ZitatAlles anzeigenKann man in "Counter-Strike" wirklich Schulmädchen erschießen? Nein. Doch mit solchen Argumenten wurde eine ganze Debatte geführt. Politiker und Journalisten forderten mit kruden Behauptungen ein Verbot von "Killerspielen". Und heute?
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Im Bereich wissenschaftliche Studien fehlen weiter klare Belege dafür, dass Actionspiele Menschen zu Gewalttätern machen. Anfang des Jahres ist Christian Pfeiffer in den Ruhestand gegangen, Deutschlands wohl spielekritischster und vielleicht auch umstrittenster Kriminologe.
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Umgekehrt könnte die Debatte bei jüngeren Menschen für eine gewisse Politikverdrossenheit gesorgt haben: "Das war ein Moment, in dem viele Videospieler gemerkt haben 'Hey, von dem, was sie reden, haben die Politiker eigentlich keine Ahnung - erzählen die vielleicht auch bei Themen, bei denen ich keine Ahnung habe, so einen Unsinn?'", sagt Schönfeldt.
CDU-Politiker Jarzombek teilt diese Einschätzung: "Uns als Partei hat die Diskussion schon geschadet", sagt er. "Wer 16 oder 18 ist, kannte die Spiele, über die diskutiert wurde. Der hat gemerkt, ob das stimmt, was über den Inhalt der Spiele gesagt wird - und dann möglicherweise auch Rückschlüsse auf andere Bereiche gezogen." So etwas sei "schlecht fürs Vertrauen in die Politik".[...]
In der Berichterstattung über Spiele stößt man heute seltener auf eklatante Falschbehauptungen als noch vor zehn Jahren - vermutlich, weil auch in den Redaktionen zunehmend Leute sitzen, die mit Videospielen groß geworden sind. Doch es gibt immer noch Ausreißer. So fragte etwa die "Bild"-Zeitung im April, ob ein straffälliger Soldat ein "Killerspiel" nachgespielt habe. In dem Artikel ging es um "Skyrim", ein bekanntes Rollenspiel, das in einer Fantasy-Welt spielt.
Was wurde aus der Killerspiel-Debatte?
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"rofl" @ Bild-punchlines (mal wieder)
"Er fühlte sich den Kameraden überlegen, wollte lieber Astrophysik studieren"

"WM-Killer" ist auch.... äh... irgendwie misverständlich

Seriously ist die Bild Methode der selektiven u bewusst brandschatzerischen/heißmacherischen Berichterstattung natürlich wie immer verachtenswert u zum Kotzen. Billig, aber funktioniert leider immer gut, son bulcrap. Einfache Sachen machen den Menschen meist am meisten Spaß, ebenso isses mit einfachen Gedankengängen/Erklärungsmustern/Schuldzuweisungen. Finden viele Hohlköppe dann immer wieder aufs neue "elegant"

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Zitat
Umgekehrt könnte die Debatte bei jüngeren Menschen für eine gewisse Politikverdrossenheit gesorgt haben: "Das war ein Moment, in dem viele Videospieler gemerkt haben 'Hey, von dem, was sie reden, haben die Politiker eigentlich keine Ahnung - erzählen die vielleicht auch bei Themen, bei denen ich keine Ahnung habe, so einen Unsinn?'"
Den Teil kann man auch genauso auf die Presse münzen. Der Effekt ist derselbe, wenn da gerade über etwas berichtet wird bei dem man sich zufällig etwas besser auskennt. -
Sehe ich auch so, wenn die Presse den Alten Säcken in der Politik nicht mehr die Stimme gibt (weil diese von Ihrem Versagen ablenken wollen), ist das Thema auch vorbei. Heute haben wir die IS und deren Propaganda Videos allen übel der Welt zuzuordnen.
Auch die USK ist mittlerweile ruhiger geworden und FSK winkt öfter mal derbe Filme mit FSK 16 uncut durch oder deindiziert im großen Stil (zb Robocop 1, das der jemals uncut im TV läuft hätte ich nie gedacht).
Die Ursachen für Hass und Gewalt kann man heute halt woanders drauf beziehen und Computer werden eher nach Propaganda Material anstatt auf Killergames geprüft bei Gewalttätern.
Times are changing -
is war gestern, vw all over the place bei spon und konsorten im moment. ach was sag ich, vor- vorgestern, war ja noch die asylgeschichte dazwischen (wobei die ja zusammenhängt mit dem is mist).
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