Das ist auch so etwas das ich hasse, diese ständigen Spielchen hören nie auf alla "drei tage warten bis zum anruf"..."sie den ersten schritt machen lassen"..."ihn den ersten schritt machen lassen"
Ich finde die Kopf durch die Wand methode am besten für beide Seiten. Einfach klar sagen was man will und was Sache ist. Fakten auf den Tisch legen womit man arbeiten kann. Man sieht ja wieder wohin dieses wischi waschi gehabe führt, nur Kopfzerbrechen. Einfach wenn etwas Zeit um ist grade heraus fragen ob es noch was werden kann und ganz klar nach Gefühlen fragen.
"hast du noch gefühle für mich, geht es mit uns weiter" - sie sagt "nein". Das ist dann vielleicht bitter aber wenistens sauber - und damit kann man arbeiten und auch den kopf wieder klar kriegen! glaubt mir, das braucht das gehirn.
Klar sind diese Spielchen für beide Beteiligten nicht schön,so lange tatsächlich Gefühle von beiden Seiten mitmischen. Ich denke,dass es ein "ja" oder "nein" nur geben kann,wenn man eben weiß,was man will. Und genau dieser Tatsache entsprechen wir beide nicht. Sie hat,wie gesagt,momentan mit ihren Ängsten und Zweifeln zu kämpfen und diese lassen eben keine klare Antwort zu. Deswegen ist "Zeit" momentan die einzige Option...unser beider Willen. Die Zeit wird zeigen,was für uns beide am Ende herausspringt.
Ich weiß zumindest für mich,was ich an meiner Art und Weise ändern muss,um die Beziehung in die Zukunft zu tragen. Dazu gehören eben mein Egoismus und meine Sturrköpfigkeit und das Problem sich ständig über die Zukunft zu streiten (Thema: Zukunftsangst). Gerade letzteres hatte uns in den letzten drei Monaten die Leichtigkeit genommen und lässt zurecht die Frage offen,warum wir es uns selbst so schwer machen.
Der Mensch ist eine nichttriviale Maschine und der Input entspricht eben nicht dem Output,weil zuviele Dinge dazugehören,als das es so einfach wäre. Glaub mir Enze,wenn mit einem "ja" oder "nein" alles klar wäre,würde ich als Erster die Option in Anspruch nehmen. Aber dafür ist das Leben und vor allem die Liebe zu komplex und schwierig,denn manchmal habe ich das Gefühl: egal was man macht oder nicht macht,alles ist falsch bzw. gibt es kein "richtig" oder "falsch" in bestimmten Situationen.
Meine "Freundin" hat eben nun mal Angst einen Fehler zu machen,wenn sie mich verlässt und genau dieser Aspekt lässt sie eben gründlicher und genauer über alles nachdenken. Zumindest das zeigt mir,dass sie nicht einfach alles aufgeben oder wegwerfen will.
Manches hört sich nach blabla an,aber momentan ist sehr schwierig auch für mich einen klaren Gedanken zu fassen und ständig werde ich mit meinen Emotionen konfrontiert,die in den komischsten Situationen mit mir durchgehen (Stichwort: weinen). Ich vermisse sie einfach extrem,auch als Mensch!

