ZitatClover spricht über Okami und NexGen Joe
Atsushi Inaba steht Rede und Antwort zu Clover Projekten
Von: Matthias Michelsen
Gaminformer besaß die Möglichkeit den Präsidenten vom Clover, Atsushi Inaba, zu interviewen. Dabei nannte er Tücken bei der Entwicklung von Okami; denn man wollte anfangs eine photorealistische Grafik-Engine verwenden, doch seien die Fähigkeiten der Playstation 2 zu begrenzt gewesen. Nur durch dein Streich eines Designers sei man auf den Sumi-e-Stil gekommen, doch hätte diese Entscheidung weitere Probleme verursacht, denn nur wenige besaßen das Talent so zu zeichnen und jede Textur musste handgezeichnet werden. Des Weiteren wurde er nach seiner Meinung bezüglich Nintendos Entscheidung die Verwandlung in einen Wolf als Hauptthema zu verwenden gefragt: Atsushi Inaba gab zu, dass er anfangs sehr sauer darüber war aber nicht davon ausgeht, dass hier Ideenklau betrieben wurde, sondern es nur ein zeitlicher Zufall war. Auch sagte er, dass Okami sich nicht nur an japanische Märchen, Folklore und Mythen anlehnen würde, sondern man sich mehrerer Einflüsse bediehnt hat und diese auf seine Weise interpretiert hat, was Okami zu einer eigenständigen Geschichte macht. Auf die Frage ob eine Nintendo-DS-Umsetzung wegen dem Zeichenfeature nicht Sinn machen würde, antwortete Atsushi, dass eine Umsetzung aufgrund der geringeren Leistung wohl zu schwierig sei und es nur ein einzelnes Features des Spiels sei, die Steuerung des Playstation-2-Kontrollers werde optimal ausgenutzt.
Auch zu der Frage wie ein zukünftiges Viewtiful Joe aussehen würde, äußerte er sich: So erläuterte er, dass sich Viewtiful Joe mit den nächsten Episoden und auf NexGen Konsolen verändern wird. Man glaubt, dass die Kunden langsam ihr Interesse am 2D-Scrolling-Konzept verlieren würden, weshalb ein neuer Teil der Seire völlig neu und anders sein würde. Zu einen möglichen Steel Batalion Nachfolger äußerte man sich, doch würde man im Moment nicht an eine Fortsetzung denken.
Quelle: Gamers-Spirit