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Studium

  • MC_IRC
  • 30. März 2006 um 16:09
  • MC_IRC
    Erleuchteter
    Beiträge
    10.574
    • 30. März 2006 um 16:09
    • #1

    Hallo,

    also ich habe in knapp 8 Wochen meine Prüfungen und werde danach endlich meine Fachhochschulreife bekommen. Das ganze hatte ich vor drei Jahre schonmal gestartet, aber damals was ich noch jung und dumm und deswegen ist da einiges in die Hose gegangen. Aber egal...

    So da ich mit der FH - Reife nur an FH´s studieren kann, wollte ich gerne mal Vorschläge hören, was so eigentlich interessant ist. Da ich bisher immer nur im kaufmännischen Bereich aktiv war, würde mich ein Studium in diese Richtung sehr interessieren.

    Eigentlich wollte ich auf Lehramt studieren (Berufschule) aber nachdem ich einiges darüber in I-Net gelesen habe ist das mit der FH Reife wohl so gut wie nicht möglich.

    Ich war auch schon in Foren, die sich direkt mit diesen Themen befassen, aber um erhrlich zu sein habe ich dort nur Kommentare gehört wie "mit FH kannst du nichts studieren" oder "alle Jahre wieder FHler die einen auf Abiturrienten machen..." Und auf so ein Zeugs wollte ich mich dann nicht konzentrieren.

    Hier sind ja einige Studenten am Start und ich würde gerne von euch wissen, wie es so ist? Welche großen Hürden gibt es? Und habt ihr evtl. Vorschläge wo es gut ist zu studieren? Am liebsten wäre mir natürlich Karlsruhe und Umgebung. Leider haben wir hier nur eine zwar sehr gute aber technische FH.

    Kommt für mich leider nicht in Frage! FH in Pforzheim ist eine kaufmännische und wenn alles so weiterläuft werde ich wohl im nächsten Jahr mein Studium dort beginnen (muss noch Zivi machen). In Heidelberg hat mir dei FH sehr gut gefallen, aber dann hab ich bemerkt, dass das eine Privatschule ist und im Monat an die 600 € kostet (je nach Studiengang) also unbezahlbar.

    Jetzt habe ich aber genug geschrieben und hoffe einiges zu lesen zu können!

    Viele Grüße

    MC_IRC

    1999 - 2015
    16 Jahre 'MC_IRC'

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  • SatanicSurfer
    Gast
    • 30. März 2006 um 16:41
    • #2

    Du solltest dir besser keine FH aussuchen, sondern einen geeigneten Studiengang! Der Ort spielt dabei eine nebensächliche Rolle. Wichtig ist nur, dass du wirklich Gefallen an deinem Studium findest und von anfang an mitmachst. nach einiger Zeit hast du dich eh an den neuen Ort gewöhnt, und dann spielt es auch keine Rolle mehr, ob du jetzt in Pforzheim oder Bielefeld studierst.

    • Zitieren
  • MC_IRC
    Erleuchteter
    Beiträge
    10.574
    • 30. März 2006 um 16:48
    • #3

    Um eben die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, wäre mir aber etwas in der Nähe von Karlsruhe viel lieber! Ich weiß das der Ort keine Rolle spielt. :)

    1999 - 2015
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  • terrorist
    Anfänger
    Beiträge
    25
    • 30. März 2006 um 21:40
    • #4

    sicher das kaufmännisches das richtige für dich ist? wenn du eigntlich lehramt studieren wolltest würd ich dir soziale arbeit / sozialpädagogik empfehlen, studier ich selbst und macht echt bock, auserdem ist da der zusammenhalt unter den studenten am besten (empfinde ich nach eigenen erfahrungen und aussagen von kumpels die technik oder wirtschaft studieren zumindest so)

    • Zitieren
  • Chefsessel
    Ex-Admin im Ruhestand
    Beiträge
    11.777
    • 31. März 2006 um 07:04
    • #5

    Also mit Fachhochschulreife ist man wirklich arg eingeschränkt. Glaube es gab aber irgendwo im Netz mal ne Liste mit dem, was man studieren kann. Leider ist das meiste durchweg technisch, BWL ist aber z. B. auch dabei.

    Was das soziale angeht, so glaube ich hängt das von der Art deiner Fachhochschulreife ab. Die ist ja wie der Name schon sagt fachgebunden und wenn z. B. im Wirtschafts- oder Technikbereich erworben, dann dürftest du IMO gar nicht Sozialpädagogik o. ä. studieren. Da muß man sich aber im Ernstfall einfach mal erkundigen.

    Ich würde einfach mal die ganzen Websites der FHs abklappern und gucken was dort so an Studiengängen was dabei ist. Vielleicht wirst du ja fündig - dann lass es uns wissen :)

    • Zitieren
  • terrorist
    Anfänger
    Beiträge
    25
    • 31. März 2006 um 08:06
    • #6

    wenn man technische oder wirtschaftliche fachhochschulreife hat und sozialpädagogik studieren will muss man davor ein praktikum in einer sozialen einrichtung machen, weis jetzt aber auch nicht genau wie lang das dauern muss

    • Zitieren
  • Sammelhammel
    Erleuchteter
    Beiträge
    3.055
    • 31. März 2006 um 08:59
    • #7

    ich würde an deiner Stelle lieber ne Ausbildung machen. Schlage ich jedem vor, aber keiner hört auf mich..... :D

    Meine Freundin hat auch nicht drauf gehört und jetzt ärgert sie sich. Gibt zuviele Studenten heutzutage....da muß man schon top sein um dann später auch ne Stelle zu kriegen. Zudem wollen viele Arbeitgeber das man schon Praxiserfahrung hat....und wenn 26 Jahre ist und gerade fertig mit dem Studium ists auch nicht so toll.

    Mach ne Ausbildung, da brauchste Dir wenigstens keine Sorgen wegen dem Geld machen und deine Chancen stehen auch höher später nen Job im kaufmännischen Bereich zu bekommen.

    • Zitieren
  • Saldek
    Erleuchteter
    Beiträge
    6.067
    • 31. März 2006 um 11:45
    • #8

    Der beste Weg imo:
    Schule (16) -> Abi (18/19) -> Ausbildung (21/22) -> 2 bis 3 Jahre arbeiten, Erfahrungen sammeln -> Wenn Interesse an akademischer Ausbildung/ Qualifikation dann studieren

    Das bringt mehrere Vorteile. Zum Einen ist man später wirklich reifer. Praxiserfahrungen kommen immer gut für ein Studium. Als Bürokaufmann oder ähnlichem sieht man ein BWL Studium ganz anders (praxisbezogener) als Leute die direkt von der Schule kommen. Man weiß wie es im Job-Leben zugeht und ist nicht selten motivierter (stelle ich mir so vor).
    Außerdem bekommt man richtig viel Geld wenn man vorm Studium 2 Jahre gearbeitet hat das man afaik nicht zurückzahlen muss. Und nicht zuletzt studiert es sich mit viel weniger Druck. Man weiß: wenn es wirklich nicht klappt bin ich mit 26 kein unvermittelbarer unskilled worker. Sondern habe etwas in der Tasche. Bei Arbeitgebern ist dieser Weg sowieso beliebter. Während viele Absolventen erstmal 2 Jahre Praktikas für ein Taschengeld machen um sich zu etablieren, haben es Berufs-Leute schon deutlich einfacher.

    Ich habe es leider nicht so gemacht. Und der Druck das Studium erfolgreich zu beenden ist schon enorm. Druck ist ja gut, besser wäre aber Motivation. Mit so ungefähr 24 ist man später auf dem Ausbildungsmarkt nicht mehr vermittelbar.

    • Zitieren
  • MaeMaiMuaythai
    Fortgeschrittener
    Beiträge
    475
    • 31. März 2006 um 13:43
    • #9
    Zitat

    wenn man technische oder wirtschaftliche fachhochschulreife hat und sozialpädagogik studieren will muss man davor ein praktikum in einer sozialen einrichtung machen, weis jetzt aber auch nicht genau wie lang das dauern muss


    Das gilt für alle Bereiche, das Praktikum muss 6 Wochen lang sein.

    Whäle einen Welpen

    • Zitieren
  • MC_IRC
    Erleuchteter
    Beiträge
    10.574
    • 31. März 2006 um 14:18
    • #10

    Ich habe schon eine abgeschlossene Berufsausbildung. Habe auch letztes Jahr als einer der Besten des Jahrgang abgeschlossen. Wurde danach nicht übernommen und habe mich um einen Arbeitsplatz beworben. Aber da hat man als frisch ausgelernter keine Chance. Die Firmen wollen Junge Leute mir 5 Jahren Berufserfahrung die nichts kosten!

    Und ich habe in den 80 - 100 Berwerbungen immer zwei Arten von Absagen bekommen

    "...aufgrund Ihrer beruflichen Laufbahn können wir ihnen die Stelle nicht anbiete..."

    oder ich wurde als "Überqualifiziert" betitelt und wieder keine Stelle.

    Achja..habe Industriekaufmann gelernt und meiner Meinung nach kann ich eine Lehre in einem anderen kaufmännischen Beruf vergessen...alles andere wäre ein Rückschritt für mich.

    Deswegen habe ich mich entschlossen zu studieren, weil die freie Wirtschaft böse ist und mich zumindestens wohl (im Moment) nicht braucht.

    terrorist:

    ich denke das der kaufmännische Bereich das richtige wäre, weil es mir bisher sehr viel spaß gemacht hat. ich denke das es auch in der zukunft spaß machen würde. Lehramt interessiert mich deswegen so sehr, weil ich an meiner jetzigen Schule wirklich sehr gute und vor allem Junge Lehrer habe, die mir diesen Weg vorgeschlagen haben.

    Sie meinten ich wäre der Typ für sowas und ich würde gerne BWL, Rechnungswesen, Gemeinschaftskunde ect. unterrichten. Nur ist der Weg dahin für mich als FHler wohl unmöglich oder sehr sher schwer zu erreichen!

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  • [striker]
    Meister
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    • 17. April 2007 um 11:34
    • #11

    Hat hier jemand Erfahrung mit dem sogenannten Kombi-Modell? Hierbei besteht ja die Möglichkeit, zu Beginn des 2.Lehrjahres in ein etwa dreijährifes Bachelor-Studium einzusteigen und dieses dann nach erfolgreicher Ablegung der IHK-Prüfung zwei Jahre über den eigentlichen Ausbilungszeitraum hinaus zu beenden.

    Oder ist dem die Variante vorzuziehen, erst die Ausbildung komplett zu beenden und dann nachfolgend ein Studium anzugehen (und parallel als Werkstudent im Betrieb beschäftigt zu sein)?

    Einmal editiert, zuletzt von [striker] (17. April 2007 um 11:34)

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  • MadMaks
    Erleuchteter
    Beiträge
    3.258
    • 17. April 2007 um 11:54
    • #12

    Stehe vor einer ähnlichen Situation wie Du, MC_IRC, werde diesen sommer meine Ausbildung abschließen und anschließend studieren. Allerdings habe ich das glück dass mich mein chef gern weiterbeschäftigen würde und deswegen werde ich höchstwahrscheinlich als studi-jobber weiter in der firma bleiben wo ich meine ausbildung mache/(gemacht haben werde).

    Ich selber habe zwar die Freiheit zwischen FH und Uni zu wählen, denke aber gerade durch die bachelor-studiengänge sind die unterschiede nicht mehr so gr0ß wie früher. Problem beim Fachabi ist halt dass du jeweils für die entsprechende fachrichtung ein vorpraktikum brauchst. Wenn dich Wirtschaftswissenschaften interessieren dann währe wohl zunächst der einfachste weg in die richtung zu gehen. wenn du aus überzeugung auf lehramt studieren willst würde ich nochmal mich informieren auf was für hürden du stoßen könntest, wenn es dir nicht unmöglioch gemacht wird würde ich eher in die richtung gehen...

    Ich selber lerne jetzt nen IT-Beruf, werde wohl danach einen ingenieurs-studiengang wählen, aber nicht im IT-Bereich... so ganz sicher bin ich mir noch nicht, aber meine sprachkenntnisse habe ich leider während der ausbildung ziemlich verkümmern lassen... :(

    Was die Entfernungen angeht... also ich kenne leute die leben in berlin und studieren in frankfurt/oder, wenn man selber damit klarkommt 1,5 bis 2 Std. mit der Bahn zur uni und zurückzufahren geht das. ich persönlich würde wohl auf jeden fall versuchen in richtung uni zu ziehen...

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    Einmal editiert, zuletzt von MadMaks (17. April 2007 um 11:58)

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  • MC_IRC
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    Beiträge
    10.574
    • 17. April 2007 um 12:27
    • #13

    Da mein Beitrag schon über ein Jahr her ist, werde ich mal die dinge, wie sie im Moment so ind mal aufzeigen.

    Ende des Monats bin ich mit meinem Zivildienst fertig und versuche noch bei einer Zeitarbeitfirma oder ähnliches unterzukommen. Habe auch gleich ein Gespräch, deswegen muss ich mich mal etwas kürzer fassen.

    Im Oktober würde mein Studium in Pforheim beginngen und habe sozusagen auch quasi meine Aufnahme bestätigt (wurde im ein Semester zurückgestellt, weil ich im Zivi war).

    Wenn ich bis Oktober keine Festanstellung mit Perspektiven habe, werde ich in den sauren Apfel beißen und für einige Jahre weiterhin ohne richtiges Einkommen sein.

    Mein Traum vom Lehramt habe ich erstmal beiseite gelegt, weil es noch einmal 2 Jahre länger brauchen würde...bin schon 24 und muss auch mal bald aus dem Haus! :D

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  • MadMaks
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    • 17. April 2007 um 12:50
    • #14

    oops, hehe, auf das datum hab ich nicht wirklich geachtet... ^^

    Na denn wünsch ich Dir mal viel glück beim Gespräch... ich hab mich jedenfalls wegen den besseren perspektiven für ein studium nach der lehre entschlossen, bin auch nur ~1 Jahr jünger als Du. Von zuhause wegziehen ist auch schon nen thema, aber wie Du schon gesagt hast, das eigene Einkommen ist da das entscheidende thema... werde erstmal weiter zuhause wohnen um zu sehen obs finanziell tragbar ist auszuziehen.

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  • MC_IRC
    Erleuchteter
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    10.574
    • 17. April 2007 um 23:14
    • #15

    Und wenn es nicht gut läuft kann ich ja immer noch studieren! :)

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