- Offizieller Beitrag
Batman V Superman hat aber auch ein sagenhaftes Marketingbudget gehabt, und total underperformed. Es ist keine Katastrophe geworden, wird aber wohl bei einem Budget von 800 Mio Dollar am Ende wohl nur ca 860 Mio einspielen. Das ist ein Plus von lächerlichen 60 Mio. Für uns ne große Nummer, aber für den Erfolg eines Filmes zählt der Profit im Verhältnis zum Budget.
Batman V Superman sollte 1,2 Milliarden einspielen, jetzt hat man trotz mehrjähriger agressiver PR gerade mal etwas mehr als die Kosten wieder einespielt.
Und genau genommen floppen sehr viele Filme, wenn man eben geringe Gewinne auch zählt. WB hat afaik extreme Probleme in der Hinsicht; sie veröffentlichen die meisten Filme, schaffen es aber Einnahmentechnisch nur auf Platz 3 der Studios, und selbst das nur knapp. Studios mit halb so vielen Filmen sind auf einem Level.
Was Ghostbusters angeht rechne ich (und hoffe auf) einen Flop. Diese Reaktionen auf einen Film sind bisher noch nicht in dem Maße dagewesen. Und was auch nicht hilft sind all die dreckigen Infos über die Entstehung, die man dank der Sony e-mail Leaks von vor einigen Jahren erfährt.
Siehe meinen Post weiter oben, wo über rechtlichen Druck diskutiert wurde um Bill Murray zur PR Teilnahme zu zwingen. Oder wie der Film eigentlich GB3 werden sollte, und Ivan Reitman ziemlich hinterrücks rausgedrückt wurde (es geht so weit, dass Meetings zum Reboot explizit vor ihm geheim gehalten werden sollten, weil er eine Art Veto Recht hatte und herausgedrängt werden sollte).
Es stellt sich alles als ein Film mit höchst negativer Entstehung an. Selbst der Bonus von wegen Girl Power wurde verspielt; weil einerseits der Humor so schwach ist dass keiner über die Trailer lachen konnte, zweitens das Original nur kopiert zu werden scheint ohne den guten visuellen Stil einzufangen, und drittens dann noch die Schwarze ausgerechnet die einzige Nichtwissenschaftlerin im Team ist. Progressiv und modern, was? ![]()
Das hier nach einem Retortenprodukt, das in ein Franchise verwandelt werden soll. Aber es verfehlt scheinbar genau die Elemente, die das Original so gut gemacht haben. Die Darstellerinnen sind kein Ersatz für absolute All Stars der US Comedy wie Murray und Aykroyd. Kevin Feig ist kein Ivan Reitman oder Harold Ramis. Das Projekt ist keine Herzensangelegenheit von einem Enthusiasten wie damals GB mit Aykroyd, sondern ein formelhaftes Studioprodukt.