Immer locker bleiben. Ja, vom Tesla hab ich schon gehört. Das ist aber auch ein Elektroauto, kein Hybrid. Daher find ich den auch gut und richtig in dem Sinne, dass er konsequent eine zukunftsträchtige Technologie nutzt. (Wer aber schon mal in einem Lotus Elise platzgenommen hat, der ahnt, dass man mit so einem Teil eben doch nicht jeden Tag zur Arbeit fahren möchte. Aber das nur nebenbei.)
Ich will jetzt gar nicht auf dem NSX rumreiten. Kann sein, dass ich das neulich ein bisschen zu schwarz gemalt habe. Der alte NSX ist sicher ein gutes Auto, und der neue vermutlich auch. Mein Hintergedanke ist einfach, dass die Hybriden nur eine Übergangslösung sind; ein Kompromiss, der die Nachteile zweier Konzepte kombiniert. Hoher Platzbedarf und hohes Gewicht durch zwei Antriebsquellen, gleichzeitig aber immer noch Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen.
Mir ist natürlich auch klar, dass es solche Übergangslösungen geben muss, um die Entwicklung voranzutreiben und den Weg für reine Elektroautos in Großserie zu ebnen. Und ja, ein zusätzlicher Elektromotor bringt sicher etwas mehr Schub und somit auch Fahrspaß.
Trotzdem denke ich, dass Hybridantrieb in einem Sportwagen aus ökologischer Sicht nicht mehr als das berühmte Feigenblatt ist, siehe mein Beitrag weiter oben. Schnellfahren erfordert Energie. Wer es mit der Umwelt wirklich ernst meint, der muss langsam fahren, und dann braucht er keinen Sportwagen.
Und dass in einen Sportwagen ein stinkender, lauter Verbrennungsmotor reingehört, kann man getrost als meine ganz persönliche, ewig gestrige Vorliebe bezeichnen.

