und das passiert bei allen Varianten.

  • Anbernic & Co.: Retro- und Emu-Handhelds allgemein

    • Antiheld
    • 16. Februar 2026 um 14:43

    Den Gelb/Pokemon gab es immer nur mit 4 Buttons und nicht mit 6 und den gibt es noch. Wenn du auf der linken Seite bei RAM/Speicher die Option 4+64GB auswählst, zeigt er die nur bei 6 Retro und Classic 6 das richtige Bild an. Wählst du irgendeine andere Farbe, passiert gar nichts. Es bleibt einfach die Farbe angezeigt, die du als Letztes vorher gewählt hast. Das ist, weil es in der Größe nur die zwei Varianten gibt. Wählst du 6+128GB aus, solltest du zwischen allen Farben auswählen können und dann sollte dir auch angezeigt werden, ob das Modell gerade verfügbar ist. Was bei Gelb/Pokemon wohl der Fall ist.

  • Anbernic & Co.: Retro- und Emu-Handhelds allgemein

    • Antiheld
    • 16. Februar 2026 um 13:58

    Hier sieht man sehr schön den Vergleich zwischen dem von Captnkuesel geposteten Retroid Pocket Classic, einem originalem GBC und dem Analogue Pocket. Wenn man originale Module nutzen will, dann empfiehlt sich der Analogue Pocket, weil die ganzen Emulationsgeräte das halt nicht können. Wenn man darauf aber keinen Wert legt, würde ich lieber auf ein Emulationsgeräte greifen. Ist günstiger und vielseitiger.

    Und ich würde ebenfalls zum Retroid Pocket Classic raten. Ich besitze wie Blutmann ebenfalls den Miyoo Mini. Der ist halt sehr klein und handlich und kann von den Specs weitaus weniger. Ist aber in der Größe und Preisklasse immer noch top. Aber auch ich habe den Retroid Pocket Classic immer noch auf meiner Wunschliste. Wenn man ein Gerät im vertikalen Formfaktor des GB bzw. GBC haben will, was auch ohne Analog-Sticks daher kommt und daher auch noch für die klassischen Retro-Titel geeignet ist. Sprich Emulation alles bis SNES etc. und bei PS1 das, was ohne Analog-Sticks auskommt, genauso wie bei Android-Spielen und Ports von PC-Spielen auch die, die mit klassischer Steuerung auskommen, dann ist der Retroid Pocket Classic das Nonplusultra. Die einzigen Argumente gegen ein Retroid Pocket Classic sind, wenn er über dem eigenen Budget liegt oder wenn man entweder schon andere Handhelds hat, die den obsolet machen bzw. in Sachen Formfaktor, Steuerungselemente... eben explizit was anderes sucht. Will man aber ein vertikales Gerät explizit ohne Analog-Sticks, ist es in meinen Augen objektiv die beste Wahl. Inzwischen gibt es ja über 500 dieser Handhelds und von daher ist das schon ne starke Aussage. Wenn man einen anderen Formfaktor, mehr Steuerungselemente... will, ist die Auswahl so nicht eindeutig. Aber bei Geräten, die den Spirit von GB und GBC haben, da ist es so.

    Die Trigger sind vernünftig nutzbar. All diese vertikalen Handhelds haben keine Analogen L2/R2-Tasten. Darauf verzichtet man sowieso. Man muss sagen, dass diese Schultertasten auf der Rückseiten je nach Größe des Handhelds unbequemer werden. Bei nem Handheld in der Größe passt es so, dass die so angeordnet sind. Wichtig ist auch, dass L2 und R2 leicht angehoben sind, das haben auch nicht alle Handhelds, vor allem nicht die kleinen wie der Miyoo Mini. Und das macht tatsächlich einen enormen Unterschied. Ein modernes Spiel, was extrem viel Wert auf die Schultertasten legt und wo L2 und R2 auch analog sein müssen, die kannst du damit nicht spielen. Aber da die Analog-Sticks fehlen, emulierst du damit ja nur die PS1 als System mit vier Schultertasten. Alle anderen Systeme haben sowieso maximal zwei. Und insgesamt ist es da nicht, was da in meiner Erfahrung wirklich stört.

  • Steam Machine von Valve / Die perfekte Wohnzimmerbox?

    • Antiheld
    • 16. Februar 2026 um 09:39

    Wie du richtig sagst, geht es Valve primär darum an den Spielen zu verdienen. Man sieht ja jetzt schon, dass Microsoft der Xbox als herkömmlichen Konsole immer mehr den Stecker zieht. Schon beim Start der Series S/X haben sie gesagt Xbox ist nicht nur ne Konsole. Es ist auch Streaming über Gamepass auf allen möglichen Plattformen oder auch Spielen am PC. Inzwischen sagen sie ja schon, dass die nächste Xbox eigentlich auch sowas sein wird, wie ne Steam Machine. All das heißt ja, dass Microsoft weiß, dass sie mit regulären Konsolen sowieso nicht mehr weit kommen. Gleichzeitig verdient Microsoft eben kein Geld von all den Gamern mit Windows PCs, die ihre Spiele bei Valve, Epic und co kaufen. Microsoft kann da nicht einfach den Hahn abdrehen, denn wenn Microsoft versucht Steam auf Windows irgendwie zu blocken (was ja ohnehin schwer ist auf nem PC-Betriebssystem), dann gehen die Leute direkt weg. Dennnoch ist es voll in Microsofts Interesse, dass die Leute ins Xbox-Ökosystem wechseln und weg von Steam. Valve weiß das und sieht das. Das ist für Valve ein großes Problem, da ja die überwältigende Mehrheit ihres Geschäfts von Windows Usern kommt.

    Daher haben sie sowohl Proton gepushed, damit Windows-Spiele einfach auf Linux gespielt werden können als auch mit SteamOS ein eigenes Betriebssystem. Als auch mit dem Steam Deck und der Steam Machine halt Hardware, die schon Out of the Box mit dem Betriebssystem kommt. Denn es gibt halt sehr viele Kunden, die niemals von selbst ein neues Betriebssystem auf den PC aufspielen egal wie einfach oder schwer es ist. Daher macht Valve all das.

    Und daher auch FEX. FEX ist ja für ARM-Chips das was Proton für Linux-Gaming ist. Sprich damit werden native Windows-Titel auch beispeilsweise auf Android spielbar. Und auch auf Macbooks etc. mit den M-Chips.

    Valve geht es da überall nur darum, dass sie dafür gerüstet sind, von Windows unabhängiger zu werden. Der Erfolg der Hardware ist daher nur ein Vewhikel.

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