ZitatOriginal von Vit
Keiner nimmt mich ernst...
Warum auch... ![]()
ZitatOriginal von Vit
Keiner nimmt mich ernst...
Warum auch... ![]()
Das sagt ausgerechnet die 'Japanquelle'...
ZitatOriginal von Vit
Das sagt ausgerechnet die 'Japanquelle'...
Das ich ne Meise habe ist eh bekannt oder?
Spiele sind jetzt offiziell Kultur in Deutschland
http://www.spiegel.de/netzwelt/spiel…,572152,00.html
Hakenkreuzgalore? ![]()
Das wird noch etliche Jahre dauern, bis es auch in den Koepfen der Bevoelkerung als kulturelles Gut anerkannt wird.
Das ist aber auch nur verständlich, weil es den Spielen im Vergleich zu Musik oder Film an Kreativität fehlt. Desweiteren hat die Spielebranche noch mit Problemen wie Sexismus und anderen Stereotypen zu kämpfen.
Die Spielebranche besteht quasi vollständig aus dem Mainstreambereich, wenn das bei Filmen auch so wäre und alle Filme aus Hollywood kommen würden, hätte ich auch zum Teil Probleme sie als Kulturgut anzuerkennen. Natürlich gibt es auch positive Ausnahmen wie REZ, ICO, Shadow of the Colossus oder Shenmue oder erfolgreiche Independentproduktionen wie zuletzt Braid, aber noch zu selten und diese werden in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. In der Öffentlichkeit geht es nur um Killerspiele wie Counter Strike und GTA 4 oder das Suchtspiel WoW.
Es liegt hauptasechlich an der selbst ausfuehrbaren (teilweise extremen) Gewalt und teilweise sehr realistischer Gewaltdarstellung sowie dem Spass, der damit verbunden ist und der Suchtgefahr, welche die unaufgeklaerte Oeffentlichkeit mit Video-/Computerspielen verbindet.
Mehr Aufklaerungsarbeit und ein verantwortungsbewusster Umgang (zB. Eltern achten darauf was / wann / wieviel ihre Kinderchen spielen) mit dem Medium Video-/Computerspiel wuerde der Anerkennung in der Gesellschaft deutlich zu Gute kommen.
Klar gibt es auch dort noch Arbeit. Video- und Computerspiele sind einfach eine Nischenkategorie im Gegensatz zu den anderen Medien wie Musik, Literatur oder Film. Es gibt sehr viele Leute die noch nie im Leben gespielt haben und das wird sich wahrscheinlich auch nie ändern.
Alles eine Frage der Zeit.
Gluecklicherweise wird die Videospielgeneration auch aelter und die Akzeptanz wird damit automatisch weitergegeben und ausgeweitet.
In 25 bis 30 Jahren wird es voellig normal sein, wenn auch Rentner CVGs zocken.
Spaetestens dann gehoert das Videospiel fest zum kulturellen Erbe.
ZitatDas wird noch etliche Jahre dauern, bis es auch in den Koepfen der Bevoelkerung als kulturelles Gut anerkannt wird.
Im Prinzip doch sowieso egal. Es zählt doch nur was man selber davon hält. ![]()
ZitatOriginal von Arcadion
Alles eine Frage der Zeit.
Gluecklicherweise wird die Videospielgeneration auch aelter und die Akzeptanz wird damit automatisch weitergegeben und ausgeweitet.
In 25 bis 30 Jahren wird es voellig normal sein, wenn auch Rentner CVGs zocken.
Spaetestens dann gehoert das Videospiel fest zum kulturellen Erbe.
Dass es überhaupt so lange dauern muss, ist der Witz in Tüten.
Hoffentlich erlebe ich diese glorreiche Zeit noch.
ZitatOriginal von Xaron
Das ist aber auch nur verständlich, weil es den Spielen im Vergleich zu Musik oder Film an Kreativität fehlt. Desweiteren hat die Spielebranche noch mit Problemen wie Sexismus und anderen Stereotypen zu kämpfen.
Ganz im Gegenteil. Gewalt gibts in Filmen ebenso und Sexismus ist nach wie vor ein großes Problem der Musikbranche. Was der heranwachsenden Generation an Werten mitgegeben wird durch z.b. HipHop oder ähnliches ist imo deutlich bedenklicher als durch Videogames. Natürlich interessiert sich dafür kein Politiker.
ZitatDie Spielebranche besteht quasi vollständig aus dem Mainstreambereich, wenn das bei Filmen auch so wäre und alle Filme aus Hollywood kommen würden, hätte ich auch zum Teil Probleme sie als Kulturgut anzuerkennen. Natürlich gibt es auch positive Ausnahmen wie REZ, ICO, Shadow of the Colossus oder Shenmue oder erfolgreiche Independentproduktionen wie zuletzt Braid, aber noch zu selten und diese werden in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.
Na toll und wenn sie von der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen würden, dann wären's deiner Meinung nach wieder keine Independentgames ;). Fakt ist mit Spielen wie Okami, Echocrome usw, einer lebendigen Homebrew-Szene (also heim-entwickelte Spiele wie Machinarium, Samorost, Knytt Stories usw) sowie zahllosen Indie-Produktionen siehts imo auf keinen Fall schlechter aus als beim Medium Film. Ich vermute sogar ganz im Gegenteil, denn man muss das ja schon im Verhältnis sehen. Ein guter Film kann von jedem Filmstudenten recht schnell gedreht werden, ein gutes Selfmade-Spiel braucht dagegen selbst im Team Jahre (z.B. Last Hope, laut Retro Gamer Interview). Gerade jetzt über die Download-Dienste wie XBL, WW, Steam oder PSN kamen/ kommen geradezu inflationär viele und interessante Indie-Games. Butterfly Garden, World of Goo, fl0w, Alten8, flower, Little Big Planet, Darwinia/ Decon, Lost Winds usw sind lediglich die für mich interessanten Titel... und noch nicht einmal unbekannte Games.
ZitatOriginal von Dodgi
Im Prinzip doch sowieso egal. Es zählt doch nur was man selber davon hält.
Im Prinzip würde ich dir ja zustimmen,aber wenn ich da wieder an die neue USK-Regelung denke ...
Von daher wäre es vielleicht schon wichtig,dass Videospiele endlich vom Satansthron geholt werden,
auf dem die Öffentlichkeit sie gerne sieht.
Saldek: Ein Großteil von Spielen baut aber nunmal noch immer auf der "Action/Sex Sells"-Devise auf. Man nehme nur Tomb Raider oder DoA.
Ein Liebesdrama wie Titanic oder eine Komödie ganz ohne Gewalt wirst du in Spielen ja kaum finden können.
Ich denke ausserdem, dass der internationale Film mehr Indiprodukte und unabhängige Produktionen hervorbringt als ein Spiel.
Beim Spiel kommen noch Faktoren wie Lizensen, Obulus an die Konsolenhersteller, etc etc hinzu.
Und die wie Katamari Damashii werden ja auch mittlerweile ausgeschlachtet.
Mich freuts aber, dass Spiele nun offiziel als Kulturgut bezeichnet werden können. Die die sich darüber beschweren, werden sich auch in 30 Jahren noch darüber beschweren, insofern kanns mir egal sein.
ZitatAlles anzeigenCSU fordert Aus für Killerspiele
Die wachsende Verbreitung sogenannter Killerspiele wollen CSU-Politiker per Verbot eindämmen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und der innenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl (CSU), stellten am Montag in Berlin die freiwillige Selbstkontrolle der Spielehersteller (USK) infrage.
Strafrecht wird "faktisch außer Kraft gesetzt"Jugendschutz müsse vor den Interessen der Produzenten stehen, so die Politiker. Unterstützt wurden sie vom Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Christian Pfeiffer. Es dürfe nicht sein, dass die USK mit ihrer Altersfreigabe das Strafrecht faktisch außer Kraft setze. Pfeiffer wies auf den Zusammenhang von "Killerspielen" und Gewaltbereitschaft der Jugendlichen hin.
Herrmann bezeichnete die am 1. Juli in Kraft getretene Verschärfung des Jugendschutzgesetzes als Minimalkorrektur. "Killerspiele" seien Machwerke von abstoßender Brutalität und Grausamkeit. Bayern will im Bundesrat darauf dringen, dass sein bereits im Januar 2007 eingebrachter Antrag weiter beraten wird.
CSU fordert Indizierung
Das Verbot von Gewaltdarstellungen in Paragraf 131 des Strafgesetzbuchs sei in keiner Weise auf Computerspiele zugeschnitten. Ein Verbot von "Killerspielen" stehe bereits im Koalitionsvertrag. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien müsse das entscheidende Wort haben und nicht die industrienahe USK, forderten die CSU- Politiker und Pfeiffer.
Nach den Vorstellungen Herrmanns sollte bei Verstößen eine Höchststrafe von einem Jahr Gefängnis eingeführt und das Bußgeld drastisch von 50.000 auf 500.000 Euro erhöht werden.
Pfeiffer verlangte eine umfassende Indizierung. Wenn die Spiele nicht mehr frei verkaufbar seien, würden sie nicht bekannt, und der Umsatz breche ein. (
soll der Hans doch erstmal nachdenken!)
Mehr Kontrolle im Internet
Uhl regte vor dem Hintergrund kinderpornografischer Angebote im Internet an, Provider per Gesetz zu zwingen, bestimmte Seiten aus dem Netz zu nehmen. Spätestens seit den Olympischen Spielen in Peking wisse man, was möglich sei. "Was die Chinesen können, sollten wir auch können", so Uhl. "Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich."
Pfeiffer kritisierte die Freigabepraxis der USK. Nur bei einem Drittel von nachgeprüften 72 Spielen sei die Alterseinstufung nachvollziehbar. Er bezeichnete die Kontrolle als Farce und den Jugendschutz als Papiertiger.
"Lustvolle Gewalt wird zum Selbstzweck"
Als Beispiel für abstoßende Gewaltspiele nannte er "Grand Theft Auto IV": Das von der USK ab 18 Jahren freigegebene Spiel wurde in den ersten Wochen weltweit sechs Millionen Mal verkauft. "Die lustvolle Gewaltanwendung wird zum Selbstzweck des Spiels." Mord und Totschlag würden mit Punkten belohnt.
Suchtgefahr unterschätzt?
Viel zu wenig Beachtung findet nach Einschätzung Pfeiffers die Suchtgefahr durch Computerspiele. Vor allem Jungen neigten zu übermäßigem Konsum. Zudem gehöre kein Bildschirmgerät in ein Kinderzimmer. "Zuviel Medienkonsum macht dick, dumm und möglicherweise auch aggressiv", erklärte Pfeiffer.
~ http://www.onlinekosten.de/news/artikel/3…Cr_Killerspiele
Einmal alle Politiker bitte in die Müllverbrennungsanlage!
Zitat"Was die Chinesen können, sollten wir auch können", so Uhl. "Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich."
Geht's eigentlich noch?
Der Rest des Artikels ist zwar auch schon verdammt kritisch,aber ich glaube,hier hakt es echt aus. Diese Leute sind doch nicht mehr normal,was sind da eigentlich für Unzurechnungsfähige Leute an der Regierung?
ZitatOriginal von Profi2002
Spätestens seit den Olympischen Spielen in Peking wisse man, was möglich sei. "Was die Chinesen können, sollten wir auch können", so Uhl. "Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich."
Was haben diese Typen eigentlich dort, wo andere ein Gehirn haben !? Ist dem lieben Herrn eigentlich bewusst, dass sein Geschwätz verfassungsfeindlich ist ?
[quote]Original von Profi2002
ZitatCSU fordert Aus für Killerspiele
"Was die Chinesen können, sollten wir auch können"
als leckere reisgerichte kann ich auch kochen *lach*
ne mal spaß beiseite.
ich denke an spiele wie comando l*bia,persian g*lf inferno,wolfens*ein 3d,teacher b*sters......
das waren spiele die ich bis zur 5-6 !! schullkasse gezockt habe. also als kleiner scheisser. damals hatte ich kein internet und auch kein geld für spielezeitschirften. wenn die spiele damals meine eltern gesehen hätten hätte es aber geraucht. aber das ist halt der reiz des verbotenen und die endlosen kopien gingen auf den schulhöfen herum.
was ich damit sagen will ist das durch eine indizierung oder beschlagnahmung irgendwie eine gute billige werbung gemacht wird aber die spiele dann mehr kopiert werden.
aufregen über solche dummen politiker kommentare tue ich mich kaum denn mittlerweile kann ja fast jeder der weis was eine tastatur ist im ausland bestellen.
Hab den Artikel auch schon gelesen, verkeife mir aber jeglichen Komentar!
Oder doch nicht...!?
Neee, ich zitiere lieber einen Kommentar aus dem Artikel! ![]()
ZitatFranken fordert schon lange das Aus von Bayern und da hört auch niemand drauf ...
Das positive an der Sache ist ja, das Pfeiffer und unsere Volksvertreter nicht mehr in der Blüte Ihres Lebens stehen und uns wohl mit ihrer jämmerlichen Inkompetenz nicht mehr allzu lange auf den Wecker gehen können.