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Der Pilgerthread

  • mr. genesis
  • 24. Juli 2008 um 17:36
  • mr. genesis
    Profi
    Beiträge
    1.320
    • 24. Juli 2008 um 17:36
    • #1

    Da ich noch keinen passenden Thread gefunden habe eröffne ich mal einen.

    Da das Thema ja derzeit in Mode ist, dank des mittlerweile über 3 Millionen mal verkauften Buches von Hans Peter Kerkeling (über 2 Jahre auf Platz 1!!!) ist das Thema "pilgern" und "Jakobsweg" ja in aller Munde.

    Auf die Idee gebracht hat mich im Dezember 2006 ein Kumpel der mir nur sehr wage etwas erzählte von wandern, Gastfreundschaft, netten Leuten und usw. Mein Interesse war geweckt.

    Im Internet las ich mich dann bei Wikipedia etwas in das Thema ein. Dazu fand ich ein "Pilgerforum" im Internet. Im Januar nahm ich mir dann vor auch den Jakobsweg zu gehen. Mich begeisterte in erster Linie die Herausforderung 700km zu fuß zu gehen, Berg auf Berg ab, durch karge, steppenähnliche Landschaften. Weiterhin klang es verlockend sich soviel zeit für sich selber zu nehmen, so viel Zeit zum Nachdenken. Viele Leute bezeichnen das Pilgern als eine Art Seelenreinigung.
    Und dann gibt es da noch den Aspekt des Glaubens zu Gott. Da der Pilgerweg eng mit dem Christentum verbunden ist steht es bei den meisten Pilgern im Vordergrund unterwegs Gott zu begegnen. Ich selbst bezeichne mich nicht als übermäßig gläubig, aber auch aus Fragen der Rechfertigung habe ich mich dem möglichen Treffen mit Gott unterwegs nicht verschlossen. Es war also nicht mein erklärtes Ziel "Gott zu treffen" - aber zumindest war ich offen dafür.
    im März 2007 melde ich bei meinem Arbeitgeber den Wünsch an im Mai 2008 für 6 Wochen + X Urlaub/Frei zu bekommen. Bei der Personalsituation im Jahr 2007 könnte ich locker meine 200 Überstunden (=5 Wochen frei) erarbeiten und mir knapp 3 Wochen Urlaub aufsparen, eine sicherlich nicht einfache Zeit wenn man so lange Schicht auf Schicht knüppelt, aber es war ja alles für mein großes ziel: 27.05.2008
    Anfang 2008 verdichteten sich dann die Meldungen, dass aufgrund der großen Verkaufszahlen von Kerkelings Buch die Touristen und Gelegenheitspilger zum massen nach Spanien reisen um auf den Hauptweg von St Jean Pied de Port (Französisch - Spanische Grenze) nach Sandiago zu pilgern. Immer wieder wurde von überfüllten Herbergen berichtet. In Spanien kriegen die zuerst ein Bett die zuerst da sind. Reservierungen gibt es nicht. Außer in den Hotels, aber wer kann es sich schon leisten 3 - 5 Wochen in Hotels zu schlafen. Dieser "run auf die Betten" nahm schon solche Formen ab, dass Pilger morgens um 4 Uhr mit Stirnlampe bewaffnet die Herbergen verließen um sich gegen Mittag auf die freien Betten zu stürzen. Sogar die "Nachtpilger" waren gebohren. Trotz dieser Warnmeldungen buchte ich Anfang April mein Zugticket nach St Jean Pier de Port, ohne Bahncard oder sonstige vergünstigungen zahlte ich günstige 139 Euro. Je näher doch der Reisebeginn rückte, desto mehr verlor ich die Lust. Alleine die Vorstellung sich auf einen solch stark frequentierten Weg zu begeben, in dem man ständig umringt ist von Menschen, Touristen und Wochenendpilgern verdarb mir ziemlich die Lust daran. Ich verliere immer schnell die Lust an den Sachen "die alle machen". Also nahme ich mir die Karte mit allen Pilgerwegen aus Europa und schaute wo kann man von St Jean Pier de Port noch hinlaufen, der Weg ist schließlich das Ziel. Ich suchte mir den Weg nach Genf aus, 1050km durch Frankreich. Etwas länger als ursprünglich geplant, aber über der magischen 1000 km Grenze. Meinen Urlaub bekam ich übrigens auf 7 Wochen genemigt.

    Ja und dann ging es los. Am 28.05.2008 um 3:19 Uhr mit dem 1. ICE ab München, über Mannheim, Paris, Paris Metro, Bayonne nach St Jean Pier de Port, Ankunft 19:38 Uhr.
    Rein Rechnerisch so hatte ich kalkuliert müsste ich 25 km am Tag gehen (Rechnung ohne Ruhetage!). Mein Rucksack wog stolze 16 kg. Meine letzten Wanderungen liegen schon 10 Jahre zurück. Und so war ich ausgerüstet, auf Wandern & Camping, was eindeutig zuviel war. Zwar hatte ich kein Zelt, aber viele andere Sachen die ich eigentlich nicht bräuchte. Für 40€ (!) schickte ich in der ersten Woche 2 Pakete nach Hause weil ich einfach viel zu viele Sachen dabei hatte. Diese Erfahrung macht aber jeder. in der ersten Woche fand ich dann schnell heraus dass ich zwar 40Km am Tag gehen konnte, dies aber die obere Grenze darstellte. Eine Strecke von 30Km täglich war aber durchaus machbar. Pilgerherbergen, sogenannte Gite, hab es auf den ersten 710km ca alle 10 - 15 Kilometer. Übernachtung ca. 7 - 13 Euro. Nach den 710 km kam ich in der Stadt Le Puy an, wo der Weg weiter nach Genf erst seit 10 Jahren durchgängig als "Fernwanderweg 65" markiert ist. Es wurde damit eine Verbindung zu den Pilgerwegen in der Schweiz und damit Anschluß nach Deutschland und Österreich geschaffen. In Genf kam ich am 04.07.2008 an. Im strömenden Regen. Nach einem Tag Aufenthalt (der 1. Ruhetag auf der Reise) fuhr ich mit dem Zug nach Basel. Da ich eine Woche schneller in Genf war als geplant, aber die verbleibenden 7 Tage nicht ausreichen würden, um bis nach München weiterzulaufen, kaufte ich mir Spontan in Basel ein gebrauchtes Fahrrad und dann ging es entlang des Rheins und über den Bodensee nach Ulm, Günzburg und dann über Augsburg nach München, wo ich am 11.07.2008 pünktlich zu einer Grillfeier mit meinem Freundeskreis um 18 Uhr eintraf. Insgesammt war ich 46 Tage unterwegs. Mein Rucksack wog nun noch ca. 9 Kilo - inklusive unterwegs gekauftem Zelt (1,6kg). Ich kam also an Ende mit der hälfte der Sachen aus. Ich habe von 76kg auf 72kg abgenommen.

    Ich habe von der Reise unvorstellbar viele Eindrücke und Erinnerungen (neben 4081 Fotos) mitgenommen. Diese Zeit die ich für mich selber hatte war unbeschreibbar, ich selber hatte alle Entscheidungsgewalt in der Hand. Die kleinen Dinge werden wichtig, man lernt mit wie wenig man auskommt und was einem wirklich wichtig ist im Leben. Und wenn kann keinen Supermarkt in der nähe weiß, um 17Uhr noch kein Platz zum schlafen gefunden ist, all das nimmt man mit Ruhe und Gelassenheit hin. Der Weg wird mich schon führen und mir all das geben was ich brauche. 1300 € benötigte ich um die 46 Tage über die Runden zu kommen. Darin 70€ Fahrrad, 50€ Porto, 50€ Telefonkarten. Nicht umsonst, aber trotzdem ein Erlebnis dass ich nicht missen möchte.

    Noch fragen?

    8 Mal editiert, zuletzt von mr. genesis (2. Dezember 2010 um 16:55)

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  • ViviTribal
    Ex neXGam Staff
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    4.117
    • 24. Juli 2008 um 17:50
    • #2

    Hat wirklich Spaß gemacht deinen Text zu lesen und Respekt, dass du das durchgezogen hast :respekt:
    Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, den Jakobsweg zu laufen (da wäre ich jetzt seit 2 Wochen unterwegs, Semesterferien sei Dank), aber wie du auch geschrieben hast, würde mich die Menge an Touris einfach nur stören...

    [size=8]currently playing: GTA V (PS4), Dragon Age: Inquisition (PS4)[/size]

    XBL: JohnLemon360 | PSN: FatSausage-PSN | Steam: John-Lemon

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  • yuna
    Schüler
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    113
    • 24. Juli 2008 um 19:15
    • #3

    Hmmm.. warst du den in Santiago de Compostella selbst oder nicht? Ich habe zwar verstanden, dass du einen leicht anderen Weg gelaufen bist, aber so ganz habe ich den Weg nicht gepeilt.

    Zitat

    In Spanien kriegen die zuerst ein Bett die zuerst da sind. Reservierungen gibt es nicht.


    Wäre ja auch merkwürdig, bei den teilweise echt maroden Herbergen :P ich habe noch ein paar Fotos von ein paar krassen Herbergen. Eine dabei die echt kurz vorm Zerfall war (hab neben nem aufgeschlagenen Fenster geschlafen) und dann eine war krass, da haben wir in ner für Pilger umgebauten Kirche (schlafplätze..) geschlafen usw.
    Bei herbergen die Vollkommen in Ordnung waren, wars ja schon fast wieder langweilig :P.

    Zitat

    in dem man ständig umringt ist von Menschen, Touristen und Wochenendpilgern verdarb mir ziemlich die Lust daran


    Das verstehe ich nicht ganz.
    Man läuft teilweise Tage lang durch 30 Mann Käffer wo kein Tourist rumgafft. Naja als wir angefangen sind mit laufen letztes jahr wars noch recht früh, und die Pilgerherbergen hatten gerade wieder eröffnet (es war Ende März und es waren noch nicht soooo viele Pilger unterwegs wie z.B. gegen Ende der reise.. mit den paar Pilgerern jedoch mit den man in Kontakt kam fand ichs echt interessant sich auszutauschen).

    Als wir losgegangen waren hat es übrigens geschneit. Als wir ankamen in Santiago wars so um die 30 Grad (das haben wir genutzt, sind weiter nach fisterre (oder so ähnlich) (=das Ende der Welt (übersetzt)) zum Meer für 3 Tage (Waren eine Woche zu früh da und der Flug war ja gebucht für zurück..).

    Zitat

    Eine Strecke von 30Km täglich war aber durchaus machbar.


    Joa denke ich auch :).


    ---

    Solang wollte ich garnicht auf den Text eingehen, sry.
    Ich seh manche Dinge aber ähnlich wie du.. die Zeit zum nachdenken war echt toll. Und ich war da so Sorgenfrei.. das war auch toll. Und die ganzen Erfahrungen, und die Ankunft und.. naja war halt gut :P. Hm.. währen des laufens habe ich nicht sovel Geld ausgegeben wie du z.B. für Telefonieren höchstens 10€ um zu sagen, dass ich Lebe und so.
    Aber du warst ja auch 20 Tage länger unterwegs :) wir sind ja zurück geflogen nichit geradelt.

    Finds interessant zu Lesen wie jmdn. anders das ganze so erlebt hat ..
    yay. :unschuld:

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  • Jongie
    Guitar Hero Champion
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    5.552
    • 24. Juli 2008 um 20:57
    • #4

    Da ich das Buch von Hape nie gelesen habe, bin ich immer davon ausgegangen das ist nur was für Gläubige oder Irre! 1000 km laufen... naja...

    Aber nachdem ich deinen kurzen Text gelesen habe, macht das ganze unter Umständen durchaus Sinn. :)

    [size=8]Trials addicted :par: [/size]

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  • Yamazaki
    Eroge-Experte
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    9.378
    • 24. Juli 2008 um 21:00
    • #5

    Es muss ja net immer religiös sein.

    Ein Kumpel von mir ist von Kyoto bis Hokkaido mit dem Fahrra geradelt.

    モエロクリスタル大歓迎!!!

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  • Jongie
    Guitar Hero Champion
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    5.552
    • 24. Juli 2008 um 21:09
    • #6
    Zitat

    Original von Yamazaki
    Es muss ja net immer religiös sein.

    Klar, aber ich bring das Wort 'Pilgern' schon immer direkt damit in Verbindung. Und die Medien machen den Rest. Alles was man von Pilgerungen sieht, turnt mich nicht wirklich an. Vielleicht hab ich ja einfach das falsche Programm geguckt! :roffel:

    [size=8]Trials addicted :par: [/size]

    Einmal editiert, zuletzt von Jongie (24. Juli 2008 um 21:09)

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  • Eggy
    Fortgeschrittener
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    367
    • 24. Juli 2008 um 21:16
    • #7

    meh,pilgern ist nicht wirklich mein ding. wir wurden die letzten zwei jahre von unserer schule(katholisches gymnasium) dazu gezwungen, an der wallfahrt nach kevelaer(16 km laufstrecke) teilzunehmen. und da ich nie interesse daran hatte, dazu keine lust und eigentlich auch absolut kein religiöser mensch bin, war das ganze für mich ehrlich gesagt von vorne bis hinten absolute zeitverschwendung. ich weiß, das klingt für manche von euch vielleicht hart, aber sowas kann ja nicht jedem gefallen.

    Einmal editiert, zuletzt von Eggy (24. Juli 2008 um 21:16)

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  • RouWa
    Erleuchteter
    Beiträge
    3.900
    • 24. Juli 2008 um 23:30
    • #8

    Ich teile Eggys Meinung. Pilgern ist fürn Arsch. Und körperliche Anstrengung im Urlaub auch. Urlaub kommt von Erholung. 24/7 Nichtstun ftw!

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  • yuna
    Schüler
    Beiträge
    113
    • 25. Juli 2008 um 01:26
    • #9

    Pilgern ist auch nicht mit Strandurlaub oder ähnlichem zuvergleichen und auch nicht als solcher Gedacht lol.. und jeder hat halt seine persönlichen Gründe warum er das macht. Nya

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  • Christophe
    Profi
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    1.599
    • 25. Juli 2008 um 13:55
    • #10

    Interessanter (wenn auch etwas kurzer) Erfahrungsbericht.
    Beachtliche Leistung, ich hätte schon nach 10 Kilometern die Lust verloren. ^^

    Ah! Momend ämool!

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  • Der schwarze Henker
    Soul Calibur Champion
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    709
    • 2. August 2008 um 14:57
    • #11

    Meinen tiefsten Respekt Christian!! Verdammt guter Erfahrungsbericht!! Schön zu hören, dass du gesund wieder zurück bist.

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  • Alexis
    sixxaxis-Alexis
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    20.829
    • 1. Dezember 2010 um 20:32
    • #12

    *entstaub*

    Meine vier Wochen zusätzlicher unbezahlter Urlaub wurden heute genehmigt. Im Mai 2011 bin ich dann auch unterwegs, nicht ganz so irre wie der Herr genesis, schon allein wegen der kürzeren Zeit, aber doch 5-600km immerhin. Ich werde allein gehen und in der Zeit maximal ein paar "ich lebe noch" Anrufe nach Hause machen. Mehr möchte ich in der Zeit auch gar nicht.

    Bin schon super gespannt wie es wird und freue mich seit der Bestätigung des unbezahlten Urlaubs umso mehr, da ich jetzt auch vernünftig anfangen kann zu planen bzw. entsprechenden Stuff zum Wandern zu kaufen.

    Musste ich hier mal los werden :)

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  • Mafiosi2000
    Erleuchteter
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    • 1. Dezember 2010 um 22:42
    • #13

    Cool....was sagt die Frau dazu?

    -.-

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  • Ray
    Erleuchteter
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    • 1. Dezember 2010 um 23:00
    • #14

    Stark Alexis! Hatte mich schon auf Facebook über das "like Jakobsweg" gewundert :D

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  • Alexis
    sixxaxis-Alexis
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    • 2. Dezember 2010 um 07:06
    • #15

    Mit der Frau ist alles geregelt, unser gemeinsamer Jahresurlaub ist davon nicht beeinflusst und - sofern es stattfindet - ein ZT im Juni auch nicht :P
    Schieb das ja schon seit 2007 oder so vor mir her, aber jetzt passt es endlich mal. So kurz vorm 30. Geburtstag noch mal ne kleine Selbstfindung :)

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  • mr. genesis
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    • 2. Dezember 2010 um 08:14
    • #16

    Von wo nach wo läufst du denn?

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  • Alexis
    sixxaxis-Alexis
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    • 2. Dezember 2010 um 08:21
    • #17

    Ich will in Burgos starten und nach Santiago de Compostela laufen.

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  • mr. genesis
    Profi
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    1.320
    • 2. Dezember 2010 um 08:41
    • #18

    Wenn Du Hilfe bei der Packliste brauchst sag bescheid. Wobei: Die besten Erfahrungen (was man braucht und was nicht) macht man am besten selber.

    • Zitieren
  • Alexis
    sixxaxis-Alexis
    Beiträge
    20.829
    • 2. Dezember 2010 um 08:48
    • #19

    Jau danke, im Netz gibts ja reichlich Infos und Zeit habe ich ja noch etwas. Ach, das wird schön :)

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  • Alexis
    sixxaxis-Alexis
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    20.829
    • 1. Mai 2011 um 14:04
    • #20

    So, heute Abend geht's los. Fliege von Berlin nach Düsseldorf, übernachte dort bei einem ehemaligen Arbeitskollgen. Morgen früh geht's dann mit der 6:30 Uhr Maschine nach Bilbao und von dort aus fahre ich noch 160km mit dem Bus nach Burgos. Dort schaue ich mir dann ein wenig was an, um dann am nächsten Morgen, also dem 3.5. los zu laufen. Goodbye Internet, goodbye Technik, goodbye alles :D

    Lesen uns Ende Mai/Anfang Juni wieder, tschü! :)

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