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[Multi] Doom II

  • Civilisation
  • 10. Februar 2016 um 10:08
  • khaos
    Erleuchteter
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    5.274
    • 13. Februar 2016 um 20:53
    • Offizieller Beitrag
    • #41

    Achso meinst du das. klar, dass sollte auf jeden fall ein gaaanz entscheidender Punkt bei so einem Port sein. Trotzdem ist ja bei einem Review auch interessant, wie sich ein Spiel heute so verkaufen kann. Spiele, die damals interessant waren, weil sie vielleicht technische oder genretechnische Innovatoren waren, sind heute vielleicht wirklich kaum noch mit Spaß zu zocken. (anders als z.B. bei Doom II, wie ich finde ^^)

    [color=#40E0D0][size=10][/size][/color][color=#40E0D0][size=10]Angry Hina:[/size][/color][size=10][/size][size=10][color=#40E0D0][/color][color=#40E0D0] [/color][/size][size=8][color=#696969]Mein Youtube-Kanal für 1CC-Danmaku-Runs, VS-Fighting usw...[/color][/size][size=10][color=#696969][/color][/size]

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  • bstea
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    Beiträge
    182
    • 13. Februar 2016 um 21:02
    • #42

    Was soll daran interessant sein? Das Spiel nutzt Originalgrafiken, Originalsound, Originallevel- und Gamedesign. Damit kann es nur ein Ergebnis geben, voll Retro. Bestünde der Sound plötzlich aus Samples, Grafik aus Polygonen und gäbe es Höhen im Spiel, dann wäre es komplett durchgefallen. Das Spiel heißt Doom II und nicht Brutal Doom oder The New DOOM oder NG.

    Das CiB vermisst C64's anstößige Bilder.

    • Zitieren
  • Dr. Herzog
    Profi
    Beiträge
    942
    • 13. Februar 2016 um 22:01
    • #43
    Zitat von Azazel

    Ist dem Fall doch völlig egal was technisch hinter der KI steckt. Wichtig ist doch wie es beim spielt ankommt und da sehe ich auch keinen großen Unterschied zwischen den Dummen Gegnern aus Doom und dem Kanonenkutter der modernen CoDs.

    https://www.youtube.com/watch?v=1dp1OY…B01EA0F50355CA8

    In diesem Video sieht man ganz gut, was von der Doom2-KI zu halten ist. Besonders die Stelle bei 1:12 ist prägnant, so dass ich durchaus verstehen kann, wenn das jemandem keinen großen Spaß bereitet.

    "Geh' mal Bier holen, Du wirst schon wieder hässlich." (Mickey Krause)

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  • pseudogilgamesh
    Schüler
    Beiträge
    16.790
    • 13. Februar 2016 um 22:27
    • #44

    Und was soll an der Stelle zu sehen sein? Ab 1:14 sieht man, wie die braunen Monster uns strack attackieren, jedoch nur einer der oben auf den Platformen (wie die Tiger im Zoo) hin- und her-eiernden Zombifizierten Soldaten auf uns anlegt. Die anderen 3 sind deiner Meinung nach also viel zu doof?

    Es sind ZOMBIES ;)


    Sprich: Es gibt große Unterschiede im "Vorgehen"/Agieren (sprich: KI) der Doom-Gegner. Ein weiterer Umstand, den das Review afair verfälscht darstellt (oder war es Blacky, der schrieb, daß alle Gegner nach dem komplett gleichen Muster vorgehen würden? "Player gerät in Aktionsradius u wird angegangen. Fertig." Muss wohl oder übel nochmal das Review lesen *würg* )

    However; ich liebe meine (imo nicht unsympathischen, da schusseligen :ray2: ) Schießbudenzombies ^^ :love2:

    S: Turrican Collection 4 evercade. Super Gameboy 2. Saroo + Summercart 64. MVS: 8man, Ninja Commando. MCD: Soulstar, Battlecorps. Jag: Super Burnout. NES: Everdrive. SNES: Super Swiv pal. MD: Batman. X360: Quake 4 +2 (Pegi). PS: Ghost in the shell. PS2: Battle Engine Aquila, Genji. PS4: Aleste&Batsugun, BLOODBORNE Goty. Hw: amiga Scartkabel, PCE-IFU&Duo-RGB-Kabel für 8-Pin-Din-Ports (VideoGameReanimate-mods); IFU&Duo-Arcade-Cards: Arcade Card Pro & Arcade Card Duo

    2 Mal editiert, zuletzt von pseudogilgamesh (13. Februar 2016 um 22:43)

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  • Black Sun
    Gast
    • 14. Februar 2016 um 09:22
    • #45

    nein du musst es nicht extra lesen, denn ich habe das gesagt. Und ich stehe auch dazu, denn genau das ist das vorgehen der Doom Gegner. Und in einem erweiterten Umfang auch aller anderer gegner in jedem Spiel. Natürlich hat jeder Gegner Typ dann seine eigenen Parameter was die Bewegungsrythmen, den Umkreis der Spieler Erfassung usw angeht, aber das Grundkonzept ist extrem simpel. Die Stelle 1:14 zeigt übrigens auch genau das. Was du da als besondere KI hinstellen willst, ist schlicht der Umstand das die Soldaten den Spieler noch nicht erfassen konnten, und deshalb auch nicht auf ihn reagieren. Den der Spieler befindet sich für sie "außerhalb". Die Imps wiederum sehen ihn schneller, drehen um, und kommen ballernd näher. Der Spieler weicht nach Links aus, die Imps drehen um und kommen näher. Und das geht so lange so, bis einer eliminiert ist.
    CoD Figuren reagieren tatsächlich viel abwechslunsgreicher und situationsabhängiger und sind mit einer viel komplexeren Umgebungserfassung ausgestattet, die Hindernisse, Höhenunterschiede, andere Figuren usw mit einbezieht. Genauso wie unterschiedliche Animationen für unterschiedliche Situationen wie zB über Hindernisse springen, oder hinter dem Hinderniss verstecken. Allein das ist schon ein gewaltiger Unterschied zu Doom, wo keine Interaktion mit der Umgebung vorhanden ist. Es wird aber scheinbar oft mit unterschiedlichem Maß bewertet. Das die CoD KI nach heutigem Maßstab schlecht ist, und vergleichsweise dumm reagiert, und das es im modernen Szenario noch mehr auffällt, ist die eine Sache. Aber es ist eben auch eine Sache der Wahrnehmung, da man etwas anderes erwartet.
    Übrigens ist Doom nicht gerade ein Staatsgeheimnis. Man kann jederzeit im Code nachsehen wie die KI aufgebaut ist.

    3 Mal editiert, zuletzt von Black Sun (14. Februar 2016 um 09:32)

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  • Darkshine
    Erleuchteter
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    • 14. Februar 2016 um 09:42
    • #46

    Stimmt es dass die Ports von Doom 1+2 für PS3 besser sind als für 360? Habe nur letztere Versionen welche in der Doom 3 BFG Edition enthalten sind.

    "Ja, das ist die Wahrheit. Dieser Mann da hat keinen Schwanz."
    Peter Venkman, Ghostbusters, 1984

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  • acrid
    Gast
    • 14. Februar 2016 um 09:55
    • #47
    Zitat von Darkshine

    Stimmt es dass die Ports von Doom 1+2 für PS3 besser sind als für 360? Habe nur letztere Versionen welche in der Doom 3 BFG Edition enthalten sind.

    Die Antwort auf diese Frage gehört zu den Dingen, die interessant und wichtig sind. Und die Antwort auf die Frage, wie die Qualität des Ports für PS3 im Vergleich zur Urversion ist.
    Wie das Spiel im Vergleich zu aktuellen 1st Person Shootern abschneidet muss nicht besprochen werden.
    Das wollte ich nochmal sagen, damit mich wirklich alle verstehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von acrid (14. Februar 2016 um 10:00)

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  • pseudogilgamesh
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    • 14. Februar 2016 um 10:19
    • #48

    @Blacky: Again, es sind Zombifizierte Jecken (mit Matsch im Hirn) und Monster. What do you expect, 4 the love of god? Daß die Racker multitaskend ihre Dissertation schreiben, während sie dein Hirn fressen wollen? :ray2:

    Auch fehlt mir bei den Rabauken keine Rudelverhalten, geplantes Vorgehen ectpp; wie gesagt: Ich mag meine Doom-Jecken ganz so, wie sie sind: strunzdumm, "primitiv" und archaisch-vorgehend; schließlich sind's nicht die versammelten Wiener Sängerknaben ^^

    Du kannst mir darüber hinaus nit erzählen, daß die Zombi-Soldaten ganz genauso "konzentriert" und "zielstrebig" agieren, wie z.B. die bräunlichen Jecken mit ihren orangenen Bällen; die Ex-Jungs sind imo wirklich der Bodensatz der KI, was eben trefflich mit ihrem Matschhirn korreliert :tooth:

    S: Turrican Collection 4 evercade. Super Gameboy 2. Saroo + Summercart 64. MVS: 8man, Ninja Commando. MCD: Soulstar, Battlecorps. Jag: Super Burnout. NES: Everdrive. SNES: Super Swiv pal. MD: Batman. X360: Quake 4 +2 (Pegi). PS: Ghost in the shell. PS2: Battle Engine Aquila, Genji. PS4: Aleste&Batsugun, BLOODBORNE Goty. Hw: amiga Scartkabel, PCE-IFU&Duo-RGB-Kabel für 8-Pin-Din-Ports (VideoGameReanimate-mods); IFU&Duo-Arcade-Cards: Arcade Card Pro & Arcade Card Duo

    Einmal editiert, zuletzt von pseudogilgamesh (14. Februar 2016 um 10:36)

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  • Bitmap Brother
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    • 14. Februar 2016 um 10:21
    • #49

    Hatte mal gelesen, dass die PS3 Ports schlechter seien, da mit Slowdowns behaftet, während die 360 Version flüssig läuft.

    Selber habe ich nur die PS3 Version, und die geht ab und an frameratetechnisch ganz schön in die Knie - warum auch immer

    Das Spiel bleibt trotzdem top

    Einmal editiert, zuletzt von Bitmap Brother (14. Februar 2016 um 10:22)

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  • Darkshine
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    • 14. Februar 2016 um 10:31
    • #50

    Ein sehr schön gemachtes Video vom XG Mitglied zico (er möge mir verzeihen falls er es selbst hätte posten wollen):

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    "Ja, das ist die Wahrheit. Dieser Mann da hat keinen Schwanz."
    Peter Venkman, Ghostbusters, 1984

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  • Bitmap Brother
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    • 14. Februar 2016 um 10:36
    • #51

    betr.: Doom vs CoD KI:
    Ich sehe bei CoD auch nichts aufwändigeres. Das sind in beiden Fällen nur gescriptete Schießbudenfiguren.

    Bin nicht mehr so der FPS Gamer, aber generell scheint mir der Trend wieder von "intelligent" agierenden Gegnern wie etwa in Halo (obwohl ich der Serie nichts mehr abgewinnen kann, muss ich ihr das zu Gute halten) wieder zurück zu "strunz doof / rein gescriptet" zurück zu gehen, und CoD nimmt in diesem Trend eine klare Vorreiterrolle ein

    Einmal editiert, zuletzt von Bitmap Brother (14. Februar 2016 um 10:39)

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  • Darkshine
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    • 14. Februar 2016 um 10:44
    • #52

    Die letzten FPS die mit der Gegner KI von sich reden machten waren Far Cry und F.E.A.R., danach gab es sicherlich noch bessere KIs, aber die nahm man als selbstverständlich hin.

    "Ja, das ist die Wahrheit. Dieser Mann da hat keinen Schwanz."
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  • Pandemonium
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    • 14. Februar 2016 um 10:53
    • #53

    Über CoD maulen ist aber halt auch in. Jeder "Gamer" der was auf sich hält, muss da mal mitmachen, so kommt es mir vor. Wäre CoD von EA würden sich manche wahrscheinlich gar nicht mehr einkriegen :tooth: Und keiner der schimpft, hat das letzte bzw. die letzten CoD intensiv auf den höheren Schwierigkeitsstufen gespielt, um tatsächlich beurteilen zu können, was die KI kann und was nicht. Jede Wette, wieso sollte man so einen Scheiß aber auch kaufen (oder gar spielen, Gott behüte!), wenn motzen so viel billiger und einfacher ist :ray2:

    Mein Verkaufsthread: Pandemoniums Spieleallerei

    2 Mal editiert, zuletzt von Pandemonium (14. Februar 2016 um 10:56)

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  • Black Sun
    Gast
    • 14. Februar 2016 um 10:53
    • #54
    Zitat von pseudogilgamesh

    @Blacky: Again, es sind Zombifizierte Jecken (mit Matsch im Hirn) und Monster. What do you expect, 4 the love of god? Daß die Racker multitaskend ihre Dissertation schreiben, während sie dein Hirn fressen wollen? :ray2:

    .......

    Das ist aber auch nur eine selbst zurechtgedachte legitimierung durch das Setting ;) Sagt ja niemand das es vom Setting nicht passt, und von einem Zombie erwarte ich auch kein verhalten ala FEAR Spezialeinheit.
    Aber halt rein vom faktischen nüchternen Vergleich, welche Figur was kann und wie sie auf X reagiert, kann man es durchaus runterbrechen. Der nüchterne Vergleich, welche KI mehr "drauf hat" aus technischer Sicht, ist imo ein unabhängiger Punkt von "wie fühlt es sich im Spiel an, passt es zum setting". Du kannst nicht ersnthaft glauben, dass ID bei Doom eine Super Ki entwickelt hat, die verschiedene Zombie/Monster Eigenschaften usw tiefgreifend simuliert.


    Zitat von Bitmap Brother

    betr.: Doom vs CoD KI:
    Ich sehe bei CoD auch nichts aufwändigeres. Das sind in beiden Fällen nur gescriptete Schießbudenfiguren.


    Jede KI ist nur eine Ansammlung von scripts die bestimmte Reaktionen bei verschiedenen Parametern vorgibt.
    Und da bieten die CoD Gegner einfach mehr Variablen. Allein schon der Umstand das die KI die Figuren durch und über diverse Level Hindernisse steuern muss, die bei Doom nichtmal existieren. Dass die CoD Figuren in der Lage sind auf unterschiedliche Waffen unterschiedlich zu reagieren ( Handgranate ) und das sie eine Deckung als solche nutzen können, wenn man sie angreift.... das sind Dinge die eine Doom KI einfach nicht kann oder berücksichtigt.
    CoD mag heute dumm wirken und primitiv, aber der Vergleich zu Doom hinkt imo einfach gewaltig, da die KI technisch viel viel mehr drauf hat.

    • Zitieren
  • Bitmap Brother
    Erleuchteter
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    • 14. Februar 2016 um 11:02
    • #55

    CoD hat es auf jedenfall super drauf, ihre "komplexe(re)" KI aus spielereisch relevanter Sicht zu verstecken.
    Ob sie dabei nun über Wände springen, sich was zu Essen kochen, oder Bücher lesen, ist mir eigentlich recht egal. Spielerisch verhalten sich die Typen weiterhin wie Schießbudenfiguren.
    Bei Wolfenstein 3D sind die Gegner aus anderen Räumen durch geschlossene Türen gekommen, wenn sie einen "gehört" haben. Muss wirklich unglaublich aufwändig sein, diese Wolfenstein KI

    Und das eine KI aus einer simplen Abarbeitung mehrerer Variablen besteht ist klar (ist bei echter Intelligenz vom Grundprinzip in vielen Fällen vermutlich auch nicht sooo großartig anders). Nur entwickeln sich die Spiele nach meinem Empfinden diesbezüglich häufig eher mehr oder weniger stark ausgeprägt zurück.
    Wird sicherlich auch weiterhin Titel geben, die die KI Messlatte höher legen (die aus Gears of War fand ich damals beispielsweise auch nicht schlecht), CoD gehört aber imo nun absolut gar nicht dazu

    4 Mal editiert, zuletzt von Bitmap Brother (14. Februar 2016 um 11:17)

    • Zitieren
  • Pandemonium
    Bowling Champion 1987
    Beiträge
    14.370
    • 14. Februar 2016 um 11:22
    • #56

    Aber zurück zum Doom-Review. Wie sollen Retro-Spiele bezogen auf den Spielspaß bewertet werden? Nach rein damaligen Maßstäben, idealerweise wenn man es damals selbst gespielt hat oder wenn man es heute zum ersten Mal einlegt und spielt, ohne ein Bezug zu früher zu haben. So einfach finde ich das nämlich nicht. Mir persönlich geht es bspw. bei Spielen nicht um den historischen Wert, sondern schlichtweg um den Spielspaß. Unabhängig von Doom: Wenn ein Spiel damals super toll war mit 90er Wertungen, aber einfach schlecht gealtert ist, dann kann ich doch für ein aktuelles Review nicht die damaligen Maßstäbe anlegen, nur weil ich es noch nachfühlen kann, dass es damals so gut war. Wenn das Review von 'heute' ist, dann muss ich doch auch irgendwo aktuelle Ansprüche mit unterbringen, sonst könnte man sich doch alle aktuellen Review sparen und einfach auf alte Artikel verweisen. Und einfach nur Portierungsfakten aufzuzählen ist für mich kein Spiele-Review. Ich halte aktuelle Reviews auch für alte Spiele aber für wichtig. Nicht jeder kennt die Spiele von damals und dann kann ein aktueller Blick ohne Retro-Brille auf das Spiel schon helfen. Ist ja nicht so, dass die Hersteller für ihre Retro-Veröffentlichungen kein Geld wollten.

    Mein Verkaufsthread: Pandemoniums Spieleallerei

    2 Mal editiert, zuletzt von Pandemonium (14. Februar 2016 um 11:35)

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  • Black Sun
    Gast
    • 14. Februar 2016 um 11:28
    • #57
    Zitat von Bitmap Brother

    CoD hat es auf jedenfall super drauf, ihre "komplexe(re)" KI aus spielereisch relevanter Sicht zu verstecken.
    Ob sie dabei nun über Wände springen, sich was zu Essen kochen, oder Bücher lesen, ist mir eigentlich recht egal. Spielerisch verhalten sich die Typen weiterhin wie Schießbudenfiguren.

    Es ist halt auch immer davon abhängig was man als Spiel sein will. Call of Duty und Doom gehen in unterschiedliche Richtungen, was den KI unterschied imo nur noch größer macht.
    CoD ist auf schnelle Action und geradelienigen Vorwärtsdrang ausgelegt. Es soll eine Massenschlacht dargestellt werden, die dem Spiele keine Pause gibt. Die Gegner kommen immer auf dich zu, um dich zu bedrängen und nach vorne zu zu "ziehen" damit es weiter geht. Kein links /rechts erkunden, keine Schlüssel suchen.
    Doom ist da "offener" designt, weniger action scripts um Ereignisse rein zu bringen, mehr offene Flächen wo man sich an den Gegnern vorbei kämpfen muss. Aber gerade deshalb hätte Doom eigentlich eine komplexere Ki nötiger, eine die mehr richtung Fear oder Gears of War tendiert, und versucht den Spieler aus allen Richtungen zu beseitigen und den Spieler zu hintergehen. Statdessen kommt mana ber in den Raum, der mit 15 Gegnern gefüllt ist, diese drehen sich zu dir um und kommen unaufhaltsam auf dich zu. Wenn man dieses verhalten berücksichtigt, kann man es ausnutzen. Und jeder Doom Spieler macht es instinktiv. Wenn man schnell genug ist und sich die richtige Gegner Reihenfolge aussucht, hat man 80% der Doom Gegner schon beseitigt, bevor diese überhaupt auf dich reagiert haben. Bei Doom ist es die Masse, und Feuerkraft, welche die Gegner erst gefährlich macht. Dabei wäre das Leveldesign für ein Halo/Fear ähnliches Konzept viel besser gewesen. Das war damals technisch aber einfach nicht drin, da zu rechenintensiv.


    Zitat von Pandemonium

    Aber zurück zum Doom-Review. Wie sollen Retro-Spiele bezogen auf den Spielspaß bewertet werden? Nach rein damaligen Maßstäben, idealerweise wenn man es damals selbst gespielt hat oder wenn man es heute zum ersten Mal einlegt und spielt, ohne ein Bezug zu früher zu haben. So einfach finde ich das nämlich nicht. Mir persönlich geht es bspw. bei Spielen nicht um den historischen Wert, sondern schlichtweg um den Spielspaß. Unabhängig von Doom: Wenn ein Spiel damals super toll war mit 90er Wertungen, aber einfach schlecht gealtert ist, dann kann ich doch für ein aktuelles Review nicht die damaligen Maßstäbe anlegen, nur weil ich es noch nachfühlen kann, dass es damals so gut war. Wenn das Review von 'heute' ist, dann muss ich doch auch irgendwo aktuelle Ansprüche mit unterbringen, sonst könnte man sich doch alle aktuellen Review sparen und einfach auf alte Artikel verweisen. Und einfach nur Portierungsfakten aufzuzählen ist für mich kein Spiele-Review.


    Eben, sehe ich im Prinzip genauso. Imo muss man eine gute Mischung finden, indem man zB dem Spiel nicht vorwirft das es grafisch schlecht ist, da es damals ja nicht anders ging, aber dem Spiel durchaus vorwerfen darf, wenn sich die Grafik aus heutiger Sicht viel negativer auf das Gameplay und den Spielspaß auswirkt. Es gibt Klassiker die man auch heute zum ersten mal spielen, und sie machen viel spaß. Und es gibt Spiele, die wirken nunmal einfach überholt. Doom ist meiner Ansicht nach eigentlich sehr gut gealtert, viel viel besser als zB ein Wolfenstein 3D. Aber dennoch muss man das, was heute nicht mehr so prickelnd wirkt, auch benennen dürfen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Black Sun (14. Februar 2016 um 11:33)

    • Zitieren
  • Bitmap Brother
    Erleuchteter
    Beiträge
    7.571
    • 14. Februar 2016 um 11:30
    • #58

    ja, das ist eine schwierige Frage, und zu großen Teil sicherlich auch subjektiver Natur.
    ich sehe das auch so: wenn ein Spiel "funktioniert", dann ist es gut, bzw. hat zumindest die Voraussetzungen, als gut empfunden zu werden.
    Hyperkomplex ist nicht gleichbedeutend mit "genial". "Primitive" Spiele wie Tetris, Cut the Rope, Virtua Fighter, Doom, oder auch CoD können mehr Spaß machen, als das "realistischste Spiel Ever"(tm)

    Wenn Spielspaß rein aus "zeitgemäß machbarer Komplexität" bestünde, hätten 99% aller heutigen AAA Spiele ebensowenig eine Daseinsberechtigung, wie die "ollen Kamellen von damals".

    Und viele der heutigen hochgepriesenen Spiele, sind nicht selten gar nicht mal so fürchterlich komplex, und teilweise auch deutlich "unkomplexer", als Spiele, die vielleicht schon 10-20 Jahre älter sind.
    Was ja auch nichts verwerfliches ist: Die Frage ist schlicht: macht das Game Spaß? Ja / Nein?
    Komischerweise wird heutigen Spielen, auch wenn sie spielerisch nicht sonderlich komplex sind, nicht vorgeworfen, spielerisch recht simpel zu sein. Da wird dann die tolle Zugänglichkeit gefeiert, während ähnliche alte Spiele halt betagte Dinger aus der Vergangenheit sind, die man nur mit der rosaroten Nostalgiebrille für ein paar Minuten genießen kann

    Das, was sich tatsächlich objektiv verbessert, ist die Immersion, sich tatsächlich in einer anderen Welt zu befinden.
    (was zum Teil aber auch wieder teilweise subjkektiv ist, weil man sich heute wie damals "mit dem Stand der Dinge" zufrieden gibt.
    Schon damals dachte man teilweise: "Das sieht aus wie echt!" / "das ist absolut realistisch!"(tm), obwohl das natürlich nicht der Fall war. Heute ist man natürlich deutlich näher dran, und VR wird ihren weiteren Beitrag in diese Richtung leisten, aber "echt" "ist" das immer noch nicht)

    3 Mal editiert, zuletzt von Bitmap Brother (14. Februar 2016 um 11:40)

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  • HairFU
    Profi
    Beiträge
    1.072
    • 14. Februar 2016 um 13:19
    • #59

    Könnt ihr eigentlich Doom 1 für die Playstation 1empfehlen? Generell könnte ich es auch auf dem PC spielen, aber ichfinde es halt viel entspannter in meiner Gameecke zu spielen, als am PC. Doom64 hat mir schon sehr gut gefallen, also von wegen Controller Steuerung (dasSpiel selber ist auch cool).

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  • pseudogilgamesh
    Schüler
    Beiträge
    16.790
    • 14. Februar 2016 um 13:22
    • #60
    Zitat von HairFU

    Könnt ihr eigentlich Doom 1 für die Playstation 1empfehlen?

    Jepp. Mit der N64-Version zusammen imo das beste Doom :love:

    (Weil: Grafik-improvements (Licht), gigageiler atmosphärischer Sound). Gerade, weil dir das N64-Doom so zusagt, lege ich Dir das PS-Doom wärmstens ans Herz.

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    Einmal editiert, zuletzt von pseudogilgamesh (14. Februar 2016 um 13:24)

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