Ich bin 2004 von Desktop auf einen Fujitsu Siemens Amilo Laptop umgestiegen. Nach nem halben Jahr dann schon die ersten Bruchlinien im Gehäuse (neben linker Strg und rechter Shifttaste) und ein Pixelfehler im Display. Ein Jahr später gabs die gleichen Brüche dann auch am Bildschirmscharnier obwohl ich das Gerät eigentlich hauptsächlich innerhalb des Hauses benutzt habe. Außerdem wurde der Laptop bei stärkerem Betrieb auch deutlich wärmer und lauter als zu Beginn ... bis zum Totalausfall 2008 als der Akku dann auch nur noch 5 Minuten gehalten hat.
Ich hatte dann kein Geld um mir wieder was Neues zu besorgen und nutzte dann erstmal das Macbook meiner Freundin. Am Anfang muss man sich natürlich ein wenig umstellen, aber man merkt ganz schnell, dass es eigentlich nur daran liegt, dass man sich an Windows angepasst hat. Kleines Beispiel: ich denke mal der eine oder andere, wollte damals beim Brennen seiner ersten CD, einfach die Dateien von der Festplatte aufs CD Laufwerk ziehen, was natürlich nicht geklappt hat. Bei MacOS hätte das dann halt genau so funktioniert. Viele Sachen funktionieren halt intuitiv und einfach. Ich denke mein komplett PC unbegabter Vater würde mit MacOS auch ein wenig besser klar kommen.
Besitze jetzt seit knapp 1,5 Jahren mein Eigenes. Habe günstig (400eur) ein gebrauchtes 2008er Modell vom Bruder meiner Freundin bekommen, dass aussah wie neu obwohl er sehr viel damit gearbeitet hat. Jetzt ist es 4 Jahre alt und ich kann noch jeden Buchstaben auf der Tastatur lesen (ebenfalls ein Mako beim Fujitsu gewesen) und es läuft nach wie vor problemlos. Da ich jetzt auch nicht sooo der PC Experte bin freu ich mich einfach auch, dass alles stabil läuft (keine Taskmanager Aktionen, Abstürze oder Kompatibilitätsprobleme). Kann Cyrez auch nur Recht geben was Langlebigkeit, Wiederverkaufswert angeht, was den Anschaffungspreis dann wieder etwas relativiert.
Seit Mai ist auch wieder ein Windows7 Rechner im Haushalt, aber ich nutze meist lieber das Macbook obwohl Windows 7 schon ganz ok ist.