1. Nexgam Portal
  2. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Aktive Themen der letzten 24h
  3. Dashboard
  4. Mitglieder
  5. Patreon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. neXGam - Forum
  2. Forum
  3. Community
  4. Off Topic
  5. Multimedia

Charlton Heston verstorben...

  • Smiling Force
  • 8. April 2008 um 22:22
  • Smiling Force
    Profi
    Beiträge
    806
    • 8. April 2008 um 22:22
    • #1

    Mit seiner Rolle in "Ben Hur" erlangte er als Schauspieler Weltruhm. Seit den 90ern setze sich Charlton Heston vor allem als Waffenlobbyist ein. Am Samstag verstarb er in seinem Haus in Beverly Hills; seine Ehefrau Lydia war an seiner Seite. Der an Alzheimer leidende Heston war 84 Jahre alt.

    Die Leinwandkarriere von Charlton Heston begann 1949 - als Shakespeare-Darsteller in Fernsehproduktionen. Den Durchbruch zum Kinostar schaffte er nur ein Jahr später mit der Hauptrolle in dem Thriller "Stadt im Dunkeln". Bevor Hollywood den Hünen mit dem trotzig-kantigen Kinn als Heroendarsteller für Monumentalfilme engagierte, mimte er in "Die größte Schau der Welt" einen Zirkusdirektor. Auch in einer Reihe von Action- und Katastrophenfilmen bewährte sich Heston, zu dessen unvergesslichen Rollen die eines Astronauten im Science-Fiction-Klassiker "Planet der Affen" gehört. Sein Leben, seine Filme

    1957 glänzte er in dem Filmepos "Die Zehn Gebote" als Moses. Für seinen Judah in "Ben Hur" hatte er 1959 den Oscar als bester Hauptdarsteller bekommen. Zu den überragenden Gestalten, die Heston verkörperte, gehörten Michelangelo, El Cid und mehrere Staatschefs.

    Heston drehte in seiner langen Hollywoodlaufbahn mehr als 100 Kino- und Fernsehfilme. Seit den 90er-Jahren machte er dann vor allem als Fürsprecher von Amerikas Waffenlobby Schlagzeilen. Von 1998 bis 2003 war er Vorsitzender der National Rifle Association, der vier Millionen Mitglieder starken Organisation der US-Waffenbesitzer. Sein Einsatz für die Waffenlobby trug ihm bei Amerikas Linken die harsche Kritik ein, er sei mitverantwortlich für Massaker an Schulen. Auch Michael Moore rückte Heston mit seinem Oscar-gekrönten Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" in diese Ecke. Ein Jahr bevor er das Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegte, gab Heston öffentlich bekannt, dass er an Alzheimer leide.

    Quelle: http://www.stern.de


    Sehr schade, ich mochte Heston als Schauspieler sehr gerne, besonders in den Endzeit-Filmen "Soylent Green", "Omega Man" und "Planet der Affen"...

    LOOK TO THE PAST AND REMEMBER A SMILE... :harr:

    • Zitieren
  • Arcadion
    Trans Am Fan
    Beiträge
    16.938
    • 8. April 2008 um 22:45
    • #2

    Als Schauspieler mochte ich ihn auch sehr, aber als Mensch aufgrund seiner gluehenden Liebe zu Waffen und der extremen konservativen Einstellung war er mir ziemlich unsympathisch.
    Aber egal. Moege er in Frieden ruhen ...
    Genauso wie der erst kurz vor ihm verstorbene Hollywood Star Richard Widmark.
    Ebenso ein klasse Schauspieler, der sogar Waffen und Gewalt verabscheut hatte ... besonders ungewoehnlich, da ihm viele Wildwest und Kriegsfilm Rollen auf den Leib geschrieben wurden.

    Die 'guten alten Hollywood Stars' werden immer weniger ... :(

    • Zitieren
  • SHINOBIDA
    Fortgeschrittener
    Beiträge
    589
    • 9. April 2008 um 00:41
    • #3

    JA toll von ihm war wie er in einer Stadt mit seinen Waffenfreunden aufgetreten ist auf die Bühne steigt und verlauten lässt "from my cold dead Hands" während er ein Jagdgewehr in die höhe streckt.

    In eben dieser Stadt ist ein 6 jähriges (weiß es nciht genau) Mädchen von einem anderen Kind erst ein paar Tage davor erschossen worden
    (Toll zu sehen im Film bowling for columbine von Michael Moore)

    Ja der Verlust von solchen Menschenfreunden ist wahrlich schmerzhaft, was tun wir nur ohne solche Herzlosen Waffenfanatikern...

    -Was ich an mir hasse?

    - Nichts! Ich bin in Ordnung nur die Welt nicht.

    • Zitieren
  • Akido
    Meister
    Beiträge
    1.987
    • 9. April 2008 um 00:51
    • #4

    Hm, jeder Mensch hat (mindestens) zwei Seiten, so auch Herr Heston.

    Seine filmischen Leistungen sind unbestritten, von daher hat er sich ein wenig Anerkennung schon verdient. Ich glaube auch, dass dies überwiegt, es gibt bestimmt schlimmere Waffenfanatiker als er einer war.
    Er war ja hauptsächlich Repräsentant und Sprachrohr.

    tba

    • Zitieren
  • Christophe
    Profi
    Beiträge
    1.599
    • 11. April 2008 um 01:16
    • #5

    Man sieht Charlton Heston immer nur mit in Zusammenhang mit der beknackten NRA, sollte aber nicht vergessen, dass er sich auch für die Rechte der Schwarzen engagiert und zusammen mit M.L. King demonstriert hat.
    Insofern hatte auch er durchaus positive Seiten, die man nur zu gerne übersieht.

    Ah! Momend ämool!

    • Zitieren
  • Pandemonium
    Bowling Champion 1987
    Beiträge
    14.424
    • 11. April 2008 um 07:00
    • #6

    Schade eigentlich. Diese wohl vorhandenen positiven Seiten (abseits der Schauspielkunst) sind mir nie aufgefallen. Ich habe ihn stets nur als unsympathischen Waffenlobbyisten wahrgenommen ...

    Mein Verkaufsthread: Pandemoniums Spieleallerei

    • Zitieren
  • BUZZ
    Meister
    Beiträge
    2.510
    • 11. April 2008 um 13:28
    • #7

    tjaja was der "gute" michael moore doch so alles mit seinen filmen anrichten kann.
    ihr könnt euch ja mal die kritik hier zu "bowling for columbine" durchlesen. fand ich recht interessant.

    http://www.amazon.de/Bowling-Columb…customerReviews

    [COLOR=limegreen]XBOX[/COLOR] [COLOR=crimson]360[/COLOR] Gamertag: Himmel und Erde
    [color=#000066]P[/color][color=#0000ff]S[/color][color=#0000ff]N[/color]: iheartbreakdown
    zockt gerade: Ni No Kuni, Etrian Odyssey

    • Zitieren
Werbung
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™