@Console: Die Art und Weise, wie du die Bewerbung strukturiert, formuliert und ausgestaltet hast, lässt für gestandene Profis ganz gewiss den einen und anderen Schluss zu (in Bezug auf die psychische Konfiguration des Verfassers). Dazu müsste ich das Anschreiben mal lesen, siehe Zit.
Falls es aber bei Dir gar nicht erst zu Vorstellungsgesprächen kommt:
Ohne Scheiß: Schick mir dein Anschreiben und ich kann Dir vielleicht ja ein paar Tipps geben, z.B. etwaige (von Dir nicht als solche erkannte) Großkotzigkeiten und/oder Schwülstigkeiten eliminieren o.Ä.Als Verfasser selbst sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht (und übersieht daher leicht, daß eine Formulierung irgendwie "daneben" ist)
0/8/15 Tipps: Nicht rumlabern, klipp und klar strukturieren, deine Motivation unverblümt und sachlich darlegen, selbstbewusst, aber eben keinesfalls übertrieben großkotzig deine Fähigkeiten kennen und nennen, wenig verschachtelte Sätze/lyrisch-anmutende Formulierungen bringen, aber auch nicht ganz schmucklos formulieren. Ein Zusammenspiel aus Begeisterung/Enthusiasmus, Verlässlichkeit und Ernsthaftigkeit/Seriösität muss rüberkommen, aber eben auch die Erkenntnis, daß Du erst am Anfang einer Karriere (und insofern in der Betriebshierarchie recht weit unten) stehst und damit auch klarkommst/Anweisungen folgen kannst.
Um das im Subtext zu vermitteln, solltest Du z.B deine Wissbegierde und deine Lust, dich für ein tolles Team ganz einzubringen, unbedingt rüberbrigen.
Kurzform: Bei Allem einfach nicht übertreiben
Versetz dich mal in einen Personalchef (versuch's halt mal) : Was willst du denn in einer Bewerbung lesen, damit sie Dich begeistert/damit Du den Burschen unbedingt anstellen willst?
Das ist die Preisfrage ![]()
