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Pokemon Feuerrot & Blattgrün

  • PansenHansen
  • 4. September 2006 um 11:36
  • Ignorama
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    • 22. Februar 2026 um 15:11
    • #41

    Ich sags euch wie es is: Dieser niedliche Katzenavatar hier wird mit dem Tod von Pokebank evtl kaufen müssen. Sucht kickt hart. Ist zwar nicht akut geplant und hängt sehr daran was noch so kommt, aber es gibt durchaus vorstellbare Szenarien, in denen ich in einigen Jahren nochmal alte Gens grinden muss und wenn es dann keine Alternative gibt, werde ich euch alle backstabben

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  • Elemental Master
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    3.112
    • 22. Februar 2026 um 15:39
    • #42

    Warum kann man keinen GBA mit dem GBA Modul verwenden?

    Verkaufe/Tausche/Suche diverse Retrospiele

    Blog: https://segamegacd.blogspot.com/
    Blog: https://flohmarktfundstuecke.blogspot.com/

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  • Ignorama
    4 the Players
    Beiträge
    30.732
    • 22. Februar 2026 um 15:41
    • #43

    Weil der dann nicht mehr mit Home kompatibel ist. Pokemon ist für mich kein einzelnes Spiel, sondern ein Gesamtprojekt.

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  • Antiheld
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    199
    • 10. April 2026 um 12:08
    • #44
    Zitat von Ignorama

    Ihr habt da vmtl einen anderen Zugang/Anspruch an das Spiel als viele die Pokemon ernsthaft grinden. Ich denke nicht, dass sich großartig Gelegenheitsspieler diese altbackenen Games antun, is schon eher für Core-Zocker und zielt ja auch ganz klar auf Home ab.

    Gen 1 kam in der 3DS Virtual Console Ende Februar 2016 heraus. Laut den Nintendo-Quartalszahlen haben sich die Spiele bis Ende März 2016 also gerade einmal nach einem Monat über 1,5 Millionen Mal verkauft. Endgültig werden die Zahlen daher nochmal etwas höher gewesen sein. Hinzu kommt, dass Gen 3 sowie die Gen 1 Remakes in der Gen 3 Optik weitaus beliebter und weniger altbacken sind als die Gen 1 noch heutzutage. Weiterhin hat die Switch mehr als doppelt so viel verkaufte Einheiten. Von daher kann man davon ausgehen, dass sich das Spiel auch mehr verkaufen wird als 1,5 Millionen Mal. Deutlich mehr. Das ist daher mehr als so manches Pokémon Spin-Off oder anderer Release eines neuen Titels von Nintendo aus der B- und C-Riege.

    Zitat von Ignorama

    Daher sind diese Downloads jetzt auf unbestimmte Zeit Nutzung ausgelegt, also eben nicht nur mal fix durchzocken und dann vergessen, sondern viele, viele Jahre nutzen. Da ist 20€ einmalig der wesentlich bessere Deal als es ins teurere Online-Abo zu packen. Ehrlich gesagt wäre das mMn die viel größere Ahzocke an genau der Pokemon-Community.

    Da hast du schon einen Punkt, aber dennoch kann man das nicht os ganz stehen lassen. Erst einmal hat so gut wie jeder, der die Spiele dafür nutzt, um dauerhaft Zugriff auf Gen 3 zu haben, zumindest das Basispaket vom NSO um wirklich online zu tauschen und Pokémon Home nutzen zu können. Das ist jetzt kein Gegenargument, weil du mir hier sicherlich zustimmst. Es ist eigentlich unverschämt, dass das NSO 2 Preispakete hat. So krass sind alle GC-, GBA-Spiele nicht, dass es sich jetzt wirklich lohnt dafür einen Erweiterungspass anzubieten. Das sollte alles im Basispaket drin sein, dann hätten die Leute die Spiele quasi einfach so.

    Aber dass 20 Euro der bessere Deal ist, kommt eben auf die individuelle Situation an. Wer NSO im Erweiterungspass in einer Familiengruppe nutzt, hat zwischen Basisvariante und Erweiterungspass eine Preisdifferenz von 5€ pro Person pro Jahr. Das heißt, erst nach fünf Jahren wäre der Erweiterungspass die teurere Variante. Bei vier Jahren ist beides gleich und vorher wäre das Abo günstiger. Will man beide Editionen haben dann ist man erst nach 8 Jahren beim gleichen Preis. Hinzu kommt eben auch die Einschränkung. Meine Frau und ich haben beide ne Switch und sind in einer Familiengruppe. Auch gibt es Familien wo mehrere Geschwister in einer Familiengruppe sind. Wenn das Spiel im NSO drin ist, dann kann jede Person beide Spiele zocken. Bei nem einzelnen Verkauf muss man sich aufteilen und einschränken wer welches Spiel in seinem Account registriert, um nicht 40 Euro pro Person zu zahlen.

    Vor allem wiegt aber folgendes: Gerade die Hardcore Pokémon-Fans werden oft sowieso schon den Erweiterungspass haben. Einerseits weil es jetzt schon einige Pokémon Titel (Stadium, XD, Mystery Dungeon) nur digital spielbar gibt, wenn man den Erweiterungspass hat. Andererseits sind das auch ohnehin Retro- und Nintendo-affine Leute, die sowieso auch unabhängig von den konkreten Pokémon-Titeln den Erweiterungspass haben. Und alle die Leute die Zahlen den Erweiterungspass und eben zusätzlich die 20 Euro pro Spiel.

    Zitat von Ignorama

    Natürlich ist es unstrittig: Beide Optionen wäre Königsweg. Aber wenn man entweder/oder macht, ist das was gewählt wurde für die Zielgruppe, die primär angesprochen wird, die kundenfreundlichere Variante. Ich sage nicht kundenfreundlich, weil einfach zu teuer und vmtl völlig ohne QoL. Auch das mit der Sprache ist ne Frechheit. Aber eben kundenfreundlicher als es einfach nur ins Abo zu packen und Spieler damit zwingen jährlich dafür zu zahlen.

    Das sehe ich eben anders. Alleine schon aufgrund meines letzten oben genannten Punktes. Andere Pokémon-Spiele gibt es nur in diesem Abo. Und von daher sagt Nintendo automatisch, dass jeder Pokémon-Fan der alle Pokémon-Spiele zugänglich haben muss so nun das Abo und die Einzelzahlung ausgeben muss.

    Was für die Gesamtheit der Spieler günstiger ist, kommt darauf an, wie viele der Käufer das NSO sowieso schon haben und wie viele kein NSO haben und wollen und mit den 20 Euro pro Spiel besser beraten sind. Genauso auch wie viele Leute schon in das NSO in der Basisvariante haben und in einer Familiengruppe sind, für die es daher nur ein Update bedeuten würde, was sich erst nach vier bzw. acht Jahren rechnet. Ist alles quantifizierbar und objektiv messbar. Leider sind die Zahlen nicht offen zugänglich. Was daher öfter zutrifft, ob die Leute kein Abo haben und daher mit 20 Euro besser bedient sind, oder ob sie nun doppelt zahlen müssen, das wissen wir beide nicht. Daran würde sich aber rein objektiv festmachen was rein vom Preis unterm Strich günstiger ist.

    Für mich als Einzelkunden ist es aber schon ne Frechheit einen Teil von Pokémon ins Abo zu packen und einen anderen Teil nicht. Das bedeutet automatisch, dass man entweder beides zahlen muss oder nicht alles haben kann. Das ist in meinen Augen für mich nicht kundenfreundlich, im Gegenteil.

    Der Königsweg wären beide Optionen. Bei dem Einzelkauf einen besseren Preis für den Einzelverkauf und alle Sprachvarianten. Beim Abo sollte Nintendo genertell alle First und Second Party-Titel direkt ins Abo packen, statt stückweise zu veröffentlichen. Auch ist da der Preis recht hoch, vor allem sollte es keine Differenz zwischen Erweiterungspass und normal geben. Und mehr QoL sollten beide Editionen haben. Von daher habe ich sehr viel Kritik an Einzelrelease und Abo und bei vielem werden wir uns einig sein. Und auch wünschen wir uns beide sicherlich beide Optionen.

    Ich bleibe aber dabei, dass ich es gerade bei so nem Franchise nicht kundenfreundlich finde, wenn ich einen Teil ins Abo packe und einen Teil einzeln verkaufe und die Fans für das Komplettpaket zu beidem zwinge.

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  • Ignorama
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    • 10. April 2026 um 12:35
    • #45

    Wir haben da verschiedene Ansichten zu. Denke dabei können wir es belassen ^^

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  • CoBaYe
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    • 10. April 2026 um 12:44
    • #46
    Zitat von Ignorama

    Ich ermutige Nintendo, wieder etwas kundenfreundlicher zu werden.

    I mean, das ging schon zu Wii Zeiten los und wurde seitdem nur schlechter.

    Aber bei Pokemon Company ist ja Nintendo nur zu 33% beteiligt. Und die Pokemon Company ist mMn seit Jahren schon nochmal schlechter als Nintendo was schon absolut beschissen in der Hinsicht ist.

    Das geht ja schon damit los, dass die jedes Fanprojekt rigoros abmahnen. Weiter über eine künstliche Verknappung beim Pokemon TCG bis hin zu kompletter Ignoranz gegenüber Fankritik, wiederverwerten diverser alter Animationen und Models über Jahrzehnte etc.

    Kauft euch Nexomon Extinction. Da habt ihr ein vernünftiges Pokemon Spiel was Pokemon zumindest im Singleplayer in Allen Belangen deutlich überlegen ist.

    Einmal editiert, zuletzt von CoBaYe (10. April 2026 um 12:47)

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  • Ignorama
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    • 10. April 2026 um 12:51
    • #47

    Das stimmt nicht. Pokemon Company lässt sehr vieles nicht abmahnen. Pokemon Showdown existiert seit Jahren, obwohl es sogar tatsächlich eine gewisse Konkurrenz darstellt. Und die ganzen Hacks, die alle Streamer nutzen, sind auch okay und werden monetarisiert. Also die Mär, dass Nintendo und/oder Game Freak alles wegklagt was nicht bei 3 auf den Bäumen ist kann man sehr eindeutig widerlegen.

    Die Grenze ist mMn immer da, wenn du aktuelle Spiele kommerziell nutzt und dann an deren Copyright rumpfuscht.

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    Einmal editiert, zuletzt von Ignorama (10. April 2026 um 12:51)

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  • Antiheld
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    • 10. April 2026 um 13:02
    • #48
    Zitat von CoBaYe

    I mean, das ging schon zu Wii Zeiten los und wurde seitdem nur schlechter.

    Du wirst auch vorher schon Dinge finden, die ebenfalls nicht besonders kundenfreundlich waren aber auch danach noch an anderen Stellen Dinge, die es wiederum doch sind. Von daher finde ich es immer schwer zu sagen, ab Punkt X ging es bergab und ab da waren sie nicht kundenfreundlich. Nintendo hat viele wertvolle Marken und ist eher in einer Position wie Disney wo der IP-Schutz wichtiger ist wie für andere Firmen und hinzu kommt, eben diese konservative japanische Mentalität. Das ist ne schlechte Kombi. Schon immer. Aber es ist halt dennoch nie schwarz/weiß gewesen und auch gab es nie ne Zeit, die rein positiv war.

    Zitat von Ignorama

    Also die Mär, dass Nintendo und/oder Game Freak alles wegklagt was nicht bei 3 auf den Bäumen ist kann man sehr eindeutig widerlegen.

    Die Grenze ist mMn immer da, wenn du aktuelle Spiele kommerziell nutzt und dann an deren Copyright rumpfuscht.

    Da hast du schon einen Punkt, dass es ne Mär ist, dass Nintendo und/oder Game Freak alles wegklagt. Die Darstellung ist viel zu schwarz/weiß. Es stimmt aber auch nicht, dass die Grenze nur da ist wo man aktuelle Spiele kommerziell nutzt und "rumpfuschen am Copyright" ist sehr schwammig. Nintendo sticht schon dadurch hervor, dass sie schon überaus restriktiv sind und das auch an Stellen, wo es nicht so krass sein müsste und andere Firmen in der Branche da deutlich lockerer sind.

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    • 10. April 2026 um 13:15
    • #49
    Zitat von Ignorama

    Wir haben da verschiedene Ansichten zu. Denke dabei können wir es belassen

    Wir werden sicherlich unterschiedliche Einschätzungen darüber haben, welcher Anteil der Interessenten/Käufer von FR/LG sowieso schon das Abo im Erweiterungspass hat und damit doppelt zur Kasse geboten wird und wie viele das nicht haben und gleichzeitig das Spiel so langfristig spielen, dass sie es mehrere Jahre aktiv nutzen und unterm Strich mit dem Einzelkauf daher günstiger sind.

    Beim Rest frage ich mich, ob du es wirklich anders siehst, dass es besonders blöd ist einen Teil ins Abo zu packen und einen anderen nicht sodass man für das Pokémon Gesamtpaket Abo UND Einzelkauf zahlen muss.

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  • Ignorama
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    • 10. April 2026 um 13:16
    • #50

    Nenn mir so viele konkrete Beispiele wie dir grad einfallen, dann kann ich sinnvoller darauf eingehen als über unausgesprochene Dinge zu schwadronieren.

    Edit: Und zum Rest habe ich sehr ausführlich meinen Standpunkt, an dem sich nichts geändert hat, dargelegt. Siehe oben, dann weißt du wie ich es sehe ;)

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    Einmal editiert, zuletzt von Ignorama (10. April 2026 um 13:16)

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  • Antiheld
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    • 13. April 2026 um 13:12
    • #51

    Erst einmal könnte ich dir eine ganze Reihe von Beispielen nennen, bei denen ich es selbst gerechtfertigt finde, dass Nintendo einschreitet oder bei denen ich zumindest nachvollziehen kann, warum sie das tun. Zum Beispiel gehen sie besonders häufig gegen Seiten vor, die ROMs hosten – auch von alten Nintendo-Spielen. Ebenso kann man verstehen, dass sie gegen ein Projekt wie AM2R vorgegangen sind, weil sie parallel an einem eigenen Metroid-2-Remake gearbeitet haben.

    Trotzdem fällt Nintendo stärker als viele andere Firmen dadurch auf, wie konsequent sie Abmahnungen verschicken oder rechtliche Schritte einleiten. Da fällt ihr Namen am meisten.

    Und dann gibt es die Fälle, in denen Nintendo besonders negativ auffällt. Das ist keine vollständige Liste, aber einige Beispiele:

    • 2016 ist Nintendo nicht nur gegen AM2R vorgegangen, sondern hat über 500 Fan-Spiele, die auf Game Jolt gehostet wurden, durch eine einzige Abmahnung entfernen lassen. Darunter waren hunderte Projekte, die weder kommerziell waren noch aktuelle Spiele wirtschaftlich beeinflusst haben.
    • 2021 hat Nintendo erneut 379 Fan-Spiele von Game Jolt entfernen lassen.
    • Nintendo ist – wie viele andere Firmen der Branche – Mitglied in der ESA. Diese Lobbyorganisation setzt ihr millionenschweres Funding unter anderem dafür ein, dass Bibliotheken und Archive keine Kopien physischer Videospiele in ihre Kataloge aufnehmen dürfen. Das führt dazu, dass es kaum legale Möglichkeiten gibt, Spiele zu Forschungs- und Archivzwecken zugänglich zu machen, die längst nicht mehr verkauft werden.
      Nintendo steht damit nicht alleine da, fällt für mich aber besonders negativ auf, weil sie selbst viele ihrer eigenen Spiele problemlos wieder verfügbar machen könnten. Sowohl bei der Virtual Console als auch bei NSO könnten sie eine große Menge relevanter First-Party-Spiele anbieten, ohne Lizenzprobleme zu haben – tun es aber oft lückenhaft. Gleichzeitig wurden die digitalen Stores von DS, 3DS, Wii und Wii U geschlossen. Für viele Titel existiert dadurch heute schlicht kein legaler Zugang mehr. Parallel dazu weiterhin Geld in Lobbyarbeit zu investieren, die Archivierung erschwert, wirkt widersprüchlich.
    • Die Pokémon Company und/oder Nintendo sind auch gegen Projekte wie PokeMMO, Pokémon Uranium oder den Hack Pokémon Prism vorgegangen. Beim Prism-Projekt erhielt der Entwickler wenige Tage vor Release eine Abmahnung und musste nicht nur das neue Projekt stoppen, sondern auch ältere, seit Jahren veröffentlichte Hacks entfernen.
    • Nintendo hat zudem dafür gesorgt, dass AM2R und Pokémon Uranium bei den Game Awards aus der Kategorie „Best Fan Creation“ entfernt wurden. Die Kategorie besteht ausschließlich aus Fan-Projekten; ein vergleichbares Vorgehen anderer Firmen ist in dieser Form nicht bekannt geworden.
    • Nintendo hat einen Claim gegen die Produzenten von Garry’s Mod eingereicht, weil im Steam Workshop Fan-Mods mit Nintendo-Charakteren verfügbar waren.
    • Darüber hinaus wurden mehrere Fan-Remakes bekannter Spiele wie Super Mario Bros., A Link to the Past, Ocarina of Time oder Super Mario 64 abgemahnt.
    • Nintendo ist außerdem gegen Online-eSport-Turniere vorgegangen, die modifizierte Versionen von Super Smash Bros. Melee genutzt haben – und das zu einer Zeit, in der diese Versionen keine aktuellen Smash-Spiele mehr beeinflusst haben.
    • Auch bei Let’s Plays und Streams hatte Nintendo lange sehr strenge Vorgaben und hat Monetarisierung früher teilweise komplett untersagt.

    Ein weiteres Beispiel ist 8BitDo, einer der bekanntesten Hersteller von Third-Party-Controllern. Mit dem SN30 Pro produzieren sie einen Wireless-Controller, der stark an den SNES-Controller erinnert. Auffällig ist aber, dass er nicht in den klassischen SNES-Farben erhältlich ist. Früher hatte 8BitDo Controller im NES- und SNES-Look im Sortiment. Als das Unternehmen größer wurde und offiziell im Westen vertrieben hat, wurden diese Varianten eingestellt – vermutlich, um rechtliche Konflikte mit Nintendo zu vermeiden.
    Zwar gibt es weiterhin zahlreiche Controller im NES- oder SNES-Layout mit ähnlicher Optik, aber diese stammen meist von No-Name-Herstellern oder Firmen wie RetroFlag, die hauptsächlich in China produzieren und keinen offiziellen westlichen Vertrieb haben. Gegen solche Anbieter ist es deutlich schwieriger vorzugehen.

    Ähnlich verhält es sich bei Romhacks. Ein Patch selbst ist in der Regel legal, weil er kein urheberrechtlich geschütztes Material enthält. Illegal wird es erst, wenn bereits gepatchte ROMs angeboten werden oder wenn Nintendo-Assets direkt verbreitet werden. Außerdem treten viele Romhacker unter Pseudonym auf. Das bedeutet: Romhacks sind nicht automatisch illegal, und selbst wenn Grenzen überschritten werden, ist es oft schwierig, die Verantwortlichen rechtlich zu verfolgen.

    Unterm Strich ist die konsequente Durchsetzung von Copyright ein Kampf gegen Windmühlen. Für mich entsteht der Eindruck, dass Nintendo vor allem dort aktiv wird, wo es einfach ist – also bei den „Low Hanging Fruits“. In vielen anderen Fällen läuft es entweder unter dem Radar, bewegt sich in rechtlichen Grauzonen oder liegt auf Servern in Regionen, in denen rechtliche Schritte schwer umzusetzen sind. Ich denke sehr viel, was nicht weggeclaimt wird fällt unter diese Kategorien.

    Auch bei Twitch-Streams gilt, dass Nintendo eigene Monetarisierungsrichtlinien für Inhalte mit ihren Spielen hat. Hacks sind grundsätzlich untersagt, und Nintendo behält sich vor, jederzeit Strikes zu verteilen. Damit erklärt man sich automatisch einverstanden, wenn man Nintendo-Spiele kommerzialisiert streamt. Für Streamer bedeutet das letztlich, darauf hoffen zu müssen, entweder nicht den Copyright-Abteilungen aufzufallen, zu klein zu sein – oder groß genug, dass Nintendo wegen eines einzelnen Romhacks eines alten Spiels keinen Imageschaden oder Reichweitenverlust riskieren möchte.

    Hinzu kommt, dass auch das nicht bei weitem alles abdeckt und Nintendo im Gegensatz zu vielen anderen Firmen der Branche halt überhaupt keinen positiven Bezug zu Fan-Content hat.

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  • Ignorama
    4 the Players
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    30.732
    • 13. April 2026 um 13:39
    • #52

    Da ist vieles falsch/zu simpel dargestellt. Nehme exemplarisch Pokemon Prism und dann soll jeder selbst machen was er will, ich finde Kritik muss immer fair bleiben und das ist hier nicht der Fall.

    Prism wurde wohl einfach ein bisschen zu krass vom Dev beworben. Und Nintendo/Pokemon Company kann da nicht einfach nichts tun, seine Designrechte verteidigen ist ziemlich notwendig. Siehe hier, wo das überraschend offen und Dev-Kritisch kommentiert wurde: https://www.reddit.com/r/pokemon/comm…interested_the/

    tl,dr: Entwickler selbst hat es viel zu sehr beworben und war damit selbst Schuld, Nintendo musste dagegen vorgehen, weil man sonst Gefahr läuft Probleme mit Aktionären zu kriegen, sowie potenziell Gefahr läuft Rechte an den eigenen IPs zu verlieren. Ob dieses Risiko real ist - keine Ahnung, bin kein Jurist. Sobald da aber auch nur eine theoretische Gefahr besteht, würde ich auch alles in Grund und Boden klagen.
    Das von dir mehrfach angesprochene Game Jolt sagt mir btw nichts, hat aber bis heute Ash und Pikachu direkt als Begrüßung auf der Front-Page. Vermute mal das war eine ähnliche Problematik des IP Schutzes.

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