Die rechte Haelfte des TV-Bildschirms abkleben und den rechten Lautsprecher mit Zeitungspapier ausstopfen.![]()
Harald Schmidt
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Also ich fand's klasse. Pocher passt wider Erwarten rein, bzw. das neue Konzept hat mich angesprochen. Und viele Elemente der klassischen HSS sind ja auch nach wie vor dabei. Sogar ne Anspielung auf den alten Böttinger Gag ('Das alles würde kein Mann freiwillig anfassen') gabs für Langzeit-Fans
Habe gut gelacht die Stunde über und bei Pochers Kahn-Imitation bin ich fast vom Sofa gerollt, das war verdammt echt und noch besser als wenn er Poldi macht 
Finds auch klasse dass von Hirschhausen mit im Projekt sitzt, den hab ich schon immer gemocht. Und die erste Ausgabe von seiner Rubrik hat mich auch gut amüsiert

Ergo: ich bin positiv überrascht und freu mich auf nächste Woche!
PS: Zerlett ist wieder da!!1!
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die brauchen noch 2 sendungen dann läufts nen bissel runder. war nett anzuschauen. pocher hat sichs ausgesucht, muß er halt mit dem erwartungsdruck umgehen können. man hat ihm seine nervosität schon angemerkt.
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Spiegel.de Kritik grade im Moment online gegangen:
ZitatAlles anzeigenDas soll der Untergang des Abendlands gewesen sein? Als solchen hatten Kritiker die Schmidt-Pocher-Verbindung eingestuft. Die Premiere aber zeigte: Olli und Harry verursachen keine kulturellen Kulturschäden. Sie schaden noch nicht mal der ARD.
Die Neubesetzung hatte die gehobenen Feuilletons monatelang in Schrecken versetzt. Von einer "klassischen Mesalliance zwischen Bildungsfernsehbürger und Medienproletarier" ("Frankfurter Allgemeine Zeitung") war die Rede gewesen, von "Verfall" und einem "Kulturkampf". Was dann bei der Premiere von Schmidt Pocher über die Bühne ging, war nicht, wie erwartet, Verfall und Gelall, sondern erst einmal routiniertes Promi- und Sender-Bashing, wie man es von Schmidt seit Jahren gewohnt ist.
n der ersten halben Stunde blieb alles beim Alten, das hieß bei Harald Schmidt: Er war der Chefrhetoriker, er gab die Tonart vor, riss die schärfsten Gags und die Pointen an sich. Pocher, eingewechselt für Manuel Andrack, den freundlichen Beisitzer mit Grundschullehrer-Appeal, übernahm die Rolle des Zöglings und Clowns. Gegen den Veteranen anstinken kam für ihn nicht in Frage; er sekundierte als Witzfigur im doppelten Sinne: Er riss Zoten irgendwo zwischen schlagfertig und grenzwertig und ließ sich von Schmidt in wechselnden Rollen kujonieren.
Masochismus gehört zur Grundausstattung großer Komiker, man denke an Buster Keaton, Stan und Olli, Chaplin. Pocher ist zwar weit davon entfernt, ein komischer Tragöde zu werden (oder ein tragischer Komiker), er gab den Part des Prellbocks für Schmidt aber erstaunlich überzeugend, auch wenn er zwei Drittel der Sendung brauchte, sich vom pennälerhaften Bewunderungsglucksen zu befreien und sein Improvisationstalent zu zeigen.
Man kann's verstehen: Schmidt preschte erst einmal solo vor mit hoher Punchline-Dichte und einem Themenportfolio, das mindestens so vollgepackt war wie jene Agenda 2010, die er gleich zu Anfang durchs Säurebad seines Sarkasmus zog. Die SPD-Querelen um Kurt Beck und Franz Müntefering mauserten sich denn auch zum Leitmotiv des Abends, hinzu kamen als thematische Konstanten: Trennungssoaps (Yvonne Catterfeld/Wayne Carpendale), die Bahn (nebst Mehdorn und Streikdesaster) und Fußballeridiotie.
Wie üblich bei Schmidt sollten möglichst viele ihr Fett wegkriegen: die Promis mit ihrem gut nach außen vermarktbaren Einkehrwahn ("Das große Promipilgern mit Olli und Harry"), das Publikum mit seiner Gier nach Boulevard ("Das große Quiz" für Zuschauer, in einen verstolpertem Lesben-Gag mündend), die politische und journalistische Klasse.
Letztere trat mit einem ihrer wirkmächtigsten Vertreter in Erscheinung: Günther Jauch debütierte als Schmidt/Pocher-Gast aus der Premium Range. In moosig-schlammfarbener Anzug-Hemd-Kombination wirkte er wie ein netter C&A-Verkäufer, seine humorigen Einlassungen saßen jedoch maßgeschneidert im Gespräch, jede Replik von perfekt mild-gehässigem Zuschnitt. "Doch gut, dass das nicht geklappt hat bei der ARD", witzelte er, und auch bei diesem Spaß blitzte eine gerade dem Kulturträger unbequeme Wahrheit auf: Die öffentlich-rechtlichen Sender sind nurmehr ebenso wenig Gral des Kunstsinns, wie die privaten zum Orkus der Verrohung taugen. Der RTL-Mann Jauch wirkte soignierter als der onkeligste ARD-Mann, während der ARD-Novize Pocher schon nach einer Sendung bewies, dass Knallchargentum und GEZ-Gebühren keinen Widerspruch mehr bilden. Die Knallcharge, das sei hier angemerkt, ist nur die medial vergröberte Form des Possenreißers, und man wird es Herrn Pocher nicht verübeln, dass er seinem Klamaukstil so lange treu bleibt, bis Zeit und Routine ihm neuen kreativen Spielraum erschließen.
Schmidtianer oder Pocherianer?
Außerdem wäre es auch allzu schade, wenn es sie gar nicht gäbe, die Demarkationslinie des schlechten Geschmacks, an der sich angeblich entscheidet, wes Geistes Kind man ist: Schmidtianer oder Pocherianer? Feinschliffwitzler oder Grobhumoriker? Sophist oder Aktionist? Die beiden Talker spaßten sich nur in die Nähe dieses heiklen Themas. Schmidt betonte, es gebe zwei Publika und fragte hämisch nach, wie Pochers Zielgruppe denn wohl beschaffen sei. "Gut aussehend, gebildet, also Realschule", konterte der und fragte später selbstbewusst blöde nach, was Martin Walser beruflich mache.
Abgesehen davon, dass Menschen unter 70 Walsers Relevanz tatsächlich immer schwerer zu vermitteln ist, zeigte sich hier - wie auch in Pochers genialer Bemerkung zu Jauch, er solle in die ARD kommen, es sei so einfach - dass Schmidts Paarung mit dem ehemaligen ProSieben-Sausenclown ein konsequenter Schachzug war. Einen intellektuellen Sidekick - das wäre öd geworden, eine narzisstische Doppelung, die der Mediennarziss Schmidt gar nicht gebrauchen kann. Stattdessen hat er sich einen vermeintlichen Blödian angelacht, der eigentlich ein Schlauberger ist. Vom Doofsein zur Gerissenheit ist es bei Pocher manchmal lediglich einen Halbsatz weit, er kann tumb lauern am Rande des Geschehens, nur um plötzlich ins Gespräch zu schnellen mit einer unerwarteten Pointe.
Deshalb gab es keinen Culture Clash zu bestaunen, sondern das Warm-up eines Lehrer-Schüler-Gespanns. Ja, ja, Schmidt ist der Großwesir des deutschen Humorgeschäfts, mit Karl Kraus verglichen, mit Grimme geehrt, zum Hüter über die Restwürde des Fernsehens bestellt. Ja, und noch mal ja: Pocher, der Viva- und Mediamarkt-Spross, der Privatfernseh-Homunculus und Fußballlieder-Gröler, kann Beckett vielleicht nicht von Beckham unterscheiden, und anders als Schmidt spielt er vermutlich nicht Kirchenorgel, sondern Videogames.
Zusammen addieren sich ihre Images jedoch womöglich bald schon zum gültigen Testbild für eine innovative, Zielgruppen übergreifende Talkunterhaltung auf. Schmidt braucht seine Bildung nicht mehr als Alleinstellungsmerkmal; umfassend sanktioniert geht er in die Zweitverwertung zunehmend schichtunspezifischer Humorproduktion. Und Pocher? Wächst wahrscheinlich schneller aus dem Strampelanzug des Klamauks heraus, als es den Medien-Apokalyptikern lieb sein kann.
Für die ARD eigentlich gute Perspektiven: Ihr Stammpublikum kann sein kulturpessimistisches Mütchen am coolen Harry kühlen, während sich der plebejische Zuschauernachwuchs für Pocher erwärmt. Um es mit einem Satz der Konkurrenz zu sagen: Mit diesem Zweiten sieht Schmidt besser - aus.
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Bin ebenfalls von der 1. Sendung positiv überrascht. Der Poldi-Pocher war mein persönliches Highlight. Insgesamt eine gute Sendung.

Freu mich auf nächste Woche!
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[URL=http://www.spiegel.de/kultur/gesells…,598454,00.html]Late Night in der ARD: Schmidt witzelt künftig ohne Pocher[/URL]
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Als ich das gestern gelesen habe, hat mich das gleich gefreut. Pocher nervt einfach nur.... Aber ich hoffe Harald Schmidt wird dann alleine mal wieder besser... Der wirkt auch oft so, als ob ihm eigentlich alles egal ist und der gar keine Lust mehr hat...

Aber ne Sendung von Harald Schmidt und Niels Ruf könnte auch ganz lustig werden....
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Niels Ruf? Hör mir blos auf mit dem, ich habe noch nie einen unlustigeren und gleichzeitig selbstverliebteren möchtegern-comedy-spakko gesehen, der wirklich nur eins ist, überflüssig für die fernsehwelt.
das mit schmidt und pocher wundert mich aber auch nicht, bei denen war doch schon lange der dampf raus und von haralds guten alten satiren bekam man auch so gut wie nichts mehr serviert. -
Niels Ruf gibts auch in lustig?

Pocher kann lustig sein, die Betonung liegt auf kann. Von Harald Schmidt ist er allerdings weit entfernt, ich fands damals mit'm Andrak (schreibt man den so?) am besten.
Habt ihr die Szene gesehen als er Pocher mal sauber zurechtweist -> Hier klicken
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Zitat
Original von Feature
[URL=http://www.spiegel.de/kultur/gesells…,598454,00.html]Late Night in der ARD: Schmidt witzelt künftig ohne Pocher[/URL]Na endlich, wurde auch höchste Zeit!
Kann die Arschfressevon Pocher nicht mehr sehen, nirgendwo wird man von dem verschont und witzig ist er noch nichtmal im Ansatz...
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Der König ist zurück

Wer's gestern verpasst hat, hier kann komplette Sendung geguckt werden:
http://www.daserste.de/haraldschmidt/letztesendung.asp -
Dringends rasieren....der sieht ja schrecklich aus!

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ah, danke für den link. pocher war schon eine plage. ich bin wirklich froh das der suppenkasper nicht mehr dabei ist.
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Hat mir gestern ganz gut gefallen, auch wenn noch Luft nach oben ist. Aber man merkt schon deutlich die Veränderung... Der eine Teil mit dem anderen in den Sesseln war mir dann schon ein wenig zu kulturell...

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Danke für den Link, habs gestern nich gesehen. Fand die Folge eigentlich ganz OK.
Aber der Bart muss ab.
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ach mit dem bart sieht er doch aus wie son alter seekapitän, is doch toll

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Bin heute Abend ENDLICH mal bei ner HSS Aufzeichnung
Lang hat's gedauert... -
Na dann mach Dich mal bemerkbar!
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Zitat
Original von Mafiosi2000
Na dann mach Dich mal bemerkbar!Falls du mich suchen willst, habe diese Jacke an heute:


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