Naja. In ein paar Jahren sitzen da welche von unsere Generation. Dann wird wsich vielleicht einiges bessern, weil unsere Genartion mit Spielen ja bestens vertraut ist.
Vielleicht werden dann ja einige Sachen wieder rückgängig gemacht und andere Lösungen außerhalb Verbote gesucht. Könnte ich mir so vorstellen. Weiß ich aber natürlich nicht.
Jugendschutz - was stört?
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Original von Jongie
- die Beschaffung von +18 Software (kompliziert und teuer wenns nach dem Gesetz geht, ich sag nur PostIdent) - wenn jetzt noch der Versand aus dem europäischen Umland untersagt wird, weil die Versandart Eigenhändig 'nur' in Deutschland existiert, na mahlzeit!
Kann mir bitte jemand erklären, wie genau das funktionieren soll? Was ist die Versandart "Eigenhändig" und wie soll das verhindern, dass man Spiele aus dem Ausland erhält?

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Original von Mordeth
Kann mir bitte jemand erklären, wie genau das funktionieren soll? Was ist die Versandart "Eigenhändig" und wie soll das verhindern, dass man Spiele aus dem Ausland erhält?

Sie möchten, dass Ihr Paket an den Empfänger persönlich ausgehändigt wird? Mit dem Service Eigenhändig bieten wir die Möglichkeit, dass Ihr Paket ausschließlich dem Empfänger persönlich oder einer von ihm zur Annahme eines "eigenhändigen Pakets" besonders bevollmächtigten Person übergeben wird.
Falls eine derartige Vollmacht nicht vorliegt bzw. der Empfänger nicht zu erreichen ist, erhält er eine schriftliche Benachrichtigung mit dem Hinweis, das Paket innerhalb von 7 Werktagen persönlich abzuholen. Alternativ kann eine zweite Zustellung verlangt werden. Bei Unzustellbarkeit (z.B Annahme verweigert, unbekannt verzogen) oder nach Ablauf der Lagerfrist wird das Paket an den Absender zurückgeschickt.
Eine besondere Kennzeichnung auf dem Paketaufschriftzettel durch den Versender ist erforderlich.
Preis
Das zusätzliche Entgelt für den Service Eigenhändig beträgt 1,80 Euro zuzüglich gesetzlich gültiger MwSt.
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Das wird kommen!
Wahrscheinlich darf man dann auch nicht mehr Titel an eine Packstation verschicken, weil die Inhaberkarte ja in den Kindergarten gelangen könnte! Das sind alles Maßnahmen, weil zu viele Leute zu blöd sind ("Ja Sohnemann, du kannst dir natürlich dieses Spiel mit dem roten Sticker mitnehmen und mit deinen Freunden aus der Grundschule spielen!") und der Staat meint, er müsse was mit Steuergeldern unternehmen. Auje, ich glaub, ich bekomme grad ein Magengeschwür. *seufz* -
Oh. Die Bilder bei zu letzt gekauft sind jetzt auch alle weg

Um zum Thema zu kommen. Mich stört, dass man alles verbieten will anstatt mal sinnvolle Lösungen zu finden. Hat für mich was von früher. -
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Original von Riptor
Das sind alles Maßnahmen, weil zu viele Leute zu blöd sind ("Ja Sohnemann, du kannst dir natürlich dieses Spiel mit dem roten Sticker mitnehmen und mit deinen Freunden aus der Grundschule spielen!")
Und selbst das ist nicht belegt! Ich denke so trottelig sind wenig als man denkt. -
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Original von Dwight
Naja. In ein paar Jahren sitzen da welche von unsere Generation. Dann wird wsich vielleicht einiges bessern, weil unsere Genartion mit Spielen ja bestens vertraut ist.
Vielleicht werden dann ja einige Sachen wieder rückgängig gemacht und andere Lösungen außerhalb Verbote gesucht. Könnte ich mir so vorstellen. Weiß ich aber natürlich nicht.Daran habe ich gestern auch gedacht, dass das nur eine Frage der Zeit ist, bis da Menschen sitzen, die mit Videospielen und Internet aufgewachsen sind und es daher verstehen. Aber das wird noch länger als ein paar Jahre dauern.... Ich bin auch schon gespannt darauf, was ich in 30 - 40 Jahren verteufeln werde, weil ich damit nicht aufgewachsen bin.

Zum Topic:
Was mich stört, wurde auch größtenteils schon genannt. Ich versteh ja, dass Jugendschutz wichtig ist und von Konsolengenaration zu Konsolengenaration auch immer wichtiger wird, durch die immer realistischer werdenden Grafiken. Deswegen kann man das afaik auch nicht mit dem Pixelbrei vergleichen, den wir damals gespielt haben, obwohl wir es nicht hätten spielen drüfen. Ich denke solche Punkte sollte man in einem Brief dann aber auch nicht vergessen. -
Ein Brief bringt doch nichts. Es geht um das ganze Ansehen dieser Kultur! Sie wird verteufelt, verunglimpft und verpönt. Mit der Folge, dass wir in diesem Bereich auch in 100 Jahren keinen Blumentopf mehr gewinnen werden! Die Videospielindustrie wird in Deutschland von "oben herab" unten gehalten, damit sich ja keine Wirtschaft in diesem Feld entwickelt. Von Subventionen ganz zu schweigen und wenn, dann nur für ein Bejamin-Blümchen-Lernspiel. Dass es aber so Sachen wie Dr. Kawashima, WiiFit oder Mario Kart auch gibt, dass wird gern unter den Tisch gekehrt und aus Japan importiert. Wir sind wohl einfach zu doof für das Thema.
Oder warum ist Factor 5 ausgewandert? Warum überlegt CryTek ernsthaft auszuwandern? Warum gibt es in Deutschland immer weniger Spieleprojekte, die auch in Deutschland veröffentlicht werden? Da geht man doch lieber nach Österreich zu JoWood oder gleich zu einem ausländischen Meidenunternehmen wie EA, Ubi Soft und Co. Denen ist dann auch der deutsche Markt nicht wirklich wichtig, wie ja schon MS mit Crackdwon oder Gears of War gezeigt hat - und vorwerfen kann man ihnen auch nicht wirklich viel, denn welches Unternehmen paßt schon seine Produkte für ein Land der Welt an, dass solche irren Auflagen hat?
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Wurde sicher schon erwähnt aber sicherheitshalber nochmal:
Es fehlen Definition von Ausdrücken wie "Gewaltverherrlichend" (von jeder wissenschaftlichen Grundlage mal abgesehen, das kann man da aussen vor lassen) oder klare Grenzen was ab 18, was indiziert sein soll. Die Regelungen werden ganz sicher keine Akzeptanz finden solange sie weiterhin so willkürlich angewendet werden.
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Was ist jetzt eigentlich mit Titel die noch nicht geprüft sind von der USK, dürft ihr darüber denn eigentlich berichten?
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Original von Moskovskaya
Aber auch das Land, in dem es erst seit 1995 erlaubt ist, sich zu scheiden.
Und die Wirtschaft Irlands hat nicht unwesentlich vom Eintritt in die EU profitiert, der mit massiven Finanzhilfen verbunden war. Und dessen größter Geldgeber ist na wer schon...
Die sich dafür aber auch bei sämtlichen Industrie-Nationen innerhalb und außerhalb der EU verschuldet haben, also auch keinen deut besser sind.
Sicherlich hat Irland irgendwie vom EU Eintritt 1973 profitiert (welche Nation nicht, außer jene denen es vorher mehr als gut genug ging und die eher wegen irgendwelcher Versprechungen denn Not in die EU eingestiegen sind?). Allerdings hat Irland auch viel für seine Wirtschaft getan. Würde es nur am EU Eintritt liegen, dann müssten ja alle Nationen, inklusive Rumänien, förmlich im Paradies schwimmen.
Aber lassen wir das lieber. Sonst weist uns Alexis nur mit hochroten Kopf auf das Politikverbot in diesem Forum hin

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Also das Argument mit den größeren Aufklebern ist ja mal sowas von weit hergeholt.
Wer das alte nicht erkennt sollte evtl. einen Sehtest machen, wer weiß ob die Person noch Autofahren darf
Mal ernsthaft, die Grundidee finde des Threads find ich echt spitze.
Das solche Gesetze später mal gelockert werden, wenn Menschen unserer Generation Politiker werden wage ich eher zu bezweifeln, so ein Gesetz ist recht zügig erlassen. Aber ein Gesetz wieder entfernen, das kann afaik länger dauern und wird auch nicht so schnell gemacht.
Was ist denn der Vorteil am PEGI System, ausser das es dann in ganz Europa gleich wäre?
Wäre es nicht möglich auf einen ausländischen Server zu wechseln um dieses Kasperletheater zu umgehen?
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Der Hauptvorteil von ESRB und PEGI sind ganz klar die detailierteren Angaben, wie "Enthält milde Comic Gewalt", "Enthält Anleihen zu alkoholischen Getränken", etc.
Außerdem natürlich die gesenkte Gefahr zu erblinden oder unter photosensitiven Anfällen zu leiden. Große, grelle Schilder sollen ja oft der Grund für Letzteres sein

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Original von Riptor
Ein Brief bringt doch nichts. Es geht um das ganze Ansehen dieser Kultur! Sie wird verteufelt, verunglimpft und verpönt. Mit der Folge, dass wir in diesem Bereich auch in 100 Jahren keinen Blumentopf mehr gewinnen werden!das sehe ich anders. Ich meine Deutschland hat den gesamten IT-Boom verschlafen und mit der Spielebranche ist's noch schlimmer. Nur ist Deutschland auch keine autarke Bananenrepublik. Ich meine alleine in Europa wird die Branche in vielen Staaten subventioniert, Entwickler erhalten höchste staatliche Kulturauszeichnungen, auch Osteuropa wird extrem wachsen. Selbst in Asien wird sich noch etwas tun. Und dort zocken bereits heute selbst Manager und Esport hat einen Stellenwert wie bei uns Fussball. Und nicht zuletzt ist das wirtschaftliche Potenzial der Branche enorm. Irgendwann wird's vielleicht mal die erfolgreichste Unterhaltungsbranche überhaupt.
Ganz schleichend wird das Verständnis für das Medium wachsen, ohne Frage. Auch in Deutschland gibt es ein paar junge Leute... und die heutigen verbohrten Politiker können nicht ewig regieren. Klar wird es in dieser Frage keine Revolution geben, aber Schritt für Schritt kommt die Offenheit ggü dem Medium. Das kann auch niemand aufhalten.Auch ganz wichtig: bisher waren Spiele ein Kindermedium und man konnte mit dem Thema keine Wählergruppen ansprechen (bestenfalls durch negative Stimmungsmache). Aber der Altersdurchschnitt wächst! Ältere gamer bleiben dabei und immer mehr junge Leute kommen dazu. Und ich behaupte nicht das jeder gamer aus den 80ern auch 2020 noch aktiv daddeln wird. Aber er hat es zumindest selber mal getan und bringt daher ein anderes Verständnis mit. Negative Stimmungsmache wird in Zukunft nicht mehr annähernd auf so fruchtbaren Boden fallen, im Gegenteil.
Und die Branche verändert sich aktuell massiv. Derzeit scheint der Markt insbesondere bei Frauen zu wachsen, was sehr wichtig ist um aus der Nische zu kommen.Und bereits heute hat sich viel getan. GC, Spiele sind offiziell Kulturgut und der Altersdurchschnitt ist deutlich höher als damals. Ich ärgere mich längst nicht mehr über hasserfüllte, unsachliche Forscher oder konservative Politiker aus Katholistan..äh Süddeutschland. Die Zeit steht auf unserer Seite und die zunehmende Globalisierung bindet Spieleliebhaber längst nicht mehr an den deutschen Markt. Gerade innerhalb der EU durch Zollfreiheit. Ich kaufe längst nur noch Spiele aus Österreich oder aktuell GB (wegen des billigen Pfund Sterling)
sry für den miesen Satzbau und Schreibfehler. Tippe gerade an einem 15" Notebook
ZitatOriginal von Riptor
Ein Brief bringt doch nichts.... das sehe ich genauso

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Original von Saldek
... das sehe ich genauso

Würde ich so nicht sagen, kommt absolut auf die Formulierung an und wieviele Unterschriften man noch gesammelt hat.
Als es darum ging das CounterStrike in Deutschland verboten wird hat man auch 'ne Liste mit über 30.000 Unterschriften vorgelegt, das denke ich hat schon was gebracht.
Ich hab mal gelesen das die Spielebranche die Musik und Filmindustrie Umsatzmäßig schon lange überholt hat.
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Kommt auf den Brief an und wer ihn auf den Tisch kriegt. Außerdem macht so eine Aktion ja auch nicht nur dann Sinn, wenn sie sofort das Problem löst. Und ihr habt ja auch keine Arbeit damit


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Original von Saldek
Klar wird es in dieser Frage keine Revolution geben, aber Schritt für Schritt kommt die Offenheit ggü dem Medium. Das kann auch niemand aufhalten.Und dann ist Dtd. im Vergleich zum Rest wieder nur Schlusslicht, siehe Comics im Vergleich zu Frankreich, Belgien, USA, Japan,... Ich will einfach nicht, dass die Zeit alle Wogen glätten soll, sondern aktiv unsere Situation verbessern! Es gibt so viele Themen, die wir JETZT umsetzen können und Deutschland verpennt es mal wieder. Wieder so ein Sektor, den wir dann in den nächsten Jahren komplett aus dem Ausland importieren müssen, weil wir nix auf die Reihe bekommen haben. Keine Kreativität, keine erfolgreiche, eigene Unterhaltungsbranche, keine gewinnbringenden Wirtschaftszweige, keine neuen Lehrmethoden, keine anregenden Diskussionen. Nein, es wird weiter gepennt und wehe, es verändert sich etwas.
ZitatUnd bereits heute hat sich viel getan. GC, Spiele sind offiziell Kulturgut
In Deutschland Videospiele Kulturgut? Sicherlich nicht, auch wenns dazu Diskussionen gibt. Videospiele sind in Deutschland immer noch weitestgehend "Killerspiele" und "Mordsimulationen". Es gibt bis heute nur vereinzelt objektive Berichte über Videospiele, es gibt bis jetzt keine wissenschaftlichen Fachmagazine rund um Videospiele, es gibt keine kaum seriöse Berichterstattung über das Medium und in politischen Diskussion finden weder Industrievertreter noch Spieler Gehör. Schutz gibt es nur für die lieben Kleinen, was ich durchaus unterstütze, aber sich mit diesem Thema auseinandersetzen ist für die meisten Vertreter in Entscheidungsgremien doch blanke Zeitverschwendung und deshalb wird, wie so oft, die einfachste Methode gewählt: Man verbietet! Wenn diejenigen, die es trifft, sich nicht wehren, umso besser und wenn man Widerstand stößt, dann schiebt man DENEN den Schwarzen Peter zu und sagt: "Ja dann macht doch mal was und wir schauen, was dabei dann herauskommt!" Mit der Konsequenz, dass es dem Einzelhandel so doof wird und der lieber drauf verzichtet und die Industrie wandert mit ihren Projekten lieber ins Ausland. Dann sind alle froh und gehen gemeinsam auf die Wiese, um zu singen und zu tanzen. Ach, wenn die Welt doch so einfach wäre...
Und nein, ich werde jetzt kein Politiker und auch kein "Landes-Hasser", ich bin froh, in Deutschland zu leben, aber es ist leider nicht der einzige Bereich, in dem wir wieder einmal den Anschluss verlieren. Das war beim PC so, beim Internet und in vielen anderen Bereichen.
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Mich stört der Jugendschutz in Deutschland derzeit überhaupt nicht mehr. Ich kaufe meine Spiele nur noch im Ausland bzw. als Import. Solange das billiger oder genau so teuer wie eine Deutsche Version des gleichen Spieles ist, können die von mir aus so viele bescheuerte Jugendschutzgesetze machen, wie die lustig sind.
Gleiches gilt für Berichte, Bilder und Videos zu 18er-Titeln im Internet. Wozu lernt man Englisch in der Schule?

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@ Slain: Mache ich genauso, aber man wird weitergehen:
Einfuhrstop von PEGI16/18er Titeln nach Deutschland (super, ich hab mit meiner PS3 kein Motorstorm 2 bekommen, weils ganz böse PEGI16 ist, obwohl on Dtd. USK12, ja wo sind wir denn?), dann keine .de-Seiten mehr mit Infos/Reviews/... zu 16/18er-Titeln, nur noch Post-Ident-Sendungen bei Titeln, die unters Jugendgesetz fallen etc. Das ist jetzt erst der Anfang, da sind Gelder, Ministerien und Leute am Werk, die für sowas bezahlt werden! Oder warum war die 2 Woche-Sperre bei Amazon.co.uk eingesetzt worden? Nur weil es ein paar "Unstimmigkeiten" gab? Nein, es soll weiter Geld verpulvert werden, ohne einen Konsens zu finden, wie man sinnvoll mit dem Thema umgehen kann. Es wird eingeschränkt, verboten und weggesperrt, DAS sind die Lösungen, die wir mit diesen Vorhaben bezahlen. Und dann wundert man sich, wenn auf einmal immer noch Leute Amok laufen (und womöglich noch Counter-strike gespielt haben) und die Gewalt an Schulen nicht abnimmt. Ja, aber dann ist das Geld für sinnvolle Konzepte weg, Bravo!
Ich habe schon etliche Male mit Medienvertretern gesprochen (über Tätigkeiten am Institut für angewandte Kindermedienforschung), man stößt bei Behörden und Ämtern auf Beton. Da heißt es nur: "Wir sehen das anders." Oder: "Wir leiten ihr Anliegen weiter." Und dann monatelang Sendepause. Wenn man dann die Leute wieder trifft:
"Es wird was für den Jugendschutz von Bundesseite getan."
Ich: "Ja, es wird verboten und reglementiert, kein Konsenz gefunden!"
"Ja wie stellen sie sich das überhaupt vor?"
Ich: "Wie wäre es mit großen Werbekampagnen, WIE mit Videospielen umgegangen wird? Mit Aktionen im Elektronikfachläden? Mit Diskussionsrunden in den Medien, die objektiv die Szene betrachten? Mit Hilfen für Eltern, mit einer klaren Trennung zwischen Erwachseneninhalten und Kinderinhalten? Mit Dialog statt Reglementierung?"
"Das hat bisher nicht gewirkt, also müssen wir andere Maßnahmen einführen..."Mein Güte, man will mal was anders angehen, will Jugendschutz gerecht machen und egal wie enthusistisch man an die Sache gegangen ist, es war nie jemand für konstruktive Gespräche bereit. Es ging immer nur um "Killerspiele", um die "Verrohung unserer Jugend", um die "Ausweitung unserer Gesetze, die an die neuen Medien angepaßt werden müssen", "Der Schutz der Jugend ist wichtiger als persönliche Interessen" --> Tosender Beifall. Toll. Und dann diese permanente Unwissenheit der Leute, die die Entscheidungsbefugnis haben. Da kamen so Sprüche wie: "Ja warum lesen die kein gutes Buch? Warum müssen die immer so einen Mist machen? Kein Wunder es gibt so viele gestörte Kinder!"
Da ist eine Diskussion sinnlos. Natürlich ist der Medienkonsum daneben und natürlich sind die Probleme da. Aber statt langfristige Lösungen zu finden, wird lieber reglementiert und verboten, das Thema ist damit vom Tisch, man scheint was getan zu haben und das nächste Mal, wenn jemand durchdreht, werden die bösen Videospiele wieder dafür verantwortlich gemacht. Dann gibts wieder saures, ein paar vom Ministerium geförderte "Jugendschutz-Projekte" und dann ist der Großteil der Leute wieder beruhigt. Bis zum nächsten Mal. Und so weiter und so fort. Na klasse.
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Ja Slain die aktuellen Schritte/Änderungen im Gesetz gehen dir noch am Allerwertesten vorbei, aber wer sagt denn das es dabei bleibt?
Am besten finde ich auf der Seite jugendschutz.net folgendes.
Zitat"Wirkung von Gewaltspielen:
Seit Beginn der Computerspiele-Entwicklung wird die Nutzung und Wirkung dieses neuen Mediums erforscht, insbesondere im Hinblick auf mögliche Gewaltwirkungen. Die Ergebnisse sind uneindeutig und widersprüchlich. Direkte Wirkungen in dem Sinne, dass ein Spieler nach einem blutrünstigen Deathmatch mit der Pumpgun auf die Straße läuft und dort wahllos alles abschlachtet, sind nicht nachweisbar."
[SIZE=10]Steht wirklich so auf der Homepage, interessante Wortwahl.[/SIZE]Oh, wow das ist bei ihnen auch schon angekommen?!

Und ein paar Zeilen später kommt dies:
Zitat"Heimlicher Lehrplan“ von Gewaltspielen:
In der Vergangenheit wurden vor allem die vordergründigen Gewaltaspekte in Spielen diskutiert, dem „heimlichen Lehrplan“ von Computerspielen dagegen kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Dazu gehören nicht nur die zweifelhaften Konfliktlösungs-Modelle, sondern auch die propagierten Rollenmuster (Prinzessinnen, die darauf warten, von starken, männlichen Helden befreit zu werden) und eine Darstellung gesellschaftlicher Realität, die auf ökonomische Aspekte verkürzt wird (Geld regiert die Welt) und jegliche demokratische Elemente vermissen lässt (autoritäre Staatsmänner, die selbstherrlich und diktatorisch über das Wohl von Völkern entscheiden)."
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