Es gibt von ehemaligen Opera-Entwicklern einen Browser in der Tradition des alten Opera (< V12.17):
ZitatAlles anzeigenMit dem nun veröffentlichten Web-Browser Vivaldi will Opera-Gründer Jon von Tetzchner enttäuschte Nutzer seiner Ex-Firma abholen. Wir haben die Vorabversion getestet.
Die isländische Vivaldi Technologies AS hat die erste "Technical Preview" des Web-Browsers Vivaldi für Windows, Mac OS und Linux veröffentlicht. Hinter dem Unternehmen steckt ein namhafter Web-Veteran: Der Opernfreund und langjährige Opera-Chef Jon von Tetzchner, der seit Mitte der 90er-Jahre Browser entwickelt.
Nachdem er aus der von ihm gegründeten Firma ausgeschieden war hat sich von Tetzchner in seine Heimat Island zurückgezogen, um dort noch einmal Startup-Gründer zu werden. Einige ehemalige Opera-Mitarbeiter sind ihm dorthin gefolgt, nachdem die Norweger ihre Entwicklungsabteilung ausdünnten. Derzeit stehen bei Vivaldi gut 20 Mitarbeiter auf der Gehaltsliste, die meisten davon Techniker.
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Während Opera eine neue Richtung einschlug und den Funktionsumfang der Browser beginnend mit Version 15 radikal verringerte, will von Tetzchner den alten Kurs beibehalten und anspruchsvollen Benutzern eine mächtige Grundausstattung mitgeben. "Die meisten Browser wollen heute allen gefallen, aber das bedeutet, dass sie alle gleich aussehen und ähnliche Features haben", beschreibt der Browser-Pionier seine Marktnische.
Diese frühe Vorabversion von Vivaldi enthält noch nicht alle geplanten Features und hakelt hier und da, wirkt aber trotzdem vielversprechend. Selbst eine deutsche Lokalisierung inklusive einer vorinstallierten Lesezeichensammlung enthält die Preview bereits.
Ähnlich wie die Opera-Browser bis einschließlich Version 12 verfügt Vivaldi über eine Paneel-Leiste für in den Browser integrierte Helfer und Anwendungen. Derzeit sind das Lesezeichen, der Download-Manager, eine Notizfunktion sowie ein Adressbuch.
Bei aller Ähnlichkeit zu Opera 12 lässt sich Vivaldi nicht als Versuch abtun, die Vergangenheit zu rekonstruieren: Vielmehr soll Vivaldi die alten Opera-Konzepte weiterentwickeln. Beispielsweise werten Screenshot-Funktionen Lesezeichen und Notizen deutlich auf. In Form von Markdown ermöglichen die Notizen auch formatierten Text. Elegant ist die Kombination aus Lesezeichen und Schnellwahl: Mit Klick auf "Als Schnellwahl nutzen" baut der Browser einen Lesezeichenordner auf der Tab-Startseite ein.
http://www.heise.de/newsticker/mel…er-2529107.html
Download hier:
https://vivaldi.com/
Ich werd's mir auch gleich mal anschauen, bin aber schon gespannt! ![]()