Hallo.
mich würde mal interessieren was ihr zum Thema "soziale Isolation" sagt bzw ihr eine Person beschreiben würdet die sozial isoliert ist.
Gruß
RedXIV
Hallo.
mich würde mal interessieren was ihr zum Thema "soziale Isolation" sagt bzw ihr eine Person beschreiben würdet die sozial isoliert ist.
Gruß
RedXIV
Einzelhaft?
Wenn du hier (also bei nexgam) danach fragst, dann erwartest du wohl etwas im Sinne von:

Hallo.
mich würde mal interessieren was ihr zum Thema "soziale Isolation" sagt bzw ihr eine Person beschreiben würdet die sozial isoliert ist.
Gruß
RedXIV
Hast du Angst,dass wir Eigenschaften beschreiben die auf dich zutreffen? ![]()
Für mich liest sich das als sollten wir hier Hausaufgaben machen. ![]()
Nene dachte nur das hier vielleicht nen paar Leute ne vernünftige Meinung dazu hätten, ist auch egal bin wohl heute wie Eppe drauf... also das Thema hier einfach mal closen und das nächste mal mach ich einfach mal
![]()
Eher 4chan, wenn dann. ![]()
nyan!
ernstzunehmendes Thema,
was soll man da beschreiben? Jemand der sozial isoliert ist, ist sozial isoliert. Ob man einen großen Freundeskreis hat oder nicht sagt imo noch nicht viel über Isolation aus. Von mir aus auch "Einsamkeit".
Jemand lebt also in der city und will aus der Isolation ausbrechen. Man geht abends mal weg und "trifft leute"...leider ist es damit noch nicht getan. Man ist unabhängig von den Menschen isoliert. Denn es gibt sehr viele unausgesprochene Regeln die das soziale Miteinander regelnd bzw. Barrieren. Ich muss immer einen Background haben - also muss jemanden her vom Job oder Schule her kennen um die Interaktion mit ihm zu legitimieren. Einfach leute auf der Straße anbabbeln klappt leider nicht lol. Soll heißen man ist mit dem wegfallen vom Job oder ähnliches schneller sozial isoliert als man glauben mag. Trotz tausenden von Menschen die man um sich hat - das ist das eigentlich makabere.
Interessanter ist die Frage nach dem Zustandekommen, Häufigkeit, Leidensdruck der Betroffenen, freiwillig oder unfreiwillig.
Ich habe mich damals freiwillig für eine Zeit der Isolation entschieden, ganz einfach weil ich die Werte im sogenannten "sozialen Umfeld" nicht teile. Viele Freundschaften definieren sich einfach mehr durch rivalität und unterschwellige Missgunst. Hinzu kommt der stark ausgeprägnte Narzismus /Eitelkeit und Oberflächlichkeit und deren gegenseitige Verstärkung/Wechselwirkung. Das daraus resultierende Unwohlsein und der Druck taten ihr übriges und ich habe mich aus "clique" und co zurückgezogen.
Wenn ich die Fäden ansehe, die mit Bernds Interessen relatieren, bekomme ich Kopfschmerzen.
Da lauer ich doch lieber auf reddit. ![]()
Wenn du das Thema etwas konkretisiert hättest, hättest du auch direkte bessere antworten gekommen.
Wenn ich "Soziale Isolation" höre dann denke ich da erstmal an Einzelhaft, der Horror!
Oder die Stellung von Ausländern und Asylanten in Deutschland und anderen Ländern, die Soziale Isolation von armen Menschen auch aus grossen Bereichen des kulturellen lebens in der kompletten westlichen Welt und der Historie.
Die Isolation von Afrika aus der Weltpolitik. Oder an China die Entführungen mit anschliessender soziale Isolation und Brainwash mancher Mönche als einzigen weg sehen den Willen der Tibeter zu brechen.
Soziale Isolation in der Familie, soziale Isolation der Frau in patriachischen Systemen.
Menschen die sich wegen Minderwertigkeits-komplexen und oder Depressionen selber sozial isolieren die stehen bei mir eigendlich garnicht auf der Liste wenn ich an soziale Isolation denke.
Ich habe mich damals freiwillig für eine Zeit der Isolation entschieden, ganz einfach weil ich die Werte im sogenannten "sozialen Umfeld" nicht teile. Viele Freundschaften definieren sich einfach mehr durch rivalität und unterschwellige Missgunst. Hinzu kommt der stark ausgeprägnte Narzismus /Eitelkeit und Oberflächlichkeit und deren gegenseitige Verstärkung/Wechselwirkung. Das daraus resultierende Unwohlsein und der Druck taten ihr übriges und ich habe mich aus "clique" und co zurückgezogen.
Red dir das ruhig weiter ein.
Das hat imo wenig mit einreden zu tun. Natürlich gibt es Leute, die aus der Gruppe gedrängt werden.aber genauso auch welche die irgendwann freiwillig gehen, weil ihnen das verhalten der Leute nicht mehr zusagt.
Das Problem ist nur, dass aus der freiwilligen Isolation irgendwann eine unfreiwillige wird, da man ohne es zu merken den Anschluss verpassen kann, und mangels Feedback komische Verhaltensmuster entwickelt.
spätestens dann sollte man sich überwinden und zurück kommen, sonst wird man sich sein leben versauen.
Prinzipiell ist eine kurze freiwillige ISO aber nicht zwangsläufig falsch, denn man kann so auch viel über sein wahres ich erfahren, und sich selbst finden, ohne von anderen beeinflusst zu werden.
Ich war aus Gründen ebenfalls sozial isoliert und habe eine gewisse Misanthropie nach außen propagiert und bin froh, dass meine Antipathie jetzt nur noch gegenüber der offensichtlichen Dummheit mancher anderer Menschen herrscht. Auf gut Deutsch bin ich jetzt derjenige, der über die Leute lacht und nicht mehr andersrum. Viele Freunde habe ich zwar nicht, darauf lege ich aber keinen Wert, denn die, die ich habe, sind zumindest richtige. Cliquendenken etc. waren nie vorherrschend, ich habe jedenfalls in der Zeit viel Gelegenheit gehabt und diese genutzt, dafür zu sorgen, herauszufinden, wie ich mein Leben richtig lebe. Es ist mir mitunter eben einfach wichtiger gewesen, Zeit für mich zu haben als nackt besoffen auf irgendwelchen Tischen zu tanzen und dumm über irgendwelche Dinge zu lachen, die nicht zum Lachen sind.
Enze: du selbst suchst dir die Leute aus. In meinem Freundeskreis sind Narzissmus und Oberflächlichkeit beispielsweise kein Thema, genauso, wie volle Akzeptanz dafür herrscht, dass ich die Dinge tue, wie ich Sie tue.
Ende im Gelände. Auf gut Deutsch lasse ich mir nicht mehr eintrichtern, dass das, was ich tue, falsch ist, weil es das ist, was ich tun will. Dafür war die SO gut, mehr nicht.
Ich isoliere mich schon seit vielen Jahren erfolgreich vom hirnverbrannten Fernsehprogramm und der grauenhaften Musik die täglich im Radio rauf und runter läuft. Kann ich jedem empfehlen, schadet nicht.
Warum soll man sich in Zeiten des Internets noch vorschreiben lassen, was gerade "in" oder normal ist - denn nichts anderes machen Fernsehen und Radio. Lieber suche ich mir selbst die Infos, die mich interessieren und mit denen ich mich identifizieren kann. Und dabei ist es mir ganz ehrlich egal, was andere Leute davon halten.
Oft habe ich den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer oberflächlicher, dümmer und egoistischer wird. Es wird von vielen scheinbar nur noch auf Äußerlichkeiten geachtet, und wer nicht der Norm entspricht (womit wir wieder beim vorgeschriebenen Livestyle aus TV/Radio wären), der ist direkt sonderbar oder ein Freak und gilt womöglich dadurch als sozial isoliert. Individualismus ist für viele Menschen heute ein Fremdwort, was sehr bedauerlich und erschreckend zugleich ist.
Vielleicht könnte man sogar sagen, die heutige Gesellschaft isoliert sich vom Individualismus? Und wohin das führen kann, wissen wir alle:
Enze: du selbst suchst dir die Leute aus. In meinem Freundeskreis sind Narzissmus und Oberflächlichkeit beispielsweise kein Thema, genauso, wie volle Akzeptanz dafür herrscht, dass ich die Dinge tue, wie ich Sie tue.
Ich kann nur aus dem vorgegebenen Angebot "aussuchen"
Ich weiß sehr wohl wann man etwas sagt, verstehe jede subtile Geste besser als viele andere. Es mangelt mir nicht an sozialker Kompetenz. Im Gegenteil.
Ich war oft Abends mit Leuten aus. Aber wenn man dann nachts irgendwann am Bahnhof sitzt und auf den Bus wartet, um nach Hause zu kommen, habe ich jedesmal diese Leere gefühlt. Ich kam mir in solchen Momenten in meiner Stadt vor, wie in einer endlosen Wüste. Die mich angähnt und anöded. Alles war so banal, so Vorhersehbar. Jeder hat an diesem Abend sein Programm abgespielt.
Man saß beisammen, es wurde gesoffen und gelästert, im Mittelpunkt der Gespräche standen die schönen Frauen von Klasse A und B etc und die privaten Probleme von Max Mustermann.
Einmal kam ein Mädchen am Morgen in die Schule und hatte ein blaues Auge. Sie war monatelang in aller Munde. Leute sind eben nunmal so? Kann sein aber ich kann mir immer noch aussuchen ob ich mir das reinziehen möchte oder nicht. Zum Glück ist die Schule für mich fertig.
Vor meinen Augen sehe ich heute noch diesen dumm-dreisten rothaarigen Fettsack. Sobald Person x oder y nicht im Raum waren riss er sein hässliches Maul auf und fing an irgendwelche Gerüchte in die Welt zu setzen. Jeden zu manipulieren.
Selbst über jene, mit denen er zusammen im Auto nach hause fährt erzählte er scheisse, nur um selbst nie ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu gelangen. Wie gerne hätte ich ihm seine dummdreiste Knollennase eingeschlagen. und wisst ihr was? Dieser Typ war beliebt. Genau diese Gruppendynamiken sind es, die mir zu schaffen machen und mich meinen Glauben in die Menschheit verlieren lassen. Denn er konnte die Leute manipulieren und ich habe es mitangesehen. Lustigerweise waren wir ab und zu mal was essen, er lieh mir auch mal seien Hausuafgaben etc. Aber ich habe ihn verachtet.
Wenn ich lese "mein Freundeskreis ist tolerant und nicht Oberflächlich" denke ich spontan an irgendwelche Metal Headbang festivals. punk´s oder studierende Hippies. ![]()
Männer Grinsen sich gegenseitig blöd an wenn sie sich zum ersten mal sehen, reichen sich die Hände und denken sie werden Freunde. Weil sie durch GZSZ und dieses ganze toleranz Märchen scheisse Gehirngewaschen sind und sich von ihrer Natur entfremdet haben. Mein Gegenüber ist in erster Linie Rivale.
Wer das in Frage stellt muss mal genau darauf achten, was passiert, wenn dann irgendwo eine attraktive Frau auftaucht. Denn man kann sich sicher sein, wo auch immer eine schöne Frau auftaucht - man ist nie der einzige. Das schlimmste was passieren kann ist, wenn diese Frau in der selben Klasse ist, mit 80%igem schwanzträger anteil. Der TOTALE Psychokrieg.
Besser noch sind unsere Frauen, die sensibelsten aller Wesen. Trösten sich in der Klasse wenn etwas passiert ist und sind für ihre Freundinnen da, tätschenl den Kopf und sagen "tut mir leid ohhh" und 5 Minuten später wieder blöd giggelnd und grinsend im Kreis zusammenstehen.
Echte Freundschaft ist rar, echte Anteilnahme auch. Wer jemanden hat der echt ist kann glücklich sein. Wer niemanden hat der echt ist, ist allein glücklicher.
Lass dich mal therapieren
Lass dich mal therapieren
Pff... weil er über das Leben nachdenkt und nicht alles als gegeben hinnimmt? Glaub mir, gäbe es mehr Leute von der Sorte, die intensiv denken und fühlen, dann hätten wir hier weder Leute, die Steuerzahlern auf der Tasche liegen noch triebgesteuerte Dummheit oder empfindest du es ernsthaft als erstrebenswert, irgendwann mal von deinem Leben behaupten zu können, dass du dich nur stupide der Masse gebeugt hast? Ich für meinen Teil nicht. Ich habe all das mitgemacht, Mobbing, Ausgrenzung und so weiter. Ich bin fucking stolz darauf, nicht mit der Masse zu tanzen und MEIN Ding zu machen, MEINEN Weg zu gehen und nicht dumm in der Gegend rumzugrinsen, mir die Birne wegzukippen und dann Leute wie mich drauf hinzuweisen, dass ich doch mein Leben leben soll. Ich kann behaupten, dass ich mal was aus eigener Kraft erreichen werde... und damit meine ich nicht, Fließbandarbeiter oder so zu sein. Die Leute, die dachten, Sie könnten mich durch pseudopropagierte Überheblichkeit fürs Leben zeichnen, bekommen von mir auf den Kopf gespuckt. Ich hatte mal kein Selbstbewusstsein, ja, ich war bipolar und depressiv und ich habe mich aus ALLEM rausgekämpft, ICH bin ICH zu hundert Prozent und verdammt stolz drauf.
Enze, kann ich ganz gut nachvollziehen, aber manchmal lohnt es sich, Einschränkungen im Freundeskreis zu machen und wählerisch zu sein, auch wenn man selbst den Eindruck macht, nicht wählerisch sein zu dürfen. Wie gesagt, ich für meinen Teil spucke den Leuten ins Gesicht, die dafür gesorgt haben, dass ich ein paranoides Ungeheuer sein kann.
Achja, auch, wenn ich Metal präferiere und meine Haare bis zu meinen Beinen gehen, habe ich mit der Metalszene nichts am Hut, weil ich auch deren Herdendenken und die einzelnen Ausreißer, die sich für Individualisten halten, aber noch von Mutti bekochen lassen, weiterhin nur belächle.
Genau. Ich mache MEIN Ding. Von Anfang bis Ende, konsequent und ich lasse mir von NIEMANDEM mehr reinreden, weil es genau so, wie ich es tue, richtig ist und das ist nicht nur kalkulierbar, sondern absolut die Wahrheit.
Lieber gar keine Freunde als die, bei denen einem bewusst ist, dass SIe sich hintenrum über dich lustig machen und das tun mehr, als man denkt.