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Eure Autos

  • MD_Geist
  • 12. Januar 2005 um 21:09
  • Regza
    Gast
    • 20. Februar 2019 um 18:20
    • #3.081

    Naja, welchen Preisunterschied? Das muss man erstmal definieren. Vergleichen wir nun die Preise innerhalb einer Fahrzeugklasse, also zB C Klasse vs A4 vs Mazda 6 vs Passat.... Denn da sind die Unterschiede im Preis ehr vernachlässigbar.

    Oder vergleichen wir einen BMW 5 plötzlich mit einem Seat Leon ? Dann hast du sicherlich einen Preisunterschied wo man sich fragt ob der gerechtfertigt ist, aber auch technologisch und von der verfügbaren Ausstattung liegt ein sehr großer Unterschied vor.

    Das ganze nur Oberflächlich auf Prestige/Optik reduzieren zu wollen, ist mir zu oberflächlich und genau die Neid Schiene, mit der viele Leute technisch überlegene Autos schlecht reden wollen, oder sich als besser hinstellen möchten, weil sie sich "nur" mit zB einem Focus begnügen. Das will ich dir jetzt nicht unterstellen, aber sowas begegnet mir so oft, das ich es nicht mehr hören kann, wenn man so tut als ginge es Leuten die teurere Autos kaufen nur um Angeben.


    Zitat von thecixxx

    BMW oder Audi fährt aber komischerweise niemand, seitdem Saab tot ist und das Image von Volvo scheinbar nicht mehr das wie früher, dominiert klar der Stern.


    Nehme ich irgendwie anders wahr, könnte aber auch am Umfeld liegen. Gerade Audi ist hier Über präsent. Seit sich das Audi Image durch die neues Designs von der Bieder Marke zum sportlichen gewandelt hat, und nun beim Macho Proleten angekommen ist, kann man sich vor A4 und besonders A5 kaum noch retten. Sieht man auch gut an den Preisen.

    Letztens einen A5 gesehen, 1 Jahr alt, Automatik, LED, Leder, HUD, Allrad, ca. 250PS, 25K km........ sollte 19.000 € vom Händler kosten. Die Dinger bekommt man, so wie den TT, hinterher geworfen.

    Die gebraucht Preise bei Mercedes gehen dafür mittlerweile ins imo unvernünftige. Haben meine Eltern vor 5 Jahren noch 20K für einen C180 als Jahreswagen bezahlt, kostet der aktuelle C180 mit vergleichbarer Ausstattung beim selben Händler heute fast 30K.

    4 Mal editiert, zuletzt von Regza (20. Februar 2019 um 18:31)

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  • namenlos
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    • 20. Februar 2019 um 18:28
    • #3.082

    Audi hat aber Frontantrieb, da kannst ja auch nen Ford Focus fahren. :P

    Die Aussage oben war ja auch auf mein Arbeitsumfeld bezogen, da gibt es keine Proleten (außer mir). :lol:

    "Der Spiegel ist schon lange nicht mehr das, was er nie war."

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  • BigJim
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    • 20. Februar 2019 um 19:00
    • #3.083
    Zitat von thecixxx

    Das muss im Endeffekt jeder für sich entscheiden, ich selber kaufe mir z.B. keine "Premiummarken", dafür bin ich schlicht weg zu geizig, ganz ehrlich.

    Oder zu clever. Die Industrie lebt doch letzten Endes davon, dass sie dem Verbraucher irgendeinen Schnick-Schnack schmackhaft machen möchte, den man eigentlich gar nicht braucht.

    Gut, auch ich möchte auf bestimmte Komfortfunktionen nicht verzichten. Im Winter bin ich ganz froh, dass mein Auto über ein beheizbares Lenkrad und beheizbare Sitze verfügt. Soviel "Luxus" gönne ich meinem "erwärmten Po" schon. Dann aber gibt es bestimmte Funktionen, die sind nur technische Spielerei und machen das Fahrzeug umso anfälliger, wie @Chino schon richtig sagt. Dadurch sahnt die Werkstatt dann gleich auch noch mal das Doppelte ab.

    Muss natürlich jeder selber wissen, was ihm sein Auto wert ist. Wenn man das Geld hat und/oder die Möglichkeit, das Fahrzeug steuerlich geltend zu machen, warum nicht? Aber ich würde mich auf anderen Gebieten nicht finanziell einschränken wollen, nur um mir ein flotteres Auto leisten zu können. Bei der heutigen Verkehrsdichte kann man so einen Sportwagen sowieso nur im ersten Gang fahren. Ich erkenne da den praktischen Nutzen nicht. Völlig witzlos.

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  • Chino
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    • 20. Februar 2019 um 19:02
    • #3.084
    Zitat von Regza

    Das ganze nur Oberflächlich auf Prestige/Optik reduzieren zu wollen, ist mir zu oberflächlich und genau die Neid Schiene, mit der viele Leute technisch überlegene Autos schlecht reden wollen, oder sich als besser hinstellen möchten, weil sie sich "nur" mit zB einem Focus begnügen. Das will ich dir jetzt nicht unterstellen, aber sowas begegnet mir so oft, das ich es nicht mehr hören kann, wenn man so tut als ginge es Leuten die teurere Autos kaufen nur um Angeben.

    Und deiner Meinung nach werkelt im Audi A4 ein anderer Motor als im VW Golf,Skoda Oktavia oder Seat Leon?

    Die Plattform und fast alles ist identisch. Letztendlich unterscheidet sich der Innenraum,das äußere Design und die Fahrwerkskomponenten/ voneinander.

    Viel schlimmer ist es aber bei Luxusmarken wie Jaguar,Maserati und Co.

    Es ist erschreckend in einem Maserati zu sitzen und dann Fiat Teile im Innenraum sehen zu müssen :D

    Bei Jaguar blickt man auch öfter auf Ford Komponenten,was ganz schnell den Prestige verfliegen lässt :D

    Xbox Live: xSpecial_Movex

    Einmal editiert, zuletzt von Chino (20. Februar 2019 um 19:06)

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  • Radiant
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    • 20. Februar 2019 um 19:04
    • #3.085

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    :D alles der selbe rotz und nein das ist KEIN fake

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  • namenlos
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    • 20. Februar 2019 um 19:25
    • #3.086
    Zitat von Chino

    Und deiner Meinung nach werkelt im Audi A4 ein anderer Motor als im VW Golf,Skoda Oktavia oder Seat Leon?
    Die Plattform und fast alles ist identisch. Letztendlich unterscheidet sich der Innenraum,das äußere Design und die Fahrwerkskomponenten/ voneinander.

    Viel schlimmer ist es aber bei Luxusmarken wie Jaguar,Maserati und Co.

    Es ist erschreckend in einem Maserati zu sitzen und dann Fiat Teile im Innenraum sehen zu müssen :D

    Bei Jaguar blickt man auch öfter auf Ford Komponenten,was ganz schnell den Prestige verfliegen lässt :D

    Der VW Konzert versteckt das aber nicht, sondern geht da offen mit um. Sämtliche Motorencodes im aktuellen A4 B9 starten z.b. immer mit VW als Kennung.

    So neu ist das aber alles gar nicht. Selbst in den 90zigern haben sich z.B.bereits BMW und Opel einen Motor geteilt im Omega B und 5er BMW e34.

    "Der Spiegel ist schon lange nicht mehr das, was er nie war."

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  • Regza
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    • 21. Februar 2019 um 07:56
    • #3.087

    Ich verstehe beim besten Willen nicht warum man sich immer Unterschiede weg reden muss, getreu dem Motto billig ist immer identisch zu teuer, Unterschiede nur Einbildung. Alles ist eh gleich, weil vom gleichen Hersteller. Warum macht man das, will man sich selbst als so Clever hinstellen und das Ego präsentieren? Es zweifelt hier im Forum doch auch niemand an, das eine XBOX One X einer One S deutlich überlegen ist, oder das eine PS3 slim der PS3 fat vorzuziehen ist. Und im Fahrrad Thread hier wird sich darüber ausgelassen das man für etwas "brauchbares" besser über 1000€ ausgibt, und 300€ Räder nichts taugen. Dort werden Unterschiede anerkannt, bei Autos wird so getan als ginge es nur um angeben und es wäre ja eh alles gleich. Bei Autos, kommen immer so viele Vorurteile mit rein, wie zB auch der angeblich teure Unterhalt. Dabei kann ein dicker Mercedes bei Steuern, Verbrauch und Versicherung sogar deutlich günstiger sein als ein Focus. Man muss hier einfach immer spezifisch vergleichen.

    Ich finde es schlimm wenn immer alle möglichen Fahrzeugklassen, vom Kleinstwagen bis zur Oberklasse in einen Topf geworfen werden, und dann am besten auch noch die ganze Firma pauschalisiert. Als ob Ford zB nur Kleinwagen wie den Fiesta baut, und es keine hochwertigeren Bauteile und Modelle in der Mittel/Oberklasse geben würde. ( Die dann auch qualitativ in einem Jaguar nicht schlechter wären als Jag exklusive Teile ). Keiner setzt den Fiesta Lichtschalter/Scheinwerfer in einen S Type.


    Und selbst wenn der "gleiche" Motor drin steckt, ist es noch nicht immer die gleiche "Ausbaustufe". Beispiel, Opel, Fiat und Alfa haben den gleichen 1,9 Diesel Motor. Die Leistung reicht aber von 90 bis 170 PS, je nach Anbauteile und Steuerung. Außerdem machen gerade viele Kleinigkeiten wie die Abstimmung des Fahrwerkes, die Bremsen, die Art der Lenkung usw sehr viel aus. Ich muss den Radstand nur 10cm länger machen, das Gewicht ein wenig verlagern, und die gleiche Plattform fährt sich völlig anders. Ein Seat Leon, Audi TT und ein VW Golf fahren sich NICHT Identisch, obwohl technisch sehr eng verwand. Aber es sind ja nicht umsonst "variable" Plattformen.

    Für manche Leute scheint ein Auto irgendwie nur aus Rädern, Motor und Sitzen zu bestehen.
    Meine Eltern und ein Arbeitskollege hatten zB den gleichen Astra G Kombi, nur das meine Eltern das Standard Modell mit 1,6 er 100PS Motor hatten, und mein Kollege die höchste Motor Stufe mit ca. 200PS. Die Autos haben sich komplett anders angefühlt, weil die 200PS Variante auch noch andere Fahrwerk Komponenten und Bremsen hatte. Der Astra meiner Eltern war dagegen die reinste Schaukelkiste, die nach einer Bodenwelle Seekrankheit verursachte und sich permanent nach Seife anfühlte.

    Oder macht mal bei einem Fahrtraining mit, wo diverse unterschiedliche Autos dabei sind. Da dürften manchen die Augen auf gehen wie extrem unterschiedlich viele Autos reagieren. Gerade wenn man Autos wie Golf mit A4 oder 5er BMW vergleicht. Besonders Krass war der Unterschied Opel Corsa vs Audi RS4 auf Gleitbelag. Der Corsa hatte sowas von keine Chance. Klar, wer 90% der zeit in der Großstadt mit unter 50 kmh rum tuckert, der merkt nicht das sich ein 5er anders fährt als ein Polo. Wer aber meist Überland und auch bei schlechten Straßenbedingungen unterwegs ist, wird es schon deutlich spüren. Und ich zumindest bin für jedes bisschen mehr an Kontrolle und Sicherheit dankbar.

    Zitat von BigJim

    Bei der heutigen Verkehrsdichte kann man so einen Sportwagen sowieso nur im ersten Gang fahren. Ich erkenne da den praktischen Nutzen nicht. Völlig witzlos.


    Wie schonmal gesagt, es geht nicht um schnell fahren. Und bislang hat auch niemand von Sportwagen geredet, sondern überwiegend von normaler Kompakt und Mittelklasse. Die Unterschiede von denen ich rede merkt man deutlich, zB bei Kurvenfahrt, Autobahn, im Winter bei Glätte, bei Extremsituationen wie Unfall/Ausweichen...
    Ein Audi A4 liegt bei 180kmh noch gut auf der Straße, während ich bei einem Seat Ibiza bei 150kmh schon angst bekomme und man einfach spürt wie unruhig das Auto wird. Wobei es natürlich auch immer Leute gibt die nichtmal spüren wenn zwei von 4 Räder gerade auf Eis sind.

    Ein großer Motor wiederum muss nicht zum schnell fahren gut sein. Ich kann auch mit dem kleinen Polo fast 200 fahren. Will ich nur nicht, da das Auto sich über 150 selbst im geradeaus lauf einfach schrecklich anfühlt. Mit 250PS fahren die wenigsten schneller, aber dank großem Drehmoment kann man locker mit 1000 Umdrehungen dahingleiten. Und in jeder Situation genug "Zug" zu haben, egal ob mit 180 auf der Autobahn, oder im 5. Gang bei 50kmh im Ort, führt zu einem ganz anderen, souveränen, Fahrgefühl und viel entspannteren fahren, als wenn man ständig 4000 Umdrehungen braucht um den Berg mit 100 kmh hoch zu kommen, weil der kleine Motor im 5. Gang sofort auf 70/80 runter bricht.

    Und Fun fact, aktueller Skoda Fabia mit kleinem 3 Zylinder 75PS Motor ( hatte ich letztens von der Werkstatt während der Reparaturzeit ), braucht auf meiner alltäglichen Strecke mehr Benzin als meine 1,5 tonnen, 200PS C Klasse. Warum ? Weil man wegen dem schwachen Drehmoment ständig höhere Drehzahlen braucht.


    Sorry für die Text Wand, aber mich regt das einfach auf wenn man andere Leute als Dumm oder Angeber hinstellen möchte, weil sie lieber Mittelklasse und obere Mittelklasse kaufen, weil ja kein Unterschied zu einem Kleinwagen bestehen würde. Letztlich kann jeder entscheiden welche Anforderungen er an ein Auto hat, und danach kaufen. Aber immer so zu tun als würde es keine Unterschiede geben, welche entscheidend sein können, empfinde ich einfach affig. Ich persönlich fahre lieber mit einer aktuellen E Klasse mit 100 kmh gegen eine Wand, als mit einem aktuellen Polo bei gleicher Geschwindigkeit.

    10 Mal editiert, zuletzt von Regza (21. Februar 2019 um 10:58)

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    • 21. Februar 2019 um 13:16
    • #3.088
    Zitat von Regza

    Wie schonmal gesagt, es geht nicht um schnell fahren. Und bislang hat auch niemand von Sportwagen geredet, sondern überwiegend von normaler Kompakt und Mittelklasse. Die Unterschiede von denen ich rede merkt man deutlich, zB bei Kurvenfahrt, Autobahn, im Winter bei Glätte, bei Extremsituationen wie Unfall/Ausweichen...
    Ein Audi A4 liegt bei 180kmh noch gut auf der Straße, während ich bei einem Seat Ibiza bei 150kmh schon angst bekomme und man einfach spürt wie unruhig das Auto wird.

    ...

    Sorry für die Text Wand, aber mich regt das einfach auf wenn man andere Leute als Dumm oder Angeber hinstellen möchte, weil sie lieber Mittelklasse und obere Mittelklasse kaufen, weil ja kein Unterschied zu einem Kleinwagen bestehen würde.

    Natürlich macht es einen Unterschied in Sachen Fahrgefühl, Fahrkomfort usw. ob ich ein größeres/qualitativ hochwertigeres Auto oder eine Billig-Rostlaube fahre. Opel z.B. hat in den 1990er Jahren auch im Mittelklasse-Segment hauptsächlich "Blech auf Rädern" produziert. Die Motoren waren okay, aber die Autos waren schlecht verarbeitet und die eingebauten Materialien oft von minderer Qualität. Kann davon ein Liedchen singen, weil ich damals einen Astra fuhr. War ein Neuwagen, an dem nach Ablauf der Garantiezeit (2 Jahre) die Teile nach und nach kaputt gingen (Airbags funktionierten nicht mehr usw.).

    Fahre hauptsächlich kürzere Strecken. Häufig aber auch Autobahn. 180 km/h kann ich dort nirgendwo mehr ausfahren. Die Verkehrsdichte lässt meist nicht mehr als 130-140 km/h zu; d.h. ich kann nicht einmal meinen Kleinwagen (Corsa) ausfahren. Von daher sind solche Geschwindigkeitskategorien für mich weitgehend uninteressant.

    Ich stelle Leute mit "dickeren Autos" nicht als dumme Angeber dar. Wie ich bereits sagte, soll dies jedem selber überlassen sein, wieviel er für seine Kutsche ausgibt. Meinte lediglich, dass solche Anschaffungen für mich keinen (Mehr-)Wert haben.

    Einmal editiert, zuletzt von BigJim (21. Februar 2019 um 13:22)

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    • 21. Februar 2019 um 13:17
    • #3.089

    Es ging hier doch gar nicht darum, Kleinwagen mit Mittelklassewagen zu vergleichen.

    Das mit dem Astra G ist übrigens Unfug, ich habe bis heute 2 davon auf dem Hof, einen 1,6 Liter 8v mit 75ps und ein OPC 2.0 16v mit 160ps.

    Blöderweise ist fast alles an den Autos identisch (Motor ausgenommen natürlich), der einzige Unterschied ist der Bremsscheibendurchmesser der vorderen Bremsen und bei den hinteren Bremsen der Kolbendurchmesser der Bremssättel.

    Das der Wagen von deinen Eltern durch die Gegend gewackelt ist, lag an der Ausstattungslinie. Hätten sie sich Sportive bzw. ab Baujahr 2000 Sport genannt geholt, hätte der 100ps 1,6 16v deiner Eltern gleiche Fahrwerk gehabt, wie der von deinem Kollegen. Wahrscheinlich hatten deine Eltern die Linie Comfort, der hat gewollt ein weiches Fahrwerk.

    Das einzige was der OPC ansonsten noch hat ist ein Gewicht am Hinterachsträger und einen Spoiler, der muss drauf sein, sonst gibt es keinen TÜV wegen instabiler Hinterachse bei hohen Geschwindigkeiten (dafür ist auch schon das Gewicht an der Achse).

    Der ganze Rest sind Mythen und Legenden, das kannst mir glauben, das eine Auto habe ich seit 2000 und das andere seit 2010 und beide von vorne bis hinten schon auseinandergebaut.

    Rost ist bei den "Opel" schon kein Thema mehr, da vollverzinkt, einer hat 307tkm runter, der andere 214tkm.

    Aber da du ja lieber höherpreisige Autos miteinander vergleichst, können wir ja mal den Bentley Bentayga Diesel mit dem Audi SQ7 TDI vergleichen, beides Prollkarren. Beide haben Motorkennung VW EA898 und beide haben 435ps und beide sind aus dem VW Konzern.

    Der Bentley Bentayga kostet aber fast das 3 fache wie der SQ7 TDI. Wie genau ist das jetzt zu erklären? Der SQ7 TDI ist also eigentlich totaler mist mit billiger Ausstattung, was genau fehlt dem, was der Bentley Bentayga Diesel hat?

    Das Spiel kann man fortführen mit dem Audi R8 und dem Lamborghini Huracan (auch beides VW), rate mal welcher Motor da so drinne steckt und rate mal welcher Wagen teurer ist?

    Bei diesen Vergleichen ist Audi aber nach deiner Logik dann die absolute Billigmarke, denn während das die top Audimodelle sind, sind es bei Bentley und Lamborghini nur die Einstiegsmodelle vom Preis.

    Sind Audi Q7 und Audi R8 Fahrer jetzt also eigentlich die gleichen Geizhälse wie Skoda Superb Fahrer? Hätten sich ja auch einen Bentley oder Lamborghini kaufen können, so wie der Superb Fahrer einen Passat hätte wählen können? ^^

    Und genauso kann man dann auch auf der anderen Seite die Autos vergleichen. Wieso einen VW Up kaufen und nicht lieber einen Seat Mii oder Skoda Citigo.

    "Der Spiegel ist schon lange nicht mehr das, was er nie war."

    7 Mal editiert, zuletzt von namenlos (21. Februar 2019 um 13:33)

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  • BigJim
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    • 21. Februar 2019 um 13:48
    • #3.090

    Ganz allgemein geht der Trend eigentlich weg vom (großen) Auto, so jedenfalls mein Eindruck. Die Leute denken immer wirtschaftlicher. Das Auto als Statussymbol wird immer unwichtiger. Es sei denn, man betreibt das als Liebhaberei/Hobby ("Auto-Freak") oder braucht den Wagen in erster Linie beruflich/geschäftlich (Repräsentation).

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    • 21. Februar 2019 um 13:56
    • #3.091

    Da gebe ich dir Recht. Für die Schüler haben Autos mittlerweile absolut Null Bedeutung mehr, einfach nur noch Mittel zum Zweck, merkt man richtig, wie die Interessen sich verschoben haben im Vergleich zu meiner Schulzeit.

    Ich würde mich schon als Autofreak bezeichnen, aber irgendwie haben alte Autos die ich ewig habe im Endeffekt einen viel grössere Wert als irgendwelche neuen teuren Autos, merke ich immer wieder.

    Freue mich jedesmal, wenn ich ein richtig altes Auto selber dann über den Tüv gebracht habe. Habe zum Glück hier aber auch einen Prüfer kennengelernt, der auch so tickt und sich freut, das der "alte" Kram weiterfährt. Einfache Brot und Butter Autos, denen man den Alltag ansieht.

    Dieses Neid Argument finde ich dann aber immer dämlich. Bei der aktuellen EZB Zinslage könnte ich mir als Beamter auf Lebenszeit wahrscheinlich einfach jedes aktuelle Auto (Sachen wie Bentley oder Bugatti natürlich ausgenommen) neu "kaufen" - mache ich aber nicht.

    Aber ich bin zum Glück in einem Arbeitsumfeld, wo Autos kein Statussymbol sind (und dann fahren die Frauen auf der Arbeit T-Klasse Kombis für ~80k :lol: ), aber wird nicht mit angegeben. Wäre eh unsinnig, da ja jeder das gleiche verdient im Endeffekt (Altersaufschläge und Zusatzaufgaben rausgerechnet).

    Aber ich bin bei allem so, alten Kram den ich ewig besitze muss ich reparieren und behalten und es hat für mich mehr Wert als neue Sachen.

    "Der Spiegel ist schon lange nicht mehr das, was er nie war."

    2 Mal editiert, zuletzt von namenlos (21. Februar 2019 um 14:09)

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  • BigJim
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    • 21. Februar 2019 um 14:20
    • #3.092
    Zitat von thecixxx


    Aber ich bin bei allem so, alten Kram den ich ewig besitze muss ich reparieren und behalten und es hat für mich mehr Wert als neue Sachen.

    Ich denke im Prinzip ähnlich. Gibt natürlich Grenzen. Hab das seinerzeit beim Astra erlebt. Der hatte knapp 200.000 km auf dem Tacho (für einen Benziner recht viel) und fuhr eigentlich immer noch prima (habe ihn jährlich zur Inspektion gebracht). Nur fing der Wagen irgendwann an zu rosten. Schließlich ist sogar der Boden durchgerostet, so dass ich mit meinem Hintern halb auf dem Asphalt saß. Da musste zwangsläufig ein neues Auto her.

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    • 21. Februar 2019 um 14:29
    • #3.093

    Boden ist ja einfach zu schweißen, Schweller sind nerviger. Das war dann aber noch ein Astra F? Denn die G halten eigentlich karosserietechnisch wie die Pest, die sind seit 1998 vollverzinkt.

    Geht bei meinen da jetzt langsam los mit Rost unterm Plastikschweller direkt hinter den Vorderrädern, sammelt sich halt gut Dreck, die sind aber auch Baujahr 1998 bzw. 2000 und Nordseeluft gewöhnt, da dürfen die jetzt auch mal losgammeln, habe ich was zu tun. :tooth:

    Den 1,6 8v hat meine Freundin schon auf 307tkm hochbekommen jetzt, aber immer noch erster Motor, Getriebe und vor allem erste Kupplung, aber der Wagen sieht aus, Pferdeauto halt. :lol:

    "Der Spiegel ist schon lange nicht mehr das, was er nie war."

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    • 21. Februar 2019 um 14:31
    • #3.094
    Zitat von BigJim

    Ich denke im Prinzip ähnlich. Gibt natürlich Grenzen. Hab das seinerzeit beim Astra erlebt. Der hatte knapp 200.000 km auf dem Tacho (für einen Benziner recht viel) und fuhr eigentlich immer noch prima (habe ihn jährlich zur Inspektion gebracht). Nur fing der Wagen irgendwann an zu rosten. Schließlich ist sogar der Boden durchgerostet, so dass ich mit meinem Hintern halb auf dem Asphalt saß. Da musste zwangsläufig ein neues Auto her.


    Da sind die Motoren von den Japanern erst eingefahren. ;)

    Opel Astra und vollverzinkt? ^^

    https://img.photobucket.com/albums/v626/Metalllix/IMG_1275.jpg

    Einmal editiert, zuletzt von RevoX81 (21. Februar 2019 um 14:35)

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    • 21. Februar 2019 um 14:35
    • #3.095

    Ich glaube die meisten Autos gehen wegen irgendwas anderem über den Jordan, nicht wegen dem Motor, ganz unabhängig vom Hersteller. Finde das immer richtig Sünde, wenn ich beim Schrottplatz bin und Teile hole, in der Regel haben die Autos dann einen Zettel am Motor oder am Lenkrad vom KM Stand. Fast alle nicht mal 100tkm auf der Uhr und gammeln da vor sich hin.

    Meisten Leute beschäftigen sich halt nur nicht damit, den Wagen von meiner Freundin habe ich 2010 ohne TÜV mit Heckauffahrunfall gekauft für genau 100e (war der Schrotthändlerwert) mit 178tkm auf der Uhr, repariert, fährt bis heute.

    "Der Spiegel ist schon lange nicht mehr das, was er nie war."

    Einmal editiert, zuletzt von namenlos (21. Februar 2019 um 14:38)

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    • 21. Februar 2019 um 14:38
    • #3.096

    Meisten liegt es ja am Besitzer, der die Kiste so vergammeln lässt.

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    • 21. Februar 2019 um 14:45
    • #3.097
    Zitat von RevoX81

    Da sind die Motoren von den Japanern erst eingefahren. ;)

    Opel Astra und vollverzinkt? ^^

    https://img.photobucket.com/albums/v626/Metalllix/IMG_1275.jpg

    Jep:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Opel_Astra_G

    "Der Astra G war der erste Opel, der mit einer vollverzinkten Karosserie (bis Modelljahr 2001, danach teilverzinkt), 12 Jahren Durchrostungsgarantie und Teil-Blattgold verzierung angeboten wurde."

    Aber für die Ewigkeit hält das natürlich auch nicht, vor allem nicht bei Steinschlag in den Radkästen. Außerdem in der Baujahr 2001 oder neuer, denn die Farbe gab es erst ab Facelift. :D

    "Der Spiegel ist schon lange nicht mehr das, was er nie war."

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  • Regza
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    • 21. Februar 2019 um 14:51
    • #3.098
    Zitat von thecixxx

    Es ging hier doch gar nicht darum, Kleinwagen mit Mittelklassewagen zu vergleichen.

    Das mit dem Astra G ist übrigens Unfug, ich habe bis heute 2 davon auf dem Hof, einen 1,6 Liter 8v mit 75ps und ein OPC 2.0 16v mit 160ps.

    Blöderweise ist fast alles an den Autos identisch (Motor ausgenommen natürlich), der einzige Unterschied ist der Bremsscheibendurchmesser der vorderen Bremsen und bei den hinteren Bremsen der Kolbendurchmesser der Bremssättel.

    Das der Wagen von deinen Eltern durch die Gegend gewackelt ist, lag an der Ausstattungslinie. Hätten sie sich Sportive bzw. ab Baujahr 2000 Sport genannt geholt, hätte der 100ps 1,6 16v deiner Eltern gleiche Fahrwerk gehabt, wie der von deinem Kollegen.

    Ok, wahrscheinlich habe ich recht ungünstig geschrieben, so das einige Bezüge ohne direktes Zitat durcheinander geraten sind.

    Der Vergleich Mittelklasse Kompakt und das teure Autos keinen Mehrwert bieten war primär an Chino gerichtet, der auch ins Spiel brachte das es bei etwas teureren Autos ja nur um Prestige und Optik geht. Und der Argumentierte das ja keine relevanten Unterschiede zwischen einem A4 (Mittelklasse), Golf und Octavia (Kompaktklasse) geben würde, da ja alles gleiche Teile.

    Dementsprechend auch der Astra Vergleich, der zeigen sollte, das selbst beim gleichen Auto durch einfache Änderungen deutliche Unterschiede vorhanden sind. Natürlich war das Fahrwerk ( und die Bremsen afaik ) anders. Aber das reicht ja schon um die Charakteristik des Autos deutlich zu ändern. Das war der Punkt ansich. Und das teuere Autos der Mittelklasse gegenüber Kleinwagen und Kompaktklasse auch oft deutlich spürbare Vorteile abseits der Optik und Prestige bieten. Eben durch höher entwickelte Fahrwerke, mehr und größere Motoren, mehr Sicherheitsfunktionen, längere Wartungsintervalle und dergleichen.

    Es ging nie darum Luxus Autos zu rechtfertigen.


    Zitat von thecixxx

    Rost ist bei den "Opel" schon kein Thema mehr, da vollverzinkt, einer hat 307tkm runter, der andere 214tkm.


    Habe ich nie was dazu gesagt.


    Zitat von thecixxx

    Aber da du ja lieber höherpreisige Autos miteinander vergleichst, können wir ja mal den Bentley Bentayga Diesel mit dem Audi SQ7 TDI vergleichen, beides Prollkarren. Beide haben Motorkennung VW EA898 und beide haben 435ps und beide sind aus dem VW Konzern.


    Und wieder das Missverständnis, ich vergleiche keine höherpreisigen Autos, ich antworte auf die Aussage das es ja keinen Unterschied macht ob man viel oder weniger Geld für ein Auto ausgibt, und dann nur noch die Optik der Unterschied ist. Und viel und wenig Geld, ist etwas anders als wenn ich Oberliga bis Luxus Autos untereinander vergleiche. Das man Luxus Fahrzeuge wie den Bentley nicht mehr mit normalen Maßstäben rechtfertigen kann, sollte klar sein. Um solche Autos geht es aber nicht, sondern um die Behauptung bei Fahrzeugen für Normalsterbliche. Ich habe im übrigen kein einziges hochpreisiges Auto oben genannt, sondern nur bis zur Mittelklasse argumentiert.


    Zitat von thecixxx

    Dieses Neid Argument finde ich dann aber immer dämlich. Bei der aktuellen EZB Zinslage könnte ich mir als Beamter auf Lebenszeit wahrscheinlich einfach jedes aktuelle Auto (Sachen wie Bentley oder Bugatti natürlich ausgenommen) neu "kaufen" - mache ich aber nicht.

    Du vielleicht, ich vielleicht auch, aber die meisten Menschen in DE schlicht nicht. Die können sich ja nichtmal einen Golf NEU leisten, weild er Lohn es nicht zulässt ohne ein Kartenhaus zu bauen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Regza (21. Februar 2019 um 15:01)

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    RevoX81
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    • 21. Februar 2019 um 14:54
    • #3.099

    Ein Golf ist auch überteuert.

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  • Regza
    Gast
    • 21. Februar 2019 um 15:15
    • #3.100

    jo, war er schon immer und ändert nichts daran das ihn sich kaum jemand ( statistisch betrachtet, damit das nicht falsch verstanden wird ) der normalen arbeitenden Bevölkerung leisten kann, obwohl es nichtmal ein teures Auto ansich ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Regza (21. Februar 2019 um 15:18)

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