Suizid? Ja also so hätte ich dich von hier aus jetzt nicht wirklich eingeschätzt. Sowas ist aber auch nicht lustig. Kann man ja froh sein, dass es nicht dazu gekommen ist. Meine Fresse..
@ neXGam: Da bin ich wieder!
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Manometer, Dennis!

Harte Geschichte.
Ein Glueck, dass Du dann jetzt so gut therapiert wirst.
Alles gute nochmals! -
Man...das ist hart...wie gut, dass wir somit nur 4 Monate und nicht für immer auf Dich verzichten müssen. Alles Gute weiterhin und "Welcome Back
"Würde Dich Sex denn jetzt wieder vollkommen aus der Bahn werfen...oder warum musst Du Dich da zurück halten?
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Auch von mir alles GUTE !Habe in meinem engsten Familienkreis auch mit einem solchen Fall zu tun gehabt und das ist wahrlich alles andere als lustig.Was ich gut finde,ist Deine offene Art mit der Krankheit umzugehen.Denke das hat schon eine grosse Überwindugskraft gebraucht,das hier zu posten bzw darüber zu berichten.

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- Offizieller Beitrag
Fett!
Bei meiner Frau war es ähnlich, nur das bei ihr Valpurinsäure im Gehirn nicht richtig dosiert wird. Sie lag deswegen letztes Jahr 7 Wochen stationär in der Landesklinik und ging danach nochmal 10 Wochen in der Tagesklinik.Jetzt folgen dann nochmal 2-4 Jahre Therapie.
Von daher weiterhin gute Besserung
M.C.
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Wow, danke für Eure Anteilnahme und die ganzen positiven Statements, Leute !

Ja, ich hab gestern tatsächlich Ewigkeiten für mein Posting gebraucht und hab sogar noch 'nen Kumpel gefragt, ob ich das wirklich alles schreiben soll.
Ich meine, hier wusste bis jetzt ja fast niemand von meiner Depression.
Selbst wenn ich gewollt hätte, hätte ich nicht gewusst, wie ich ein so ernstes Thema ansprechen soll. Ich war zwar öfter mal kurz davor, etwas in den "Alles ist scheiße"-Thread zu posten, aber fand das dann doch irgendwie unpassend...Und was den Suizidversuch angeht...
Die Zeit davor war die schlimmste meines ganzen Lebens.
Je schlimmer es mir ging, desto mehr ging in meinem Leben auch den Bach runter. Und dadurch ging es mir dann noch schlimmer. Diese Spirale zog mich immer weiter runter.Mein Studium-Abschluss stand auf dem Spiel, ich war durch meine monatelange Arbeitsunfähigkeit pleite, meine neunjährige Beziehung ging im Februar in die Brüche, fast alle meine Freunde (leider auch mein bester) haben sich zurückgezogen und teilweise sogar den Kontakt zu mir komplett abgebrochen, weil sie die ihnen aufgezwängte Verantwortung für mein Leben nicht mehr tragen konnten/wollten, oder weil sie sich durch meinen labilen Gemütszustand ständig von mir unter Druck gesetzt fühlten.
Das Schlimme ist ja, dass man trotz seiner Depression natürlich immer noch in der Lage ist, das eigene Verhalten und dessen Wirkung auf andere zu reflektieren. Man ist ja nicht bescheuert oder so. Man bekommt also mit, wie man sich selbst alles verbaut und seine liebsten Menschen ständig unabsichtlich verletzt und von einem wegdrängt, aber man ist absolut nicht in der Lage, daran etwas zu ändern. Daraus resultieren dann wiederum Schuldgefühle, und die Abwärtsspirale dreht sich und dreht sich.....
Irgendwann ging's mir so schlecht, dass ich einfach nicht mehr wusste, wie es noch weitergehen soll und wie ich diese ganzen Verluste verkraften soll. Ich hatte mich zu dieser Zeit auch schon länger auf einen allerletzten Hoffnungsschimmer (in Gestalt einer bestimmten Person) eingefahren und mich in meiner Verzweiflung übermäßig da reingesteigert. Meine ganze Energie und mein ganzes Denken konzentrierten sich plötzlich darauf, und ich hatte das Gefühl, ich könnte nur noch mit Hilfe dieser einen Person gesund werden (was ein Teil meiner aufkommenden psychotischen Symptome zu dieser Zeit war, die leider niemand als solche erkannt hatte). Doch diese absolute Fixierung und emotionale Abhängigkeit von einer einzigen Person resultierten dann logischerweise darin, dass sich diese Person extrem unter Druck gesetzt fühlte und auf Abstand ging.
Danach, als es sich so anfühlte, als hätte ich nun absolut und wirklich endgültig alles verloren, bin ich durchgedreht. Teilweise war es dann so schlimm geworden, dass ich wochenlang 24 Stunden täglich nur noch im Bett lag und mich aufgrund der Antriebslosigkeit nicht einmal mehr zum TV-Gucken, Lesen, Internet-Surfen oder Zocken aufraffen konnte, geschweige denn mal das Haus zu verlassen. Ich habe weder meine Mails gecheckt, noch hab ich meine Post geöffnet oder sonstwas getan. Es ging nix mehr.
Ich wollte dann irgendwann nur noch, dass dieser unerträgliche Schmerz in meinem Kopf endlich aufhört, egal wie. Natürlich dachte ich auch daran, mich in eine Klinik einweisen zu lassen (da die ambulante Therapie ja absolut nix brachte), doch ein Klinikaufenthalt hätte ja eine wochenlange oder sogar monatelange Auseinandersetzung mit all den negativen Dingen bedeutet, und ich wollte absolut und definitiv keinen einzigen Tag mehr länger überhaupt noch irgendwie irgendetwas denken müssen. Meine Gedanken waren ja nur noch ein einziger großer Schmerz.
Da hab ich dann alles an Tabletten geschluckt, was sich in den letzten Monaten so angesammelt hatte, und hab anschließend den beiden wichtigsten Menschen in meinem Leben auf die Mailbox gesprochen und mich verabschiedet. Das hat mir dann auch im Endeffekt das Leben gerettet, da kurze Zeit später Notarzt, Feuerwehr und Polizei in meinem Wohnzimmer standen und ich dann direkt auf die Intensivstation kam. Magenspülung, 48 Stunden am Tropf, und plötzlich war ich (nach einem kurzen Gespräch mit einem Psychologen) wieder zu Hause. Und dann war es noch schlimmer als vorher, weil ich von allen Seiten mit Vorhaltungen und Freundschafts-Kündigungen bombardiert wurde. Da Plan A (Suizid) schon einmal in die Hose ging, hab ich dann also Plan B (die Klinik) versucht, und die haben mich gleich dort behalten. Von da an ging es langsam, aber trotzdem endlich wieder bergauf.
Jo, das war dann jetzt wohl die Langfassung...
Nun geht's mir jedenfalls endlich wieder besser, mit meinen (verbliebenen) Freunden läuft's auch wieder besser, und ich hab in den letzten Wochen sogar ein paar neue Freunde gewonnen. Und was meine Diplomarbeit angeht, bin ich auch wieder sehr zuversichtlich. Und ab nächste Woche verdiene ich ja sogar wie gesagt wieder Geld und löse damit ein weiteres Problem.
Und ich hab endlich wieder Spaß an den Dingen!
Heute hatte ich z.B. nach einem knappen halben Jahr endlich mal wieder einen ausgiebigen Zocker-Abend mit ein paar Freunden (von denen der eine gerade ziemlich laut schnarcht und mich hier beim Tippen stört).
Ach, und was die Frage nach meinem Sex-Verbot angeht:
Die Ärzte wollen halt, dass ich mich vorerst primär um mich kümmere, und dass ich meine positiven Energien aus mir selbst schöpfe.
Ich hab mich halt in den letzten Wochen (seit es mir wieder einigermaßen gut ging) auch wieder unter Leute gewagt und tatsächlich sogar zwei wirklich schöne, kuschelige Wochenenden verbracht. Doch die Ärzte haben nun Angst, dass ich meine Stimmung eventuell wieder zu sehr von solchen positiven Erlebnissen mit anderen abhängig mache. Ich soll einfach noch ein wenig warten. -
Schön, dass du wieder bei uns bist

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Ziemlich heftig, aber schön zu hören, dass es Dir jetzt wieder besser geht. Viel Erfolg weiterhin auf dem Weg, auch wenn es sicherlich wieder Rückschläge geben wird.
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Sehr interessant zu lesen, aber der Hintergrund ist natürlich traurig.
Man kann sich das gar nicht vorstellen als Außenstehender. Lustlosigkeit hat Jeder mal bestimmt, aber Tabletten und Selbstmord? Sehr heftig.Kann man ja froh sein, dass es nicht geklappt hat
Freundschafts-Kündigungen im Nachgang sind aber auch nicht die feine Art. Gerade hier hätte sich für mich gezeigt, wer weiter zu mir hält, trotz der Probleme. Alle anderen wollen einfach nichts mit einem "Verrückten" zu tun haben, hätte ich mir gedacht. -
Kenne ja auch ein fall in familienkreist und glaube mir alexis so leicht ist es echt nicht. da verzweifelt man als freund, oder familie macnhmal...aber man rafft sich immer wieder auf

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Ja, ganz so leicht sollte man das Verhalten meiner Freunde (und Familie) wirklich nicht abstrafen. Da hat MC_IRC schon Recht, Alexis.
Immerhin haben sie extrem viel Last auf sich genommen und sich monate- und sogar jahrelang um mich gekümmert.Sicher hätte ich mir gewünscht, nicht einige der wichtigsten Leute in meinem Leben zu verlieren. Aber ich kann es verstehen, dass einige die Situation kaum noch ausgehalten haben und dann aus Selbstschutz auf Abstand gegangen sind.
Meine beste Freundin meinte letztens zu mir, dass mein Gesundheitszustand seit letztem September quasi das Haupt-Gesprächsthema zwischen ihr und ihrem Freund war. Sie konnte nachts teilsweise vor Sorge um mich nicht schlafen und ist dann völlig übermüdet zur Arbeit gefahren (was sie mir zu dieser Zeit natürlich nie gesagt hat, um nicht noch mehr Schuldgefühle in mir auszulösen).
Also nein, man kann jetzt wirklich nicht so einfach sagen, dass Person A ein besserer Freund war als Person B, nur weil B sich irgendwann zurückgezogen hat.
Erstens habe ich verschiedene Personen unterschiedlich stark belastet. (Mein bester Freund bekam z.B. das Meiste ab und "musste" quasi täglich ewig lange Gespräche mit mir führen, die uns irgendwann nur noch beide ständig zum Heulen brachten.)
Zweitens kann es ja auch sein, dass Person A einfach ein dickeres Fell hatte.
Oder wie der Psychologe es ausdrücken würde: Person A hat im Laufe der Zeit bestimmte Skills entwickelt, um mit dieser Situation umzugehen und sie nicht zu nah an sich ran zu lassen.
Andererseits ist Rückzug auch eine bestimmte Art von Skill, um sich zu schützen. Das bedeutet aber nicht, dass man die Person, von der man sich zurückzieht, weniger mag.So oder so ist es aber natürlich trotzdem immer ein riesengroßer Verlust, wenn sich ein Mensch so von einem zurückzieht. Man fühlt sich einfach verlassen. Egal, was der Kopf dazu als Erklärung oder Entschuldigung abliefert. Der Schmerz bzw. die Trauer überwiegen immer.
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.Mannomann, ich brauch in diesem Thread immer ewig für ein einziges Posting und komme dadurch dann gar nicht mehr dazu, mich im Forum umzusehen.

Naja, spätestens wenn ich am Wochenende wieder arbeite und (wie Alexis sich zurecht erinnerte) nichts anderes zu tun habe, als auf den Feierabend zu warten, hab ich nochmal 7 volle Stunden Zeit, die ich hier verbringen kann.
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Ist als Außenstehender natürlich schwer einschätzbar alles.
Wichtig ist ja, dass es dir wieder besser geht. Freu ich mich
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- Offizieller Beitrag
Jepp

Mußte gestern Abend schon schmunzeln, als ich Dino endlich mla wieder bei Live online hab gehen sehen
M.C.
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Hehe...

Jo, momentan geht's mir wirklich ganz gut.
Ich hatte doch Mittwoch mit ein paar Freunden einen "Wir spielen die beklopptesten Videogames der Videospielgeschichte und stopfen uns dabei mit Junk Food voll"-Tag geplant. Das hat uns dann allen so viel Spaß gemacht, dass wir den "Mittwoch-Abend" bis Freitag früh um 5 Uhr ausgedehnt haben.
Wir haben echt jedes Stück Freak-Software eingelegt, das ich da hatte. War also wirklich cool.
Ach ja, und das mir von den Ärzten auferlegte Verbot hab ich auch nicht so ganz einhalten können, höhö...

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na endlich isser zurück. wird ja auch ma zeit...
die geschichte kenn ich ja schon. sehr krass. aber trotzdem nochmal ein "schön das es wieder besser geht"
wir sollten mal wieder was schönes zocken....wir verpassen uns nur immer bei xbl irgendwie..
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Ja, wir verpassen uns wirklich ständig.

Naja, vielleicht klappt's ja heute.
Wurde nämlich grad zu 'ner Runde Left 4 Dead eingeladen.
Und danach werd ich noch Oblivion oder Fable zocken, mal sehen.Zumindest werd ich gleich mal wieder länger online sein.
Die Chancen stehen also nicht so schlecht.
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Ich sag nach über einem Jahr auch mal wieder "Hallo"!

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Watt? Wer bist Du denn?
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noch so'n fischkopp

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