Und tschüss! Das ist bitter.
Zitat„Team dem Erdboden gleichgemacht“: Doom-Entwickler verliert 136 Mitarbeiter
id Software verliert im Rahmen der Xbox-Entlassungen einen Großteil des Teams. Obsidian kippt den „Avowed“-Nachfolger für ein neues „Fallout“.
Zitat[...]„Jahrzehnte an Wissen ausradiert“
Wie hart es id Software trifft, beschreibt der langjährige VFX-Künstler Derek Best in einem Post auf LinkedIn. Er stehe immer noch unter Schock, wie brutal die Kürzungen ausgefallen seien: „Zusammengenommen wurden Jahrzehnte an Wissen aus dem Studio ausradiert“, schreibt Best, der nach eigenen Angaben über zwölf Jahre bei id Software gearbeitet und an allen drei modernen „Doom“-Spielen mitgewirkt hat.
Das VFX-Team sei auf einen einzigen Künstler ohne Lead und Producer zusammengestrichen worden. Auch der für die Effekt-Pipeline zuständige Engine-Programmierer und sämtliche Entwickler mit Kenntnissen der 3D-Software Houdini mussten demnach gehen. Bests Fazit fällt bitter aus: „Gute Arbeit, Microsoft. Nichts zeugt so von Geschäftserfolg, wie ein Team in Grund und Boden zu bomben, es auf Support-Studio-Größe zu stutzen und dabei gewaltige technologische Errungenschaften wegzuwerfen.“[...]
Zitat[...]Besonders bitter ist der Zeitpunkt: Die Entlassungen fielen auf den Tag vor dem Release der Story-Erweiterung „Revelations“, die am Dienstag für den 2025 veröffentlichten Shooter „Doom: The Dark Ages“ erschienen ist. Für die Fertigstellung des DLC habe das Team zuvor auf Hochtouren gearbeitet, schreibt Best.[...]